Von Hessisch Oldendorf zur Teufelskanzel am Hohenstein

Wanderung · Weserbergland
In App öffnen
Teilen
Merken
Meine Karte
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
8,9 km
Dauer
3:00 h
Aufstieg
277 hm
Abstieg
277 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights
Diese Wanderung führt uns durch das Totental hinauf auf das Kalksteinplateau des Hohensteins. Hier bieten sich uns von der Teufelskanzel herrliche Ausblicke auf das Naturschutzgebiet Hohenstein, in dem sogar Uhus leben. Anschließend geht es durch das Lange Föhrtal zurück zum Ausgangspunkt.

Weserbergland: Aussichtsreicher Rundwanderweg

Den besonderen Anziehungspunkt am Hohenstein bildet die 40 m hohe Kalksteinwand mit den prägnanten Felskanzeln "Hirschsprung", "Teufelskanzel" und "Grüner Altar". Der Hohenstein fasziniert die Menschen bereits seit langer Zeit. Während der Bronzezeit bestatteten die Angehörigen ihre Toten auf dem Felsplateau und in germanischer Zeit befand sich dort oben eine Kultstätte, die der Frühlingsgöttin Ostara geweiht war. Am Fuße des Hohensteins wurde sogar gekämpft. Die Namen des "Totentals" und des "Blutbachs" erinnern an die Schlacht zwischen Widukind und dem Frankenheer Karls des Großen im Jahr 782.

Weiterlesen
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
351 m
Tiefster Punkt
139 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Gutes Schuhwerk

Weitere Infos und Links

http://www.hessisch-oldendorf.de/, http://www.weserbergland-tourismus.de

Start

Wanderparkplatz Kreuzsteinquelle nordöstlich von Hessisch Oldendorf (140 m)
Koordinaten:
Geographisch
52.190940, 9.312920
UTM
32U 521390 5782321

Wegbeschreibung

Unsere Wanderung beginnt am Wanderparkplatz Kreuzsteinquelle. Von dort folgen wir dem Blutbach durchs Totental. Diese Namen klingen nicht gerade einladend, sie sind jedoch zurückzuführen auf die Schlacht am Hohenstein aus dem Jahr 782 zwischen Franken und Sachsen. Am Bachlauf entlang wandern wir bis zur Baxmannbaude, einer idyllisch gelegenen Waldschänke, in der wir einkehren können. Anschließend geht es auf dem Weserberglandweg durch den Wald steil hinauf zum Hohenstein. Am Hirschsprung, der ersten Felskanzel lichtet sich der Wald und wir genießen die erste herrliche Aussicht. Hier befinden sich auch eine Übersichtstafel, Sitzbänke und ein Hügelgrab aus der Bronzezeit. Nun gehen wir an dieser Felskante entlang zur Teufelskanzel, die mit einem Geländer gesichert ist. Von dort lassen wir ebenfalls unseren Blick über das Naturschutzgebiet Hohenstein schweifen. Die Thementafel an der Schutzhütte informiert uns über die Nutzung des Hohensteins in germanisch-sächsischer Zeit. Das Felsplateau diente einst als Kultstätte, die der Frühlingsgöttin Ostara geweiht war. Die Existenz des Kultes an dieser Stelle bezeugt eine alte Runentafel, aus gebranntem Ton, die um 1500 auf der Ostseite des Plateaus in der Nähe des heute noch so genannten „Grünen Altars“ gefunden wurde. An diesem führt uns nun unser Weg vorbei und schließlich bis zum Ende der Klippen. An einer Weggabelung im Wald halten wir uns links und am darauf folgenden Abzweig wandern wir nach rechts weiter. Dann geht es eine Zeitlang geradeaus abwärts, bis wir eine größere Kreuzung auf einer Lichtung erreichen. Hier wenden wir uns im spitzen Winkel nach rechts und setzen unseren Weg in südwestlicher Richtung durch das Lange Föhrtal fort. Zunächst verläuft unsere Route auf einem schmalen Pfad, der später in einen Forstweg übergeht. Dieser führt uns schließlich zurück zum Ausgangspunkt.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Hessisch Oldendorf, weiter mit dem Bus bis Pappmühle Abzw., Hessisch Oldendorf

Anfahrt

A2 bis Ausfahrt Eilsen (Ausfahrt West), auf der B83 nach Hessisch Oldendorf, von dort über Barksen und Zersen zum Wanderparkplatz Kreuzsteinquelle

Parken

Auf dem Wanderparkplatz Kreuzsteinquelle

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Kartentipps für die Region

mehr zeigen
Verantwortlich für diesen Inhalt
Outdooractive Redaktion 
outdooractive.com User
Autor
Jana Bohlmann
Aktualisierung: 20.02.2014

Zum Reiseführer: Wanderungen im Weserbergland


Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

2,0
(1)
Patrick Daues
31.05.2014 · Community
Streckenweise eine schöne Tour. Vor allem auf dem Kammweg, mit seinem Ausblick. Nur sollte man beachten, oder besser besser vorher wissen, dass die Aussichtspunkte derzeit (Mai 2014) nicht gesichert sind. Einzig die Teufelskanzel ist mit einem Handlauf versehen. Auf dem gesamtem Kammwegstück läuft der Weg sehr nah am Hang, und dieser fällt 50° und steiler, ca. 100m ab. Die oben beschriebenen Forstwege scheint es nicht mehr zu geben, bzw. sind sie stark verwildert, dass man nicht nur gutes Schuhwerk braucht, sonder eher schon eine Survival Ausrüstung. Ich bin die Strecke anders herum gegangen, weil mir das vom Höhenprofil her besser zusagte. Auf der Karte, bei ca. km: 6,2 befindet sich der erste Forstweg. Ich habe dazu mal ein Bilder angefügt. Da kann jeder selber entscheiden, ob man das wagen möchte. Der zweite Forstweg, von km: 1,2 bis 2,3, ist schmal und alle paar Meter mit groben Steinquadern versehen. Die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Heute bei Sonnenschein waren die Wege trocken, doch ich möchte meinen, bei nasser Witterung, kein Vergnügen. Abschließend möchte ich meinen, die Tour ist machbar, aber man sollte ein paar Meter mehr gehen und die befestigten Wege, anstatt der Treppe und Forstweg nehmen.
Weiterlesen
Gemacht am 31.05.2014
  • verwilderter Forstweg (km: 5,7) - Blick von oben
    verwilderter Forstweg (km: 5,7) - Blick von oben
    Foto: Patrick Daues, Community
  • verwilderter Forstweg (km: 6,2) - Blick von unten
    verwilderter Forstweg (km: 6,2) - Blick von unten
    Foto: Patrick Daues, Community
  • ungesicherter Ausblick am Hirschsprung
    Foto: Patrick Daues, Community

Fotos von anderen


0 150 300 450 600 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 8,9 km Länge Totental Baxmannbaude Teufelskanzel Hohenstein Langes Föhrtal