Reiseführer Lakeland Nordkarelien

  • Entdecke den Koli-Nationalpark Foto: Harri Tarvainen, Visit Karelia
  • Wanderung im Koli-Nationalpark Foto: Harri Tarvainen, Visit Karelia
  • Genieße die Ruhe Foto: Harri Tarvainen, Visit Karelia
  • Genieße deinen Aufenthalt in einem Sommerhaus Foto: Harri Tarvainen, Visit Karelia
  • Mache dein eigenes Picknick am See Foto: Harri Tarvainen, Visit Karelia
  • Erfrische dich nach einem aktiven Tag in einem See. Foto: Harri Tarvainen, Visit Karelia
  • Relaxe im Koli-Nationalpark. Foto: Harri Tarvainen, Visit Karelia
  • Willkommen im Seenland Foto: Harri Tarvainen, Visit Karelia

Nordkarelien

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Nordkarelien ist die östlichste Gemeinde Finnlands und direkt an der Grenze zu Russland gelegen. Die dünn besiedelte Gegend ist vor allem durch den Koli-Nationalpark mit dem eindrucksvollen Blick auf den Pielinen-See und das Ilosaarirock Festival in Joensuu bekannt. Die abwechslungsreiche, ursprüngliche Landschaft und absolute Ruhe in der Wildnis sind besonders bei Naturliebhabern und Outdoor-Sportlern beliebt.

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Die Hauptstadt Joensuu

Joensuu ist die Hauptstadt Nordkareliens und liegt direkt am See Pyhäselkä und dem Fluss Pielisjoki, der hier in den See mündet. Ein Spaziergang durch die Grünanlagen am Fluss gehört bei einem Besuch unbedingt dazu. Im Sommer kommen zahlreiche Musikfans zum Ilosaarirock, dem bekannten Festival regionaler und internationaler Künstler. Ein besonderes Erlebnis stellt der Besuch in Taitokortteli, dem Kunst- und Handwerkszentrum der Stadt dar. Hier findet man garantiert ein schönes Mitbringsel oder Souvenir für sich selbst zur Erinnerung an den Aufenthalt in Nordkarelien. Bei schlechtem Wetter kann das Nordkarelische Museum oder der botanische Garten besucht werden – je nach Geschmack.

Karelian Dinner
Karelian Dinner
Foto: Harri Tarvainen, Visit Karelia

Der Koli-Nationalpark

Der Blick von den Koli-Hügeln auf den See Pielinen ist wahrscheinlich das bekannteste Motiv des Koli-Nationalparks und der Region Nordkarelien. Der Ukko-Koli ist die höchste Erhebung des Nationalparks im Osten Finnlands – mit 247 m ragt er über das flache Umland. Aber auch der Paha-Koli und der Akka-Koli bieten tolle Ausblicke in die Natur, letzterer jedoch nicht auf den See, sondern ins idyllische Hinterland. Im Besucherzentrum auf dem Hochplateau der Koli-Hügel gibt es ausführliche Informationen zu der Landschaft und den Wegen in der Umgebung.

Besonders beeindruckt sind Besucher vom Blick auf den See Pielinen, Finnlands viertgrößten See. Über 2000 Inseln tummeln sich im Gewässer und machen eine Bootsfahrt zu einem kleinen Abenteuer. Vom See aus bietet sich übrigens ein wunderschöner und mal ganz anderer Blick auf die Koli-Hügel.

Outdoor-Aktivitäten in Nordkarelien

Wer Nordkarelien in seiner Gesamtheit erkunden möchte – von der Hauptstadt bis zu den Nationalparks, vom nördlich gelegenen Nurmes mit seinem bekannten Bomba-Haus bis zur ehemaligen Mine in Outokumpu, dem einst wichtigsten Bergbauort Finnlands, von Lieksa am Ostufer des Pielinen bis zum orthodoxen Kloster Valamo in Heinävesi – sollte sich auf jeden Fall in die Natur begeben.

Denn nur mit einer Wanderung durch die ursprüngliche Natur, einer Radtour zu den kulinarischen Highlights oder einer wilden Kanutour über die Gewässer der Region, erhält man den Gesamteindruck Nordkareliens. Und was bei einem Aufenthalt auf keinen Fall fehlen darf? Etwas Mökki – Urlaub in einem Blockhaus mitten im Wald. In Nordkarelien gibt es von der einfachen Hütte mit eigener Sauna bis zu sehr luxuriösen Angeboten für jeden die richtige Unterkunft!

Kultur erleben in Ilomantsi

Ilomantsi ist die östlichste Gemeinde Finnlands. Hier ist die karelische Kultur noch lebendig. In dem Runendorf Parppeinvaara kann man viel über die Runensänger lernen und den Kantele-Klängeln lauschen. Auch die Kriegszeit ist in Ilomantsi präsent: Die Hütte des Grenzgenerals kann besichtigt werden. Sehenswert sind außerdem die orthodoxe Elias-Kirche mit ihren Kuppeln und die evangelische Kirche mit dem freistehenden Turm im Zentrum Ilomantsis.

Bei einer Weinverkostung auf dem Weinturm genießt man eine fantastische Aussicht über die spektakuläre Natur der Umgebung. Bei Ilomantsi kann auch die einstige Eisenhütte Möhkö besucht werden. In nahezu unberührter Wildnis an der wilden Stromschnelle des Koitajoki-Flusses lebten um die 2000 Menschen, die in der Eisenhütte arbeiteten. Heute befindet sich hier ein Museum mit schönem Park, Café-Restaurant und auch der Petkeljärvi-Nationalpark ist nicht weit entfernt.