Schluchtensteig Etappe 6 von Todtmoos nach Wehr - Wanderung - Schwarzwald

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Wanderung Etappe

Schluchtensteig Etappe 6 von Todtmoos nach Wehr

(2) Wanderung • Schwarzwald
  • Todtmoos Schwarzenbach
    / Todtmoos Schwarzenbach
    Foto: Klaus Hansen, Schluchtensteig Schwarzwald
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    Foto: Ferienwelt Südschwarzwald
  • An der Wehra bei Todtmoos
    / An der Wehra bei Todtmoos
    Foto: Landkreis Waldshut
  • Altes und neues Schloss Wehr
    / Altes und neues Schloss Wehr
    Foto: Katharina Strittmatter, Klaus Hansen
  • Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau in Todtmoos
    / Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau in Todtmoos
    Foto: Tourist-Information Todtmoos, Tourist-Information Todtmoos
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    Foto: TI Todtmoos, Ferienwelt Südschwarzwald
  • Tourist-Information Todtmoos
    / Tourist-Information Todtmoos
    Foto: Tourist-Information Todtmoos
  • Mettlerhütte
    / Mettlerhütte
    Foto: Klaus Nieke, Landkreis Waldshut
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    Foto: Ferienwelt Südschwarzwald
  • Wehr
    / Wehr
    Foto: Katharina Strittmatter, Klaus Hansen
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    Foto: Ferienwelt Südschwarzwald
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    Foto: Klaus Nieke, Landkreis Waldshut
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    Foto: Ferienwelt Südschwarzwald
Karte / Schluchtensteig Etappe 6 von Todtmoos nach Wehr
400 600 800 1000 1200 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 Wallfahrtskirche "Unserer Lieben Frau" Tourist-Information Todtmoos Wanderparkplatz Wehratal Am Schluchtensteig Mettlerhütte
Wetter

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Die letzte Etappe von Todtmoos durch die Wehraschlucht beginnt sanft und lieblich. Im Talgrund rücken die Talflanken dichter zusammen und werden steiler und felsiger, der Weg  schmaler. Bis zu 200 Meter hoch bauen sich die felsigen Bannwaldhänge über dem in der Tiefe schäumenden Fluss auf. Bei Aussichten auf die östliche Talseite kann man Gämsen in den Steilwänden beobachten. 

Schwarzwald: Beliebter Wanderweg

schwer
23,2 km
8:00 Std
484 m
937 m
alle Details
Die letzte Etappe von Todtmoos durch die Wehraschlucht beginnt zunächst sanft und lieblich. Hinter dem Weiler Schwarzenbach führt der Schluchtensteig dann durch einen abwechslungsreichen Mischwald hinab zur Zumkellersäge. Am Gegenhang sieht man weit oben die Höfe von Wehrhalden bei Herrischried. Im Talgrund angelangt überquert der Weg die Wehra und führt zu einem kleinen Wildgehege. Die Talflanken rücken dichter zusammen und werden steiler und felsiger. Bis zu 200 Meter hoch bauen sich die felsigen Bannwaldhänge über dem in der Tiefe schäumenden Fluss auf. Ein schmaler Pfad führt am Hirschfelsen und Pfeiferskopf vorbei. Tief unten sieht man die aus den Felsen gehauene Straße in der Schlucht. Wieder wird die Seite gewechselt, um nun wieder rechts der Wehratalschlucht Wehr anzusteuern. Immer wieder bieten sich Tiefblicke oder Aussichten auf die östliche Talseite. Mit etwas Glück kann man dort Gämsen in den Steilwänden beobachten. Beim Rastplatz an der Mettlerhütte hat man noch ein letztes Mal die Gelegenheit die Aussicht zu den Schweizer Alpen zu genießen. Allmählich verliert der Weg an Höhe, bis die Staumauer des Wehra-Stausees überquert wird. Dann folgt lockeres Auslaufen am Fluss entlang zur Zielstation im Schlosspark mit dem Alten und Neuen Schloss der Herren von Schönau, dem Zentrum der Weber- und Textilstadt Wehr.

Autorentipp

Genießen Sie ihr letztes Vesper am Rastplatz bei der Mettlerhütte, bevor es zum Endspurt Richtung Wehr geht.
outdooractive.com User
Autor
Klaus Nieke
Aktualisierung: 10.03.2017

Schwierigkeit schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
902 m
342 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Etappentour
aussichtsreich
geologische Highlights
kulturell / historisch
botanische Highlights
faunistische Highlights

Sicherheitshinweise

Zur Begehung des Schluchtensteigs sollten Sie unbedingt knöchelhohe Wanderschuhe mit Profilsohle und eventuell auch Stöcke für die teils sehr steilen und rutschigen Abschnitte in der Schlucht benützen. Bitte beachten Sie, dass besonders in Bannwäldern und Naturschutzgebieten auch Gefahren von Totholz und in den Schluchten von Steinschlag bestehen können.
Die Wutachflühen, die Wutach- und die Haslachschlucht sind in verschiedene Rettungssektoren eingeteilt. Sie ermöglichen der Bergwacht im Fall der Fälle gezielte Maßnahmen. Achten Sie deshalb bitte darauf, in welchem Sektor Sie sich befinden.

