• Radfahren in Katalonien Foto: © Catalan Tourist Board - Foto-tècnia fotògrafs, © Catalan Tourist Board - Foto-tècnia fotògrafs

Radfahren in Katalonien

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In Katalonien erleben Radfahrer puren Tourengenuss: zwischen Korkeichen und Pinien, umgeben vom Duft von Zistrosen, Eucalyptus und Rosmarin, radelt man in wunderbarer Landschaft und der imposanten Gipfelkulisse der schneebedeckten Pyrenäen. Ob es eine kleine Spritztour ins Hinterland der Küsten sein soll oder eine anspruchsvolle Tagestour mit 100 km oder mehr - beispielsweise ins Montseny-Gebirge  – im nordöstlichen Katalonien werden Genussradler, Mountainbiker und Rennradfahrer gleichsam fündig.

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Highlights



Touren für Genussradler und Naturliebhaber

Wer es gemütlich angehen möchte, kann sich zum Beispiel hoch über Barcelona auf den 18 km langen "Passeig de les Aïgues" auf halber Höhe vom Hausberg Tibidabo begeben und beim Fahren auf ebener Strecke das Panorama von Metropole und Meer genießen.

Besonderen Naturgenuss und ein relativ bequemes Radeln versprechen die "Vies Verdes", die sogenannten grünen Wege: gut ausgebaute, zum Teil asphaltierte Fahrradwege, die auf stillgelegten Bahnstrecken angelegt wurden.

Einer der schönsten Radwege Kataloniens, der ca. 78 km lange Carrilet, führt von den Pyrenäen bis zum Mittelmeer. Dabei geht es allmählich bergab, sodass die 6,5-stündige Tour nicht übermäßig die Waden strapaziert. Unterwegs bietet sich eine Rast in Olot, der Provinzhauptstadt Girona, oder in den kleinen Gebirgsdörfern an, bevor am Strand von Sant Feliu de Guíxols das kühle Nass wartet.

Reichlich Meer und Berge – katalanisch "Mar i Muntanya" – verspricht auch die etwa 100 km lange Route, die einen Bogen um die Jugendstilstadt Reus sowie die malerischen Orte Falset und Porrera im Landesinneren schlägt. Außerdem kannst Du dem Trubel an der Costa Brava schnell entfliehen, wenn Du von Lloret de Mar aus an wildromantischen Buchten der Steilküste entlang zu Burgen oder mittelalterlichen Dörfern im Hinterland der Küste aufbrichst. Für den besonderen Kick sorgen die Routen ins Montseny-Gebirge mit Steigungen von 1900 m auf 135 km.

 

Besonders abenteuerlich ist die 50 km lange "Via Verde" im Landkreis "Terra Alta" im Süden Kataloniens, die unter anderem die enge Schlucht des Canaleta-Flusses passiert. Später erreicht man das einsame Heiligtum "Fontcalda", wo die warmen Thermalquellen zum Baden einladen.

Oder wie wäre es beispielsweise mit dem "Aran Bike Park"? Mitten im Hochgebirge der Pyrenäen lockt der Parcours abenteuerlustige Mountainbiker auf die spektakuläre "Blanhiblar-Piste" in "Naut Aran", wo sich im Winter die Skifahrer tummeln – und auch im Sommer der Blanhiblar-Sessellift Fahrradfahrer in luftige Höhen bringt.

Aber auch ambitionierte Rennradfahrer finden ein unerschöpfliches Betätigungsfeld vor. Mehrere Fernradrouten starten beispielsweise in Cambrils an der Costa Daurada. Von hier kann man an der Küste entlang über die Stadt Tortosa und das Ebrodelta zum knapp 1500 m hohen Montcaro im Gebirge Els Ports hinauffahren – auf der knapp 200 km langen Strecke geht es jeweils 3250 m bergauf und bergab, sodass hierfür eine gute Kondition unerlässlich ist.

 

Radfahrerfreundliches Katalonien: Fahrradverleihe, Bike-Zentren und Bike-Hotels

Neben fahrradfreundlichen Hotels erleichtern vor allem die Centres BTT, spezielle Bike-Zentren das Fahren. Mit mindestens 100 km Fahrradwegen für alle Niveaus im Umkreis verfügen sie über Fahrradverleih, Parkplätze, Dusch- und Waschmöglichkeiten, einen Reparaturservice und versorgen ihre Besucher auch mit allen touristischen Informationen in verschiedenen Sprachen. Ganz wichtig: Wo immer man mit dem Rad unterwegs ist, sollte man unbedingt einen Fahrradhelm tragen, der in ganz Spanien obligatorisch ist.


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