Eine Stadtrunde durch Pisa

Stadtrundgang · Pisa
In App öffnen
Teilen
Merken
Meine Karte
Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
4,9 km
Dauer
1:10 h
Aufstieg
0 hm
Abstieg
0 hm
kinderwagengerecht Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch botanische Highlights
Wir drehen eine Runde durch das toskanische Städtchen Pisa, die uns mehr von der Stadt zeigt als nur den schiefen Turm.

Pisa: Beliebte Sightseeing-Tour

Die meisten Besucher Pisas beschränken sich bei ihrem Aufenthalt darauf, einige Male auf der Piazza dei Miracoli, dem "Platz der Wunder" im Norden der Innenstadt auf- und abzulaufen, den schiefen Turm, den Dom und die Taufkirche zu bewundern, ein paar Souvernirs zu kaufen und schließlich wieder abzufahren. Das ist schade, denn jenseits dieser sicherlich lohnenswerten Attraktionen bietet Pisa ein sehr italienisches, sehr toskanisches Flair, das man erst bei einem Spaziergang durch die Straßen der Stadt wirklich wahrnehmen kann. Italienischen Alltag erlebt man im Viertel San Martino, wo sich auch unser Ausgangspunkt in der Nähe des Bahnhofs befindet. Wir erleben auf dieser Städtetour natürlich Stadtrummel, aber auch nette Fußgängerzonen mit Shopping-Gelegenheiten, den historischen Ortskern Pisas mit der Piazza Garibaldi, kleine, verwinkelte Gassen mit Marktständen, wir sehen die berühmte Universität auf der Piazza dei Cavalieri und lassen natürlich auch die Piazza dei Miracoli nicht aus. Auf dem Weg durchstreifen wir den ältesten botanischen Garten Europas und einen Park, der als grüne Oase mitten in der Stadt gelegen ist. Nach einem solch ausgedehnten Bummel hat man natürlich Hunger und was bietet sich da anderes an, als in einer netten Pizzeria einzukehren, bevor wir diese abwechslungsreiche Tour beenden.

Autorentipp

Espresso (caffè), Cappuccino etc. immer direkt am Tresen bestellen und bezahlen, so umgeht man den oft hohen "Bedienzuschlag". Bei großer Hitze: caffè shakerato

Großartiges Eis in der Bottega del Gelato auf der Piazza Garibaldi - man sieht die Schlange schon von weitem.

Abends ab ca. 19 Uhr bietet jede Bar einen aperitivo an: Man bestellt sich ein Getränk und kann von den Häppchen und leckeren Kleinigkeiten kosten, die am Tresen aufgebaut werden. Funktioniert so wohl nur in Italien.
Weiterlesen
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
15 m
5 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

In der Gegend um den Turm Wertsachen und große Fotoapparate nicht zu offensichtlich zur Schau stellen, schwarze Schafe gibt es immer wieder. Im allgemeinen ist Pisa jedoch eine durchaus sichere Stadt.

Ausrüstung

Bequeme Schuhe, evtl. Regenschutz.

Weitere Infos und Links

de.wikipedia.org/wiki/Pisa

Start

Piazza Vittorio Emanuele II (8 hm)
Koordinaten:
Geographisch
43.710205, 10.398978
UTM
32T 612706 4840637

