Uckermärkischer Radrundweg

Radtour · Uckermark
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Schwierigkeit
mittel
Strecke
265,3 km
Dauer
18:15 h
Aufstieg
480 hm
Abstieg
480 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights

Die Uckermark ist geprägt durch unzählige Seen. Sie bildeten sich bzw. blieben zurück, als nach der letzten Eiszeit die Gletscher wieder das Land unter sich freigaben. Im Süden der Uckermark findet man große Buchenwälder. Durch diese einmalig schöne Landschaft verläuft der Uckermärkische Radrundweg und führt uns zudem an vielen sehenswerten Orten vorbei.

Uckermark: Aussichtsreiche Radtour

Der Radrundweg zeigt einen Querschnitt durch die Natur und Kultur der Uckermark, Deutschlands am dünnsten besiedelter Region. Die Strecke führt dabei durch den Naturpark Uckermärkische Seen, durch das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und den Nationalpark Unteres Odertal. Die Tour ist besonders für echte Naturliebhaber geeignet. Unterwegs werden auch einige historische und kulturell wertvolle Orte passiert. Schon die Prenzlauer Altstadt zu Beginn der Tour ist sehenswert, in Carwitz kann das Haus des Schriftstellers Hans Fallada besichtigt werden, der hier gelebt und gearbeitet hat. In Lychen befindet sich ein Flößereimuseum und im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin lädt das NABU-Erlebniszentrum zu Entdeckungen ein. Zudem befinden sich zahlreiche Kirchen, Klöster und Ruinen entlang der Strecke. Die Tour führt über Landstraßen und asphaltierte Radwege und einige Feld- und Waldwege. Die Abschnitte über Kopfsteinpflaster haben meist einen befestigten Randstreifen.

Autorentipp

Der Weg kann abgekürzt oder in zwei Schleifen gefahren werden, dazu ab Templin über Milmersdorf, Groß Kölpin, Gerswalde und Suckow nach Potzlow.

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Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
139 m
0 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Der Routenverlauf führt teilweise über Kopfsteinpflaster, im Notfall absteigen und schieben.

Ausrüstung

Wetterfeste Kleidung, Proviant, Getränke

Weitere Infos und Links

Tourismus Marketing Uckermark GmbH
Stettiner Straße 19
17291 Prenzlau
Tel. 0 39 84 / 83 58 83
Fax 0 39 84 / 83 58 85
E-Mail: info@tourismus-uckermark.de
www.tourismus-uckermark.de

Start

Prenzlau (16 hm)
Koordinaten:
Geographisch
53.317842, 13.852667
UTM
33U 423570 5908242

Ziel

Prenzlau

Wegbeschreibung

Von der Kreisstadt Prenzlau geht es auf dem Radweg entlang der B198 Richtung Neubrandenburg bis zur Abzweigung nach Klinkow. Eine wenig befahrene Landstraße führt durch den Ort nach Basedow. Hier wird die Hauptstraße gequert und man folgt einer aussichtsreichen, wenig befahrenen Kreisstraße nach Gollmitz. An der Kreuzung entlang der Straßenführung Richtung Boitzenburg. Am Ortsausgang folgt man der Landstraße über Berkholz Richtung Boitzenburg. In Berkholz geht es weiter durch den Ort, an der Kirche vorbei, der Landstraße L15 bis Boitzenburg folgend. In Boitzenburg folgt man kurz nach dem Ortseingang rechts dem Weg parallel zur Straße bis Höhe der Kirche. Von dort aus hält man sich rechts Richtung Krewitz, zum Ortsausgang. Hinter Boitzenburg führt der Weg auf einer teilweise holprigen Landstraße durch die Kastanienallee. Weiter in Richtung Krewitz über den Rastplatz Roter Ochse.

