Reiseführer Ägypten

  • Auf der Hochebene Foto: A. Zettler, Community
  • Die Große Sphinx von Gizeh Foto: CC0, Pixabay

Ägypten

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Ägypten: Im Land der Pharaonen und Pyramiden begeben sich Reisende auf die Spuren einer der ältesten Hochkulturen der Welt. Weltberühmte Kulturstätten wie die Pyramiden von Gizeh, der Tempel von Abu Simbel oder das Tal der Könige kann der afrikanische Staat sein Eigen nennen. Wüstentouren, Tauchen und Schnorcheln sind beliebte Aktivitäten unter jenen, die vom Besuch der Attraktionen noch nicht genug haben. Erholungsurlauber zieht es nach Hurghada, Sharm El-Sheikh oder El Gouna.

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Im Land des Nils

Ägypten liegt im Nordosten Afrikas. Im Süden grenzt der Staat an den Sudan, im Westen an Libyen und im Nordosten an Israel. Das gesamte Land wird von seiner Lebensader – dem Nil – durchflossen, der über das fruchtbare Nildelta ins Mittelmeer mündet. Der Großteil der beinahe viereckigen Landesfläche wird durch die Sahara geprägt, die westlich des Nils als Libysche, östlich des Stroms als Arabische Wüste bezeichnet wird.

Zum ägyptischen Staatsgebiet gehört auch die Halbinsel Sinai, die Afrika und Asien miteinander verbindet. Diese wird durch den Golf von Sues und den Golf von Akaba begrenzt. Der 1869 eröffnete Sueskanal stellt die Verbindung zwischen Golf von Sues und Mittelmeer dar.

Einwohner und Wirtschaft

Über 94 Millionen Einwohner leben in Ägypten, rund ein Drittel davon allein in der Hauptstadt Kairo. Auch Gizeh und die Hafenstadt Alexandria sind Städte mit mehreren Millionen Bewohnern. Den Großteil der Bevölkerung machen die Arabisch sprechenden Nachfahren der alten Ägypter aus, zu denen die Fellachen und die Kopten gehören. Daneben sind auch Nubier und nomadische Völker wie die Bedscha und die Berber ansässig.

Landwirtschaft ist nur an den Ufern des Nils, im fruchtbaren Nildelta und in den Oasen möglich. Neben der Viehzucht werden unter anderem Baumwolle, Zuckerrohr, Obst- und Gemüsesorten sowie Reis angebaut. Erdöl, Erdgas und Eisenerz gehören zu den wertvollen Bodenschätzen Ägyptens.

Daneben ist der Tourismus bedeutender Wirtschaftszweig. Neben den berühmten Kulturstätten zählen Badeorte wie Hurghada und Sharm El-Sheikh am Roten Meer zu den beliebtesten Reisezielen. Anschläge verpassten dem Touristen-Zustrom jedoch in jüngster Zeit immer wieder herbe Dämpfer.

Die Hochkultur der Ägypter

Die Hochkultur des Alten Ägypten dauerte von ca. 3000 v. Chr. bis 395 n. Chr. an. Sie lässt sich in mehrere Abschnitte unterteilen: Zur Zeit des Alten Reichs (ca. 2707-2216 v. Chr.) wurden die Pharaonen gottähnlich verehrt und erhielten majestätische Grabstätten in Form von Pyramiden.

Das Mittlere Reich (ca. 2137-1781 v. Chr.) war die Blütezeit des Schrifttums und der Kunst. Die Tempelstätten Karnak und Luxor wurden errichtet. Das Neue Reich (ca. 1550-1070 v. Chr.) war die Zeit der Herrscher Thutmosis I., Echnaton und Ramses. Allmählich zerbrach das Reich unter fremden Machthabern. 332 v. Chr. wurde Ägypten durch Alexander den Großen erobert, die Griechisch-Römische Zeit begann.

Eine Reise nach Ägypten

Die ägyptischen Kultstätten ziehen Besucher aus aller Welt an. Kairo, Gizeh, Alexandria und Luxor sind gefragte Touristenzentren. Doch die Sehenswürdigkeiten in Ägypten beschränken sich nicht alleine auf das kulturelle Erbe, was unter anderem der Assuan-Staudamm beweist.