Feininger Tour - Entlang der Osteebäder Usedoms

Radtour · Usedom
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Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
41,4 km
Dauer
2:56 h
Aufstieg
26 hm
Abstieg
29 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Begeben Sie sich auf Entdeckungstour und folgen Sie den Spuren des Künstlers Lyonel Feininger. Entlang der längsten Strandpromenade Europas führt Sie die Rundtour durch die Kaiserbäder Usedoms, ins polnischeSwinemünde und das angrenzende Hinterland mit urigen Fischerdörfern und ursprünglicher Natur.

Usedom: Beliebte Radrunde

Autorentipp

Treten Sie in die Fußstapfen des Malers Lyonel Feininger.

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Schwierigkeit
leicht
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
26 m
0 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Achten Sie auf Ampel- und Verkehrszeichen in Swinemünde.

Weitere Infos und Links

Kartenempfehlung:

Verlag: Grünes Herz, Rad- und Wanderkarten-Set: ISBN-10 3866362129

 

Start

Ostseebad Bansin (3 hm)
Koordinaten:
Geographisch
53.976560, 14.140606
UTM
33U 443636 5981255

Ziel

Ostseebad Heringsdorf

Wegbeschreibung

Die ganze Pracht der „3 Kaiserbäder“ präsentiert sich auf dem etwa 40 km langen Routenabschnitt, der zunächst entlang der Strandpromenade bis ins polnische Swinemünde führt.

In Heringsdorf zeichnete Feininger mehrfach die Villa Oppenheim, die zu den bekanntesten Beispielen für die herrschaftliche Bäderarchitektur in den „3 Kaiserbädern“ gehört. Der Bahnhof und das mondäne Strandleben der Sommerurlauber findet sich ebenfalls in vielen Zeichnungen des Malers wieder. Im Nachbarort Ahlbeck befindet sich an der Kirche im Stil des Historismus eine Bronzeplatte - ein Zeichen, dass Feininger auch dieses Bauwerk aus dem Jahr 1895 besuchte und zeichnete.

Auch im polnischen Teil der Insel, in Swinemünde, können sich Radler problemlos auf den Spuren Feiningers begeben, auch wenn sich die Hafenstadt heute ganz anders als vor 100 Jahren präsentiert. Wo Urlauber heute die Kamera zücken, stellte Feininger damals eine Staffelei auf, um die schneeweiße Bake in Form einer Windmühle und das Rathaus - heute ein Museum - zu zeichnen. Richtung Süden erfolgt die Weiterfahrt von Swinemünde entlang der Grenze bis nach Kamminke. Das beschauliche Fischerdorf mit seinen vielen reetgedeckten Häusern und dem Blick auf das Stettiner Haff mahnt aber ebenso die dunklen Zeiten des 2. Weltkrieges. Auf dem Golm befindet sich eine weitläufige Grabanlage für Kriegsopfer, die besucht werden kann. In Zirchow hat es dem Maler vorallem die spätgotische St. Jacobuskirche angetan, die als ältester erhaltener Kirchenbau auf der Insel Usedom gilt.

Während Sie in Windstille nach Korswandt radeln, können Sie im Hinterland - egal zu welcher Jahreszeit - eindrucksvolle Naturschauspiele und Tiere beobachten, die die Ruhe und Sinnlichkeit fort der Seebäder sicher genauso genießen wie Sie.

In Korswandt erlebte Feininger das bäuerliche Dorfleben mit und hielt es auf Papier für die Ewigkeit fest. Gehöfte und Gutshäuser sowie Speicher mit Rundbogenfenstern in Gothen, in Verbindung mit dem Namen des Ortes, verarbeitete Feininger zu dem abstrakten Ölbild „Gothen“, welches heute aber nicht mehr existiert.

Entlang weiter Felder, Vogelgezwitscher und Wäldern die aufgrund Ihrer Entfernung bis zum Horizont zu ragen scheinen, radeln Sie zurück nach Heringsdorf, wo Sie das mondäne und turbulente „Seebäderleben“ wieder einfängt.

 

Übernachtungsmöglichkeiten und weitere Informationen:

Usedom Tourismus GmbH
www.usedom.de
Telefon: +49 38375 244 144 , info@usedom.de

Öffentliche Verkehrsmittel

Anbindung mit IC & RE nach Anklam, von hier aus per Bus nach Bansin

 

Anfahrt

von Hamburg kommend: A1 und A20 bis B111 in Gützkow folgen, auf A20 Ausfahrt 27-Gützkow nehmen, B111 folgen

von Berlin kommend: A11 und A20 bis B109 in Rollwitz nehmen, auf A20 Ausfahrt 36-Pasewalk-Süd nehmen; B109 folgen, B110 nehmen

Parken

Parkplätze am Bahnhof Heringsdorf und Seepark Bansin.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Verantwortlich für diesen Inhalt
Usedom Tourismus GmbH
outdooractive.com User
Autor
Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Aktualisierung: 08.04.2019

Zum Reiseführer: Radtouren auf Usedom

Kommentare und Bewertungen (6)

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Heike Fenske
22.10.2018
Die Tour an und für sich ist total Klasse. Nur nach den GPX Dateien sollte man sich gar nicht richten, weil sie einen durch ausgetrocknete Bäche und über Wiesen führt. Mit dem Fahrrad auf jeden Fall nicht machbar. Trotzdem haben wir viel gesehen und waren sogar erstaunt, wie gut die meisten Fahrradwege waren
Bewertung

Bianca W
19.08.2018
Es könnte eine tolle Tour sein, wenn sie besser beschildert wäre und die längeren Sandpistenstrecken irgendwie zumindest teilweise befestigt würden. So gilt über weite Teile der Tour: GPS einschalten, kleinen Gang rein und gib ihm. Macht trotzdem Spaß, nur bewerben tät ich die Tour in der Form noch nicht.
Bewertung

Rüdiger Göddemeyer
23.06.2018
Ich kann mich den Kommentaren nur anschließen. Die Tour ist wirklich schön, die Beschilderung ist schlecht. Wir sind in Heringsdorf gestartet Richtung Swinnemünde, wo wir zum ersten Mal die Orientierung verloren haben, weil das Feiningertour-Schild wage in eine Richtung zeigte und überhaupt nicht klar war, ob es die Straße nach rechts oder links war. Das ist uns mehrmals passiert, ein paar Schilder mehr wären gut. Generell ist die Beschilderung der Radwege auf Usedom ausbaufähig.
Gemacht am
06.05.2018

0 150 300 m km 5 10 15 20 25 30 35 40