Percorso alpinistico Massimiliano Torti (Strade degli Banditi)

Klettersteig · Garda Trentino
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Bewertung
Schwierigkeit
C mittel
Strecke
6,3 km
Dauer
5:15h
Aufstieg
600 hm
Abstieg
600 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch
Ausgesetzte Klettersteigtour entlang des alten Schmugglerpfades "Percorso alpinistico Massimiliano Torti" mit traumhafter Aussicht über den Gardasee

Garda Trentino: Beliebte Klettersteig-Runde

Der Panoramaklettersteig, der den Beinamen "Strade degli banditi" (Banditenweg) trägt, wurde vermutlich im vergangenen Jahrhundert von Schmugglern angelegt. Er führt uns von einer Plattform oberhalb des Hotels Pier über teils extrem ausgesetzte Bänder zur alten Zufahrstraße nach Pregàsina, der Strada del Ponale. Dabei genießen wir stets die wunderschöne Aussicht über den Gardasee, die Stadt Riva del Garda und die umliegenden Berge. Der Weg ist technisch nicht sehr anspruchsvoll, viele Stellen des Steiges sind allerdings nur mangelhaft gesichert, einige gar nicht. Deswegen ist der Steig nur für erfahrenere und vor allem schwindelfreie Geher zu empfehlen.

Autorentipp

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Schwierigkeit
C mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
473 m
Tiefster Punkt
164 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Keine Ausstiegsmöglichkeit während des Steiges; nicht durchgehend versichert

Start

Pregàsina (475 m)
Koordinaten:
Geographisch
45.850667, 10.826595
UTM
32T 641816 5079078

Ziel

Pregàsina

Wegbeschreibung

Wir starten unsere Tour im Bergdorf Pregàsina. Vom Parkplatz in der Kehre am Hotel Rosalpina folgen wir einem schmalen Pfad in Richtung Süden, der stetig und teils ziemlich steil über mehrere Serpentinen bergab verläuft. Vorbei an zwei Strommasten kommen wir schließlich zu einer Plattform. Zu unseren Füßen liegt das Hotel Pier, zu dem ein schmaler Pfad hinabführt. Wir halten uns jedoch links zum Einstieg in den Percorso alpinistico Massimiliano Torti, der hinter einer Felskante liegt. Über ein erstes Band steigen wir nach oben, hier führt der Weg noch ungesichert direkt an der steil abfallenden Felswand entlang. Im weiteren Wegverlauf finden wir dann immer wieder Bohrhaken in der Wand, mit denen wir uns mit der entsprechenden Ausrüstung selbst sichern können. Nach etwa einem Drittel der Strecke kommen wir zur ersten Schlüsselstelle, einer luftigen Querung nach rechts (C), für die wir uns in einem Seil einhängen können. Dann geht es weiter bergauf, bis wir über einige Sicherungen eine Strickleiter mit sieben Metallsprossen (B/C) erreichen, die sich beim Hinaufklettern um sich selbst dreht. Im weiteren Wegverlauf gelangen wir schließlich an eine Stelle, an der das Band, auf dem wir uns bewegen, unterbrochen ist. Mit Hilfe eines doppelläufigen Seils wagen wir den Spreizschritt nach rechts (C) und kommen so zum letzten Band, das, wie der gesamte Rest des Steiges, hinter einem Steinschlagnetz verläuft. Kurze Zeit später erreichen wir eine Bronzetafel, die den Ausstieg (bzw. den Einstieg - der Weg kann in beide Richtungen begangen werden) markiert. Weiter geht es zunächst über einen schmalen Pfad, der uns über eine Klippe bergab führt. In einer Kurve gewinnen wir dann wieder an Höhe und erreichen schließlich eine kleine Aussichtsplattform, von der wir schon die alte Ponalestraße und das Restaurant Ponale Alto Belvedere erblicken. Wir folgen nun einem Pfad oberhalb des Felsenmassivs, der uns in einer großen Kehre zum Restaurant hinüber bringt. Hier können wir uns für den Rückweg stärken, der zunächst auf demselben Pfad zurück, dann rechter Hand über die Serpentinen einer befestigten Straße in etwa 45 min nach Pregàsina führt. Hier bietet sich das Hotelrestaurant Rosalpina zu einer abschließenden Einkehr an.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Bus (Linie 214) von Riva del Garda nach Pregàsina, zu Fuß zum Ausgangspunkt (etwa 20 min)

Anfahrt

Von Riva del Garda entlang der SS240 in Richtung Süden. Kurz nach Verlassen des Tunnels links auf die Strada Provinziale di Pregàsina und durch einen weiteren Tunnel nach Pregàsina.

Parken

Parkplatz in der Kurve beim Hotel Rosalpina
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Komplette Klettersteigausrüstung (Klettergurt, KS-Set, Helm, Klettersteighandschuhe), Sicherungsseil ist wegen der mangelhafen Drahtseilsicherung des Steiges empfehlenswert
Verantwortlich für diesen Inhalt
Outdooractive Redaktion 
outdooractive.com User
Autor
Hartmut Wimmer 
Aktualisierung: 24.04.2018

Zum Reiseführer: Klettersteige am Gardasee


Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,3
(16)
Helmut Klement
18.10.2019 · Community
Nicht anstrengend aber teils recht ausgesetzt! Ohne Seil nicht zu empfehlen . Schöne Aussicht
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  • Oktober 2019
    Foto: Helmut Klement, Community
Robert Lugmayr
05.10.2019 · Community
ACHTUNG KEIN KLETTERSTEIG im herkömmlichen Sinn, wie man sie kennt, sondern ein alpiner Steig mit Bohrhaken. Ein Seil und Sicherungsausrüstung sollte dabei sein. Leider haben wir die Kommentare nicht durchgelesen und haben uns kurzfristig nur mit Klettersteigset für den Steig entschieden, in der Erwartung eines leichten C Steiges. Die Ausgesetztheit in der Kombination mit mieser Sicherung, war teilweise ziemlich ein Adrenalin Kick und hat nix mit einem C Steig zu tun. Die vorhandenen Seile faulen ja fast von der Wand und Bohrhaken sind teilweise locker und rostig. Alpine Vorkenntnisse und eine Portion Selbstbeherrschung sollte man haben. Ansonsten war er wunderschön, würd ihn aber nicht mehr ohne Seil zum Sichern gehen.
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Gemacht am 04.10.2019
Andreas Pauls 
14.08.2019 · Community
Die Beschreibung, in Kombination mit den bisherigen Bewertungen, trifft es eigentlich ganz gut: Ein ausgesetzter, häufig schlecht abgesicherter Steig, landschaftlich atemberaubend schön. Wer die Geschicklichkeit, Schwindelfreiheit und Psyche für solche Sachen besitzt, und entsprechende Erfahrung mitbringt, wird hier eine sehr lohnende Wanderrunde mit Klettereinlagen finden. Ich war heute allein unterwegs, hatte allerdings KS-Set und ein 50m-Seil dabei, das ich an einer besonders ausgesetzten Stelle auch eingesetzt habe. Ganz ohne Sicherungsmaterial würde ich die Tour nicht machen wollen, und auch niemandem empfehlen. Der Zeitaufwand ist hier übrigens sehr großzügig angegeben; mit drei Stunden kommt man hier als zügiger Geher gut aus.
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Gemacht am 14.08.2019
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