Usedom-Rundweg

Radtour · Vorpommern
In App öffnen
Teilen
Merken
Meine Karte
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
161,1 km
Dauer
11:01 h
Aufstieg
502 hm
Abstieg
502 hm
Rundtour Etappentour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights faunistische Highlights

Pure Abwechslung auf der Sonneninsel

Die Sonneninsel Usedom fasziniert besonders aufgrund ihrer reizvollen Gegensätze. Während sich am 42 km langen Sandstrand mondäne Ostseebäder wie weiße Perlen aneinanderreihen, begeistert das Hinterland mit geheimnisvollen Wäldern und urigen Fischerdörfern. Ein abwechslungsreiches Urlaubsvergnügen verspricht der Kontrast aus Strand und Meer, Natur und Idylle.

Vorpommern: Beliebte Radrunde

Autorentipp

Geliebte Sommerfrische: Schon vor 100 Jahren pilgerten gut betuchte Hauptstädter nach Usedom. Das brachte der Insel den Beinamen "Badewanne der Berliner" ein. Heute entdecken immer mehr Erholungssuchende die eleganten Ostseebäder und das verträumte Binnenland mit dem Rad.

Weiterlesen
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
42 m
-1 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Usedom-Rundweg

Start

Wolgast (0 hm)
Koordinaten:
Geographisch
54.054025, 13.780550
UTM
33U 420170 5990220

Ziel

Wolgast

Wegbeschreibung

Vor der „Badewanne der Berliner“, wie Usedom auch genannt wird, startet die Rundtour in Wolgast. Von hier geht es über eine beeindruckende Klappbrücke über den Peenestrom, rauf auf die Sonneninsel. Neben den stillen Ufern der Wasserstraße geht es schon bald in den Mischwald. Wie ein grünes Band säumen Bäume den feinen Sandstrand bis über die polnische Grenze hinweg nach Swinemünde. Auf Usedom reiht sich ein Ostseebad an das nächste. Zu ihren bekanntesten Vertretern zählen Zinnowitz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck. Ihre Promenaden zieren mondäne Villen und schneeweiße Logierhäuser. Über die langen Seebrücken der Bäder lässt es sich flanieren wie im goldenen Zeitalter. Einen guten Kontrast bietet das Hinterland. Zwischen Ostsee und Achterwasser kommt man vorbei an idyllischen Fischerdörfern und reetgedeckten Salzhütten. Einen herrlichen Blick über die Insel kann man auf dem Streckelsberg bei Koserow genießen.

Um die traumhafte Natur zu bewahren, wurde die gesamte Insel aus gutem Grund zum Naturpark erklärt. Bewaldete Hügel, kleine Seen, geheimnisvolle Moore und blühende Rapsfelder prägen die abwechslungsreiche Landschaft des urwüchsigen Hinterlandes. Wer die Ruhe sucht, wird im Lieper Winkel fündig werden. Auf dieser Halbinsel tummeln sich mehr Vögel als Menschen. Kunstvoll verzierte Haustüren begeistern Besucher in der alten Ackerbürgerstadt Usedom. Und auch kulturell hat die Sonneninsel einiges zu bieten. Im Sommer finden hier Musikfestivals und die Vineta-Festspiele statt.

An der Zecheriner Klappbrücke wird die Insel schweren Herzens verlassen. An der Stelle wo die Peene ins Stettiner Haff mündet, fühlt man sich wie in die Kindheit zurückversetzt. Es geht vorbei an Kühen die in der Sonne dösen und an Störchen die über die Wiesen staksen. Es quaken die Frösche in dichten Schilfgürteln und Enten schnattern um die Wette. Einen Höhepunkt im Flachland verspricht der Kirchturm von Lassan.

