Von Oberstdorf nach Riva del Garda über den Arlberg, Graubünden und den Stilfser Joch Nationalpark

Mountainbike Transalp · Allgäu
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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
403,9 km
Dauer
53:00 h
Aufstieg
13047 hm
Abstieg
13781 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights
Diese konditionell herausfordernde und fahrtechnisch eher gemäßigte Transalp führt uns von Oberstdorf über den Schrofenpass, durch den berühmten Wintersportort Ischgl, durch die Uina–Schlucht und das Vinschgau über Madonna di Campiglio an den Gardasee.

Allgäu: Beliebte MTB-Transalp-Tour

Die Transalp-Route führt uns in sieben Etappen von Oberstdorf nach Riva del Garda. Oberstdorf ist einer der beliebtesten Startpunkte für eine Alpenüberquerung, denn hier hat der Trend „Transalp“ seinen Ursprung. So war es der Oberstdorfer Bergführer Andi Heckmair, der 1990 als einer der ersten Biker, eine mit dem Rad zu bewältigende Route über die Alpen erkundete. Auf dieser Tour folgen wir den (Reifen-)Spuren Hekmairs aber nur bis nach Lech. Uns erwarten auf der Tour einige knackige Passauffahrten auf steilen Rampen sowie längere Schiebe-/Tragepassagen (u.a. am Schroffenpass). Ansonsten geht es für uns überwiegend auf Schotterwegen über die Alpen. Aber auch ein paar „flowige“ Trails werden wir unter die Räder nehmen. Highlights der Tour sind sicherlich die Fahrt zur Heilbronner Hütte, die Bezwingung des Idjoch sowie die Landschaft des imposanten Val d’Uina.

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Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
2732 m
69 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Bahnhof in Oberstdorf (807 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.410410, 10.277460
UTM
32T 596372 5251564

Wegbeschreibung

Etappe 1 – Von Oberstdorf nach St. Anton

Länge: 49 km

Höhenmeter: 1600

Wir beginnen unsere erste Etappe am Bahnhof in Oberstdorf und folgen zunächst der Fußgängerzone in Richtung Marktplatz. Am Marktplatz biegen wir in die Prinzenstraße ab und folgen dieser bis zur Mündung in die Lorettostraße. Wir orientieren uns nun in Richtung Fellhornbahn und radeln entlang der Stillach auf Schotter, bis wir den Abzweig zum Parkplatz der Fellhornbahn erreichen. Wir fahren weiter auf einem Radweg, vorbei an zwei Abzweigen, bis wir eine Weggabelung erreichen, an der wir nach rechts in Richtung „Schrofenpass“ abbiegen. Nun folgen wir dem Asphaltweg für etwa 9 km durch das Stillachtal. Dabei kommen wir an der schwarzen Hütte und der unteren Biber Alm vorbei. Der Asphalt endet an einem Wald- und Wiesenweg, der nach wenigen hundert Metern in einen Pfad übergeht. Lange ist es nicht möglich, den Trail zu fahren. Der Pfad hinauf zum Schrofenpass ist im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen gesprengt worden, um die herannahenden Alliierten zu stoppen. Heute ist der Pfad so schmal, dass man sein Bike am sichersten auf die Schulter nimmt und den Pass auf trittsicherem Fuß zurücklegt. Die Abfahrt ist dann teilweise fahrbar und führt uns in Richtung Lechleiten. Von hier radeln wir nach Warth und weiter stetig auf Asphalt nach Lech. Im Ort orientieren wir uns in Richtung Zürs. Wir durchfahren den ersten Tunnel und umfahren den zweiten Tunnel auf einem Wanderweg, radeln dann etwa einen halben Kilometer weiter auf der Fahrstraße, um dann auf einen Schotterweg parallel zur Fahrstraße auszuweichen, der uns bis Zürs führt. Nun geht es für uns auf der Fahrstraße über den Flexenpass, bis wir an der Alpe Rauz auf die Arlbergpass-Straße nach links abbiegen und bald den Arlbergpass überqueren. Jetzt können wir unserem Etappenziel St. Anton erschöpft entgegenrollen.