Wegbeschreibung

Wir starten an der Piazza Vittorio Emanuele II, umrunden diese halb gegen den Uhrzeigersinn und biegen dann rechts ein in die belebte Fußgängerzone Corso Italia. Hier befinden sich die meisten Geschäfte der Innenstadt und nur wenige Touristen sind zu sehen, dafür umso mehr Italiener beim kurzen Schwatz auf der Straße. Diese Straße gehen wir nun immer geradeaus, bis wir den Arno sehen und die Ponte di Mezzo, eine der drei Brücken in Pisa, die die Stadtteile miteinander verbinden. Wir überqueren diese und haben von hier einen schönen Blick auf die "lungarni", die von charakteristischen Palazzi gesäumten Uferstraßen. Schon stehen wir auf der Piazza Garibaldi, dem Herz des centro storico und beliebtem Treffpunkt am Abend. Ein Eis in der Bottega del Gelato gibt neue Energie für den weiteren Stadtbummel. Wir gehen weiter, der Verlängerung der Brücke folgend, in den Borgo Stretto, biegen dann jedoch bei der nächsten Möglichkeit links ab in die Via Domenico Cavalca. Dies ist eine sehr authentische, charmante Gasse, in der viele Obst- und Gemüsehändler der Gegend täglich ihre Vekaufsstände aufbauen. Schließlich kreuzen wir die Via Curtatone e Montanara und kommen an die Piazza Dante Alighieri. Dies ist ein besonders von Studenten viel frequentierter Ort, es gibt nette Cafés und große Marmorbänke zum Ausruhen. Die Palmen inmitten der Piazza verbreiten ein südliches Flair. Hier bietet sich auch mit der Osteria Da Stelio eine willkommene Möglichkeit, gut und günstig toskanisch zu essen.  Wir gehen die Piazza an ihrer längeren Seite entlang und erreichen die kleine Via L'Arancio, die in die Via Santa Maria mündet. Nun befinden wir uns auf der Zielgeraden in Richtung der Piazza dei Miracoli, die am oberen Ende der Via Santa Maria beginnt.
An der nächstgrößeren Straßenkreuzung - rechts zweigt die Via dei Mille ab - schauen wir jedoch nach links: Am Ende der Straße sehen wir ein schmiedeeisernes Tor, hinter dem sich der botanische Garten erstreckt. Ein kurzer Spaziergang durch diese grüne Oase lohnt allemal. Danach lockt das Café "Dolce Pisa" mit leckeren Süßigkeiten und einem caffè - es liegt direkt an der Straßenkreuzung und ist nicht zu verfehlen. Nun gehen wir jedoch die Via Santa Maria weiter in nördlicher Richtung hinauf, schon leuchten der Turm und der Dom in ihrer weißen Marmor-Pracht zwischen den Häusern hervor. An der Piazza können wir nun links die "Souvenirmeile" entlanggehen bis zur alten Stadtmauer mit dem hübschen Tor, das von außen den Blick auf die drei "Wunder" freigibt. Besonders empfehlenswert ist der Besuch des Camposanto, der von außen recht unscheinbar wirkt, innen aber mehr als sehenswert ist. Wir gehen von der Piazza wieder zurück, zweigen jedoch nicht rechts in die Via Santa Maria ab, sondern gehen noch ein Stück weiter, bis uns rechts die Via Don Gaetano Boschi wieder auf die Via dei Mille hinunterführt. Hier wenden wir uns nach links. Bald schon öffnet sich vor uns die weite Piazza dei Cavallieri, über der die mächtige Scuola Normale Superiore thront, die zweite berühmte Universität der Stadt. Wir überqueren den Platz und gehen die Via Ulisse Dini entlang, bis wir wieder auf den Borgo Stretto stoßen, der uns rechts hinab in Richtung der Ponte di Mezzo führt. Nachdem wir diese überquert haben, gehen wir noch ein Stück die Via di Banchi entlang, bis kurz darauf links die Via San Martino abzweigt. Dieser Straße folgen wir nun bis zu ihrem Ende und passieren dabei beeindruckende Palazzi, in denen die wohl teuersten Wohnungen Pisas untergebracht sind. Wir stoßen schließlich auf die Via Giovanni Bovio, jenseits davon erstreckt sich der Giardino Scotto, ein schöner Park mit vielen lauschigen Plätzen zum Ausruhen. Die Via Bovio laufen wir nun rechts hinab bis zur Piazza Guerrazzi, wechseln auf die gegenüberliegende Straßenseite (an der Ecke befindet sich ein Schuhgeschäft) und erreichen die Viale Bonaini. An deren Anfang wartet die Pizzeria "Cereria alle Porte" auf hungrige Gäste. Dann gehen wir die Viale Bonaini weiter hinab in Richtung des Bahnhofs und erreichen so wieder unseren Ausgangspunkt, die Piazza Vittorio Emanuele II.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Pisa, 5 Minuten zu Fuß in nördliche Richtung bis zur Piazza Vittorio Emanuele II

Anfahrt

SS1 oder A12 bis Pisa, der Beschilderung zum Bahnhof folgen

Parken

In Bahnhofsnähe
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Barbara Bronnen: Gebrauchsanweisung für die Toskana. Piper 2008 Euro 12,90

Kartenempfehlungen des Autors

Stadtplan
Verantwortlich für diesen Inhalt
Outdooractive Redaktion
outdooractive.com User
Autor
Julia Gebauer
Aktualisierung: 13.10.2016

Zum Reiseführer: Italien Toskana

Kommentare und Bewertungen (2)

Kommentieren
 Kommentar
Du hast noch nichts ausgefüllt. Schreib' doch was nettes, lade Bilder hoch oder bewerte, was du siehst.
Limit erreicht! Bitte nicht mehr als 12 Bilder und 50 MB je Upload auswählen.
Veröffentlichen
Gerhard Pfeiffer
05.06.2018
Es lohnt sich tatsächlich, Pisa etwas näher zu betrachten. Angenehme Atmosphäre auf dem Großteil der Tour.
Bewertung
Schief
Schief
Foto: Gerhard Pfeiffer, Community

Andreas Huber
18.11.2009
Bewertung

0 150 300 m km 0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5