Ausrüstung

Entlang des Schluchtensteigs sind meist reichliche Möglichkeiten für eine Rast zu finden. Von Etappe zu Etappe gibt es aber unterschiedlich viele Rastplätze und Schutzhütten. Einzelne Rastbänke sind immer wieder anzutreffen - abgesehen von den Schluchtenabschnitten. Eine Sitzunterlage (Sitzkissen) ist zu empfehlen, da viele Steine und Bänke oft feucht sind.
Einkehrmöglichkeiten sind teilweise nur in den Etappenorten anzutreffen. Auf der ersten, zweiten und sechsten Etappe finden Sie wenige Kilometer nach dem Start und dann erst wieder am Ende eine Einkehrmöglichkeit. Daher sollten Sie immer etwas Obst und Energieriegel, sowie ausreichend zu trinken dabei haben. Jedoch gibt es durchaus einige kulinarische Versuchungen, wie zum Beispiel eine Schwarzwälder Kirschtorte oder ein herzhaftes regionales Vesper zwischen den einzelnen Etappen, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Start

Todtmoos - Hauptstraße (805 m)
Koordinaten:
Geogr. 47.739442 N 8.000562 E
UTM 32T 425072 5287824

Ziel

Wehr - Zielstation beim Alten und Neuen Schloss

Wegbeschreibung

Von der Ortsmitte, an der Volksbank aus, folgt man dem Kurparkweg und wandert an der Wallfahrtskirche vorbei. Leicht hinauf geht es bis zur Klinik "Wehrawald". An der Klinik vorbei, biegt man man rechts in die Schwarzenbacherstraße ab. Der Weg schlängelt sich schattig durch den Wald, immer leicht ansteigend auf breiten Schotterwegen. Bald ist der Ortsteil Schwarzenbach erreicht. Weiter geht es links abwärts. Auf dem unteren Weg, dem neuen Hornweg, geht es leicht abwärts in den Wald hinein. Bald stoßt man auf einen querenden Forstweg. Danach führt ein Pfad weiter hinab. An der nächsten Kreuzung läuft man geradeaus, steil abwärts zur Zumkeller Säge. Nach wenigen Metern wird die Wehra überquert. Auf dem Waldweg gelangt man Richtung Todtmoos-Au.

Kurz vor Todtmoos-Au kann man in einem Wildgehege Wildschweine und Rehe beobachten. Nach dem Wildgehege verläuft der Weg hinab, vorbei an der kleinen Kapelle bis zur Wehratalstraße. Dieser gilt es ein Stück zu folgen. Nach dem Informationshäuschen verlässt der Wanderweg die Straße wieder. Ein breiter Schotterweg führt zunächst bergauf und nach einer Rastbank kurzerhand wieder bergab. Von hier aus geht es dann vorerst leicht, dann allerdings etwas steiler bergauf. Hier folgt man dem Rüttener Sträßle abwärts. Kurz vor einem großen Platz geht es nicht weiter auf breitem Forstweg, hier muss der linke, urige Pfad genommen werden. Man steht hier fast senkrecht über der Wehra und hat über sich gigantisch große Bäume. Kurz danach hat man einen herrlichen Blick aus dem Wehratal hinaus. Bald gelangt man zu einem von Felsen geschützten Rastplatz. Eine Holzbank lädt zum Verweilen ein.

Bald gilt es vom breiten, auf den schmalen Pfad zu wechseln. Ein idealer Ort, um die unberührte Natur zu genießen. Das Wasser rauscht und grüne Pflanzen säumen den Weg. An der Brücke vorbei geh es zur Erschließung der Wehraschlucht. Über die Wehratalbrücke erreicht man links einen Pfad, der steil bergauf führt. Nach der Steigung schlängelt sich der Pfad an den Hangkanten entlang. Bald betritt man den Bannwald. Der Weg verläuft zwischen hohen Bäumen, über Bachläufe, bemooste Steine und Moosteppiche. Bald kommt man zur Rastbank von der aus man gegenüber die Felsenhütte sehen kann.

