Traumschleife Hahnenbachtaltour

Wanderung • Nahe
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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
9,4 km
Dauer
4:00 h
Aufstieg
303 hm
Abstieg
303 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights familienfreundlich

Auf teils schmalen Pfaden und Wiesenwegen führt der Weg, oftmals vom Hahnenbachbegleitet, durch Wald, Wiesen und offene weiträumige Flächen. Dazwischen liegen kulturelleHöhepunkte: ein Fossilienmuseum, das Besucherbergwerk Herrenberg, die rekonstruierteKeltensiedlung Altburg, die Ruine Hellkirch sowie die alles überragende, weitläufigeBurganlage Schmidtburg. 2012 wurde die Traumschleife zum schönsten WanderwegDeutschlands gekürt. Außerdem gehört sie zu den TOP 10 Deutschlands höchstbewerteterPremium-Rundwanderwege.

Nahe: Beliebter Rundwanderweg

Der erste Höhepunkt ist rasch erreicht. Im Besucherbergwerk Herrenberg erhält manEinblicke in die beschwerliche Arbeit der Schieferbrecher.Ein Hinweisschild: „Der Berg soll sein Geheimnis bewahren“ erinnert an die Filmarbeiten imBergwerk für den Heimat-Zyklus von Edgar Reitz. Unweit des Besucherbergwerks befindetsich die Altburg mit rekonstruierten Häusern einer ehemaligen keltischen Höhensiedlung.Beim Abstieg ins Hahnenbachtal durch den Rennwald wird es still. Im späteren Anstieg steht60 Meter über dem Tal die Ruine Hellkirch, wo man auf einer Sinnesliege den herrlichenTalblick genießen kann. Nochmals geht’s ins Hahnenbachtal, dort erinnern alte Grenzsteineaus dem 19. Jahrhundert an den historischen Grenzweg zwischen dem Königreich Preußen(KP) und dem Großherzogtum Oldenburg (GO)Entlang des Wassererlebnispfades Hahnenbachtal mit Bankschaukel am Weiher wird dieehemalige Schleifmühle Götzenau passiert. Über eine Steinbrücke gelangt man zum Geländeder mittelalterlichen Schmidtburg, die einst zu den bedeutendsten Burganlagen des Hunsrück-Nahe-Raumes gehörte.Über eine weitere Holzbrücke führt der Weg zum Hotel Forellenhof Reinhardtsmühle. Dasletzte Teilstück der Tour windet sich in Serpentinen nach oben. Zwei Felstunnel und alteGleisresteerinnern an die Gewinnung und den Abtransport von Schiefer- und Blei-Zinkerzenaus der Grube „Friedrichsfeld“in den 1940er und 50er Jahren. Alternative: Eine 7 km langeFamilientour bindet alle Highlights ein und spart die ein oder andere Steigung aus.

Autorentipp

Unbedingt etwas Zeit einplanen, um die vielen attraktiven Sehenswürdigkeiten besichtigen zu können.

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Premiumweg Deutsches Wandersiegel Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
385 m
255 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Festes Schuhwerk erforderlich.

Weitere Infos und Links

Tourist-Information der VG Rhaunen an der Hunsrück Schiefer- und Burgenstraße, Zum Idar 23, 55624 Rhaunen, Tel. 06544/1810 www.vg-rhaunen.de

Touristi-Information Kirchberg, Marktplatz 5, 55481 Kirchberg, Tel. 06763/ 910144, www.kirchberg-hunsrueck.de

Tourist-Information Kirn-Land, Bahnhofstraße 31, 55606 Kirn, www.kirn-land.de

www.bundenbach.de, www.soonwaldsteig.de

Start

Parkplatz am Besucherbergwerk Herrenberg bei 55626 Bundenbach (339 hm)
Koordinaten:
Geographisch
49.846963, 7.385259
UTM
32U 383911 5522866

Ziel

Parkplatz am Besucherbergwerk Herrenberg bei 55626 Bundenbach

Wegbeschreibung

Der Start der Wanderung ist von mehreren Orten aus möglich: Besucherparkplatz Besucherbergwerk Herrenberg (liegt direkt am Weg), Freizeitanlage Wacholderheide bei Woppenroth, Wanderparkplatz in Schneppenbach.

Vom Startpunkt am Besucherparkplatz folgen wir zunächst unserer Markierung und der Markierung Soonwald-Steig zum Besucherbergwerk Herrenberg und dem Fossilienmuseum. Für die kleinen Wanderer lockt der Spielplatz am Besucherbergwerk. Weiter führt uns der Weg vorbei an der rekonstruierten Keltensiedlung Altburg auf einer Strecke von ca. 500 m bergan, bevor wir vom höchsten Punkt der Route hinab zum Hahnenbach wandern. Die Schieferhalde Sinsenbach ist Beleg der Bergbautradition im Hahnenbachtal. Von dort haben wir einen herrlichen Ausblick auf die Talauen und können die Stille der Landschaft genießen, bevor uns ein Pfad rechts hinein in den Rennwald führt. Nach kurzer Strecke erreichen wir die Fußgängerbrücke über den Hahnenbach. Danach wandern wir bachaufwärts am Waldesrand entlang bevor der kurze Anstieg zur Ruine Hellkirch beginnt. Die Ruine Hellkirch liegt auf einer Kuppe ca. 60 m über dem Tal. Von dort genießen wir den Blick auf das Hahnenbachtal und auf einen Teil des bereits zurückgelegten Weges. Eine Sitzgruppe lädt uns zur Rast ein. Ob die Ruine vor Jahrhunderten als Kirche diente oder als eine Warte ist bislang nicht umfassend erforscht.

