Mount Elbrus 5642m, Kaukasus 4

Montañismo de altura
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Evaluación
Dificultad
35° Difícil
Distancia
10,7 km
Duración
8:45 hrs
Ascenso
1100 m
Descenso
1600 m
Rutas Lindas vistas Ascención a la cumbre Funicular / telesilla

Recomendación del autor

más
Dificultad
35° Difícil
Técnica
Condición Física
Experiencia
Paisaje
Potencial de riesgo
Altitud
5642 m
4050 m
Punto más alto
Elbrus Westgipfel (5642 m)
Punto más bajo
Diesel Hut (4050 m)
Mejor época del año
ene
feb
mar
abr
may
jun
jul
ago
sep
oct
nov
dic
Exposición
NESO

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Inicio

Unter den Pastukhov-Felsen 4590m (4013 m)
Coordenadas:
Geográfico
43.313454, 42.458950
UTM
38T 293934 4798760

Meta

Diesel Hut 4090m

Indicaciones paso a paso

Transporte público

Cómo llegar

Estacionamiento

Llegar en tren, en coche, a pie o en bicicleta

Recomendaciones de mapa del autor

Beiliegende Outdoorkarte.

Freytag & Berndt, Verlag: Climbing Map, EAN: 9783952329436 Elbrus.

Responsable de este contenido
ÖAV Sektion Linz 
outdooractive.com User
Autor
Karl Linecker 
Fecha de actualización: 24.11.2018

