Schluchtensteig Etappe 3 von der Schattenmühle nach Fischbach-Schluchsee - Wanderung - Schwarzwald

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Wanderung Etappe

Schluchtensteig Etappe 3 von der Schattenmühle nach Fischbach-Schluchsee

(1) Wanderung • Schwarzwald
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    Foto: Klaus Nieke, Landkreis Waldshut
  • Lotenbachklamm
    / Lotenbachklamm
    Foto: Klaus Hansen, Schluchtensteig Schwarzwald
  • Am Räuberschlössle
    / Am Räuberschlössle
    Foto: Landkreis Waldshut
  • Bei Lenzkirch
    / Bei Lenzkirch
    Foto: C. Söhngen, Schluchtensteig Schwarzwald
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  • Die Wutach bei der Rötenbachmündung
    / Die Wutach bei der Rötenbachmündung
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Die Haslach zwängt sich durch die Engstelle am Rechenfelsen
    / Die Haslach zwängt sich durch die Engstelle am Rechenfelsen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
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    Foto: Lenzkircher Uhrenfreunde
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    Foto: Schwarzwald Tourismus GmbH
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    Foto: Schwarzwald Tourismus GmbH
  • Am Räuberschlösslefelsen
    / Am Räuberschlösslefelsen
    Foto: Klaus Nieke, Landkreis Waldshut
  • Schilderbaum am Räuberschlössefelsen
    / Schilderbaum am Räuberschlössefelsen
    Foto: Klaus Nieke, Landkreis Waldshut
Karte / Schluchtensteig Etappe 3 von der Schattenmühle nach Fischbach-Schluchsee
600 750 900 1050 1200 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 Räuberschlössle Rechenfelsen Schwarzwald Camp
Wetter

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Von der Schattenmühle aus erreicht man bald die wenigen Reste des Räuberschlössles, die auf einem 80 Meter hohen Felsen direkt über einem der wildesten und eindrucksvollsten Schluchtabschnitte stehen. Im Steilhang des Bergwaldes schlängelt sich der Schluchtensteig auf schmalen Pfaden um Felsen und flechtenbewachsene Fichten bis zum Rastplatz an der Rötenbachmündung. Von der Haslachschlucht aus führt ein hoher Steg ein letztes Mal über die Wutach, dann wendet sich der Weg der Haslachklamm zu und erreicht bald darauf Lenzkirch. Das Ziel nach Oberfischbach bei Schluchsee wird durch das romantischstille Schwendetal erreicht.

Schwarzwald: Beliebter Wanderweg

schwer
18,5 km
6:00 Std
703 m
316 m
alle Details
Schmale Pfade, atemberaubende Felskanzeln mit den Resten kühner Burgen, die allgegenwärtig rauschende Wutach und zwei lohnende Abstecher lassen auch diesen Abschnitt zu einem tagesfüllenden Erlebnis werden. Gleich am Beginn lohnt ein Abstecher in die nahe Lotenbachklamm. Nur wenige Meter sind es von der Schattenmühle bis zum Klammeingang. Ein paar Schritte später rauscht schon der erste Wasserfall durch die eng beieinander stehenden Felsen. Wurzelstufen und Leitern führen höher und bieten nach jeder Biegung eine neue Wasserfallstufe. Direkt an der Schattenmühle zieht der Schluchtensteig steil den Waldhang empor, führt dann ein ganzes Stück angenehm horizontal über dem Talgrund entlang und steigt kaum merklich zum nördlichen Talrand auf die Baar hoch. Kurzes Durchschnaufen inmitten wogender Kornfelder und Wiesen, ehe es wieder zurück zur Schlucht geht. Die wird mit einem Paukenschlag erreicht. Kaum ist das Rauschen wieder zu hören, stehen die wenigen Reste des Räuberschlössle auf einem 80 Meter hohen Felsen direkt über einem der wildesten und eindrucksvollsten Schluchtabschnitte. Es gibt keinen besseren Rastplatz! Unter der nahen Ruine Stallegg donnert die Wutach mit ohrenbetäubendem Getöse über die Staustufe des Flusskraftwerks Stallegg, dem ältesten seiner Art in Baden, das von 1889 bis 1979 das fürstliche Schloss und die Brauerei Fürstenberg mit Strom versorgte. Ein Steg führt über den mit viel Schwung einmündenden Rötenbach. Ein schmaler Bergpfad zieht ins Tal und macht neugierig – bis zum großen Wasserfall kann man schon einen Blick riskieren. Dann geht es weiter der Wutach folgend flussaufwärts. Lange Geröllreißen ziehen vom Hörnle bis in den Fluss, über Stock und Stein wird die Haslachmündung erreicht. Ein hoher Steg führt ein letztes Mal über die Wutach, dann wendet sich der Weg der Haslachklamm zu, klettert über den imposanten Rechenfelsen zum Hölllochfelsen und erreicht auf der Trasse der einstigen Haslachtalbahn bald darauf Lenzkirch. Durch das romantisch-stille Schwendetal ist es vom traditionsreichen Luftkurort nicht mehr weit ins Ziel nach Oberfischbach. 

