• Foto: Ungarn Tourismus, Outdooractive Redaktion

Pannonien

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Pannonien liegt westlich der Donau und umfasst nahezu die Hälfte von Ungarn. Die Landschaft wird von den reizvollen Kontrasten zwischen den bewaldeten Mittelgebirgen und der weiten Fläche der Kleinen Tiefebene geprägt. Neben malerischen Altstädten, erholsamen Thermalbädern und imposanten Schlössern findet man in Pannonien faszinierende Kulturgüter wie die traditionelle Buschomasken-Schnitzerei, das bekannte Herender Porzellan oder die edle Araberpferderasse Shagya.
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Unterkünfte in Pannonien
Zwischen den östlichen Alpenausläufern und der Donau lädt die abwechslungsreiche Landschaft Pannoniens mit malerischen Städten, Schlössern und Heilbädern zu einem Besuch ein. Schon vor 2000 Jahren erhielt die Region den Namen Pannonien, als die Donau die Grenze des Römischen Reiches bildete.

Historische Städte
Ganz im Westen von Pannonien lädt die barocke Altstadt von Sopron mit ihren schmalen Gassen zum Flanieren ein. 1989 fand hier die erste Grenzöffnung für DDR-Flüchtlinge statt und der Eiserne Vorhang wurde symbolisch durchtrennt. Als älteste Römerstadt in Ungarn gilt Szombathely, die im Jahre 43 n. Chr. gegründet wurde. Größtenteils durch Erdbeben und Feuer zerstört, wurde die grenznahe Stadt später als Bischofsstadt wieder aufgebaut. Ebenfalls schon zu Zeiten der Römer bewohnt ist die Region des heutigen Pécs. Die Kulturhauptstadt 2010 bietet neben mediterranem Flair einen faszinierenden Kulturmix, der aus dem jahrhundertelangen Zusammenleben von Ungarn, Deutschen, Kroaten und Roma entstand. Am Zusammenfluss von Raab und Mosoni-Donau liegt Győr. Neben dem bekannten Ballett und einem modernen Thermalbad ist vor allem die barocke Altstadt der größten Stadt Westungarns eine echte Attraktion.

Burgen und Schlösser
Imposante Festungen und malerische Burgen erinnern an die bewegte Geschichte Pannoniens. 1532 scheiterte die mächtige türkische Armee an der Festung Kőszeg auf ihrem Weg nach Wien. Rund um die Stadt laden die Kőszeger Berge zum Wandern ein und die gut erhaltene Altstadt gehört zu den schönsten in ganz Ungarn. Aus dem 18. Jahrhundert stammt die Burg Siklós, die bis heute unversehrt ist und ein ehemaliges Fürstenzentrum in Südwestungarn darstellt. Eine weitere bedeutende Festung des Landes befindet sich in Szigetvár. Die imposante Burganlage wurde 1566 von osmanischen Truppen erobert und fiel erst 1689 wieder in ungarische Hand.

Naturschutz und Aktivitäten
Reich an Naturschätzen ist Pannonien ein ideales Urlaubsziel für Aktivurlauber. Der Nationalpark Donau-Drau lädt zu ausgiebigen Kanutouren, Ausritten und zum Radfahren ein. Zwischen Budapest und dem Plattensee liegt der Velence-See, der gerne als „See des Sonnenscheins“ bezeichnet wird. Neben Badeurlaubern können besonders Naturfreunde im weit gespannten Wanderwegenetz im Velence-Gebirge am Nordufer des Sees viel erleben. Unweit von Sopron liegt der Neusiedlersee, der als grenzüberschreitendes UNESCO-Welterbe ausgezeichnet ist. Am westlichsten Steppensee Europas können über 300 Nist- und Zugvogelarten beobachtet werden. Erholsame Ruhe findet man auch in den schattigen Wäldern des Bakony. Ein weites Wandernetz erschließt das bewaldete Gebirge, in dem man mit etwas Glück auch Wild zu sehen bekommt.

Thermalbäder
Pannonien blickt auf eine 2000 Jahre alte Badekultur zurück und gilt dank seiner zahlreichen Thermalquellen als „Kraft spendende Region“. Heute werden die zahlreichen Thermalbäder Westungarns für therapeutische Anwendungen und Wellnessdienstleistungen genutzt. Zu den bedeutendsten Bädern zählen neben denen in Sopron und Bük auch das Kur- und Wellnessbad Sárvár, das als einziges ungarisches Bad zu den „Royal Spas of Europe“ gehört.