Ein steiler Pfad führt uns nun den schmalen Kamm ca. 300 m weit hinab. Wir folgen jetzt dem naturbelassenen Waldweg in Richtung Schmidtburg. Grenzsteine aus dem 19. Jhd. künden von der ehemaligen Bedeutung des Weges:   GO = Großherzogtum Oldenburg, KP = Königreich Preußen. Heute stoßen hier die Grenzen der Landkreise Rhein-Hunsrück, Bad Kreuznach und Birkenfeld aneinander.

Nach Queren eines kleinen Baches erreichen wir den Wassererlebnispfad Hahnenbachtal. Wir folgen diesem Weg vorbei an der ehemaligen Schleifmühle Göttenau und der "Teufelsrutsche" zu den Ruinen der mächtigen Schmidtburg, die schon dem Räuberhauptmann Schinderhannes als Versteck diente. Die Schmidtburg gehörte einst zu den ältesten und bedeutendsten Burganlagen des Hunsrück-Nahe-Raumes. Die Besichtigung ist ganzjährig frei möglich. Von der Burg aus genießen wir die Ausblicke ins Tal der Jahrtausende, wie das Hahnenbachtal in diesem Abschnitt auch genannt wird.

Von der Schmidtburg aus wandern wir hinunter zum Hahnenbach. Bachabwärts gelangen wir über eine Brücke auf die andere Seite des Baches und bis zum Forellenhof Reinhartsmühle. Der Weg führt uns in Serpentinen bergan. Wir wandern durch Felsentunnel, die ehemals zum Schieferabtransport dienten und genießen mehrfach die reizvollen Ausblicke auf die mächtige Schmidtburg und die darüberliegende Altburg. Nach einen kurzen Anstieg sind wir wieder am Start angelangt. Nicht versäumen sollte man den kurzen Anstieg auf "Dickheck", gleich rechts neben dem Wanderpfad. Von hier kann man nochmals einen traumhaften Ausblick auf das Tal und seine Sehenswürdigkeiten genießen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Bahnhof Kirn, Rhein-Nahe-Bus 352 bis Bundenbach (Mo-Fr), www.rnn.info

Anfahrt

A61 Ausfahrt Bad Kreuznach, Richtung Idar-Oberstein/Kirn, B41 bis Abfahrt Kirn/West L183, weiter L182 bis Bundenbach

A1 Ausfahrt Otzenhausen, A62 Richtung Pirmasens/Kaiserslautern bis Ausfahrt Birkenfeld, weiter auf B269/B41 bis Kirn, L182 bis Bundenbach

Parken

Parkplatz Besucherbergwerk Herrenberg bei Bundenbach, Freizeitanlage Wachholderheide bei Woppenroth, Wanderparkplatz Schneppenbach
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Unterwegs im Traumschleifenland Band 4 Wanderführer von Günter Schmitt mit 29 Traumschleifen auf 188 Seiten. Band 4, 1. Auflage 2015, Verlag: Public Press Schöneres Wandern: Traumschleifen Saar-Hunsrück, Band 3 Traumschleifen Saar-Hunsrück - Band 3 - Schöneres Wandern Pocket mit Karten und GPS-Daten 16 Premium-Rundwanderungen zwischen Mosel, Rhein und Saar Autoren: Wolfgang Todt und Ulrike Poller Erscheinungsjahr: Mai 2013

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte Naturpark Soonwald-Nahe, Blatt 2, Kirn

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Verantwortlich für diesen Inhalt
Naheland-Touristik GmbH
outdooractive.com User
Autor
Naheland-Touristik GmbH, www.naheland.net
Aktualisierung: 30.01.2018

Zum Reiseführer: Wanderungen an der Nahe

Kommentare und Bewertungen (62)

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Reichardt Melanie
11.12.2018
Immer wieder schön,auch mit Hund eine tolle Tour. Es gibt viel zu sehen und im Sommer auch gut machbar.
Bewertung
Foto: Reichardt Melanie, Community
Foto: Reichardt Melanie, Community
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M. S.
20.11.2018
Herrliche Wanderung im Hahnenbachtal. Die Burg, die Pfade am Fluss und die schönen Waldabschnitte ergeben zusammen eine tolle Tour.
Bewertung
Gemacht am
22.07.2018
Hahnenbachtal-Tour
Hahnenbachtal-Tour
Video: bigjupp88

Robert Mühlbauer
24.08.2018
Traumhafte Natur, traumhafte Wege, traumhafte Eindrücke, Traumschleife halt. Der Saar-Hunsrück-Steig und seine Traumschleifen sind kaum zu toppen. Diese hier ist besonders zu empfehlen. Bei moderater Gehgeschwindigkeit etwa 3 h ohne Pausen.
Bewertung

0 150 300 450 600 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Parkplatz a. d. Schinderhannestränke Besucherbergwerk Herrenberg Rekonstruierte Keltensiedlung Altburg Ruine Hellkirch Wasser- und Erlebnispfad im Hahnenbachtal Gaststätte Restaurant Forellenhof