Etappe 2 – Von St. Anton über die Heilbronner Hütte nach Ischgl

Länge: 42 km

Höhenmeter: 1175

Beim Hotel Mooserkreuz verlassen wir die Passstraße, biegen scharf rechts auf einen Asphaltweg ab und fahren an der nächsten Gabelung nach links auf den Schotterweg in Richtung Verwall/Konstanzer Hütte. Nach etwa 1km mündet der Weg in eine Asphaltstraße, die wir nach etwa 50 m wieder verlassen. Schließlich biegen wir in einen Schotterweg in Richtung Verwall ein. Erneut erreichen wir in einen asphaltierten Weg und radeln bis zum Gasthaus Verwall. Hier halten wir uns links, überqueren die Brücke und radeln nach rechts in Richtung Konstanzer Hütte. Wir lassen den Verwallsee hinter uns, überqueren eine Brücke und biegen nach links auf einen Schotterweg ins Verwall-Tal ab. Wir lassen den Abzweig zur Konstanzer Hütte links liegen und fahren weiter in Richtung Heilbronner Hütte. Der Weg gabelt sich nach etwa 3 km, wir fahren nach links zunächst auf Schotter, bis der Weg an der Alm in einen zunächst noch fahrbaren Pfad übergeht. Bis zur Heilbronner Hütte darf dann teilweise geschoben werden. Auf der Hütte stärken wir uns für die weitere Fahrt. Unterhalb der Hütte biegen wir in einen Schotterweg ein, der uns hinab ins Verbellatal zur gleichnamigen Alm führt. An der Alm folgen wir zunächst weiter dem Weg und biegen nach etwa 200 m links auf einen Wanderweg in Richtung Zeinisjoch ab. Zunächst bewältigen wir einige Höhenmeter, können dann aber auf der technisch anspruchsvollen Abfahrt zum Zeinisjoch die Räder auf dem Trail ein wenig laufen lassen. Am Gasthof Zeinisjoch geht es für uns weiter auf einer Schotterpiste, bis wir eine Asphaltstraße erreichen. Wir rollen etwa 2 km bergab, biegen in einer Rechtskehre vor dem Ort Wirl nach links auf einen Schotterweg ab und fahren den Weg bis nach Galtür. In Galtür biegen wir auf den Uferweg in Richtung Tschafein. Bald fahren wir zunächst ein Stück auf der Fahrstraße, zweigen vor dem Haus Trisana nach rechts ab, überqueren die Brücke und fahren nach links in Richtung Ischgl. An der folgenden Gabelung zum Lareintal radeln wir nach links in Richtung „Mathon, Ischgl“. Bald ignorieren wir erneut einen Abzweig ins Lareintal, halten uns links, biegen vor der Holzbrücke rechts ab und fahren auf dem Schotterweg stetig bis nach Ischgl – Zielort unserer zweiten Transalp-Etappe.

