Von Reit im Winkl über die Hohen Tauern nach Arnoldstein

Mountainbike Transalp · Chiemgau
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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
321,5 km
Dauer
34:00 h
Aufstieg
11827 hm
Abstieg
11943 hm
Etappentour Einkehrmöglichkeit geologische Highlights

Fahrtechnisch gemäßigte, konditionell anspruchsvolle Alpenüberquerung in 6 Etappen von Reit im Winkl nach Arnoldstein. 

Chiemgau: Beliebte MTB-Transalp-Tour

Diese konditionell anspruchsvolle Alpenüberquerung mit wenigen schwierigen Trails und Schiebe/Tragepassagen, führt uns in 6 Etappen vom Chiemgau nach Kärnten, Östereich. In Arnolstein, in der Nähe des Dreiländerecks zwischen Italien, Slowenien und Östereich endet unsere Tour.  Wir starten in Reit im Winkl und sind zu Gast auf der Winkelmoos-Alm, der Heimat von „Gold-Rosi“ Mittermaier. Wir biken durch die herrlichen Berge der Region Saalbach Hinterglemm und bezwingen die Großglocknerstraße, um später bei herrlicher Kulisse durchs Drautal zu radeln. Die letzte Etappe hat es dann noch einmal konditionell in sich, denn in den karnischen Alpen werden wir gut 2000 Höhenmeter zurücklegen.

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Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
2537 m
558 m
Höchster Punkt
Hochtor (2537 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Rathausplatz Reit im Winkl (687 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.677000, 12.470650
UTM
33T 310152 5283500

Wegbeschreibung

Etappe 1: Von Reit im Winkl nach Hochfilzen

Wir starten unsere erste Etappe am Rathausplatz in der Ortsmitte von Reit im Winkl und biegen auf die Weitseestraße ab. Nach etwa 1 km zweigen wir nach rechts auf den Blindau Radweg ab, biegen hinter der Brücke nach links, halten uns am kommenden Abzweig ebenfalls links und radeln nun stetig auf dem Radweg bis zum Seegatterl. Hier fahren wir über den Parkplatz und halten uns nun stetig auf dem Schotterweg in Richtung Winklmoosalm. Wir passieren die Alm, halten uns an der nächsten Kreuzung rechts in Richtung „Mösernalm, Steinplatte“ und erreichen nach der Auffahrt nun bald die Stallenalm. Von hier fahren wir auf den Trail in Richtung Waidring. Bald mündet der Trail in einen Schotterweg und wir rollen hinab nach Waidring. Wir fahren in Richtung Ortsmitte und biegen hier von der Hauptstraße nach rechts ab, dann orientieren wir uns in Richtung Pillersee. Wir verlassen die Fahrstraße nach gut 3 km, radeln auf dem Radweg zum Pillersee und biken am linken Ufer des Sees entlang. Nun orientieren wir uns in Richtung „Griesltal, Weißleiten“. Wir durchqueren Weißleiten und halten uns dann weiter in Richtung Griesltal. Wir lassen bald den Abzweig ins Griesltal links liegen, erreichen den Wiesensee, fahren durch Unter-, Mittel- und Oberwarming und erreichen unser Etappenziel Hochfilzen.