Kurven durch Wald und Feld bringen uns über Weggun und Parmen nach Fürstenwerder. Vom Ort führt die Tour auf einer Nebenstraße und dann auf einem Feldweg nach Schulzenhof. Von dem ehemaligen Gut führt ein kurzes Stück über Kopfsteinpflaster an die Landstraße. Links geht es weiter Richtung Fiebigershof. Kurz vor dem Ort nach links auf einen Feldweg abbiegen. Stark witterungsabhängig zieht sich die Strecke durch hügelige Feld- und Waldlandschaft am Großen Parmensee vorbei nach Warbende. Von dort aus folgt man der Landstraße weiter nach Lichtenberg und lässt rechter Hand den Wrechener See hinter sich entlang des Breiten Luzin nach Feldberg. Am Ortsausgang Feldberg hält man sich Richtung Leaven. Zwischen großen Bäumen hindurch auf festgefahrenem Schotter erreicht man Triepkendorf. Die Strecke über Hasselförde, Rutenberg und Retzow führt auf schmaler Asphaltstraße und asphaltiertem Radweg an vier Seen vorbei nach Lychen, die anerkannte Flößerstadt ist. Hier können Radler auf Boot oder Draisine umsteigen.

In Ufernähe von Zenssee und Platkowsee geht es auf gut zu befahrendem Waldweg und Asphalt nach Alt Placht. Vorbei am Glambecksee radelt man nach Gandenitz. Am Ortsausgang führt ein asphaltierter Radweg durch den Wald über die Landstraße hinweg durchs Feld in das Thermalsoleheilbad Templin und nah am Zentrum mit historischer Altstadt vorbei. Auf dem Radweg parallel zum Lübbesee lassen wir die Baumschule hinter uns und gelangen über das Walddorf Albrechtsthal nach Ahlimbsmühle. Dort treffen wir auf die Landstraße 100, der wir parallel auf dem Radweg bis zum Ortseingang Gollin folgen. Gleich danach links geht es durch den Wald nach Reiersdorf. Durch dunkle Kiefern und lichte Eichen führt der Radweg ins Straßendorf Friedrichswalde. An der Eisdiele mitten im Ort biegen wir nach links auf eine schmale Straße, sehen den Krummen See durch die Bäume blitzen und tauchen später in dichten Fichtenwald ein. Bis an die Straße nach Parlow und Glambeck fahren. Zwischen den beiden Orten kommen wir auf die Spur des samt See verschwundenen Dorfes Mellin. Über gut zu befahrende asphaltierte Wege geht es nach Wolletz und dicht am Ufer des Wolletzsees über Asphalt zur Blumberger Mühle.

Der Radweg führt weiter über Kerkow und kreuzt im Ort die Bundesstraße 198. Den Radweg löst ein kleines Stück Landstraße ab, dem ein Radweg entlang des Mündesees folgt. In Gesellschaft Millionen Jahre alter Findlinge, aus denen Künstler aus aller Welt Steinskulpturen gehauen haben, gelangen wir in den sanierten historischen Altstadtkern Angermündes. Dort orientieren wir uns Richtung Bad Freienwalde. Von Herzsprung am Parsteiner See schlängelt sich der Radweg hügelig durch Wald und Feld nach Neukünkendorf. Kurvenreich zieht sich die Strecke durch eine Obstbaumallee nach Gellmersdorf und weiter nach Stolpe/Oder. Der Aufstieg zum Stolper Turm belohnt mit einem weiten Blick. Nicht weit vom Ort entfernt verläuft der Oder-Neiße-Radweg. Auf diesem führt die Tour weiter Richtung Norden über Stützkow auf dem Oderdeich nach Criewen, wo besonders das Schloss mit seinem Lenné-Park sehenswert ist. Über Zützen an Schwedt/Oder vorbei geht es nach Gatow. Hier verlassen wir den Oder-Neiße-Radweg.