Etappe 3 - Von Ischgl nach Sur En

Länge: 68 km

Höhenmeter: 2495

Wir verlassen Ischgl am Haus Piz Arina in der Nähe der Talstation der Fimba-Bahn auf einem Schotterweg in Richtung „Idalpe, Bodenalpe“. Nach etwa 3 km biegen wir scharf links auf einen Asphaltweg ab, der uns hinauf zur Bergsation der Silvrettabahn und zur Idalpe auf 2300 m führt. Nun geht es auf steilen Schotterrampen weitere 400 Höhenmeter bergauf in Richtung Idjoch, der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. An der Kreuzung am Joch fahren wir nach rechts in Richtung Alp Trida. Jetzt werden wir mit dem Fahrtwind des Downhills für die Strapazen des Aufstiegs belohnt. Auch am Skihaus Alp Trida führt uns der geschotterte Hauptweg talwärts, dem wir stetig bis nach Compatsch folgen. An der Ortskirche biegen wir nach links ab und radeln bis zur Kreuzung am Brunnen, dort halten wir uns leicht links und fahren bald auf Schotter weiter. An der nächsten Gabelung halten wir uns rechts in Richtung Spiss, münden in eine Kehre, überqueren eine Brücke und erreichen bald den Ort Spiss, wo wir auf eine Fahrstraße in Richtung Pfunds nach links abbiegen. Wir folgen der Straße, bis wir am Tunnel rechts der Fahrstraße für etwa 700 m auf einen Schotterweg ausweichen. Die Fahrstraße verlassen wir nach etwa 500 m nach links in Richtung Gstalda. Im Ort gabelt sich die Straße beim Brunnen, wo wir rechts bergauf auf Schotter fahren. Nun orientieren wir uns weiter in Richtung Kobleralm, einem idealen Ort zur kurzen Einkehr. Von der Alm biken wir bergab in Richtung Pfunds. Am Abzweig Ochsenbergalm biegen wir nach rechts in einen Singletrail in Richtung Pfunds ab, münden in eine Kehre bei der Holzhütte und zweigen nach etwa 200 m erneut auf einen Waldpfad ab, der bald in einen weiteren Pfad mündet. Nun erreichen wir eine Weggabelung, an der wir nach rechts radeln. Der Wald lichtet sich bald, wir fahren durch herrliche Wiesen und halten uns an den beiden folgenden Wegmündungen weiterhin rechts. Nach etwa einem Kilometer biegen wir nach links auf einen Wald- und Wiesenweg in Richtung Kajetansbrücke ab. Vor der Brücke halten wir uns rechts in Richtung St. Moritz. Der Asphaltstraße folgen wir bis in den Ort Martina, passieren dabei das Altfinstermünz und den winzigen Ort Vinadi. Ab Martina befahren wir den Radweg parallel zur Fahrstraße. Kurz vor Strade en Engiadina münden wir erneut auf die Fahrstraße und fahren auf dieser für etwa 1,5 km, dann biegen wir nach links auf den Radweg in Richtung Sur En, San Nicla ab. Wir folgen dem Radweg und durchfahren San Nicla und Raschnella. Ab Raschnella ist der Radweg wieder asphaltiert und führt für gut 2 km bis zu einer Holzbrücke. Hier biegen wir nach links, bei der nächsten Gelegenheit nach rechts und legen unsere letzten Etappenkilometer bis kurz vor Sur En auf einer Schotterpiste zurück.

Etappe 4 – Von Sur En durch die Uina-Schlucht nach Santa Maria

Länge: 40 km

Höhenmeter: 1710

Von dem kleinen Örtchen Sur En aus starten wir in das imposante Val d’Uina, eine gewaltige Schlucht, die einige Schiebepassagen erforderlich macht. Zunächst radeln wir auf einem Schotterweg ca. 6 km stetig bergauf, bis zur Alpe Dadaint. Hier beginnt die Schlucht und für uns geht es nun zu Fuß weiter durch die Galerie am Fels entlang. Am Schluchtausgang orientieren wir uns in Richtung Sesvennahütte und folgen dem schönen Trail zur Hütte. Wir überqueren die Grenze nach Italien und werden am Grenzpunkt durch ein Drehkreuz zum Absteigen gezwungen. Die Hütte lädt zu einer Rast ein, danach rollen wir gestärkt dem Vinschgau entgegen, zunächst noch auf einem Schotterweg. Kurz hinter der Schliniger Alm gelangen wir an eine Kreuzung und fahren nach links auf eine Asphaltstraße. Am Ortsende von Schlinig biegen wir nach rechts in Richtung „Schleis, Mals“ ab. An der folgenden Kreuzung halten wir uns rechts, fahren ein kleines Stück bergauf und biegen am Haus links in einen Schotterweg ein. Nun orientieren wir uns in Richtung Schleis. Im Ort wählen wir den Schotterweg nach Laatsch. Hier mündet der Schotterweg in eine Fahrstraße, welcher wir für etwa 2 km folgen. An der Gabelung in Richtung „Glurns, St. Martin“ fahren wir nach rechts in Richtung Taufers, bis wir den Ort Puntweil erreichen. Hier biegen wir an der T-Kreuzung nach rechts in Richtung „Vinschgau Radweg“ ab, biegen scharf links in eine Straße und passieren die Schweizer Grenze. Am Kloster in Müstair zweigen wir nach links in den Ort ab, gelangen bald wieder auf die Hauptstraße und biegen an der Tankstelle scharf rechts in die Via Sura ein, die uns in den Ort Santa Maria führt – dem Etappenziel.