Etappe 2: Von Hochfilzen über das Klingertörl nach Piesendorf 

In Hochfilzen fahren wir auf der Hauptstraße in Richtung Fieberbrunn, zweigen in Feistenau nach links in Richtung Gasthof Eiserne Hand ab und fahren am folgenden Abzweig nach rechts in Richtung Fieberbrunn. Ab hier halten wir uns stetig auf dem Weg und radeln in Richtung „Burger Alm, Spielberghaus“. Auf Schotterwegen und nachdem wir gut 400 Höhenmeter bewältigt haben, erreichen wir das bikerfreundliche Spielberghaus. Hier erholen wir uns bei einer Rast. Vom Spielberghaus führt uns ein Schotterweg hinab nach Saalbach, alternativ führt parallel ein Trail dorthin, der offiziell jedoch Wanderern vorbehalten ist. In Saalbach radeln wir zur Haupstraße, die uns nach Hinterglemm führt. Dort passieren wir die Reiterkogelbahn, die Downhiller hinauf zum Bikepark bringt, radeln weiter durch den Ort und biegen wenig später in den Schwarzacher Weg ab. Nun beginnt die harte Auffahrt zum Klingertörl. Vom Schwarzacher Weg gelangen wir auf den Gerstreitweg, eine Schotterpiste, die sich nun für uns bergauf schraubt. Wir orientieren uns zunächst in Richtung Bergstadl, pedalieren dann in Richtung Hackelberger Alm und biken von dort auf dem Pinzgauer Spazierweg in Richtung Seetörl. Bis zum Klingertörl zwingt uns der Anstieg das ein oder andere Mal zum Schieben des Bikes. Wir folgen dem Pinzgauer Spaziergang mit der Beschilderung 19. Ein herrlicher Trail führt uns hinab zur Hochsonnenberghütte. Kurz vor der Hütte schieben wir unsere Bikes über eine Almwiese, bekommen aber ab der Hütte wieder Schotter unter die Reifen. Wir rollen jetzt für gut 10 km auf der Schotterpiste bergab, gelangen auf einen Asphaltweg und fahren nach rechts weiterhin bergab. Bald erreichen wir den Ort Walchen, überqueren hier die Hauptstraße und radeln nun entspannt auf dem Tauernradweg nach Piesendorf - unserem Etappenziel. 

Etappe 3: Auf der Glocknerstraße von Piesendorf über das Hochtor nach Heiligenblut

Auf dem Tauernradweg radeln wir nach Kaprun und dann weiter nach Bruck an der Großglocknerstraße. Auf der Glocknerstraße gelangen wir nun in den Ort Fusch und nach mehreren hundert Höhenmetern an die Mautstation Glocknerstraße. Nun geht es auf der Passstraße weiter hinauf, zunächst zum Fuschertörl, wo wir bei gutem Wetter einen fantastischen Ausblick auf die Hohen Tauern genießen können. Jetzt geht’s für uns weiter auf der Fahrstraße zum Hochtor, dann hinab zum Wallackhaus, das uns nach rund 1700 zurückgelegten Höhenmetern zur Rast einlädt. Wir rollen nun weiter bergab, bewältigen noch einen Gegenanstieg und radeln weiter in Richtung Heiligenblut.

Etappe 4: Von Heiligenblut über den Glocknerblick nach Lienz

In Heiligenblut begeben wir uns erneut auf die Großglocknerstraße und rollen bergab. Nach etwa 1 km biegen nach rechts in die Hadergasse und folgen dann bis Rojach dem Radweg, der entlang des Flusses Möll verläuft. Wir radeln weiter entlang der Möll in den Ort Putschall, teilweise auf der Glocknerstraße. Hinter dem Ort überqueren wir die Brücke über die Möll, radeln nun rechts des Flusses in Richtung Untersagritz und gelangen bald in den Ort Sagritz. Hier biegen wir nach rechts auf den Asphaltweg in Richtung Glocknerblick ab. Wir folgen nun dem Serpentinenweg stetig bergauf, bis wir den Gasthof Glocknerblick erreichen und uns eine Rast gönnen. Nun radeln wir weiter in Richtung Sadnighaus, zunächst auf einem ebenen Schotterweg. Dann biegen wir scharf rechts ab und rollen bergab. Ab dem Sadnighaus befahren wir einen asphaltierten Weg, der uns in den Ort Asten und dann weiter nach Mörtschach führt. Von hier fahren wir auf der Bundesstraße in Richtung Stranach weiter. Wir radeln nun durch den Ortsteil Lassach, überqueren die kommende Brücke und biegen hinter der Brücke sofort nach links ab. Wir erreichen bald die Kirche St. Maria i. d. Au, radeln über die Brücke und biegen hinter der Brücke sofort nach rechts. Wir halten uns nun auf dem Schotterweg, der uns nach Namlach führt  Wir radeln weiter in den Winklerner Ortsteil Langang, überqueren bald die Glocknerstraße, biegen am folgenden Abzweig nach links, halten uns an der kommenden T-Kreuzung rechts und biegen dann wieder nach links. Wir treffen erneut auf die Glocknerstraße, fahren auf dieser nach links und verlassen die Straße hinter der ersten Rechtskurve nach links. Am kommenden Abzweig biegen wir scharf nach rechts und biken nun in Richtung Iselsberg durch den Wald. Kurz vor dem Ort gelangen wir auf die Glocknerstraße und erreichen auf dieser nun Dölsach, unser Etappenziel.

