• Öland: Fischerhütten an den Neptunsfeldern
    Öland: Fischerhütten an den Neptunsfeldern Foto: Ölands Turistorganisation
  • Öland: Steinmauer in Alvaret
    Öland: Steinmauer in Alvaret Foto: Ölands Turistorganisation
  • Öland: Norra Kustvägen
    Öland: Norra Kustvägen Foto: Ölands Turistorganisation
  • Öland: Schloss Solliden Foto: Birger Lallo, Solliden Slott framifrån
  • Öland: Byrums Raukar Foto: Ölands Turistorganisation
  • Öland: Kvarnar Lerkaka Foto: Ölands Turistorganisation
  • Öland: Långe Jan Foto: Ölands Turistorganisation
  • Öland: Museum Himmelsberga Foto: Ölands Turistorganisation
  • Öland: Neptunsfelder Foto: Ölands Turistorganisation
  • Öland: Eketorps Burg Foto: Ölands Turistorganisation

Öland

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Öland, die zweitgrößte Insel Schwedens, liegt vor der Südostküste Smålands und ist durch die Kalmarsundbrücke mit dem Festland verbunden. Bekannt ist die Insel als Sommerresidenz der Königsfamilie, Paradies für Vögel und Vogelfreunde sowie die zahlreichen Windmühlen, die die Landschaft prägen. Die lange, schmale Insel zeichnet sich durch viele Sonnenstunden und eine jahrhundertealte Natur- und Kulturlandschaft im Süden aus, die auch als UNESCO Weltkulturerbe eingetragen ist.

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Die Geschichte Ölands

Öland wird auch als Insel der Sonne und des Windes bezeichnet. Auf der etwa 140 km langen und maximal 16 km breiten Insel erfährt man das Jahr über mit die meisten Sonnenstunden des Landes und von der hohen Windkraft zeugen auch heute noch zahlreiche Windmühlen. Einst standen bis zu 2000 auf Öland, heute sind es noch knapp 400. Die Insel wurde schon vor Jahrhunderten für die Landwirtschaft genutzt und im Süden wird diese heute noch beinahe genauso betrieben wie damals: Hier liegt das Weltkulturerbe Stora Alvaret.

Öland: Kvarnar
Foto: Ölands Turistorganisation

Bereits in prähistorischer Zeit wurde Öland von Menschen besiedelt, davon zeugen noch heute Burgen und Gräberfelder. Im Mittelalter war die Insel hauptsächlich von sogenannten Zeilendörfern bebaut – vereinzelt sind diese noch heute erhalten und vermitteln einen Eindruck der damaligen Lebensweise. Öland war in die Kriege zwischen Schweden und Dänemark verwickelt und zum Schutz wurde die Burg Borgholm errichtet, dessen Ruine im 20. Jahrhundert restauriert wurde und heute besichtigt werden kann. Das Königshaus und die Kirche bebauten die Insel später zudem mit Schlössern und Kirchen.

Die Sehenswürdigkeiten Ölands

Natur und Kultur werden auf Öland hoch geschätzt. So ist es nicht verwunderlich, dass die Alvar-Landschaft im Süden der Insel von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde, Naturreservate und Vogelschutzgebiete sich über die Insel ziehen.

Die Insel ist aufgrund ihrer Vielfältigkeit ein beliebtes Ziel für Urlauber aus Schweden und anderen Ländern. Neben den Schlössern Borgholm und Solliden – Sommerhaus der schwedischen Königsfamilie – liegen verstreut über die Insel einige prähistorische Burgen sowie Eketorp, eines der bekanntesten Bauwerke Ölands inmitten des Welterbes Stora Alvaret.

Öland: Schloss Borgholm
Foto: Ölands Turistorganisation

Natürlich muss man sich bei einem Besuch der Insel auch die Windmühlen ansehen – man passiert sie ohnehin früher oder später. Die meisten sind traditionelle Bockwindmühlen und die größte, Björnhovda kvarnar, befindet sich östlich von Färjestaden. Mittlerweile wird der Wind zwar mit neuen Techniken auf andere Weisen genutzt, die alten Mühlen verschönern aber in jedem Fall die Landschaft.

Begrenzt wird Öland quasi von zwei Leuchttürmen. Der Långe Jan im Süden und der Långe Erik im Norden fassen die schmale Insel zwischen sich ein. An West- und Ostküste finden sich weitere kleinere Leuchttürme. Kulturliebhaber kommen außerdem in den Genuss mehrerer Kirchen und Museen wie dem sehenswerten Freilichtmuseum Himmelsberga.

Die Natur Ölands

Die abwechslungsreiche Naturlandschaft auf Öland lädt zu Outdoor-Aktivitäten ein. Besonders Wandern und Radfahren sind beliebt, aber durch die starken Winde kommen auch Kitesurfer auf ihre Kosten. Die etwa 300 km lange Küstenlinie lockt natürlich viele Urlauber an, die auf weißen Sandstränden oder Felsklippen den Blick auf das Meer genießen.

Öland, die Insel vor der Südostküste Schwedens ist ein vielfältiges Naturparadies. Sandstrände und Felsklippen, dichte ...
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Im Norden und in der Mitte ist die Insel von größeren Waldgebieten wie dem Trollskogen bewachsen. Der sogenannte Zauberwald überzeugt mit knorrigen Eichen und vom Wind verkrümmten Kiefern. Der Urwald scheint einem Märchen entsprungen und es wäre nicht verwunderlich, wenn plötzlich ein Troll aus dem Gebüsch schauen würde.

An der Küste stoßt ihr auf Byrums Raukar: Türme und Kegel, die von Erosion und Wasser aus der Kalksteinküste gespült wurden. Über 100 schmale und breite Säulen verteilen sich in Gruppen oder allein über das Gebiet. Die Neptunsfelder liegen noch weiter nördlich und wurden von Carl von Linné benannt. Es handelt sich um verschiedenfarbige und scheinbar wogende Geröllplatten am Wasser.

Öland: Byrums Raukar
Foto: Ölands Turistorganisation

Die Insel ist übersät von Feuchtgebieten, in denen sich zahlreiche Tiere und Pflanzen wohlfühlen. Im Süden erstreckt sich die steppenartige Agrarlandschaft Stora Alvaret mit ihren baumlosen Feldern, Weiden, Seewiesen, Heiden und Gewässern. Das Kalkplateau ist Lebensraum seltener Arten und wird heute noch weitgehend so genutzt wie vor 4000 Jahren. Ölands Südspitze ist der Landeplatz von Abertausenden Zugvögeln. Das Vogelschutzgebiet Ottenby ist der Traum aller Vogelforscher und -freunde, die die Tiere hier beobachten können, wie sie auf den Sandstränden und Schieferbänken landen.


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Von wann bis wann lässt sich der Weg wandern? Wann ist die beste Wanderzeit?
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Hej Mirjam, Am besten sind Juni, Juli und August. In der Zeit von 20.06 bis Ende Juli solltest Du Übernachtungen vorbuchen. Generell ist der Weg von Mai bis Mitte Oktober perfekt. Viel Spaß auf Öland, Christian