Etappe 5 – Von Santa Maria durch das Val Mora und über den Gavia-Pass nach Ponte di Legno

Länge: 85 km

Höhenmeter: 2720

In Santa Maria fahren wir auf die Hauptstraße und verlassen diese hinter dem Ortsausgang nach links in Richtung „Val Mora, Tschuccai“. Wir folgen dem Schotterweg für etwa 14 km durchs Val Mora stets bergauf. Auf der nicht enden wollenden Schotterpiste legen wir knapp 1000 Höhenmeter zurück, bis wir auf einen herrlichen Wald- und Wiesenweg in Richtung San Giacoma di Fraele abbiegen und nun mit viel „flow“ die Räder laufen lassen können. Der Weg geht bald in einen Singletrail über, der sicherlich ohne Transalp-Gepäck noch mehr Spaß machen würde. Am Pass Val Mora wird der Pfad wieder breiter, geht später in einen Schotterweg über und führt uns weiter in Richtung San Giacomo di Fraele. Wir lassen den Abzweig zur Staumauer des Sees rechts liegen, fahren bergab und biegen in der ersten Rechtskehre links ab. Nun radeln wir oberhalb des Lago die Cancano auf einem Schotterweg, der an der Kirche in eine Schotterkehre mündet. Hier fahren wir nun links bergauf und biegen nach etwa 1 km auf einen weiteren Schotterweg nach rechts ab. Nun folgen 5 km feinste Talfahrt auf Schotter, bis wir die Fahrstraße erreichen und weiter bergab rollen. Vor dem Tunnel verlassen wir die Straße nach rechts in Richtung Bagni Vecchi. Wir erreichen bald wieder einen Asphaltweg, der uns zur Stilfserjoch-Straße führt, die wir nach etwa 600 m in einer Rechtskehre wieder verlassen. Nun orientieren wir uns wieder in Richtung „Bormio Centro“. Im Zentrum erreichen wir hinter der Piazza Cavour bald die Hauptstraße und radeln in Richtung Passo Gavia. Wir folgen der Straße, bis wir den Pass nach einer langen, harten Auffahrt erreichen. Nach einer Rast geht es nun auf der Passstraße bergab, den Lago Nero im Blick und die Finger fest am Bremshebel. Den Straßentunnel umfahren wir auf der alten Passstraße aus grobem Schotter. Bald erreichen wir wieder die Fahrstraße, die uns nun bis Ponte di Legno führt. Kurz hinter dem Abzweig nach Pezzo verlassen wir die Straße nach einer Rechtskurve und kürzen so ein wenig ab, bevor wir unser Etappenziel erreichen.

