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  • Chile Foto: Outdooractive Redaktion
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Chile

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Chile ist ein Land der extremen Gegensätze. Während die riesige Atacama Wüste im Norden des Landes als trockenste Wüste außerhalb des Polargebiets gilt, gehört im Süden ein Gebiet der Antarktis zu Chile. Und zwischen Wüste und ewigem Eis finden zahlreiche Tier- und Pflanzenarten ein vielfältiges Zuhause in tropischen Regenwäldern. Eine Reise nach Chile lohnt sich für jeden, der sich gerne von der Natur faszinieren lässt.

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Das „langgestreckte Land“

Auf Grund der länglichen Form wird Chile oft als das „langgestreckte Land“ bezeichnet. Es erstreckt sich über den gesamten westlichen Rand der südlichen Hälfte Südamerikas. Chile ist damit rund 4200 km lang, aber im Durchschnitt nicht breiter als 200 km. Vereinzelte Pazifikinseln, z.B. die Osterinseln, gehören genauso zum Staatsgebiet wie ein Teil der Antarktis.

Diese Ausdehnung führt dazu, dass Chiles Klima- und Vegetationszonen sehr unterschiedlich sind. Von der Antarktis bis zum Regenwald gehören sowohl der höchste Vulkan der Welt zu Chile als auch die weltweit trockenste Wüste. Gleichzeitig liegt Chile eingebettet zwischen den Anden im Osten und dem Pazifik im Westen.

Ins Skigebiet oder Wandern?

Für Outdoorbegeisterte hat Chile viel zu bieten: Während Mountainbiker die Anden erkunden, gleiten Kajakfahrer in Chile auf den schönsten und klarsten Gletscherflüssen dahin. Begeisterte Wanderer erkunden entweder einen der zahlreichen Nationalparks oder wandern von der Steppe Patagoniens über die von den Gletschern geschliffenen Gebirge bis hin zum ewigen Eis im Süden. Und Wintersportler finden ihr Glück von Juni bis Oktober in den Skigebieten östlich von Santiago.

Weltnaturerbe, Biosphärenreservate und Nationalparks

Trockene Wüsten, Gletscher und Regenwälder – Chiles Natur scheint unendlich vielseitig und die besondere Bedeutung der chilenischen Ökosysteme wird heute streng geschützt. So verfügt das Land über zahlreiche National- und Naturparks wie den Nationalpark La Campana oder Bernando O’Higgins.

Insgesamt hat die UNESCO acht Gebiete als Biosphärenreservate erklärt, darunter den Nationalpark Torres del Paine. Dieser ist – genauso wie der Nationalpark Rapa Nui auf der Osterinsel – als Weltnaturerbe anerkannt.

Chilenische Kunst und Geschichte erleben

Die chilenische Kultur ist genauso bunt und vielfältig wie seine Natur. Sie ist stark von der Musik, Kunst und den Traditionen der indigenen Völker beeinflusst, aber auch die Besiedlung der Kolonialmacht Spanien hat Spuren in der Kultur des Landes hinterlassen.

Zahlreiche Museen, vor allem in der Hauptstadt Santiago, geben einen interessanten und ausführlichen Einblick in die Geschichte des Landes. Egal ob Natur-, Landes- oder Kunstgeschichte – es ist für jeden etwas dabei! Der Nationalpark Chileó und das historische Viertel der Hafenstadt Valparaiso wurden von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.  

Atacama – die trockenste Wüste der Welt

Sie ist die trockenste Wüste außerhalb der Polargebiete – die Atacama Wüste. Die Küstenwüste erstreckt sich entlang der Pazifikküste im Norden Chiles. Im Westen ist wird sie vom Küstengebirge und im Osten vom Andenmassiv umrahmt. Der Regenschatten der Anden und der Humboldtstrom auf Küstenseite sind verantwortlich dafür, dass es in manchen Regionen der Wüste seit Jahrzehnten nicht geregnet hat.

Aber auch die extreme Trockenheit hält Reisende nicht davon ab, die abenteuerliche Wüste zu erkunden. Salzseen, warme Quellen, historische Ruinen indigener Völker und die Schluchtenlandschaften der Wüste faszinieren jeden Naturliebhaber.