Über die Zufallhütte zur Marteller Hütte

Wanderung • Vinschgau
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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
8,7 km
Dauer
3:15 h
Aufstieg
549 hm
Abstieg
549 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights
Diese Rundwanderung führt uns zur Zufallhütte und zur Marteller Hütte. Beide liegen erhaben in einer kargen, hochalpinen Berglandschaft.

 

 

Vinschgau: Beliebter Rundwanderweg

Diese Tour befindet sich im Martelltal, das umgeben von den Bergen des Cevedale- und Ortlermassivs inmitten des Stilfser Joch Nationalparks liegt. Man wandert zunächst auf gut ausgebauten Wegen zur Zufallhütte, die seit den 1890er Jahren bedeutender Ausgangspunkt vieler Bergtouren ist. Von dort geht es weiter durch karges, hochalpines Gelände zur Marteller Hütte hinauf. Diese wurde 1981 erbaut und bietet ein atemberaubendes Panorama. Entlang des Plima Baches geht es wieder zurück ins Tal.
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Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
2579 m
2048 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Gasthof Enzianhütte im Martelltal (2048 hm)
Koordinaten:
Geographisch
46.488433, 10.687269
UTM
32T 629493 5149701

Wegbeschreibung

Am Parkplatz des Gasthofs Enzianhütte orientieren wir uns auf der Straße ein kurzes Stück taleinwärts, bevor rechts der Wanderweg zur Zufallhütte beginnt. Dieser schlängelt sich erst durch ein Waldstück, über den Madritschbach und später über Wiesengelände bis zu einer Felsstufe. Diese umgehen wir linksseitig und erreichen in einem Rechtsbogen wenig später die bewirtschaftete Zufallhütte (1). Die Hütte wurde Ende des 19. Jh. erbaut und befindet sich in 2256 m Höhe inmitten des Nationalparks Stilfserjoch, umringt von den markanten Gipfeln des Ortler- Cevedale Massivs. Danach erklimmen wir auf dem Weg Nr. 150 eine kleine Felsstufe, auf der sich uns eine herrliche Aussicht auf die Marteller Gletscherwelt eröffnet. Bald erreicht man eine Weggabelung und hält sich hier links. So kommen wir auf 2310 m Höhe zum so genannten „Bau“ (2), einer Mauer, die Ende des 19. Jh. zum Schutz vor Schmelzwasserstürzen erbaut wurde. Auf der anderen Talseite hält man sich rechts und wandert durch die karge Gerölllandschaft in Richtung Südwesten. Zum Schluss müssen wir noch ein Steilstück mit Hilfe zahlreicher Serpentinen überwinden, um gleich darauf die 1981 erbaute Marteller Hütte (3) in 2610 m Höhe zu erreichen. Hier sind wir nun von insgesamt 15 „3000ern“ umgeben und können auf den einen oder anderen die Aussicht genießen wie beispielsweise auf die markante 3757 m hohe Zufallspitze oder die 3851 m hohe Königspitze. Nach einer Stärkung steigen wir zunächst wieder bis zur Schutzmauer hinab. Dort hält man sich jedoch rechts auf dem Weg Nr. 40 und wandert links des Plima Baches talwärts, wobei jegliche Abzweigungen ignoriert werden. Etwa an der Waldgrenze treffen wir auf eine Verzweigung, biegen nach links ab und gelangen durch lichten Kiefern- und Lärchenwald ins „Paradies“ – eine wirklich sehr reizvolle Landschaft. Hinter einem kleinen See (4) mit Blick auf eine weniger paradiesische Hotelruine geht es zu unserer Linken direkt zum Ausgangspunkt zurück.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Goldrain, weiter mit dem Bus bis zum Gasthof Enzianhütte

 

Anfahrt

SS38 bis Goldrain, von dort weiter ins Martelltal bis zum Ende der Fahrstraße

 

Parken

Parkplatz am Gasthof Enzianhütte

 

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Verantwortlich für diesen Inhalt
Outdooractive Redaktion
outdooractive.com User
Autor
Viktoria Specht
Aktualisierung: 16.02.2017

Zum Reiseführer: Wanderungen im Vinschgau

Kommentare und Bewertungen (8)

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G J
04.08.2018
Achtung: aktuell ist der normale Weg ab Zufallhütte zur Plimastaumauer aufgrund eines Steinschlags gesperrt. Die Umleitung führt daher zunächst relativ steil nach oben, dann wieder nach unten. Um dies zu umgehen könnte man ab Zufallhütte über die Brücke auf die andere Seite der Plima und von dort auf Höhe Plimastaumauer gehen. spart einiges an Höhenmetern
Sperrung des NOrmalwegs
Sperrung des NOrmalwegs
Foto: G J, Community
bis zu dieser Höhe geht der neue Weg
bis zu dieser Höhe geht der neue Weg
Foto: G J, Community
Hängebrücke über den Plimabach
Hängebrücke über den Plimabach
Foto: G J, Community

Torsten Flammiger
13.10.2017
Auch für uns war diese eine wunderbare Runde. Der Aufstieg zur Marteller Hütte ist im Vergleich zum Rest der Tour etwas beschwerlicher, aber durchaus zu schaffen und auf jeden Fall lohnenswert, wenn wie bei uns das Wetter mitspielt. Wir hatten tollen Sonnenschein und beste Sicht mitten im Oktober.
Waldweg kurz nach dem Start.
Waldweg kurz nach dem Start.
Foto: Torsten Flammiger, Community

Torsten Flammiger
13.10.2017
Auch für uns war diese eine wunderbare Runde. Der Aufstieg zur Marteller Hütte ist im Vergleich zum Rest der Tour etwas beschwerlicher, aber durchaus zu schaffen und auf jeden Fall lohnenswert, wenn wie bei uns das Wetter mitspielt. Wir hatten tollen Sonnenschein und beste Sicht mitten im Oktober.
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Waldweg kurz nach dem Start.
Waldweg kurz nach dem Start.
Foto: Torsten Flammiger, Community

2200 2400 2600 2800 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 Zufallhütte Plima Bach Marteller Hütte See