Rund um den Freiburger Schönberg - Wanderung - Schwarzwald

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Wanderung

Rund um den Freiburger Schönberg

(2) Wanderung • Schwarzwald
  • Schönstattkapelle
    / Schönstattkapelle
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Toreinfahrt zum Jesuitenschloss in Merzhausen
    / Toreinfahrt zum Jesuitenschloss in Merzhausen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Eingang zum Jesuitenschloss
    / Eingang zum Jesuitenschloss
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Die Brunnenanlage im Jesuitenschloß
    / Die Brunnenanlage im Jesuitenschloß
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Infotafel zum Naturschutzgebiet Berghauser Matten
    / Infotafel zum Naturschutzgebiet Berghauser Matten
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Berghauser Kapelle
    / Berghauser Kapelle
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Chor der Berghauser Kapelle
    / Chor der Berghauser Kapelle
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Hochaltar der Berghauser Kapelle (1750)
    / Hochaltar der Berghauser Kapelle (1750)
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Schloss Ebringen
    / Schloss Ebringen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Portal zum Schloss Ebringen
    / Portal zum Schloss Ebringen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Ebringer Pfarrhaus
    / Ebringer Pfarrhaus
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Der Vier-Brüder-Brunnen
    / Der Vier-Brüder-Brunnen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • ehemalige Schneeburg
    / ehemalige Schneeburg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Gasthaus Schönberghof
    / Gasthaus Schönberghof
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Die Reste des Mösleschachtes
    / Die Reste des Mösleschachtes
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
Karte / Rund um den Freiburger Schönberg
150 300 450 600 750 m km 2 4 6 8 10 12 14 Jesuitenschloss Berghauser Matten Berghauser Kapelle Schloss Ebringen Freiburg St. Georgen
Wetter

Neben dem Schauinsland ist der Schönberg das attraktivste Freizeitziel der Freiburger. Herrliche Aussichten, gepaart mit der vielfältigen Vegetation entlang des Panoramaweges von Merzhausen über Ebringen zum Schönberg laden zu einem Ausflug ins Grüne ein.

Schwarzwald: Beliebter Wanderweg

mittel
14,3 km
4:15 Std
480 m
500 m
alle Details

Der Ausgangspunkt Merzhausen (254–538 m ü. NN.) liegt in Sichtweite von Freiburg am nördlichen Rand des Hexentals. Jesuiten, die ab 1620 an der Freiburger Universität lehrten, erbauten am westlichen Ortsende das Jesuitenschloss.

Der 644 Meter hohe Schönberg ist die höchste Erhebung der sogenannten Vorbergzone. Diese bildete sich bei der Absenkung des Oberrheingrabens und hinterließ am Grabenrand fruchtbaren Lößboden. Obst- und Weinbau haben hier also optimale Voraussetzungen.

Die Vielfalt der geologischen Schichten begründete auch die Mannigfaltigkeit der Vegetation am Schönberg. Um sie zu erhalten, wurden zwei Naturschutzgebiete ausgewiesen:

Die „Berghauser Matten” zwischen Ebringen und Wittnau wurden bis 1996 von der französischen Armee als Standortübungsplatz genutzt und konnten sich so weitgehend von Menschenhand unbeeinflusst entfalten.

Nordwestlich davon liegt das Jennetal mit charakteristischen Halbtrockenrasen und Saumbeständen. Berühmt für seinen Orchideenreichtum ist das Kerngebiet, der „Sumser Garten“.

Eingebettet zwischen Reben, Streuobstwiesen und Wald liegt die älteste Weinbaugemeinde des Markgräflerlandes: Ebringen. Zum Ort gehört auch die idyllisch in den Berghauser Matten gelegene Berghauser Kapelle zum hl. Trudpert. Von seiner strategischen Bedeutung im Mittelalter zeugt die ehemalige Schneeburg auf dem westlichen Nebengipfel des Schönbergs. Aus 516 Meter Höhe hat man eine weite Rundumsicht über Ebringen auf den Batzenberg im SW, die Rheinebene sowie die Stadt Freiburg und die Schwarzwaldberge. Unterhalb der Ruine liegt die beliebte Ausflugsgaststätte Schönberghof.