Etappe 6 – Von Ponte di Legno über den Tonalepass nach Madonna di Campiglio

Länge: 55 km

Höhenmeter: 1600

Am Ortseingang von Ponte di Legno orientieren wir uns in Richtung Passo Tonale. Wir starten unsere Tagesetappe mit der Auffahrt auf der Asphaltstraße zum Pass. Nach Erreichen des Passes bleiben wir noch für gut 2 km auf der Straße, biegen dann scharf rechts in Richtung „Rif. Stavel Raseghe, Pozzi alti Passo Paradiso“ ab und fahren nach ca. 100 m nach links auf einem Schotterweg bergab. Am folgenden Abzweig biegen wir in Richtung Rif. Stavel Denza ein. Wir folgen dem Schotterweg bis zu seinem Ende, fahren scharf rechts auf die Straße. Wir zweigen bald in Richtung „Agritur Volpaia“ ab und verlassen anschließend die Asphaltstraße nach links, um auf einem Schotterweg weiter zu fahren. An der folgenden Gabelung gelangen wir links auf einen Wald- und Wiesenweg und radeln später auf Schotterwegen weiter. Die Flussbrücke lassen wir links liegen, halten uns rechts zum Fluss und biegen hinter dem Haus nach rechts bergauf ab. An den folgenden beiden Abzweigungen fahren wir nach links und erreichen bald den Ort Ossana. Hinter dem Ort bekommen wir Asphalt unter die Räder, radeln zunächst auf der Hauptstraße in Richtung Cusiano und biegen an der Kapelle in Cusiano nach rechts auf einen Radweg ab. Auf Radwegen durchfahren wir nun die Orte Pellizzano und Mezzana. Im Ort Piano gelangen wir auf die Hauptstraße und fahren auf dieser bis in den Ort Dimaro. Hier biegen wir rechts in die Madonna di Campiglio Straße ab und verlassen sie in der ersten Rechtskehre außerhalb des Ortes. Nun geht es für uns weiter auf Schotterwegen durch den Wald. Wie biegen bei der Bachbrücke nach links ab, überqueren sie, durchfahren die erste Serpentine und verlassen den Weg in der zweiten Serpentine. Nach rund 1,5 km zweigen wir nach rechts über eine Brücke ab. In der darauf folgenden Serpentine zweigen wir erneut ab und orientieren uns nun in Richtung Madonna di Campiglio. Bald lichtet sich der Wald, wir erreichen den Golfplatz von Madonna und rollen schließlich hinab zum Zielpunkt unserer Tagesetappe.

Etappe 7 – Von Madonna di Campiglio nach Riva del Garda über den Passo Bregna da l’Ors

Länge: 72 km

Höhenmeter: 1650

Wir starten unsere Etappe an der Piazza Righi. Von hier fahren wir auf die Via Dolomiti di Brenta und zweigen später auf die Via Valesinella Rifugi del Brenta ab. Nach etwa 2,5 km biegen wir leicht rechts in Richtung Refugio Cascata ab. Zu den herrlichen Wasserfällen führt uns ein traumhafter Trail auf weichem Waldboden. An der Kreuzung biegen wir dann scharf rechts ab und rollen weiter auf einem Schotterweg, fahren an der Weggabelung nach links in Richtung Malga Fratte und folgen dem Abzweig nach rechts in Richtung „Vivaio, Brenta“. Bald mündet der Weg in einen weiteren Schotterweg in Richtung Val Agola. Nach etwa 600 m zweigen wir vom Weg nach rechts in Richtung Val Agola ab. Wir folgen dem Hauptweg für gut 2,5 km, fahren an der Weggabelung nach links und erreichen den Lago di Val D’Agola. Wir radeln nun am Seeufer entlang und zweigen hinter dem See rechts auf den bergauf führenden Pfad ab. Der Trail ist etwa 600 m fahrbar, dann müssen wir die Bikes für rund 1 km bis zum Passo Bregna schieben. Auf dem Pass genießen wir die herrliche Aussicht und bereiten uns auf den Singletrail zur Malga Movlina vor. Eine Schotterpiste führt uns von dort durch einige Serpentinen zur Raststation Albergo Brenta. Hier folgen wir dem Asphaltweg ins Tal. Nach etwa 6 km Talfahrt überqueren wir eine Brücke nach rechts und fahren dann gleich links weiter bergab. Der Weg mündet nun in die Fahrstraße, welche wir nach etwa 150 m wieder verlassen, um dann auf einem Schotterweg weiter bergab zu rollen. Wir gelangen erneut auf eine Fahrstraße, verlassen diese nach links auf einen Radweg, welcher uns nach etwa 3,5 km an eine Brücke führt. Wir überqueren die Brücke, gelangen auf die Hauptstraße in Richtung Tione und biegen nach 500 m links ab. Schließlich gelangen wir in den Ort Zuclo und orientieren uns von hier in Richtung Passo Duron. Nach der Auffahrt zum Pass rollen wir nun ins Tal hinab und erreichen bald den Ort Cavrasto. Bereits hier ist unser Zielort Riva del Garda ausgeschildert und wir nehmen die letzten Kilometer in Angriff. Etwa 1 km nach Cavastro zweigen wir nach links auf einen Schotterweg ab, der nach rund 3 km in die Fahrstraße zum Passo del Ballino mündet. Wir erreichen bald den Lago die Tenno mit seinem türkisblauen Wasser, biegen hier rechts ab in Richtung „Pranzo, Campi“ und erreichen bald den Ort Campi. Im Ort zweigen wir auf einen Schotterweg in Richtung Riva ab. Schließlich beginnt der Plattenweg, der uns hinab zum Gardasee führt. Noch einmal genießen wir den Fahrtwind auf dem Downhill hinab zum See. Die Vorfreude auf eine Erfrischung an der Promenade in Riva lässt uns die Strapazen der vergangenen Tage vergessen. Wir erreichen nun Riva, biegen bald in die Hauptstraße und orientieren uns in Richtung Place Piazza, dem Zielpunkt unserer Transalp.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Oberstdorf

