Felsentour Herbstein - Wanderung - Vogelsberg

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Wanderung

Felsentour Herbstein

(3) Wanderung • Vogelsberg
Karte / Felsentour Herbstein
150 300 450 600 750 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 Kreuzkapelle Schalksbachteich Diebstein Weißenbornteich Rausch
Wetter

Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Drei verschiedene Felsformationen - als Einzelfelsen, Blockfeld und zerklüftete Felswand sind die Komponenten für das Thema der Tour. Dazu eine Waldidylle mit Teichen, Bachtäler und offene Landschaft, alles verbunden mit angenehmen Wegen, an historischen Grenzen verlaufend, alles richtige Zutaten für diese zünftige Wanderung.

Vogelsberg: Beliebter Rundwanderweg

mittel
18,9 km
5:30 Std
278 m
294 m
Die Aktivität des ehemaligen Vulkans ist um Herbstein und Lanzenhain besonders eindrucksvoll erkennbar. Die Stadt Herbstein liegt auf einem der Felsmassive, die als harte Kerne ehemaliger Schlote der Verwitterung stand hielten. In der näheren Umgebung gibt es kleinere Durchbrüche vulkanischen Gesteins. Der Wanderweg der Felsentour verbindet drei von ihnen. Vom Diebstein (Einzelfelsen) geht es zum Burgfrieden (Blockfeld) und zum Abschluss zur Felsenruhe, ein Basaltdurchbruch, der sich als große Felswand zeigt. Zwei Sitzgruppen laden zur Rast ein: nach 5 km im Seifengrund und nach ca. 14 km. An der engsten Stelle gibt es einen Verbindungsweg. So kann die Tour leicht abgekürzt werden.

 

Autorentipp

Sehenswertes: Kreuzkapelle (1), Schalksbachteiche (2), Diebstein (3), Weißenbornteich (4), Aussicht Rausch (5), Felsenruhe (6). Rundgang durch Herbstein, Hessens höchstgelegenes Thermalbad mit Kirche und Stadtbefestigung.
Übernachtung/Einkehr: Gastronomie in Lanzenhain (Gaststätte Kimpel, Mittelstr. 6, Tel. 06643-5 63) und diverse in Herbstein, siehe Info.

 

outdooractive.com User
Autor
Susanne Appel
Aktualisierung: 10.04.2015

Premiumweg Deutsches Wandersiegel Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
571 m
405 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Sehr schöne abwechslungsreiche Rundtour, mäßige Höhenunterschiede auf meist naturbelassenen bzw. wenig befestigten Wegen, zu jeder Jahreszeit (von den Frühblühern über das Sommergrün und bunte Herbstlaub bis zu Raureif und wenig Schnee) zu empfehlen;

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit guter Profilsohle – einzelne Abschnitte des Weges können sehr feucht sein, Teleskopstöcke zu empfehlen,

 

Weitere Infos und Links

Tourist Info Herbstein, Obergasse 5, Tel. 06643-79 97 09, Fax -79 98 96 (in der Vulkantherme: Tel. 06643-16 66), tourist-info@herbstein.de, www.herbstein.de, www.vulkantherme.de, www.extratouren-vogelsberg.de
www.vulkan-vogelsberg.de mit einer Reihe weiterer Hinweise und Links u. a. zu den Historischen Grenzsteinen, Vogelsbergsagen, Naturpark u.a.m.

Start

Wanderparkplatz am Kolping Feriendorf Herbstein, Adolph-Kolping-Str. (435 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.571330 N 9.336987 E
UTM
32U 523863 5602211

Ziel

Wanderparkplatz am Kolping Feriendorf Herbstein, Adolph-Kolping-Str.