Wen die Beine noch ein Stück weiter tragen, der sollte sich zum Übernachten im Schwarzwald Camp direkt am Ufer des Schluchsees einmieten. Dieser ganz besondere Campingplatz verfügt über fest installierte Tipis und Baumzelte, die ohne Bodenkontakt zwischen den mächtigen Fichtenstämmen schweben. Ein besonderes Highlight ist "Gisela", die ausgemusterte Gondel einer französischen Bergbahn, in die ein bequemes Doppelbett eingebaut wurde. Das Camp liegt zwar nicht direkt an der Strecke, kann von Oberfischbach jedoch in einem etwa 60-minütigen Fußmarsch erreicht werden (4,2 km). Bis 17:45 verkehrt außerdem ein stündlicher Linienbus zum Bahnhof Schluchsee. Von dort sind es dann noch 15 min zum Zeltplatz.

Autorentipp

An den Wochenenden vor allem im Sommer ist die Wutachschlucht ein viel besuchtes Wanderziel. Wenn möglich die Tour unter der Woche machen oder sehr früh losgehen.

Übernachtung im Schwarzwald Camp am Schluchsee.

outdooractive.com User
Autor
Klaus Nieke
Aktualisierung: 09.03.2017

Schwierigkeit schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1110 m
651 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
familienfreundlich familienfreundlich
Qualitätsweg Wanderbares Deutschland Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Etappentour
aussichtsreich
kulturell / historisch
geologische Highlights
botanische Highlights
faunistische Highlights

Sicherheitshinweise

Zur Begehung des Schluchtensteigs sollten Sie unbedingt knöchelhohe Wanderschuhe mit Profilsohle und eventuell auch Stöcke für die teils sehr steilen und rutschigen Abschnitte in der Schlucht benützen. Bitte beachten Sie, dass besonders in Bannwäldern und Naturschutzgebieten auch Gefahren von Totholz und in den Schluchten von Steinschlag bestehen können.
Die  Wutach- und die Haslachschlucht sind in verschiedene Rettungssektoren eingeteilt. Sie ermöglichen der Bergwacht im Fall der Fälle gezielte Maßnahmen. Achten Sie deshalb bitte darauf, in welchem Sektor Sie sich befinden.

Ausrüstung

Entlang des Schluchtensteigs sind meist reichliche Möglichkeiten für eine Rast zu finden. Von Etappe zu Etappe gibt es aber unterschiedlich viele Rastplätze und Schutzhütten. Einzelne Rastbänke sind immer wieder anzutreffen - abgesehen von den Schluchtenabschnitten. Eine Sitzunterlage (Sitzkissen) ist zu empfehlen, da viele Steine und Bänke oft feucht sind.
Einkehrmöglichkeiten sind teilweise nur in den Etappenorten anzutreffen. Daher sollten Sie immer etwas Obst und Energieriegel, sowie ausreichend zu trinken dabei haben. Jedoch gibt es durchaus einige kulinarische Versuchungen, wie zum Beispiel eine Schwarzwälder Kirschtorte oder ein herzhaftes regionales Vesper in den einzelnen Etappenorten, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Start

Schattenmühle (654 m)
Koordinaten:
Geogr. 47.842902 N 8.322795 E
UTM 32T 449330 5299061

Ziel

Schluchsee-Fischbach

Wegbeschreibung

Am Gasthaus Schattenmühle startet die dritte Etappe des Schluchtensteigs. An der Brücke geht es gleich über die Wutach und die Treppen, die gegenüber vom Parkplatz liegen, steil hinauf. Am Forstweg geht es dann links durch den Wald. An den vier Rastbänken vorbei kommt man an einen Wegweiser. Diesem folgt man nach links in Richtung Räuberschlössle. Ein Weg führt über die Wiese nach rechts. Nach dem Feld geht es links auf einen Pfad in den Wald hienein. Rechts haltend gelangt man auf einen Pfad, der zum Räuberschlössle führt. Hier sind die wenigen Reste des Räuberschlössles auf einem 80 Meter hohen Felsen direkt über einem der wildesten und eindrucksvollsten Schluchtabschnitte zu sehen. Es gibt kaum einen besseren Rastplatz!

