Rautkopf (2607 m)

Bergtour · Dolomitenregion 3 Zinnen
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Schwierigkeit
schwer
Strecke
9,7 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
1200 hm
Abstieg
1200 hm
Streckentour aussichtsreich kulturell / historisch Geheimtipp Gipfel-Tour ausgesetzt Kletterstellen
Auf den Spuren des Ersten Weltkrieges zunächst auf einem alten Maultierpfad (Mulattiera) und im oberen Bereich in schwierigem, weil abschüssigem und splitbedecktem Felsgelände auf den aussichtsreichen Rautkopf

Dolomitenregion 3 Zinnen: Aussichtsreiche Bergtour

Die Tour führt auf nicht markiertem und nicht gewartetem Weg zuerst über einen alten Maultierpfad (Mulattiera) und im letzten Drittel in splittbedecktem, abschüssigem Felsgelände auf den Gipfel mit herrlichem Panorama über Drei Zinnen, Zwölfer, Cadini, Cristallo, Hohe Gaisl und Dürrenstein.
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Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höhenlage
2605 m
1400 m
Höchster Punkt
Rautkopf (2605 m)
Tiefster Punkt
Sperrwerk Landro (1400 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Der Maultierpfad bis auf ca. 2175 m ist unschwierig, danach wird es im splittbedeckten, abschüssigen Felsgelände anspruchsvoller.

Nennenswerte Kletterei ist nicht verlangt, aber perfekte Trittsicherheit auf heiklem Untergrund.
Vorsicht ist auf den sandigen Bändern und bei der Querung der steilen Abhänge geboten!

Der Weg ist nicht markiert und wird nicht gewartet. Sofern man den Maultierpfad oberhalb des Sperrwerkes Landro gefunden hat ist die Orientierung bis zu dessen Ende auf ca. 2175 m einfach. Danach helfen Steinmännchen bei der Orientierung im Felsgelände.

Start

Sperrwerk Landro im Höhlensteintal nördlich vom Hotel Dreizinnenblick (1396 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.645301, 12.233033
UTM
33T 288256 5169468

Ziel

Sperrwerk Landro im Höhlensteintal nördlich vom Hotel Dreizinnenblick

Wegbeschreibung

Das Sperrwerk Landro an der SS 51 im Höhlensteintal ist der Ausgangspunkt der Tour. Links an den Fenstungsanlagen vorbei erreicht man oberhalb der Bunker südwärts den alten Maultierpfad, der anfangs ziemlich verwachsen und wegen fehlender Markierungen nicht leicht zu finden ist. Nun geht es fast 800 Meter in zahllosen Serpentinen und mitunter den Weg überwuchernden Latschen hinauf zu den alten Artilleriestellungen auf ca. 2175 m.

Anschließend geht es in alpines Fels- und Schuttgelände auf teils heiklem Untergrund. Zunächst geht es ziemlich steil aufwärts zu einem Diagonalband, das nach rechts führt. Kurz links über ein felsiges Eck steil aufwärts zu einer Rechtstraverse über eine Schuttböschung zu einem überdachten Band, an dessen Ende man mit einigen Kehren zur Südschulter (2519 m) des Rautkopfes ansteigt.

Der Gipfelanstieg erfolgt über eine kurze aber steile Rinne die wegen ihrer Beschaffenheit (Splitt auf festem Untergrund) die wohl hekelste Passage darstellt.

Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute.

Anfahrt

Vom Pustertal kommend in Toblach ins Höhlensteintal (Richtung Cortina d'Ampezzo) abzweigen. Kurz vor dem Hotel Dreizinnenblick beim Sperrwerk Landro (Parkbucht) befindet sich der Ausgangspunkt der Tour.

Parken

Parkbucht beim Sperrwerk Landro an der SS 51 im Höhlensteintal zwischen Toblach und Cortina d'Ampezzo
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wilde Wege - Dolomiten (Mark Zahel), Rother Wanderbuch, ISBN 978-3-7633-3188-8

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Verantwortlich für diesen Inhalt
Albert Kopfsguter

Zum Reiseführer: Bergtouren in der Dolomitenregion 3 Zinnen

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