Die Strecke führt weiter in das Tabakstädtchen Vierraden. Die über 300 Jahre alte Geschichte des Krautes in der Uckermark kann in einem Museum nachverfolgt werden. Von dort geht es auf Nebenstraßen nach Blumenhagen. In Blumenhagen fahren wir über Hohenfelde, Kunow, Niedernfelde und weiter Richtung Kummerow. Auf schmaler Landstraße fahren wir bis zur nächsten Kreuzung. Dort folgen wir der Straße nach links Richtung Stendell und weiter Richtung B166. Achtung: die Kreuzung ist ungesichert. Über Herrenhof geht es nach Passow und über Wendemark nach Zichow. (Hinweis: Zwischen Wendemark und Zichow befindet sich Kopfsteinpflaster auf ca. 1,5 km) Weiter geht es durch die Randowniederung über Zichow und Zehnebeck nach Gramzow. Die nächsten Stationen sind Koboltenhof, Heidehof, Blankenburg und schließlich Seehausen am Oberuckersee. Im Frühjahr kann man hier die Rohrdommel, im Volksmund auch Moorochse genannt, hören. Ein Fahrgastschiff bringt müde Radfahrer zurück nach Prenzlau. Per Rad geht es auf dem Radfernweg Berlin-Usedom über Potzlow, Strehlow, Zollchow und Röpersdorf zurück nach Prenzlau.

Öffentliche Verkehrsmittel

RE3 Falkenberg/Elster- Stralsund  (Halte: Angermünde, Warnitz, Seehausen, Prenzlau, Schwedt/Oder)

RE66 Berlin - Stettin  (Halte: Angermünde, Passow)

RB12 Berlin Ostkreuz - Templin Stadt  (Halte: Templin Stadt)

Anfahrt

Von Berlin kommend der A11 Richtung Norden folgen und die Ausfahrt 6-Gramzow nehmen. Der B198 in Richtung Gramzow/Prenzlau folgen.

Parken

In Prenzlau

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

„Rad-, Reit- und Wanderkarte“, ISBN 3-923115-38-4; „Nationalpark Uckermärkische Seen West“, 1:50.000, Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg, ISBN 3-7490-4160-1, 5,00 Euro; „Nationalpark Unteres Odertal“, Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg, ISBN 3-7490-4099-0, 5,00 Euro

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Verantwortlich für diesen Inhalt
TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH
outdooractive.com User
Autor
Janes Huff
Aktualisierung: 20.12.2017

Zum Reiseführer: Radtouren in der Uckermark

Kommentare und Bewertungen (3)

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Johannes Lang
08.04.2019
Ich möchte diese Tour gerne im Sommer 2019 machen. Wer kann mir für diese Tour geeigneten Unterkünfte nennen? Für Eure Bemühungen vielen Dank Johannes Lang jomo.lang@t-online.de

Ulla Heidbüchel
08.04.2017
Wir würden gerne diesen Sommer den Uckermärkischen Radrundweg machen und suchen einen Reiseführer. Weiß jemand von einem? Oder geht es nur digital und man muss alles vorher ausdrucken/aufs Handy laden? Welche der vorgeschlagenen Karten ist am besten und wo zu kaufen? Habt ihr Tips für Unterkünfte auf den Etappen? Vielen Dank!

Karin Damke
20.06.2016
Ich habe die sehenswerte Tour im Juni 2016 gemacht. Die Wege sind zu 90% gut geteert, ca 5% auf gut befahrbaren Sand/Betonwegen und ca 5% katostrophale Wege auf den man nur schieben kann. Insbesondere zwischen Kröchlendorff und Boitzenburg sucht man im tiefen Sand im Wald nicht vorhandene Wegweiser. Angeblich gibt es eine Umleitung ab Gollwitz- Naugarten-Berkholz. Hinweise habe ich dazu keine gesehen. Ansonsten kann ich die Tour empfehlen!!

0 150 300 m km 50 100 150 200 250 Mühlenmuseum Eichwerder Tor