Anfahrt

B19 bis Oberstdorf

Parken

Sammelparkplatz am Ortseingang Nord
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Verantwortlich für diesen Inhalt
Outdooractive Redaktion 
outdooractive.com User
Autor
Hartmut Wimmer 
Aktualisierung: 28.08.2018

Zum Reiseführer: MTB Transalptouren im Allgäu

Kommentare und Bewertungen (5)

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Oliver Pfau
11.08.2018
Schöne Tour die man durchaus auch zügiger bewältigen kann. Wir sind die Tour ab St. Anton in 5 Tagen bis nach Riva gefahren. Der GPS-Track ist auch sehr hilfreich, nur bei der letzen Etappe wie oben schon beschrieben steht ist der Track teilweise ein bisschen ungenau... am besten mann geht die Strecke am Morgen vor dem Start kurz durch und schaut ob alles passt.
Bewertung

Anton Diundik
13.08.2016
Also ich habe die Route gemacht, vielleicht die Antworten auf meine Frage für jemanden hilfreich werden 1. Ich bin mit der Route Stuttgart-Oberstdorf-Ponte di Legno - Mailand gereist, nicht 100% von beschriebener Route, An der Strecke zwischen Oberstorf und Ponte di Legno, ich würde sagen, 60% offroad, 40% Asphalt. Etwa 5-10 km zu Fuß insgesamt. Eindeutig MTB! 2. Mit der Trinkwasser kein Problem, 1 Liter mitnehmen ist genug. Mit der Nahrung - gibt es ein paar Städten. wo kann man Supermarket finden - Ischgl, St Anton, Pfunds 3. Mit dem Zelt kein Problem das Platz im Wald zu finden 4. In Hütten habe ich nicht übernachten. In Städten wie Ischgl es kostet mindestens 40-50 Euro pro Nacht.
Gemacht am
30.07.2016

Anton Diundik
11.07.2016
Hallo! Danke für diese Route. Ich möchte gerne es in diesem Sommer fahren. Ich habe etwa Erfahrung in Fahrrad Reisen, aber nie in Alpes. Vielleicht können sie mir ein paar Raten helfen. 1. Was ist ungefähr Proportion zwischen Asphalt und Off-Road? Ich habe MTB und Rennrad, verstehe ich korrekt, dass MTB ist die richtige Lösung? 2. Wie einfach ist es Trinkwasser und Nahrungsmittels während der Route zu finden? Wie viel muss man mitbringen, um sicher sein (ein Tag Vorrat, oder mehr)? 3. Kann man mit dem Zelt ab und zu übernachten? 4. Wenn habe ich die Beschreibung richtig vestanden, Sie haben in den Dorfen übernachten. Muss man etwa Guetshouse/Hotel im voraus reservieren?

0 500 1000 1500 2000 2500 3000 3500 m km 50 100 150 200 250 300 350 Marktplatz Oberstdorf Schrofenpass Bahnhof St. Anton Neue Heilbronner Hütte Fimba-Bahn Ischgl Idjoch (2871 m) Uinaschlucht Sesvenna Hütte Passo Val Mora Gavia Pass Ponte di Legno Lago di Tenno