Reiseführer Amerikanisch-Samoa

  • Sandstrand auf Amerikanisch-Samoa
    Sandstrand auf Amerikanisch-Samoa Foto: CC0, pixabay.com

Amerikanisch-Samoa

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Mit seinen dichten Urwäldern, den vielen Flüssen und Wasserfällen sowie den türkisblauen, von Kokosnusspalmen gesäumten Lagunen bietet Amerikanisch-Samoa alles, was eine typische Südsee-Idylle braucht. Die kleinen Inseln zwischen Hawaii und Neuseeland formen das größte US-Territorium südlich des Äquators. Obwohl das Territorium bereits seit 1929 zu den Vereinigten Staaten gehört, besitzt die polynesischen Tradition bis heute einen enormen Stellenwert. Bei Touristen bekannt und beliebt sind vor allem buchbare Outdoor-Angebote und kulturelle Veranstaltungen.

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Die Inseln Tutuila, Ta’u und Ofu sind die wichtigsten Stützpunkte Amerikanisch-Samoas und zugleich Ausgangspunkt zum Schnorcheln, Tauchen und Wandern. Die Hauptstadt Pago Pago bietet sehenswerte Attraktionen, wie den Mount Alava, den Two Dollar Beach und das National Marine Sanctuary of American Samoa. Auf der Pago Plaza und dem Fagatogo Square laden Hotels, Geschäfte und Restaurants zum Verweilen ein.

Wenn ihr auf der Suche nach Einsamkeit seid, sind euch die Strände von Ofu empfohlen. Im September und im Oktober kann man dort Buckelwale beobachten. Flughunde, Geckos, Delfine und Meeresschildkröten sind das ganze Jahr über zu sehen.

Das tropische Reiseziel bietet euch einen authentischen Blick auf die polynesische Kultur. Abgesehen von der Einführung des Christentums im 19. Jahrhundert ist die lokale Kultur seit 3000 Jahren nahezu unverändert geblieben. Die Aiga (Großfamilie) bildet den Kern der Gesellschaft. Die Ältesten und Dorfvorsteher, die Matai, werden sehr respektiert.

Samoanisch wird von mehr als 90 % der indigenen Bevölkerung gesprochen. Gerade in kleineren Orten werdet ihr immer wieder auf Bewohner treffen, die Lavalava (Sarongs) oder Puletasi (Röcke und gemusterte Tuniken) tragen, Siva tanzen, in einem Umu (Lehmofen) kochen und Milch direkt aus einer frischen Kokosnuss trinken. Abends und Sonntags ist das samoanische Dorf ein Ort der Ruhe und der Gebete.

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