• Aufstieg zum Pollux Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Der Lago Blu Foto: LSC, CC0, Pixabay
  • Blick auf den Lago di Cignana Foto: Francofranco56, Outdooractive Redaktion

Aostatal

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Das Valle d’Aosta präsentiert sich seinen Besuchern mit vielen Gesichtern. Valdostanische Küche mischt sich hier mit französischem Savoir Vivre und das Landschaftsbild ist geprägt vom Tal der Dora Baltea, die sich malerisch in die Umgebung einfügt. 

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Das Aostatal: Grenzgebiet zwischen Italien, Frankreich und Schweiz

Die autonome Region befindet sich im äußersten Nordwesten Italiens und teilt sich die Grenze mit der Schweiz und Frankreich. Der Schweizer Kanton Wallis und die französische Region Rhône-Alpes grenzen unmittelbar an das kleinste Gebiet des Landes und verschaffen der Gegend ein internationales Flair. Das äußert sich auch in der Zweisprachigkeit der Bevölkerung. Selbst die Abschlussprüfungen der lokalen Schulen werden in Französisch und Italienisch gehalten – in Zeiten der Globalisierung ein natürlicher Vorteil.

Pont Saint Martin
Pont Saint Martin
Foto: Ferruccio Zanone, CC BY-SA 2.0, flickr.com

Kulinarischer Hochgenuss

Die Küche im Aostatal ist geprägt von deftigen und einfachen Speisen, die oft aus regionalen Produkten zubereitet werden. Durch die Berge und die erhöhte Lage vom Rest des Landes isoliert war es lange Zeit schwierig, Lebensmittel in das Tal zu importieren. Das änderte sich nach der vollständigen logistischen Erschließung, mit der französische und helvetische Einflüsse Fuß fassten. Ein Beispiel hierfür ist die „Seuppa vapeullenèntse“, für die der aus der Region stammende Käse „Fontina“ zusammen mit Weißbrot, Wirsing und Brühe aufgekocht wird. An kalten Wintertagen wärmt man sich im Aostatal mit dem „Caffé alla Valdostana“ auf, der einen mit einer Mischung aus Kaffee, Rotwein, Grappa, Zitronenschalen und Gewürzen schnell wieder auf Touren bringt.

Doch nicht nur kulturell und kulinarisch präsentiert sich der Landstrich vielseitig, auch die Vegetation ist facettenreich: Alpine Naturparks mit Almen und Gletschern, aber auch weitläufige Wiesen und Wälder warten darauf, mit dem Bike oder auf Schusters Rappen erkundet zu werden.

Erstklassige Skigebiete und prominente Gipfel

Egal, ob Sommer oder Winter, die Ausgangslage des Aostatals ist bestens geeignet für allerlei sportliche Aktivitäten. Das Tal besitzt einige der bekanntesten Wintersportgebiete Italiens, darunter auch Courmayeur und Breuil-Cervinia, wo sich Skifahrer und Snowboarder auf knapp 880 km Pisten austoben können. Insbesondere aber Tourengänger genießen die Region, die mit dem Mont Blanc, dem Monte Rosa, dem Gran Paradiso und dem Matterhorn einige der höchsten Gipfel Europas in ihrer unmittelbaren Umgebung hat. So lässt sich das Tal als Ausgangspunkt für die bekannte Haute Route d’Argentière à Saas Fee oder die Skitour von Pont auf den Grand Paradiso nutzen. Beide Touren setzen allerdings ein hohes Maß an Erfahrung und körperlicher Fitness voraus.

Berggipfel · Mont Blanc und La Thuile

Mont Blanc

Berggipfel Der Mont Blanc
Mont Blanc und La Thuile
Mit 4810 m Höhe ist der Mont Blanc (Monte Bianco) auf der französisch-italienischen Grenze der ...
von Svenja Rödig,  Outdooractive Redaktion
Berggipfel · Cogne und Gran Paradiso

Gran Paradiso

Berggipfel An der Madonna, der Gipfelstatue am Gran Paradiso.
Cogne und Gran Paradiso
von Viktoria Specht,  Outdooractive Redaktion
Skitour Start der Houte Route an den Aiguilles des Grands Montets mit dem Col du Chardonnet im Hintergrund.
15.06.2009
schwer
153,3 km
55:00 h
11813 hm
11248 hm
von outdooractive Redaktion,  Outdooractive Redaktion
Skitour · Cogne und Gran Paradiso

Skihochtour von Pont auf den Gran Paradiso

Skitour Mit Pickel und Steigeisen zum Gipfel.
15.06.2009
schwer
16,7 km
8:20 h
2082 hm
2082 hm
von Viktoria Specht,  Outdooractive Redaktion

Abenteuersport und vielfältige Wanderungen

Sobald die Landschaft von Eis und Schnee befreit ist, bieten sich zahllose Möglichkeiten für fast alle Outdooraktivitäten. Im Ayastal kann ein Großteil der entlegenen Hütten mit dem Mountainbike über Versorgungswege erreicht werden. Auch Pila stellt ein Paradies für Biker dar, denn hier befinden sich Cross-Country-Trails, Bike Parks und natürlich eine Menge Freeride-Strecken. Groß geschrieben werden im eigentlich beschaulichen Aostatal aber auch Rafting und Canyoning, besonders in Bassa Valle und Valle di Gressonay (Monte Rosa Region). Das Vallée d’Aoste lässt sich aber auch gemütlich per pedes auf den zahlreich vorhandenen Wanderpfaden erkunden. So hat man ausreichend Gelegenheit, die malerische Landschaft mit ihrer abwechslungsreichen Natur, antiken Zeugnissen aus römischer Zeit und mittelalterlichen Burgen zu genießen.

