Reiseführer Georgien

  • Lagodechi Naturschutzgebiet Foto: By Paata Vardanashivili, CC BY-SA, via Wikimedia Commons
  • Gregeti Trinity Church Foto: Bano Kvermo
  • Kasbek vom Bidaragipfel Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz
  • Batumi Beach Foto: By Laurynas M. from Vilnius, CC BY, via Wikimedia Commons
  • Vashlovani Foto: By Sarah Murray, CC BY-SA, via Wikimedia Commons
  • Birds flying over Paliastomi Lake Foto: By Bloomgirl26 (Own work), CC BY-SA, via Wikimedia Commons
  • Bordschomi-Charagauli Nationalpark Foto: By Tiniko Dzadzamia, CC BY-SA, via Wikimedia Commons
  • Sonnenuntergang mit Blick von der Hütte nach Westen Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz

Georgien

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Georgien ist ein Land mit vielen Facetten, Kulturen und Besonderheiten. Tatsächlich erlebt das kleine Land im Kaukasus in den letzten Jahren einen Tourismusboom. Vor allem Aktivurlauber sind von der bunten Vielfältigkeit des Landes verzaubert. Wunderschöne Badeorte, hochalpine Regionen und Wüste – Georgien bietet alles, was das Outdoorherz begehrt.

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Highlights


Die Region entdecken

Zwischen Morgen- und Abendland

Zwischen Europa und Asien gelegen, auf westlicher Seite vom Schwarzen Meer und auf östlicher vom Kaspischen Meer begrenzt, findet Georgien seine natürlichen Grenzen im Norden am Großen Kaukasus und im Süden am Kleinen Kaukasus. Seine Lage gab dem Land die Bezeichnung „Balkon Europas“.

Georgiens multiethnische Gesellschaft ist sowohl geprägt von europäischer und asiatischer Kultur als auch von christlicher und muslimischer Religion. Nach dem Zerfall der Sowjetunion konzentriert sich das Land wirtschaftlich auf den Tourismus im Kaukasus und am Schwarzen Meer.

Outdoor-Vielfalt im Kaukasus

Umrahmt von gewaltigen Bergmassen im Norden und Süden des Landes, weist Georgien alles vor, was einen Outdoorbegeisterten fasziniert. Die Besteigung des Kasbek im Großen Kaukasus ist eine besondere Herausforderung, die aber mit einem beeindruckenden Panorama belohnt wird.

Auch die Skigebiete inmitten des Großen Kaukasus erfreuen sich immer mehr Beliebtheit, allen voran das Skigebiet rund um den Ferienort Gudauri. Nationalparks, wie der Borjomi-Kharagauli im Kleinen Kaukasus, begeistern hingegen Wildnisfans.

Die sieben Klimazonen Georgiens

Auf einer Fläche so groß wie Bayern erstreckt sich das Staatsgebiet Georgiens vom Gletscher auf über 5000 m bis zu Flussniederungen auf Meeresebene. Dadurch entstehen sieben verschiedene Niederschlagsebenen, die die unterschiedlichen Klimazonen bewirken.

Vom mediterranen und kontinentalen Klima mit üppigen Laub- und Mischbäumen, zur Halbwüste mit Steppenland, den subtropischen Verhältnissen am Schwarzen Meer, bis zur (hoch-) alpinen und gletscherreichen Region im Kaukasus – Georgiens klimatische Vielfalt auf kleinem Raum ist einzigartig!

Georgiens Natur- und Nationalparks

Aufgrund der hohen Waldabdeckung, der vielen Gebirge und unterschiedlicher Klimazonen beheimatet Georgien zahlreiche endemische Tier- und Pflanzenarten. Die abgeschlossenen Täler und ursprünglich erhaltene Wälder begünstigen die Kultivierung von Pflanzen.

Der Asiatische Löwe oder der Kaspische Tiger, einst beheimatet im Kaukasus, sind heute entweder aus der Region verschwunden oder ausgestorben. National- und Naturparks schützen inzwischen seltene Bewohner. Europas einzige Großkatze, der Persische Leopard, lebt inzwischen wieder vereinzelt im Großen Kaukasus.

Russische Riviera

Die georgischen Strände am Schwarzen Meer – das bedeutet Strandurlaub mit den Bergen des Kaukasus in unmittelbarer Nähe. Tatsächlich reichen die Steilhänge des Großen Kaukasus fast bis an die Küsten des Schwarzen Meeres. Dieses prächtige Bild gab der Region in der Sowjetunion die Bezeichnung „Russische Riviera“.

Niedriger Salzgehalt, fehlende Gezeiten, keine gefährlichen Raubtiere oder brennende Quallen – das Schwarze Meer ist das ideale Bademeer zum Relaxen nach einer langen Wanderung. Der dunkle magnetische Strand soll sogar heilende Wirkung gegen rheumatische Beschwerden haben.