Autorentipp

Der Sumser Garten ist berühmt für ihren Orchideenreichtum. Öffnungszeiten: an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von Ende April bis Anfang Juli, 9 – 16 Uhr

outdooractive.com User
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 30.12.2016

Schwierigkeit mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
514 m
245 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
familienfreundlich familienfreundlich
mit Bahn und Bus erreichbar
Streckentour
aussichtsreich
kulturell / historisch
geologische Highlights
botanische Highlights
faunistische Highlights

Einkehrmöglichkeit


Sicherheitshinweise

Es gibt keine sicherheitskritischen Wegabschnitte


Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung, evtl. Teleskopstöcke und Fernglas


Weitere Infos und Links

Tourist Information Freiburg
Rathausplatz 2-4
79098 Freiburg.
Tel. 0761/ 3881-880
Fax 0761/ 3881-14 98
www.freiburg.de
touristik@fwtm.freiburg.de

 

http://www.ebringen.de

http://www.badische-seiten.de/schoenberg/

http://www.freiburg-schwarzwald.de/schoenberg.htm

Werner Kästle und die Orchideen im Jennetal, in „Der Schwarzwald“, 2008; Heft 3: S. 7–9: http://www.schwarzwaldverein.de/cms_upload/files/pdf/zeitschrift/2008_03.pdf

 

Restaurant Jesuitenschloss
Schlossweg, 79249 Merzhausen
Tel. 0761 4011810
http://www.jesuitenschloss.de/

 

Gasthaus Schönberghof
Unterer Schönberghof 1, 79285 Ebringen
Familie Hall, Tel. 07664 7222

 

Schwarzwaldverein, Ortsgruppe Freiburg: www.schwarzwaldverein-freiburg.de

Start

Bushaltestelle "Gasthaus Grüner Baum, Merzhausen" (269 m)
Koordinaten:
Geogr. 47.966228 N 7.828606 E
UTM 32T 412562 5313210

Ziel

Bushaltestelle „Schneeburgstraße, Freiburg im Breisgau“

Wegbeschreibung

Unsere Tour beginnt beim Gasthaus Grüner Baum in Merzhausen. Hier startet auch der historische Bettlerpfad durch das Hexental nach Badenweiler.

Wir folgen jedoch ab dem Wegweiser „Merzhausen/Ziegelgasse“ der gelben Raute des Schwarzwaldvereins nach rechts (Westen) zum Jesuitenschloss. Auf dem Weg dorthin überqueren wir zunächst den Dorfbach und kommen bald am Friedhof vorbei an das Ortsende. Mit dem Blick auf Obstwiesen und Rebhänge wandern wir hinaus zur Schönstattkapelle. Am Ende des Wäldchens haben wir den Park des Jesuitenschlosses erreicht. Es diente zunächst als Herrenhaus und Erholungsort der Professoren. Seit 1985 gehört es der Freiburger Heiliggeistspitalstiftung und wird als Weingut und Ausflugslokal genutzt. Der großartige Blick von hier aus über Freiburg bis weit in den Kaiserstuhl zieht vor allem im Sommer Besucher an. 

Für eine Einkehr im Schlosscafé ist es noch zu früh. Südwärts folgen wir daher dem am Jesuitenschloss beginnenden Panoramaweg über die Wegweiserstandorte „Am Drescheschopf“ und „Gaisberg“ zum Fuß des bewaldeten Schönbergs. Im Rückblick über das Jesuitenschloss haben wir von hier aus eine prächtige Sicht auf Freiburg und sein Münster.

Für ca. 200 m folgen wir einem leicht ansteigenden Waldweg nach links und kommen nach dem Wegweiser „Am Kopfacker“ wieder zu einem Aussichtspunkt. Über das Hexental hinaus genießen wir den freien Blick zum 1200 m hohen Schauinsland im Südosten. Unterwegs informiert der Naturlehrpfad über die vielfältige Flora sowie Geologie, Landschaft und Geschichte rund um den Schönberg. Der Schönberg ist ein Fenster durch 230 Millionen Jahre Erdgeschichte. Durch sein Abkippen zum Rheintal hin können wir von Merzhausen aus die Abfolge des Deckgebirges vom mittleren Buntsandstein über Muschelkalk und Keuper bis zum Unter- und Mitteljura verfolgen. Auf dem Naturlehrpfad Schönberg erfahren wir darüber hinaus noch mehr über Landschaft, Bergbau und Geschichte der Region.

Bis zum Wegweiser „Dürrstein“ verläuft der Wanderweg weiter ansteigend im Wald und dann geradeaus am Waldrand entlang. Unter uns liegt Wittnau, dazwischen das Naturschutzgebiet „Berghauser Matten”. Der Naturlehrpfad verläuft oberhalb davon und hangparallel bis zur Weggabelung „Obere Englematt“.

