FrankenwaldSteig Etappe 3: Ludwigsstadt - Teuschnitz

Wanderung · Frankenwald
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Status
geöffnet
Schwierigkeit
mittel
Strecke
14,3 km
Dauer
4:04 h
Aufstieg
372 hm
Abstieg
173 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights

Die dritte Etappe auf dem FrankenwaldSteig verläuft von Ludwigsstadt über Steinbach am Wald durch die Teuschnitz-Aue nach Teuschnitz und ist 14 km lang.

Frankenwald: Aussichtsreiche Wanderung

Natur pur können Wanderer auf dieser Etappe des FrankenwaldSteigs zwischen Ludwigsstadt und Teuschnitz in der Fränkischen Rennsteigregion erleben. Üppige Wiesentäler und das Naturschutzgebiet Teuschnitz-Aue mit der seltenen Arnika laden zu botanischen Entdeckungen ein. In der Arnika Akademie in Teuschnitz können dann die dazu passenden Produkte erworben werden. 

Autorentipp

Trogenbachviadukt, Ludwigsstadt

Freizeit- und Tourismuszentrum Steinbach am Wald

Teuschnitz-Aue mit Steinerner Arnika

Arnika Akademie Teuschnitz mit Kräuter Lehr- und Schaugarten und Naturmanufaktur 

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Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
651 m
Tiefster Punkt
441 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Weitere Infos und Links

www.frankenwaldsteig.de

Start

Parkplatz unterhalb des Trogenbachviaduktes in Ludwigsstadt (441 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.484405, 11.388272
UTM
32U 669425 5595216

Ziel

Rathaus in Teuschnitz

Wegbeschreibung

Unterhalb des Trogenbachviaduktes in Ludwigsstadt befindet sich der Ausgangspunkt für die dritte Etappe des FrankenwaldSteigs. Anfangs gilt es, über die Kirchgasse und am Friedhof vorbei Ludwigsstadt zu verlassen. Wir laufen ein Stück weit parallel zur Bahnstrecke, bis wir auf einen größeren Forstweg treffen. Gemeinsam mit der Alten Heeresstraße durchlaufen wir Fichtenwälder, immer entlang des Haßbaches seiner Quelle entgegen. Auf den gut ausgebauten Forstwegen kommen wir auf eine Kreuzung an einer größeren Lichtung in einem kleinen Taleinschnitt. Hier zweigen wir rechts ab und kommen am idyllisch gelegenen Jugendheim am Tippach vorbei. Wir steigen weiter bergan und kommen wieder auf einen großen Forstweg, welchem wir nach links folgen.

Der große Kahlschlag beidseitig des Weges lässt die Weite erahnen, die später unseren Weg begleiten wird. An einer Sitzgruppe biegen wir links ab, um am übernächsten Abzweig (250 m) wieder rechts abzubiegen. Anfangs auf einem naturnahen Weg unterwegs, kommen wir nach einem kleinen idyllischen Teich wieder auf einen Forstweg. Diesem folgen wir ohne abzubiegen immer geradeaus, bis wir an die B 85 gelangen. Hier ist Vorsicht geboten!

Der Wanderweg führt, rechts abbiegend, auf ca. 100 m entlang der Straße und dann erst über den Parkplatz und weiter links auf einen naturnahen Weg entlang der Bahnstrecke nach Steinbach am Wald. Beim kleinen Park, der sich im Ort neben uns öffnet, lohnt sich eine kurze Rast. Danach treffen wir auf den Rennsteig, nach welchem auch die Rennsteigstraße benannt ist. Wir folgen dieser nach rechts und bleiben bis zum Abzweig der Badstraße auf dieser Strecke. Der Obelisk auf dem Kreisverkehr, das Wahrzeichen von Steinbach am Wald, ist in Sichtweite. Links abbiegend liegt vor uns das Freizeit- und Toruismuszentrum. Im Café lässt sich eine Verpflegung aufnehmen oder sich über den Ort informieren. Die interaktive Ausstellung im Obergeschoss zeigt Wissenswertes über die Region.

