Qualitätsweg Unteres Glasbachtal - Wanderung - Schwarzwald

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Wanderung

Qualitätsweg Unteres Glasbachtal

Wanderung • Schwarzwald
  • Blick auf Burgberg
    / Blick auf Burgberg
    Foto: Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb
  • Backhäusle am Neuhausbauernhof
    / Backhäusle am Neuhausbauernhof
    Foto: Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb
  • Bei der Mühle
    / Bei der Mühle
    Foto: Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb
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    Foto: Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb
Karte / Qualitätsweg Unteres Glasbachtal
450 600 750 900 1050 m km 2 4 6 8 10 Weiberzahn
Wetter

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland

Auf idyllischen Pfaden durch das gesunde Heilklima. Die landschaftlich abwechslungsreiche Tour durch das Untere Glasbachtal führt durch naturbelassene Wälder, über einsame, wild-romantische Pfade und aussichtsreiches offenes Gelände. Wir befinden uns auf einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit, mit vielen historischen und sagenumwobenen Höfen, einladenden Vesperstuben und kleinen paradiesischen Weilern.

Schwarzwald: Aussichtsreicher Rundwanderweg

mittel
11,8 km
3:14 Std
199 m
199 m
outdooractive.com User
Autor
Antje Benzing
Aktualisierung: 21.07.2017

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch Heilklima
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
776 m
679 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

festes Schuhwerk,  evtl. Teleskopwanderstöcke, dem Wetter angepasste Kleidung

Weitere Infos und Links

Nonnenmühle

Die etwa 200 Jahre alte Mühle war nicht von Nonnen bewohnt, wie es der Volksmund so will. Der Name „Nonnenberg“ kommt von dem Begriff „Wunnenberg“, das ein Weidberg ist, auf dem die Burgberg-Bauern Ihr Weiderecht hatten. Bis vor 80 Jahren war sie eine der neun Glasbachtal-Mühlen. Heute ist das Anwesen in Privatbesitz und mit seinen Ferienwohnungen ein beliebtes Urlaubsdomizil.

Untere Mühle

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Herrschaftsmühle unter Erhard von Falkenstein gebaut worden ist. Vermutlich hat sie schon lange vorher unter den Herren von Burgberg Dienst getan. Im 17. Jahrhundert entstanden durch Aufteilung und Vererbung viele stattliche Höfe in der Nachbarschaft.

Neuhausbauernhof

Das 1846 neu gebaute zweistöckige Wohnhaus, mit Scheuer und Stallungen unter einem Dach, ist seit 1994 in den Händen von Heinz Hettich. Eine moderne Holzheizung, eine Solar- und Photovoltaikanlage sorgen für Energie. Der Hof wird seit 2002 ökologisch bewirtschaftet, züchtet die heimischen Vorderwälder Rinder und bietet Gästen im separaten Gästehaus mit Ferienwohnungen und Zimmer erholsame Urlaubstage. Zum Neuhausbauernhof gehört auch ein Backhäuschen, welches vom jetzigen Besitzer 1995 renoviert wurde und nun wieder in Betrieb ist.

Sägmühle

1937 wurde das heutige Mühlengebäude neben das große Gebäude gebaut und diente bis vor 20 Jahren hauptsächlich als Kundenmühle. Heute werden vor allem der Handel und der Mühlenladen bedient. Parallel zur Mühle hat sich ein Landhandel aufgebaut.

Gasthaus Kranz


Das Gasthaus Kranz wurde 1468 erbaut. Zum Gasthaus gehörten eine Bierbrauerei, die 1906 geschlossen wurde und eine Brennerei, die bis heute noch in Betrieb ist. Die Konzession besteht seit 1811.

Die Sage vom Weiberzahn

Auf dem heutigen Däplisberg stand früher mal eine prächtige Burg, die dem Burgherren Hans von Burgberg gehörte. Er entstammte dem Geschlecht der Zähringer, welches um 1320 erstmals urkundlich genannt wurde. 

Tatsächlich starb das Geschlecht der Herren von Burgberg aus und von der einst so stolzen Ritterburg kündet heute nur noch ein kümmerlicher Rest - der heutige Weiberzahn.

Hutzelmühle

Die Hutzelmühle hat ihren Namen in Anlehnung an den Hutzelberg. Hutzel bedeutet gedörrtes Obst, insbesondere Birnen. Laut einer Urkunde wurde die Hutzelmühle vor 1590 von den Storzen vom Hutzelberghof erbaut und gehörte zum Stab Weiler und württembergischen Oberamt Hornberg. 2001 wurden 150 Jahre alte Mühlenbelege gefunden.

Start

Rathausplatz, Königsfeld (765 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.140727 N 8.418830 E
UTM
32U 456765 5332105

Ziel

Rathausplatz, Königsfeld

Wegbeschreibung

Startpunkt der Rundwanderung ist der Rathausplatz an der großen Wandertafel, dem so genannten „Eichhörnchen-Wegweiser“. Hinter dem Eichhörnchenwald halten wir uns rechts, überqueren die Straße und folgen dem Waldweg Richtung Nonnenmühle. Dahinter geht es ein kurzes Stück steil bergauf, doch oben angelangt werden wir mit einer herrlichen Aussicht über Burgberg bis hin zur Schwäbischen Alb belohnt. Weiter geht’s am Waldrand entlang über Schotter und naturnahe Pfade. Ein kurzes Stück wieder durch den moosbewachsenen Wald, dann überqueren wir am Unteren-neuen-Welt-Weg die Straße Richtung Weiler. Nach einem weiteren idyllischen Waldstück, geht es über eine Wiese und dann steil bergab zum Fuchsloch. Unten erwartet uns ein leise plätscherndes Bächlein, dem Glasbach, an dem es sich wunderbar rasten und vespern lässt. Weiter geht’s am Flusslauf entlang Richtung Burgberg. Hier erwarten uns zahlreiche historische Höfe und Mühlen, die auch besichtigt werden dürfen. Am Neuhausbauernhof gibt es frisches Holzofenbrot, in der Sägmühle bei Familie Götz können wir uns mit verschiedenen Mehlen und Müslis eindecken. Das urige und gemütliche Gasthaus Kranz lädt zu einer reichhaltigen Vesper und Selbstgebrannten ein. Weiter geht es ein Stück durch das Dorf, vorbei am alten Rathaus. Auf der rechten Seite folgen wir einem kleineren steilen Waldstück hinauf zu einer Wohnsiedlung. Auf der linken Seite erhebt sich die sagenumwobene Ruine Weiberzahn, der wir auch einen kleinen Besuch abstatten können. Wir folgen der Beschilderung durch die kleine Wohnsiedlung wieder bergab Richtung Königsfeld. Ein kleiner naturnaher Pfad führt uns durch den Kohlwald, vorbei am Königsfelder Friedhof, dem Gottesacker und wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Anfahrt

Anreise mit dem PKW

Parken

Parkplatz am Ausgangspunkt der Tour

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
11,8 km
Dauer
3:14 Std
Aufstieg
199 m
Abstieg
199 m
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch Heilklima

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