 

Sehenswert: Wolgast: Kirche mit Aussichtsplattform, Museumshafen, Runge-Haus, Tierpark | Peenemünde: Historisch-Technisches Museum, Phänomenta, U-Boot-Museum, Spielzeugmuseum | Trassenheide: Schmetterlingsgarten | Zinnowitz: Tauchglocke, Vineta-Festspiele, Bernstein-Therme, Hafen | Koserow: Salzhütten, Festspielkirche | Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck | Usedom: gotisches Stadttor, Freilichttheater im Stadthafen | Karnin: denkmalgeschützte Eisenbahn-Hubbrücke

 

 

Kontakt | Übernachtung:

Usedom Tourismus GmbH

Hauptstraße 42 |17459 Koserow

fon +49 (0) 38375 244144 | fax +49 (0) 38375 244144

www.usedom.de  | info@usedom.de

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Bahnanbindung: Wolgast, Peenemünde, Ahlbeck

Anfahrt

> aus Richtung Hamburg kommend: auf A20 Ausfahrt 27-Gützkow nehmen; B111 bis Wolgast folgen

> aus Richtung Berlin kommend: auf A20 Ausfahrt 27-Gützkow nehmen ; B111 bis Wolgast folgen

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

ADFC Regionalkarte Usedom/Stettiner Haffküste, ISBN 978-3-87073-579-1

Bikeline Radkarte Usedom, Stettiner Haff, ISBN 978-3-85000-383-4

PUBLICPRESS Rad- und Wanderkarte Usedom, ISBN 978-3-89920-482-7

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Kartentipps für die Region

mehr zeigen
Verantwortlich für diesen Inhalt
Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
outdooractive.com User
Autor

Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Aktualisierung: 29.03.2019

Zum Reiseführer: Radtouren in Vorpommern

Kommentare und Bewertungen (3)

Kommentieren
 Kommentar
Du hast noch nichts ausgefüllt. Schreib' doch was nettes, lade Bilder hoch oder bewerte, was du siehst.
Limit erreicht! Bitte nicht mehr als 12 Bilder und 50 MB je Upload auswählen.
Veröffentlichen
Hendrik Wichmann
18.10.2017
Was ich noch vergessen habe... Ohne mein Outdoor Navi hätte ich die Tour kaum Nachfahren können, da sie nicht wirklich gut ausgeschildert ist, da sollte man ggf. mal nachbessern.
Wolgastsee am morgen
Wolgastsee am morgen
Foto: Hendrik Wichmann, Community

Hendrik Wichmann
18.10.2017
Bei feinsten Wetter konnte ich die Tour in Angriff nehmen. Die Streckenführung hat auf meinem Garmin gut geklappt, ein zwei, drei stellen kommt man nicht mehr durch, da dies wohl mittlerweile Privatgrundstücke sind. Eine Alternative Route war aber immer schnell gefunden. Landschaftlich gut, wobei es meiner Meinung nach wenig zu sehen gab, die Strecke wird von Agrarwegen mit angrenzenden Feldern dominiert, und man denkt manchmal das die Region ausgestorben ist 😉, okay ich bin außerhalb der Saison gefahren, aber es war abschnittsweise sehr einsam. Die angesetzte Zeit mit 11h Stunden ist großzügig eingeplant, ich stamme aus einer Bergigen Region und bin anderes gewöhnt, daher habe ich die gesamte Strecke mit knapp 8 Stunden abgefahren. Alles in allem war es eine schöne Tour, die sicher für jeden etwas bereithält.
Bewertung

Q Q
08.04.2016
Ich bin die Strecke von Bansin nach Zinnowitz gefahren. Die Strecke verlief zu größtem Teil durch den Wald und war sehr hügelig auf teilweise etwas steinigen Wegen, was ich persönlich sehr gut fand, aber für nicht so erfahrene Radfahrer eine Belastung darstellen kann. Dafür wäre auch z.B. ein Pedelec geeignet. Die Strecke ist sehr beliebt und auch gut ausgeschildert.
Bewertung
Gemacht am
28.03.2016

0 150 300 m km 20 40 60 80 100 120 140 160