Wieder öffnet sich das Panorama, diesmal nach Süden zum 1404 m hohen Belchen.

Am Standort „Untere Langhard“ treffen wir auf den Zufahrtsweg zum Gasthaus Schönberghof. Wir halten uns links und gehen weiter zur schon weithin sichtbaren Berghauser Kapelle zum hl. Trudpert.

Im Anschluss an die Besichtigung der Kapelle orientieren wir uns am nächsten Etappenziel „Oberer Kienberg“ nach Westen und gehen nun, immer links von der Straße, in das Winzerdorf Ebringen hinunter. Es wurde 716 in einer Urkunde des Klosters St. Gallen erstmals genannt. Sehenswert sind u.a. die Pfarrkirche „St. Gallus und Otmar“, der „Brunnen der Vier“ vor dem Pfarrhaus und der Rottenmünsterhof (Ecke Dammenweg / Friedhofstraße) .

Mit dem Blick nach Nordwesten gerichtet, können wir den Kaiserstuhl und die Hochvogesen erkennen. Am „Klämmleweg“ queren wir die Fahrstraße und gehen dann geradeaus weiter. Die gelbe Raute führt links um das Ortszentrum herum über „Gasthaus Bären“ zum Schloß Ebringen, heute Rathaus. Von hier aus lohnt sich ein Abstecher um die Sehenswürdigkeiten von Ebringen zu erkunden.

Vom Schloss aus erklimmen wir den Sommerberg, die beste Ebringer Weinlage. Auf der Höhe wandern wir dann weiter in Richtung Schönberg und können auf dem Weg schon die Ruine der ehem. Schneeburg erkennen. Zu ihr führt der nun langsam ansteigende Waldweg hinauf. Nachdem wir von hier oben die prächtige Aussicht genossen haben, steigen wir ab zur Weggabelung „An der Schneeburgruine“. Links ab erreichen wir über den Standort „Unterer Schönberger Hof“ die Ausflugsgaststätte Schönberghof.

Ab hier geht es nur noch abwärts zum Endpunkt der Wanderung in Freiburg - St. Georgen.

Nach dem Gasthof folgen wir dem Fahrweg in der Linkskurve zum Wegweiser „Mösle“, wo rechts ein Pfad zum am Mösleschacht abwärts führt. „Am Totengedenkstein“ vorbei, trifft der Wanderweg bei den „Caritas-Werkstätten“ auf das Markgräfler Wiiwegli . Gemeinsam geht es mit dessen Markierung (gelbe Traube in roter Raute) durch die Obere Schneeburgstraße, unter den Bahngleisen hindurch und über den schon bekannten Dorfbach zur Bushaltestelle „Schneeburgstraße“ in Freiburg-St. Georgen.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Diese Tour ist gut mit Bahn und Bus erreichbar.

Von Freiburg mit der Straßenbahn Linie 3 zum „Paula-Modersohn-Platz“, weiter mit den Buslinien 12 oder 7208 zur Haltestelle „Gasthaus Grüner Baum, Merzhausen“.

Rückfahrt mit Bus ab Haltestelle „Schneeburgstraße, Freiburg im Breisgau

(Regio-Verkehrsverbund Freiburg: www.rvf.de)

Anfahrt:

A81 und B31 bis Talstraße in Freiburg im Breisgau nehmen ; Lorettostraße , Merzhauser Str. und Hexentalstraße bis Am Marktpl. in 79249 Merzhausen

Parken:

Parkplätze der Hexentalschule am Wochenende

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Freiburg. 2. Auflage. Ostfildern, Thorbecke Verlag 2004. ISBN 3-7995-5174-3

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins 1:35.000 (grüne Reihe): „Nördliches Markgräflerland“, ISBN 978-3-89021-786-4. Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg

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Tobias Müller
02.05.2017
Bewertung
Gemacht am
29.04.2017

Pete Harley
03.09.2014
sehr schöne und abwechslungsreiche Tour! Abgesehen von einer Stelle auch gut ausgeschildert - an einer Stelle konnte ich den Weg im Wald leider nicht finden. Ich werde die Tour auf jeden Fall nochmal machen, vielleicht finde ich den Weg dann :)
Bewertung
Gemacht am
30.08.2014

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Schwierigkeit mittel
Strecke 14,3 km
Dauer 4:15 Std
Aufstieg 480 m
Abstieg 500 m

Eigenschaften

mit Bahn und Bus erreichbar aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich

Wetter Heute

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