Von dort aus geht es dann über einen Waldpfad und Stufen aufwärts. Oben angekommen führt der Weg links auf einen schattigen Weg. Bald geht es auch schon wieder abwärts, an der Stallegger Brücke, in Richtung Rötenbachmündung. Dieser Weg führt zur großen und an die 250 Jahre alten Stallegger Tanne. Am ältesten Flusskraftwerk Badens, dem Wasserkraftwerk Stallegg, vorbei, geht es zur Staumauer. Ab hier gelangt man über den Pfad hinauf zu einem Wegweiser. Links geht es steil hinab zur Rötenbachmündung. Da führt der Weg über eine Brücke. Bald gelangt man an einen Pfad, der links hinab und dann am  Fluss entlang verläuft. Nach einem steilen Anstieg, befindet man sich nun direkt über der Wutach. Weiter und wieder abwärts führt der Wanderweg zur Haslachmündung, dem Quellgebiet der Haslach.  Ein hoher Steg führt ein letztes Mal über die Wutach, dann wendet sich der Weg der Haslachklamm zu und klettert über den imposanten Rechenfelsen zum Hölllochfelsen.

Der Weg führt noch weiter aufwärts, bis er links auf die Hochfläche gelangt. Ein alter Bahnhof ist schon in Sichtweite. Nun gilt es der Straße nach rechts bis zum Wegweiser zu folgen. Von dort geht es links über die Wiese, in den Wald hienein und über eine Brücke. Links geht es auf einem Pfad und durch einen Tunnel wieder hinab. Rechts sind die Mühlen zu sehen. Weiter verläuft dann ein Wiesenweg am Bach entlang. Rechts hinauf verläuft der Wanderweg bis zum Wegweiser "An der Schleifensäge". Dort geht es links zum Rappenfelsen, welcher als Naturdenkmal ausgewiesen ist. Der asphaltierte Weg führt nun direkt nach Lenzkirch. Bald führt der Weg direkt über eine Brücke ins Dorfzentrum von Lenzkirch. Nach der Infotafel an der Brücke verläuft der Weg rechts in Richtung Geopark, Fischbach. Vom Wiesenweg gelangt man dann auf einen Pfad. Bald hat man links einen tollen Ausblick auf Lenzkirch. Etwas weiter geht es dann rechts ab auf einen Pfad, der direkt zu einem Rastplatz führt.

Von dort geht es nach dem Geopark auf einer asphaltierten Straße aufwärts bis der Schluchtensteig links auf einen Forstweg führt. Nach einem Auf und Ab durch den Wald verläuft der Weg an der St. Cyriaks-Kapelle vorbei. In Schwende warten dann beeindruckende Bauernhäuser. Steil aufwärts geht es bis zu einem Aussichtspunkt, der gleichzeitig als schöner Rastplatz genutzt werden kann. Ein breiter Weg führt hier auf das Ende dieser Etappe an der Bushaltestelle an der L156 zu.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Etappentransfer Wutachmühle – Bonndorf- Schattenmühle Buslinie 7344.1, 3-4x Mo – Fr, am Sa/So Wanderbus Wutachschlucht Buslinie 7344.2 stündlich (25 Min).

Fahrplan

 

Anfahrt:

Anreise mit der Bahn ab Freiburg nach Schluchsee, weiter mit dem Bus Linie 7257 Schluchsee – Lenzkirch (15 Min) oder weiter mit Buslinie 7258 bis Bonndorf zum Einstieg Lotenbachklamm. Bahnanreise ab Donaueschingen nach Rötenbach (Friedenweiler), Löffingen, Döggingen (Bräunlingen). 

Anfahrt aus Richtung Freiburg:
B 31 Richtung Donaueschingen
Durchfahrt durchs Höllental
nach Titisee rechts ab auf die B 317 Richtung Feldberg / Schaffhausen
nach 3 km links ab auf die B 315 Richtung Lenzkirch
Von Lenzkirch fahren Sie mit dem Auto in Richtung Bonndorf. Nach 10 km starten Sie kurz nach Gündelwangen beim Wanderparkplatz Lotenbachklamm an der Bushaltestelle "Gündelwangen, Abzweigung Schattenmühle", bei der Abzweigung zur Schattenmühle.



Parken:

In Schluchsee kann man am Bahnhof in Aha und bei Lenzkirch hinter dem Kino kostenlos parken.

Beim Wanderparkplatz an der Schattenmühle stehen ebenfalls kostenlose Parkplätze zur Verfügung.


Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Tourenführer Der Schluchtensteig - Wandern quer durch den Naturpark Südschwarzwald; TS Verlag

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte Schluchtensteig als Leporello, Maßstab 1 : 25.000, waser- und reißfest. Westentaschenformat mit eingezeichnetem Wegeverlauf, Kilometerangabe und Kurzbeschreibung der 6 Etappen. Gastgeberverzeichnis und vielen nützlichen Piktogrammen. Im buchhandel erhältiich oder bei www.publicpress.de
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D H
22.06.2016
Bewertung

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Schwierigkeit schwer
Strecke 18,5 km
Dauer 6:00 Std
Aufstieg 703 m
Abstieg 316 m

Eigenschaften

aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich

Wetter Heute

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