Wir laufen weiter die Badstraße geradeaus, bis wir an der T-Kreuzung links abbiegen und uns der Glas-Recyclinganlage nähern. Vor den Glasbergen biegen wir allerdings rechts ab und begeben uns für einige hundert Meter in den Wald, um später am Waldrand nach links in Richtung Tal abzubiegen. Nach dem Passieren der Bahnunterführung führt unser Weg rechts in einen naturnahen Weg entlang der Bahnlinie. Gemeinsam mit dem FrankenwaldSteigla Arnikaweg, auf welches wir erneut treffen, geht es bis zu Bastelsmühle immer geradeaus.

Der kleine Weiler mit Gaststätte hat leider nicht regelmäßig geöffnet, befindet sich aber in einer wunderschönen Lage. An der Bastelsmühle überqueren wir die Haßlach und laufen über artenreiche Talwiesen und später durch den Fichtenwald bergauf. Es eröffnen sich stetig schöne Aussichten auf das Haßkachtal und die Bastelsmühle. Am Waldrand angekommen, ist dieser Aufstieg geschafft und die ersten Ausläufer der Teuschnitz-Aue zeigen sich.

Die Teuschnitz-Aue ist reich an Tier- und Pflanzenarten und deshalb auch als Natura2000-Gebiet besonders geschützt. Die Stadt Teuschnitz nennt sich selbst Arnikastadt und hat sich auf die Produkte und Dienstleistungen im Bereich von Heilkräutern einen Namen gemacht. Die Arnika kommt hier, ebenso wie die selten gewordene Bärwurz, heute noch in größeren Beständen vor. Die Arnika Akademie mit dem Kräuter Lehr- und Schaugarten und der Naturmanufaktur bietet das ganze Jahr über verschiedene Seminare und Workshops zu den Themen Arnika, Kräuter und Naturheilkunde an. Im Arnika Café (nur jeden ersten Sonntag im Monat von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet) kann man gemütlich einkehren und Köstlichkeiten der Region genießen. In der Naturmanufaktur (Donnerstag und Freitag von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr sowie Samstag von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet) finden sich zahlreiche regionale Produkte, von Naturkosmetik über Salze, Öle und Teemischungen bis hin zu Confiserieprodukten und Edelbränden. Jedes Jahr im Juni wird in Teuschnitz zudem das Arnikafest mit einem bunten Programm rund um die Arnika gefeiert.

Wir laufen stets in südliche Richtung und nach einem kleinen Wäldchen erreichen wir unweit unseres Wanderweges die Steinerne Arnika. Ein Kunstwerk, welches den Bezug der Stadt zur Arnika aufzeigt, lädt zum Verweilen ein. Der Blick über die Landschaft zeigt die Teuschnitz-Aue besonders im Sommer in voller Pracht. Im Hintergrund erkennt man bereits die Stadt selbst, das Ziel unserer Etappe. Um dorthin zu gelangen, laufen wir weiterhin in Richtung Süden und treffen schließlich auf einen weiteren Feldweg. Bei der Wegspinne gilt es aufzupassen, denn der Weg führt nun über einen kleinen Pfad auf der Wiese. Dieser ist zur Brutzeit der Bodenbrüter allerdings gesperrt und eine Umleitung ausgewiesen.

Am Ende des Wiesenweges laufen wir erst nach rechts und nach dem Teich wieder nach links über die Feldwege. An der nächsten Kreuzung biegen wir rechts ab und durchqueren ein letztes Mal die Aue, um im Steinbacher Weg in Teuschnitz anzukommen. Auf diesem bleiben wir bis zur nächsten T-Kreuzung, laufen dort nach rechts und befinden uns nach 200 m am Rathaus von Teuschnitz.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Verantwortlich für diesen Inhalt
Frankenwald Tourismus  
outdooractive.com User
Autor
Julia Rubsch
Aktualisierung: 13.02.2020

Zum Reiseführer: Wanderungen im Frankenwald


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