Reiseführer Ungarn Radrouten
  • Radfahren in Ungarn Foto: Tobias Trachte, Outdooractive Redaktion

Radfahren in Ungarn

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Mit dem Rad in Ungarn unterwegs zu sein, ist ein einmaliges Erlebnis: Hobbyradler können im Land der Magyaren ohne besondere Anstrengungen und ohne kraftraubende Höhenunterschiede durch Hügel- und Tallandschaften, auf weiten Tiefebenen, am Ufer von Seen und Flüssen und auf Dämmen, durch Natur- und Landschaftsschutzgebieten  radeln.

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Highlights



Mit dem Bike durch die Hauptstadt

Budapest verfügt über ein breitgefächertes Netz an Radwegen, über das man die schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt in kürzester Zeit erreichen kann. Wer nicht mit dem eigenen Fahrrad anreisen möchte, macht Gebrauch von BUBI. So nennt sich der städtische Radverleih, der an zahlreichen zentralen Orten der Stadt Station bezogen hat.

Es werden auch viele thematische Radtouren angeboten. Die neuste ist die Kulinarische Radtour in Budapest von BudaBike. Somit können die unglaublichen Sehenswürdigkeiten der Stadt mit den kulinarischen Spezialitäten der ungarischen Küche umweltfreundlich und bequem auf dem Drahtesel entdeckt werden.

Das Meer der Ungarn: Radtouren am Balaton

Auf einem über 200 km langen Rundweg entdecken Radfahrer die Landschaft am größten Binnensee Mitteleuropas, dem Balaton. Eine mehrtägige Tour führt einmal rund um "das Meer der Ungarn". Die verschieden Etappen können aber natürlich auch einzeln bestritten werden. Außerdem bietet das malerische Umland viele Möglichkeiten für sportliche und entspannte Touren. Für den leichten Transport der Räder unterwegs sorgen speziell ausgerüstete Fähren, und auch der Bahnverkehr hat sich mit günstigen Bahn- und Radtickets auf die Sporttouristen eingestellt.

Neben Fahrradverleihstationen und einer umfangreichen Wegbeschilderung wurden in bestimmten Regionen wie in West-Balaton auch neue Servicepunkte und ein Fahrrad-Notruf geschaffen, der im Fall einer Radpanne zur Hilfe kommt. Wer seine Radtour mit der Besichtigung interessanter natürlicher und kulturhistorischer Wegpunkte verbinden möchte, ist am Westufer des Balatons genau richtig. Beispielsweise entdeckt man dort das riesige Sumpfgebiet Klein-Balaton, barocke Schlösser, mittelalterliche Burgen, die Weingüter im Vulkanland Badacsony oder Hévíz, den größten Heilsee der Welt.

Der Donauradweg wird weiter ausgebaut

Das Donauknie ist eine der landschaftlich schönsten Regionen Ungarns. Und genau hier verläuft der Donauradweg. Die Strecke von Szob bis Dunakeszi ist bereits voll ausgebaut. 2015 wurder der Abschnitt rund um das mittelalterliche Städtchen Visegrád auf der anderen Seite des Flusses neu eröffnet. Auch bei Mountainbikern ist das Donauumland beliebt. Im Donau-Ipoly Nationalpark finden sich zahllose Kilometer an beschilderten Forstwegen.

Natur und Geschichte am Neusiedlersee

Zwischen Österreich und Ungarn liegt der malerische Neusiedlersee. Die Radwege auf ungarischer Seite wurden erst kürzlich erneuert und weiter ausgebaut, sodass einer idealen Tour nichts mehr im Wege steht. Auf dem prämierten Rundradweg, der übrigens auch Teil des „Iron Curtain Trails - Euro Velo 13“ ist, finden sich Radfahrer in einer ganz besonderen Naturlandschaft wieder.

Unter dem Motto „Natur erleben und Geschichte erfahren“ darf eine Besichtigung des wunderschönen Schlosses Esterhazy nicht fehlen. Interessant ist auch die Gegend um Sopron, in der 1989 der Eiserne Vorhang fiel.

Durch die Puszta

Die Puszta und Ungarn – das gehört einfach zusammen. Die ganze Magie der charakteristischen Landschaft erlebt man auf der Tour um den Theiß-See oder um das UNESCO-Welterbe Hortobágy. Entlang der Bundestraße 33 wurde ein Radweg zwischen Poroszló und Tiszafüred eröffnet. Der Rundradweg um den Theiß-See ist ebenfalls fertig und Teil der beschilderten Euro Velo Route 11.

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