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz (1), hier ein Wanderportal mit Karte zur Orientierung, folgen wir den M auf einem asphaltierten Weg in östliche Richtung. Steine weisen auf die ehemalige Grenze zwischen dem Fürstbistum Fulda FF und dem Großherzogtum Hessen Darmstadt HD hin. Am Waldrand, bei der kleinen Kreuzkapelle (2) finden wir einen angenehmen Rastplatz mit schöner Aussicht auf Herbstein. Hier gibt es einen Dreiherrenstein, der außer den bereits genannten auch noch die Kennzeichnung RGE für Riedeselsche Gesamtherrschaft zu Eisenbach trägt. Unser Weg macht einen Schwenk nach Norden zu den Schalksbachteichen (3). Sie gehören, wie die Niedermooser Teiche, zur Vogelsberger Seenplatte und sind auch ein wichtiger Brut- und Rastplatz für Wasservögel. Uns empfängt eine Idylle im lichten Buchenwald, Libellen schwirren, Schmetterlinge flattern zwischen den Blüten. Nachdem wir den ersten Teich teilweise umrundet haben, wandern wir am zweiten über einen mit Weiden bestandenen Damm. Auf einem Feldweg, eine kleine Str. querend und eine Wiese hinauf, kommen wir zum Ostrand des „Heiligenwaldes“. Bis hierhin begleitete uns die M des Vulkanringes. Er führt nun nach re. Wir folgen der M der Extratour geradeaus, leicht bergan durch den Wald, dann hinunter in den Seifengrund. Gehölzriegel und Lesesteinhaufen säumen unseren Weg. Wir queren den Schalksbach. Durch Wald- und Wiesenlandschaften, mit mehreren Richtungswechseln wandern wir zum "Diebstein" (4). Hier erreichen wir die höchste Stelle der Tour. Wir laufen auf einem angenehmen Pfad unterhalb der beeindruckenden Felsenformation. Über Feldwege kommen wir nach Lanzenhain (5), einem typischen Vogelsbergdorf. Schmucke Fachwerkhäuser bilden den Ortskern, der Ellersbach fließt mitten durch. Östlich von Lanzenhain geht es in einen Buchenmischwald mit Urwaldcharakter. Basaltblöcke, über und über mit Moos bewachsen, umgestützte Bäume, aus dem Boden wuchern neue Pflanzen hervor. Mitten drin befindet sich die mächtige Basaltformation des " Burgfrieden", ringsherum ein Basalt-Blockmeer. Wir treffen hier auf den Vulkanring. Bis zu unserem Ziel ist der Verlauf beider Wege identisch. Wir wandern auf meist schmalen Pfaden zum „Hexenstein“, einem großen Monolith. Aus dem Wald heraus, queren wir in einer Wiese den Ellersbach. Auf einem asphaltierten  Feldweg wandern wir am Birkenhof vorbei. Zunächst weiter über einen flachen Rücken mit weitem Blick, dann auf einem mit Gras bewachsenen Weg zum Weißenborn-Teich 6). Wir folgen der M zur  Lindenallee. Die alte Str. ist ein Fußweg. Es ist sehr angenehm, unter dem Dach der alten Bäume zu wandern. Bevor wir Herbstein erreichen, wenden wir uns nach li, umgehen das Neubaugebiet und folgen bergan dem Feldweg über den „Rausch“ (7) . Wir wandern durch eine typische Vogelsberger Landschaft mit Ackerflächen, Wiesen und Weiden, immer wieder unterbrochen von Hecken und ansehnlichen Obstbäumen. Oben an einem Wegekreuz lädt eine Bank zu einer kleinen Rast mit schöner Aussicht auf die Silhouette von Herbstein ein. Von hier, etwas erhöht ist die mittelalterliche Anlage des Stadtkerns mit Kirche und Stadtmauer gut zu erkennen. Etwas außerhalb das Thermalbad und die Kureinrichtungen. Nun geht es hinunter in den Aspertzer Grund. Wir queren noch einmal das Eichholzsche Wasser, diesmal durch eine kleine Furt. Je nach Wasserstand ein kleines Abenteuer. Leicht bergan zum Waldrand, haben wir bald das Naturdenkmal „Felsenruhe“(8) erreicht. Recht eindrucksvoll ist hier der Basalt zu einer kompakten Wand erstarrt. Im Laufe von Jahrtausenden entstanden durch Erosion die etwas abgeschliffenen, gerundeten Formen.Für Trittsichere gibt es zwischen den Felsen einen Pfad nach oben und weiter oberhalb der Felsstufe. An der Treppe vereinigen sich beide Wege. An der Umzäunung des Kolpingferiendorfes entlang, führt uns der Grenzweg zurück zum Ausgangspunkt (1).

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Ab Gießen und Fulda mit RB bis Lauterbach, weiter Bus 391 oder VB-90 sowie VB-91 nach Herbstein
Busverbindung von Lauterbach (Bhf.) und Fulda (Bhf.) Fahrplanauskünfte www.vgo.de ,
Wohnmobilstellplatz: Vulkantherme Herbstein

Anfahrt

A5, AS Alsfeld Ost, B254 Lauterbach, B275

Parken

Direkt am Start
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Broschüre „Wandern – Region Vogelsberg ….auf neuen Wegen“ von der Vogelsberg Touristik GmbH, in den Touristinformationen kostenlos zu erhalten, www.extratouren-vogelsberg.de;

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Siehe "Weitere Infos"

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Paul-Joachim Schmülling
11.06.2017
Eine wunderschöne Tour mit gepflegten Wegen (zum Teil waen die Wiesenwege gemulscht) durch unterschiedliche Landschaftsteile. Wir waren im Rahmen unserer Wanderwoche (Eifelverein Reifferscheid) in Schotten (Betzenrod) untergebracht und haben die Tour in Lanzenhain begonnen. Beeindruckend ist die Flora auf diesem Weg.
Bewertung
Gemacht am
08.06.2017
Felsenruhe
Felsenruhe
Foto: Paul-Joachim Schmülling, Community
Wiesenstrochenschnabel
Wiesenstrochenschnabel
Foto: Paul-Joachim Schmülling, Community

Susanne Vogel
29.06.2015
Eine sehr abwechslungsreiche und auch bei Heißem Wetter gut begehbare Tour. 19 Kilometer sind zwar nicht wenig, aber dank der wenigen Höhenmeter gut zu bewältigen. Hier und da könnte die Wegführung noch klarer sein. Aber wer immer nach den Schildern Ausschau hält dürfte auch keine Abzweigung verpassen.
Bewertung

Jan Wegmann
15.01.2012
Teich am anfang der Tour
Teich am anfang der Tour
Foto: Jan Wegmann, Community

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
18,9 km
Dauer
5:30 Std
Aufstieg
278 m
Abstieg
294 m
Rundtour aussichtsreich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

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