Auf dem Felsenweg

Wanderung · Lorraine
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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
9,2 km
Dauer
3:45 h
Aufstieg
560 hm
Abstieg
560 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights
Klettersteigtour auf dem Felsenweg (Sentier des Roches) hinauf zum Hohneck-Gipfel

Lorraine: Beliebter Rundwanderweg

Der berühmte Felsenpfad, französisch "Sentier des Roches", ist ein 3 km langer Klettersteig, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Oberförster Strohmeyer aus Münster angelegt wurde. Er bildet die einzige Wegverbindung durch den Steilabsturz des Vogesenkammes nach Osten ins Vallée de Munster und gilt als einer der eindrucksvollsten elsässischen Gebirgspfade. Eine Klettersteigausrüstung ist nicht nötig, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind jedoch Voraussetzung.
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Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1350 m
969 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Der Felsenpfad fordert eine gewisse Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und robustes Schuhwerk. Bei schlechtem Wetter sollte diese Strecke nicht begangen werden.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, bequeme und wettertaugliche Kleidung

Start

Parkplatz am Col de la Schlucht (1144 hm)
Koordinaten:
Geographisch
48.063640, 7.024437
UTM
32U 352816 5325261

Ziel

Parkplatz am Col de la Schlucht

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz am Col de la Schlucht (1139 m) starten wir unsere Wanderung auf dem berühmten Felsenpfad. Der Weg zum Einstieg ist etwas schwierig zu finden, denn er verlässt den Parkplatz etwas unterhalb des eigentlichen Passes. Am Besten folgt man der Straße Richtung Münster auf der rechten Seite und hält die Augen an den Geländern der Absperrung offen. Der Markierung blauer Balken folgen wir nach Süden.  

Die Wanderstrecke ist an gefährlichen Stellen mit Brücken und Leitern gesichert. An einer Stelle durchqueren wir ein Felsentor und auf dem gesamten Weg erleben wir immer wieder herrliche Aus- und Einblicke. Hin und wieder sollte man innehalten und diese genießen. Nach etwa 3 km trifft der Weg an der Ferme Auberge Frankenthal wieder auf offenes Gelände. Hier orientieren wir uns in Richtung Grotte Dagobert.

Der Weg führt uns nun steil in Serpentinen zum Col du Schaeferthal (1228 m) an der Westflanke des 1289 m hohen Petit Hohneck empor. Oben angekommen, halten wir uns rechts (Markierung roter Balken) und wandern über den baumfreien Bergpfad zu dem 1363 m hoch gelegenen Gipfelhaus des Hohneck, dem dritthöchsten Berg der Vogesen, hinauf. Die herrlichen Rundumsicht vom Gipfel reicht über die Oberrheinebene zum Schwarzwald sowie zum Kaiserstuhl im Osten, den Schweizer und Französischen Alpen im Süden und ins Lothringische Schichtstufenland im Westen. Über den Gipfelgrat wandern wir vorbei an der Martinswand nach Norden und zurück zum Col de la Schlucht, wo mehrere Berggasthöfe zur Einkehr laden.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Épinal bzw. Munster, weiter mit dem Bus (Linie 1) zum Col de la Schlucht

Anfahrt

A35 zur Ausfahrt 23, weiter auf der D417 in Richtung Munster und zum Col de la Schlucht

Parken

Parkplatz am Col de la Schlucht
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kommentare und Bewertungen (34)

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Si Ba
29.09.2018
Super Tour, aber extrem gut besucht. Schon beim Parkplatz hat man das Gefühl auf einen Ameisenhaufen zu schauen. Eher unter der Woche ausserhalb der Ferien empfehlenswert. Kleine Kinder nur in der Kraxe oder am Gürtel.
Bewertung

Katrin Gödtel
18.08.2018
Traumhafte Tour mit guter Portion Abenteuer.... Mit Hunden machbar...allerdings sollten diese absolut gehorsam und auch bergerfahren sein...zu klein sollte der Hund nicht sein da zum Teil Stufen von 70-80 cm Höhe zu bewältigen sind. Ein zu kleiner Hund könnte darüber hinaus auch von diversen Felspalten verschluckt werden. Die Tour bietet traumhafte Ausblicke mit Wow-Faktor...
Bewertung
Samstag, 18. August 2018 21:27:51
Samstag, 18. August 2018 21:27:51
Foto: Katrin Gödtel, Community
Samstag, 18. August 2018 21:28:00
Samstag, 18. August 2018 21:28:00
Foto: Katrin Gödtel, Community
Samstag, 18. August 2018 21:28:09
Samstag, 18. August 2018 21:28:09
Foto: Katrin Gödtel, Community
Samstag, 18. August 2018 21:28:17
Samstag, 18. August 2018 21:28:17
Foto: Katrin Gödtel, Community
Samstag, 18. August 2018 21:28:45
Samstag, 18. August 2018 21:28:45
Foto: Katrin Gödtel, Community
Samstag, 18. August 2018 21:28:57
Samstag, 18. August 2018 21:28:57
Foto: Katrin Gödtel, Community

Astrid Wagner
15.10.2017
Bitte auf gar keinen Fall mit Hund!!! Außer vielleicht Dackel o.ä. im Rucksack... Wir sind diese Woche eher durch Zufall auf der Tour gelandet und sie andersrum gelaufen. Also erst Hohneck, dann Martinswand runter zum See und dann Einstieg in den Sentier des Roches quasi zurück zum Col de la Schlucht. Uns war nicht bewusst, was uns da erwartet. Trotz schönstem sonnigem Herbstwetter war es durch Feuchtigkeit und Laub oft sehr rutschig. Es fängt ganz harmlos an, wird aber immer steiler, enger und es geht stellenweise wirklich ordentlich runter. Die Pfade sind meist felsig, eng und sehr schmal, führen oft immer wieder direkt am steil abfallenden Abhang entlang. Unser Hund ist durch Rettungshundearbeit definitiv sehr geübt, trittsicher und von sich aus sehr besonnen und vorsichtig. Das half um sowohl die steilen nassen Metall-Treppen als auch die offenen Stege und die meisten Passagen souverän zu meistern. Dennoch sind wir nach ca 3/4 der Strecke (an der steilen Stelle mit den Brettern) final umgedreht und alles komplett zurück gelaufen. Es war uns mit dem Hund einfach zu riskant. Er war zuvor an einer relativ harmlosen Stelle auf dem nassen Fels ins Rutschen gekommen und ca. 1/2 Meter nach unten abgerutscht. (Die können sich dann ja nicht mehr halten). Da konnten wir ihn glücklicherweise wieder am Geschirr hochziehen. An anderen Stellen macht man da sicherlich gar nichts mehr. Ein falscher Tritt oder mal kurz ausgerutscht und es geht hunderte Meter steil runter. Sich selbst am Geländer festhalten und mit der anderen Hand den 30kg Hund am Geschirr an den sehr kritischen Stellen war auch nicht besonders lustig, das haben wir dann doch lieber nicht fortgesetzt. Auch wenn man nur ein wenig Probleme mit der Höhensicht/Schwindelfreiheit hat, sollte man diese Tour sowieso lieber nicht gehen. Trittsicherheit, Besonnenheit und gute Beweglichkeit würde ich ebenfalls dringend empfehlen. Mit jüngeren Kindern außer Teens würde ich das auch nicht gehen. Sonst definitiv super tolle Tour mit grandioser Aussicht!

900 1050 1200 1350 1500 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Ferme Auberge Frankenthal Col du Schaederthal Martinswand