Reiseführer Andorra

  • Kirche in den Pyrenäen
    Kirche in den Pyrenäen Foto: CC0, pixabay.com
  • Berglandschaft in Andorra
    Berglandschaft in Andorra Foto: CC0, pixabay.com
  • Bergdorf in Andorra
    Bergdorf in Andorra Foto: CC0, pixabay.com
  • Ein Snowboarder genießt den Ausblick Foto: GRANDVALIRA

Andorra

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Wer nur auf der Durchfahrt ist oder die günstigen Steuerbedingungen Andorras ausnutzen will, der trifft eindeutig die falsche Entscheidung. Der Zwergstaat in einem Hochtal der Pyrenäen zwischen Spanien und Frankreich hat weit mehr zu bieten. Nicht nur die Skigebiete – allen voran Grandvalira – genießen einen hervorragenden Ruf. Auch Kletterer, Mountainbiker und Wanderer finden hervorragende Bedingungen vor.

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Highlights


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Gerade einmal eine Stunde dauert die Fahrt mit dem Auto von der Grenze zu Frankreich im Osten bis zur spanischen Grenze. Mit einer Fläche von 468 km² gehört Andorra zu den Zwergstaaten Europas. Die vertikale Ausdehnung ist dafür umso größer: Der Staat erstreckt sich zwischen 840 und 2942 m Höhe, 65 Gipfel überragen die 2000-m-Grenze.

Der größte Anteil der Bevölkerung ist im Haupttal Andorras angesiedelt, das vom Fluss Gran Valira durchflossen wird. Dort befindet sich auch die Hauptstadt Andorra la Vella. Die Amtssprache des Staates ist Katalanisch.

Naturfreunde erkunden das Land auf den gut gekennzeichneten Wanderwegen. Zahlreiche Fernwanderwege, wie der grenzüberschreitende Camino del Reencuentro oder der Coronallacs führen durch Andorra. Wr sich für die Kultur des Landes interessiert, folgt der Route Hábitat Rural (Ländliches Habitat), der Ruta del Hierro (Eisenroute) oder der Route Camino Hidroeléctrico de Engolasters (Hydroelektrische Route des Engolasters).

Foto: Andorra Tourisme

Alle, die es hoch hinaus zieht, besteigen den Comapedrosa. Mit einer Höhe von 2942 m ist er der höchste Berg im Fürstentum. Umgeben wird er vom Parc Natural Comunal de les Valls del Comapedrosa. Die Hochgebirgslandschaft besticht mit Wäldern, Seen und Wasserfällen sowie der heimischen Tier- und Pflanzenwelt.

Wanderung · Andorra

Wanderung zum Refugi Comapedrosa

02.04.2019
schwer
21,1 km
7:02 h
1682 hm
1409 hm
von Dennis Schank,   AbenteuerWege Reisen GmbH

Rund 1500 Arten der Flora und Fauna warten in Andorra darauf, entdeckt zu werden. Die weiße Narzisse gilt dabei als die Nationalblume des kleinen Fürstentums. Auch Heilpflanzen (Erdbeere und Stechpalme), Pilze (Steilpilz, Reizker und Feld-Schwindling) und eine große Anzahl von Bäumen und Sträuchern, wie Hasel und Buchsbaum findet man hier zu genüge.

Tiere wie Gämse, Murmeltiere, Aurelios-Gebirgseidechsen, Eichhörnchen, Wildschweine, und Greifvögel wie der Lammergeier erfreuen sich ebenfalls an der abwechslungsreichen Natur. Die Tierarten werden in Andorra als biologisches Erbe angesehen und in verschiedenen Jagd- und Fischrevieren sowie in Naturparks geschützt.

Foto: Andorra Tourisme

Einzigartig sind auch die kristallklaren Bergseen in und um Andorra. Unerschrockene Wasserratten wagen sich selbst ins eiskalte Nass der kristallklaren Bergseen. Mit einer Fläche von 21,3 Hektar ist der See Juclà der größte in Andorra und auch für wasserscheue Wanderer ein sehenswertes Ausflugsziel.

Foto: Andorra Tourisme

Dank seiner Höhenlage bietet Andorra beste Voraussetzungen für alle, die sportlich aktiv sein möchten. Grandvalira zählt zu den größten Skigebieten Südeuropas und ist in sechs vielfältige Sektoren aufgeteilt. Neben einem modernen, umfassenden Pistenvergnügen bietet es auch Raum für ausgefallene Aktivitäten wie das Heli-Skiing.

Skigebiet · Andorra

Grandvalira

k.A.
Schneehöhe Berg
Pisten
–/210 km
Lifte geöffnet
-/63
Letzter Schneefall
 

Im Areal Vallnord werden im Sommer Mountainbiker zur Bergstation transportiert, um anschließend ins Tal hinunterzubrettern. Auch an Möglichkeiten für Kletterer mangelt es in Andorra gewiss nicht. Die Vía Ferrata del Roc d’Esquers, die Vía Ferrata Sant Vicenç d’Enclar und die Directíssima del Roc del Quer sind nur einige Beispiele für die hervorragend angelegten Klettersteige.

Wer neben so viel Aktivität und Bewegung auch in die jahrhundertealten Traditionen des Pyrenäenstaates eintauchen will, besucht die zahlreichen Feste und Feierlichkeiten.

Jeden letzten Samstag im Mai findet in der Gemeinde Sant Juliá de Lória das Aplec de Canólich statt. Neben der feierlichen Messe, wird das berühmte Canólich-Brot verteilt und mit bunten Feuerwerkskörper der Nachthimmel zum Brennen gebracht.

Das Thema Feuer steht auch bei den Fallaires in der Hauptstadt Andorra la Vella im Mittelpunkt. Um die Johannisnacht und die Sommersonnenwende zu feiern, ist es in Andorra Tradition, am 23. Juni Fackeln anzuzünden und sie schwindelerregend zu schwenken bis große Feuerbälle entstehen.

Das wichtigste Fest im Fürstentum ist dann der Tag der Meritxell am 8. September.

Foto: Roger Vivé, CC0, pexels.com

Alle Regionen im Überblick

Andorra la Vella

Es gibt eine kleine, aber feine Auswahl an lohnenswerten Zielen in Andorra la Vella. Hier findet ihr unsere Vorschläge.

Canillo

Es gibt eine kleine, aber feine Auswahl an lohnenswerten Zielen in Canillo. Hier findet ihr unsere Vorschläge.

Encamp

Es gibt eine kleine, aber feine Auswahl an lohnenswerten Zielen in Encamp. Hier findet ihr unsere Vorschläge.

Escaldes-Engordany

Es gibt eine kleine, aber feine Auswahl an lohnenswerten Zielen in Escaldes-Engordany. Hier findet ihr unsere Vorschläge.

la Massana

Es gibt eine kleine, aber feine Auswahl an lohnenswerten Zielen in la Massana. Hier findet ihr unsere Vorschläge.

Ordino

Es gibt eine kleine, aber feine Auswahl an lohnenswerten Zielen in Ordino. Hier findet ihr unsere Vorschläge.

Sant Julià de Lòria

Es gibt eine kleine, aber feine Auswahl an lohnenswerten Zielen in Sant Julià de Lòria. Hier findet ihr unsere Vorschläge.
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