Kultur im Aostatal: Spuren einer wechselhaften Geschichte

Aufgrund seiner grenznahen Lage und der Anbindung an den San-Bernardino-Pass ist es nicht verwunderlich, dass das Tal bereits seit der römischen Erschließung eine wichtige Rolle in der Geschichte Italiens innehatte und des Öfteren Spielball französisch-italienischer Grenzkonflikte war. Eines der imposantesten Zeugnisse dieser Entwicklungen ist die Festung St. Bard, die den Eingang des Tals schon mindestens seit dem elften Jahrhundert bewacht.

 

Die Festung von Bard
Die Festung von Bard
Foto: stefano Merli, CC BY-SA 2.0, flickr.com

Älter noch als die Festung ist das römische Aquädukt am Eingang des Cogne-Tals, das dort bereits seit vorchristlichen Zeiten steht. Heute ist es als Brücke begehbar und klärt mit Informationstafeln über die Architektur der römischen Bauherren auf. Jünger, doch nicht weniger interessant sind die vielen romanischen Kapellen, die ihren Ursprung im elften Jahrhundert haben und oftmals mit kunstvollen Fresken versehen sind. Besonders die Gotteshäuser San Martino in Arnad und San Maurizio in Moron sind bekannte und schön anzuschauende Beispiele.

Die jahrtausendealte politische Bedeutung des Landstriches und der Versuch der Zwangsitalianisierung zu Zeiten des Faschismus waren wahrscheinlich entscheidend dafür verantwortlich, dass sich die Bevölkerung ihrer Wurzeln stets bewusst blieb und sich ihre Autonomie bis heute erhalten hat…

Alle Regionen im Überblick

Karte / Aosta-Pila

Aosta-Pila

Die Tourismusregion Aosta-Pila liegt in den italienischen Alpen nahe der Grenze zur Schweiz und Frankreich. Auf einem Hochplateau, oberhalb von Aosta gelegen, erschließt sich eine äußerst spektakuläre Naturlandschaft, die geprägt wird von den höchsten Bergmassiven der Alpen.
Karte / Cogne und Gran Paradiso

Cogne und Gran Paradiso

Die Tourismusregion Cogne und Gran Paradiso befindet sich im Valnotey, einem Seitental des Aostatals, inmitten der Grajischen Alpen. Die prägende Landmarke ist das Gebirgsmassiv des Gran Paradiso, dem höchsten Berg Italiens.
Karte / Großer Sankt Bernhard

Großer Sankt Bernhard

Die Tourismusregion Großer Sankt Bernhard liegt im Aostatal, im äußersten Nordwesten Italiens. Der gleichnamige Alpenpass verbindet das Wallis mit dem Aostatal und der italienischen Provinz Piemont.
Karte / La Porta della Vallée

La Porta della Vallée

Die Region La Porta della Vallée liegt im Aostatal, im äußersten Nordwesten Italiens. Das unberührte Gebirgstal begeistert Reisende durch seine landschaftliche Vielfalt.
Karte / Matterhorn

Matterhorn

Die Tourismusregion Matterhorn liegt im Herzen der Schweizer Alpen und wird im Westen vom Genfer See und im Osten von Rhone-Gletscher begrenzt. Renommierte Wintersportorte wie Crans-Montana, Leukerbad, Saas-Fee und Zermatt prägen das Bild der gesamten Region als Destinationen der Extraklasse.
Karte / Mont Blanc und La Thuile

Mont Blanc und La Thuile

La Thuile befindet sich im Aostatal, in einem Talkessel am Fuß des Kleinen Sankt Bernhard. Im Dreiländereck gelegen, grenzt die Region im Westen an das Département Haute-Savoie und im Norden an den Schweizer Kanton Wallis.
Karte / Monte Rosa

Monte Rosa

Die Region Monte Rosa umfasst das ausgedehnte Gebirgsmassiv des Monte Rosa-Kamms in den Walliser Alpen, an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien. Der Hauptgipfel, die 4.634 m hohe Dufoursitze, ist der höchste Berg der Schweiz.
Karte / Monte Rosa Walser

Monte Rosa Walser

Die Tourismusregion Monte Rosa Walser liegt im Aostatal. Unmittelbar nördlich grenzt die Talschaft an die Schweiz. Das Monte-Rosa-Massiv und das idyllische Lystal prägen den Naturraum. Outdoorreisende können zu jeder Jahreszeit die Schönheiten des Landstrichs entdecken.
Karte / Saint-Vincent

Saint-Vincent

Die Ferienregion Saint Vincent liegt im Aostatal in Nordwesten Italiens. Steile Felswände, mächtige Gipfel und große Höhenunterschiede charakterisieren diesen Landstrich. Aktivurlauber können hier im Sommer wie im Winter vielfältigen Freizeitmöglichkeiten nachgehen.

Naturparks und Schutzgebiete

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