Reiseführer Amerikanisch-Samoa

  • Sandstrand auf Amerikanisch-Samoa Foto: CC0

Amerikanisch-Samoa

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Mit seinen dichten, dunklen Wäldern, den vielen Flüssen und Wasserfällen und den türkisblauen, von Kokosnusspalmen gesäumten Lagunen bietet Amerikanisch-Samoa eine typische Südsee-Idylle. Die kleinen Inseln zwischen Hawaii und Neuseeland formen das größte US Territorium südlich des Äquators. Obwohl das Territorium bereits seit 1929 zu den Vereinigten Staaten gehört, besitzt die polynesischen Traditionen bis heute einen enormen Stellenwert.

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Der Tourismus steckt auf Amerikanisch-Samoa noch in den Kinderschuhen und konzentriert sich hauptsächlich auf Outdoor-Abenteuer und kulturelle Traditionen. Es ist vor allem die unberührte und ursprüngliche Natur, die Besucher anzieht.

Die Inseln Tutuila, Ta'u und Ofu sind die wichtigsten Stützpunkte Amerikanisch-Samoas und Ausgangspunkt zum Schnorcheln, Tauchen und Wandern in einer wilden Landschaft mit tropischen Wäldern, Stränden und geschützten Korallenriffen.

Tutuila ist mit seinen grünen Mauern, die in den Ozean ragen, eine der spektakulärsten Inseln im Pazifik. Vorsicht beim Schwimmen: Wenn die Einheimischen nicht baden, solltet ihr das auch nicht tun! Es gibt genügend Alternativen – beispielsweise eine Partie Kricket, genannt "kirikiti".

Die Hauptstadt Pago Pago auf Tutuila Island bietet sehenswerte Attraktionen: Mount Alava, Two Dollar Beach, das National Marine Sanctuary of American Samoa sowie Hotels, Geschäfte und Restaurants auf der Pago Plaza und dem Fagatogo Square. Wenn ihr auf der Suche nach Einsamkeit seid, sind euch die Strände von Ofu empfohlen. September und Oktober sind die besten Monate für die Beobachtung von Buckelwalen. Flughunde, Geckos, Delfine und Meeresschildkröten sind das ganze Jahr über zu sehen.

Das tropische Reiseziel belohnt euch außerdem mit einem authentischen Blick auf die polynesische Kultur. Abgesehen von der Einführung des Christentums im 19. Jahrhundert ist die lokale Kultur seit 3000 Jahren nahezu unverändert geblieben. Die Aiga (Großfamilie) bildet den Kern der Gesellschaft. Die Ältesten und Dorfvorsteher, die Matai, werden sehr respektiert.

Samoanisch wird von mehr als 90 Prozent der indigenen Bevölkerung gesprochen. Gerade in kleineren Orten werdet ihr immer wieder auf Bewohner treffen, die Lavalava (Sarongs) oder Puletasi (Röcke und gemusterte Tuniken) tragen, Siva tanzen, in einem Umu (Lehmofen) kochen und Milch direkt aus einer frischen Kokosnuss trinken. Abends und Sonntags ist das samoanische Dorf ein Ort der Ruhe und der Gebete.