Etappe 5: Von Dölsach durchs Drautal nach Weißbriach
 
Von Dölsach fahren wir oberhalb der Bundesstraße auf Nebenstraßen nach Gödnach, halten uns dort rechts und überqueren die Bundesstraße. Wir queren nun bald einen Bahnübergang und dahinter die Brücke über die Drau. Hinter der Brücke biegen wir nach links und radeln nun der Drau folgend nach Oberpirkach. Wir halten uns nun bis Ötting weiterhin parallel zum Fluss. Hier gelangen wir auf die Hauptstraße, überqueren auf dieser nun erneut die Drau und folgen der Beschilderung des Drauradweges „R1“ bis Greifenburg. Vor der Draubrücke bei Greifenburg mündet der Radweg in die Fahrstraße, der wir nun bis zum Ortseingang Waisach folgen. Hier biegen wir scharf rechts in Richtung „Weneberg, Gambergalm, Speckalm“ ab.
Am nächsten Abzweig in Richtung Speckalm fahren wir nach links in Richtung Weneberg und halten uns an der kommenden Weggabelung rechts, dann links bergauf. Bald erreichen wir die Waisacher Alm und stärken uns nach der Auffahrt. Wir radeln nun durch den Gösseringgraben hinab nach Weißbriach. Von Weißbriach folgen wir nun der Hauptstraße bis Hermagor und begeben uns auf Quartiersuche.

Etappe 6: Von Hermagor über den Lomsattel nach Arnoldstein

Von Hermagor radeln wir nach Neudorf und von dort nach Möderndorf. Auf dem Weg überqueren wir den Fluss, orientieren uns nun in Richtung Egger Alm, fahren weiter bis zum Egger-Alm-See und gelangen wenig später zur Dellacher Alm. Wir biken jetzt in Richtung Koutschitzalm, verlassen den Asphaltweg nach etwa 5 km scharf nach rechts und orientieren uns nun in Richtung Dolinza Alm. Wir folgen dem Hauptweg hinauf zum Lomsattel. Kurz vor dem Sattel beginnt nun ein Pfad hinauf zur Feistritzer Alm. Auf Schotter geht es dann rechts zur Achomitzer Alm. Entlang der italienischen Grenze biken wir nun auf einer Schotterpiste bergab zum Bartolosattel. An der Gabelung kurz vor dem Sattel halten wir uns links und fahren bergauf in Richtung Göriacher Alm. Hinter der Alm halten wir uns scharf links und rollen nun auf Schotter bergab. Wir folgen dem Hauptweg bis nach Draschitz. Von hier radeln wir auf der Hauptstraße bis Arnoldstein, unserem Etappen- und Tourziel. 

Anfahrt

B305 Richtung Ruhpolding/Reit im Winkl

Parken

Parkplätze im Ort

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Verantwortlich für diesen Inhalt
Outdooractive Redaktion 
outdooractive.com User
Autor
Thomas
Aktualisierung: 10.08.2018

Zum Reiseführer: MTB Transalptouren im Chiemgau

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Federico Stella
27.08.2016
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Auf den Etna - 2680 mt
Auf den Etna - 2680 mt
Foto: Federico Stella, Community

0 500 1000 1500 2000 2500 m km 50 100 150 200 250 300 Winkelmoosalm Spielberghaus Klingertörl Hochtor Bergasthof Glocknerblick Waisacher Alm Hermagor Lomsattel