Ver guía de viaje : Rusia

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MR mountainrescue
03.06.2015
Tag 1 (16.5.2009) Auffahrt mit einem urtümlichen Sessellift, von Cheget aus, auf knapp 2700m Höhe und Besteigung des gleichnamigen Berg auf 3400m Höhe. Die Rundumsicht auf diesem Berg - einfach unbeschreiblich - vor allem auch, weil das Wetter sich von seiner schönsten Seite zeigte. Der Schnee - Firn feinster Qualität! Tag 2 (17.5.2009) Auffahrt mit der modernen Gondelbahn auf knapp 2900m und anschließender Aufstieg über die Stadion Eislager mit den berühmten Wohntonnen (Barrels) zur Dieselhut auf 4087m Höhe. Nach kurzer Pause erfolgte die Abfahrt zurück zum Ausgangspunkt der Tour. Tag 3 (18.5.2009) Mit vollem Gepäck bzw. Ausrüstung geht es heute zum knapp über der Dieselhut gelegenene Basislager. Den Transport des Gepäcks übernimmt der Ratrac und wir steigen mit unserem Tagesrucksack von knapp 3470m, nach Auffahrt mit der abenteuerlichen Seilbahn, zum Lager wo wir Quartier beziehen. Das Wetter ist sehr schön, jedoch weht ein eiskalter Sturm. Ich bin froh meine komplette Daunenausrüstung mitgenommen zu haben, auch wenn ich von einigen doch belächelt werde. Insgeheim beneiden sie mich jedoch um diese ;-) Die Lager sind "abenteuerlich", aber es lässt sich ganz gut darin "aushalten". Tag 4 (19.5.2009) Nach dem der Sturm die ganze Nacht an den Verankerungen unserer "Schachtel" gezerrt hat und den ganzen Tag über weiter bläst, erfolgt eine Akklimatisierungstour erst ab 10.30 Uhr. Wie sagt Pavel, unser russischer Bergführer "slow, slow, slow" bis zu den Pastuchow-Felsen auf 4687m Höhe. Es zeigt sich schon, dass der Anstieg mit den Schiern nicht mehr weiter möglich wird sein, also heißt es morgen die restlichen Höhenmeter mit Steigeisen auf den Berg zu steigen. Tag 5 (20.5.2009) Gipfeltag Der Tag beginnt sehr früh, nämlich knapp vor 3.00 Uhr morgens. Ich habe eigentlich ganz gut geschlafen, habe keine Kopfschmerzen und bin sehr gut akklimatisiert. Allerdings bringe ich beim Frühstück, als ich Müsli mit lauwarmer Milch rieche, nichts hinunter. Nur 4 Tassen Tee genehmige ich mir, das geht gerade noch. Es weht noch immer ein kalter Sturm, jedoch hat die Intensität nachgelassen. Im Schein der Stirnlampen starten wir knapp vor 4.00 Uhr morgens - slow - slow - slow ;-) Mit Harscheisen an den Schiern geht es bis zu den Pastuchow-Felsen. Unterwegs überholen uns 3 Ratracs mit "Bergsteigern" die sich bis zu den Felsen bringen lassen. Naja, wir wollen ihn jedenfalls "by fair means" besteigen. Es ist eiskalt, sternenklar, ein steifer Sturm bläst und aus dem Osten steigt langsam die Sonne empor - es wird ein herrlicher Gipfeltag werden! Vor uns eine lange Schlange von Ratrac-Bergsteigern, die sich das schmale Schneeband, dass sich im Eisfeld steil nach oben schwingt, hinaufquälen. Ich konzentriere mich nur auf die Schritte meines Vordermannes - slow - slow - slow - Pavel du hast recht - und es geht sehr gut - ich fühle mich wohl! Langsam beginnen wir die Kolonne der vor uns gehenden Bergsteiger von hinten "aufzurollen". Der Weg zieht sich in die Länge. Von unten sieht es zwar aus, als würde sich der Weg zum Sedlowina-Sattel (5376m) verflachen, leider täuscht der Eindruck, denn es geht ständig steil bergauf. Die letzten 100m in den Sattel sind dann wirklich flach. Nach kurzer Rast im Sattel, geht es nochmals einen Steilaufschwung von fast 250 Höhenmeter hinauf. Nun beginne ich die Höhe zu spüren. Unsere Gruppe hat sich nun etwas auseinandergezogen. Ich befinde mich genau in der Mitte der Gruppe. Von nun an geht es nur slow - slow - slow. Die Markierungsfahnen sind ungefähr 50m auseinander. Ich konzentriere mich die Hälfte des Weges von Fahne zu Fahne in einem zu schaffen - danach niederbeugen 6 Mal tief "schnaufen" - und weiter. Endlich ich biege um die Kante und vor mir öffnet sich ein flaches Plateau auf dem bis zum Gipfel nochmals ca. 400m zu überwinden sind. slow - slow - slow Unglaublich - ich habe es geschafft - kurz nach 11.00 Uhr habe ich den Gipfel des Elbrus erreicht. Müde - Überglücklich - Froh am Gipfel angelangt zu sein! Ich setze mich nach den obligatorischen Gipfelfotos auf meinen Rucksack und geniesse eine unbeschreibliche Rundumsicht. Der Wind ist nun fast komplett eingeschlafen und es ist angenehm "warm". Der weitere Verlauf der Tour Abstieg in knapp 3 Stunden zu den Schiern bei den Felsen - Abfahrt in unser Basislager - weitere Abfahrt (nun jedoch mit dem Ratrac) ins Tal zum Hotel und nur mehr relaxen (naja und ein bissi den Gipfelsieg feiern - haben wir uns ja schließlich auch verdient :-)
Evaluación
Das Ziel: Einer der 7Summits
Das Ziel: Einer der 7Summits
Foto: MR mountainrescue, Community
Aklimatisierung
Aklimatisierung
Foto: MR mountainrescue, Community
Ohne Worte!
Ohne Worte!
Foto: MR mountainrescue, Community
Starker Sturm tobt um den Gipfel
Starker Sturm tobt um den Gipfel
Foto: MR mountainrescue, Community
Höhensturm am Elbrus
Höhensturm am Elbrus
Foto: MR mountainrescue, Community
Ein Tag neigt sich dem Ende zu
Ein Tag neigt sich dem Ende zu
Foto: MR mountainrescue, Community
Anstieg auf den Elbrus
Anstieg auf den Elbrus
Foto: MR mountainrescue, Community
Sedlowinasattel
Sedlowinasattel
Foto: MR mountainrescue, Community
Weiterer Steilaufschwung vom Sedlowinasattel auf den Elbrus
Weiterer Steilaufschwung vom Sedlowinasattel auf den Elbrus
Foto: MR mountainrescue, Community
...Gipfel endlich in Sicht!
...Gipfel endlich in Sicht!
Foto: MR mountainrescue, Community
Elbrus
Elbrus
Foto: MR mountainrescue, Community
Abstieg zurück ins Tal
Abstieg zurück ins Tal
Foto: MR mountainrescue, Community

4500 5000 5500 6000 m km 2 4 6 8 10 Pastukhov-Felsen 4720m, Kaukasus 3 Mt. Elbrus 5642m, das Militär spurt uns den Weg!