Am Wegweiser zur Mettlerhütte nimmt man den oberen Pfad. Bald erreicht man einen aussichtsreichen Rastplatz. Nochmals führt der Weg in einen Taleinschnitt hinein. Den immer breiter werdenden Weg gilt es dann zu verlassen und biegt links in einen Pfad ab, der über Serpentinen hinunter verläuft. Danach an der Kreuzung folgt man rechts dem breiten Fortweg bis zum Wehra Stausee. Kaum ist man aus dem Wald hinaus, sind die Stadt und Staumauer schon zu sehen. Der Schluchtensteig verläuft über die Staumauer. Danach steigt man sehr lange über steile Stufen herab. Unten folgt man links der Straße und geht an einer Forellenzucht vorbei. Der Weg führt direkt zum Schwimmbad, wo es an der Umzäumung rechts weiter und dann über die Brücke geht. Ab hier immer der Wehra bis zur Stadtmitte folgen. Beim alten und neuen Schloss ist die Zielstation des Schluchtensteigs endlich erreicht.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Etappentransfer Wehr - Todtmoos Buslinie 7320 40 Min., 6x Mo-Fr, 4x Sa, 2x So

Zwischen Wehr und Todtmoos, am Wanderparktplatz, gibt es die Bushaltestelle "Schluchtensteig". Wer die Etappe abkürzen mag kann ab hier mit dem Bus nach Todtmoos oder nach Wehr fahren. Oder einfach das Auto hier stehen lassen und mit dem Bus zum Ausgangspunkt der Wandertour fahren und gemütlich zum Auto zurück wandern.

 

Fahrplan

Anfahrt:

Anreise mit der Bahn von Singen oder Basel Bad. Bhf. nach Bad Säckingen (oder Wehr-Brennet). Weiter mit Buslinie 7320 nach Wehr 20 Min.

Busanreise von Freiburg über Todtnau und Buslinie 7321 nach Todtmoos

 

Parken:

Großer Parkplatz bei Wehratalhalle/Touristinformation in Todtmoos.

Auf der halben Streke, mitten im Wehratal ist ein großer Wanderparkplatz. Wer sein Auto hier abstellt, kann die Hälfte der Etappe gemütlich abwandern.

Auf den Parkplätzen am Busbahnhof, bei der Mediathek, in der Tiefgarage und auf dem Parkdeck (Achtung: Nur ein Teil der Parkplätze sind zeitlich unbegrenzt!) können Wanderer ihr Auto während der Schluchtensteigtour auch für mehrere Tage kostenfrei parken.


Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Tourenführer Der Schluchtensteig - Wandern quer durch den Naturpark Südschwarzwald; TS Verlag

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte Schluchtensteig als Leporello, Maßstab 1 : 25.000, waser- und reißfest. Westentaschenformat mit eingezeichnetem Wegeverlauf, Kilometerangabe und Kurzbeschreibung der 6 Etappen. Gastgeberverzeichnis und vielen nützlichen Piktogrammen. Im buchhandel erhältiich oder bei www.publicpress.de
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Konrad Friedgen
14.08.2017
Das Ausstiegsfinale des Schluchtensteiges mit der Durchwanderung der Wehraschlucht könnte kaum dramatischer in Szene gesetzt werden. Am letzten Tag zieht der Fernwanderweg noch einmal alle Register, um auch den letzten Wanderer endgültig in seinen Bann zu schlagen, was auch ganz ohne Zweifel gelingt. Anders als in der Wutachschlucht ist man entlang der Wehra meist alleine unterwegs. In einem ständigen Auf und Ab geht es in mittlerer Hanglage ausgesprochen abwechslungsreich durch den lichten Bergwald. Im zweiten Teilabschnitt der letzten Etappe glänzt die Route mit diesem herrlichen Naturwald, in dem es an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken gibt. Die konditionelle Herausforderung ist auch auf dem letzten Teil des Schluchtensteigs nicht zu unterschätzen, sind doch einige stramme Anstiege in die Steilhänge zu bewältigen. Hier geht es zum ausführlichen und bebilderten Wanderbericht der Wehrer Watzmänner: http://www.die-wehrer-watzmaenner.de/index.php?option=com_content&view=article&id=320:schluchtensteig-5-etappe-st-todtmoos-wehr&catid=22:schwarzwald&Itemid=117
Bewertung
Gemacht am
21.07.2017
Wegekreuz in Schwarzenbach
Wegekreuz in Schwarzenbach
Foto: Konrad Friedgen, Community
Mit Drahtseilen gesicherte Stelle in der Wehraschlucht
Mit Drahtseilen gesicherte Stelle in der Wehraschlucht
Foto: Konrad Friedgen, Community
Im Bannwald hoch über der Wehra
Im Bannwald hoch über der Wehra
Foto: Konrad Friedgen, Community
Am Wehratalstausee
Am Wehratalstausee
Foto: Konrad Friedgen, Community

Rebecca Rutschmann
06.08.2017
Wunderschöne Etappe, vor allem nach Todtmoos Au geht es auf dem alten Jägerpfad schmal am Hang entlang und später entlang eines malerischen Gewässers runter. Wir sind die Etappe hoch gelaufen.
Bewertung

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Schwierigkeit schwer
Strecke 23,2 km
Dauer 8:00 Std
Aufstieg 484 m
Abstieg 937 m

Eigenschaften

aussichtsreich

Wetter Heute

Statistik

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