Historische Handelswege durch die Wälder bei Blomberg - Wanderung - Teutoburger Wald

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Wanderung

Historische Handelswege durch die Wälder bei Blomberg (Nicht veröffentlicht)

Wanderung • Teutoburger Wald
Karte / Historische Handelswege durch die Wälder bei Blomberg
0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20
Wetter

Durch Blomberg führte einst mit der "Kölnischen Landstraße" ein Zweig des westfälischen Hellweges von Paderborn kommend weiter nach Hameln und Braunschweig. Die Wanderung folgt diesem alten Handelsweg durch die Stadt und aus ihr heraus. Im Verlauf der Strecke finden sich mehrere Hohlwegbündel, Zeugnisse der für Mensch und Tier schweren Arbeit. Leicht abseits von befestigten Wegen lässt sich erahnen warum zum Beispiel eine Passage als Höllenweg und Teufelei bezeichnet wurde. Im weiteren Verlauf verläuft die Wanderstrecke über Forstwege durch das große Naturschutzgebiet "Wälder bei Blomberg" zurück zur Stadt.

Teutoburger Wald: Wanderung

schwer
20,7 km
5:48 Std
458 m
482 m
Das Niedere Tor (Niederntor) ist der südliche Zugang zur Stadt Blomberg, die um 1250 von dem Edelherrn Bernhard III. zur Lippe gegründet wurde. Durch das Tor führte ein alter Handelsweg, die „Kölnische Landstraße“, in die Stadt. Als ein wichtiger Zweig des westfälischen Hellwegs kam diese Straße von Paderborn über den Teutoburger Wald bei Horn und führte weiter nach Hameln und Braunschweig. Die Wanderung folgt dem Verlauf der alten Trassen vorbei an verbliebenen und deutlich sichtbaren Hohlwegbündeln im Blomberger Wald.
outdooractive.com User
Autor
Gerhard Nagel
Aktualisierung: 14.09.2017

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
405 m
157 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Pideritplatz 32825 Blomberg (182 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.942927 N 9.089234 E
UTM
32U 506133 5754694

Ziel

Pideritplatz 32825 Blomberg

Wegbeschreibung

Die Strecke startet auf dem Pideritplatz an der Burg Blomberg vorbei zum Weinberg. An einem von der Stadtmauer gekrönten Steilhang geht es abwärts durch den " Vatipark" zum Niederntor. Der lange Steinweg führt in die Stadt, die Heutorstraße hinaus. Unterhalb des Blomberger Schulzentrums führt die Wanderstreck durch einen tief eingeschnittenen Hohlweg hinauf zum Eichenberg. Am Westhang des Eichenberges zeugen ganze Bündel an Hohlwegen von einstmals regem Betrieb auf diesem Teilstück. Am Nordhang verlöäft die Strecke über Reste einer alten fussläufigen Verbindung zwischen Eschenbruch und Blomberg. Vorbei an den ältesten Buchen im Blomberger Stadtwald wird der Einstieg in das Kleine Bärental angesteuert. Auf einem naturnahen Pfad geht es weiter bergan zur Lokalität "Auf dem Turm". Hier auf der Passhöhe zwischen Blomberg und Eschenbruch war einer von 6 Blomberger Warttürmen platziert. Die Strecke folgt jetzt dem Burgensteig westwärts und anschließend dem Weg der Blicke ins Tal des Grießebaches nach Norden. Nach Osten entlang am Waldrand ist bald der Höllenweg erreicht. Der Name war sicherlich Programm bei den damaligen Fuhrleuten. Auf diesem Weg ist auf kurzer Strecke ein Höhenunterschied von 50 Metern zu überwinden. Ein weiteres Hohlwegbündel zeugt von den Mühen von Mensch und Tier. Zurück auf der Passhöhe folgt ein kurzes Stück auf dem Burgensteig bis zu einer als Marktplatz benannten Wegekreuzung am Nordhang des Winterberges. Hier geht es rechts ab hinauf zum Wendelstein, einem Sporn des Winterbergmassivs um anschließend durch lichten Buchenwald in das Blutbachtal abzusteigen. Nach der Querung der Siekholzer Straße findet sich wieder ein alter Wegezug westwärts hinauf auf den Eichenberg. Auf älteren Karten findet sich ein "Adam und Eva" genanntes Naturdenkmal. Beide Bäume, eine Eiche und eine Buche, sind leider aus Altergründen nicht mehr vorhanden. Auf der Grenze zwischen Blomberg und Schieder umruntdet der weitere Weg den Bunerberg. An dessen Südhang finden sich Reste der alten Blomberger Landwehr. Nach ein paar Metern westwärts auf dem Dingelstedtpfad steigt die Strecke noch einmal nach rechts zum Südhang des Eichenberges an. Unter urlaten Eichen und Buchen geht es weiter zur Steinkuhle und weiter über den Philosophenweg, einem stadtnahen Spazierweg, durch das Tal des Diestelbaches zurück zum Ausgangspunkt.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
20,7 km
Dauer
5:48 Std
Aufstieg
458 m
Abstieg
482 m

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