Genießerpfad - Hochschwarzwälder Hirtenpfad - Wanderung - Schwarzwald

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Wanderung

Genießerpfad - Hochschwarzwälder Hirtenpfad

(9) Wanderung • Schwarzwald
  • Raitenbucher Höhe
    / Raitenbucher Höhe
    Foto: Susanne Knospe, Hochschwarzwald Tourismus
  • Rastplatz Alter Ahorn
    / Rastplatz Alter Ahorn
    Foto: Peter Schach, Hochschwarzwald Tourismus
  • Raitenbucher Pfad
    / Raitenbucher Pfad
    Foto: Peter Schach, Hochschwarzwald Tourismus
  • Raitenbucher Pfad
    / Raitenbucher Pfad
    Foto: Peter Schach, Hochschwarzwald Tourismus
  • Raitenbucher Pfad
    / Raitenbucher Pfad
    Foto: Peter Schach, Hochschwarzwald Tourismus
  • Hirtenpfad Logo
    / Hirtenpfad Logo
    Foto: Sabrina Pfrengle, HTG, Kreisarchiv Breisgau-Hochschwarzwald
  • Hütejunge
    / Hütejunge
    Foto: Sabrina Pfrengle, Kreisarchiv Breisgau-Hochschwarzwald
  • Logo Genießerpfad
    / Logo Genießerpfad
    Foto: Sabrina Pfrengle, Schwarzwald Tourismus
  • Schwarzwaldhof in Raitenbuch
    / Schwarzwaldhof in Raitenbuch
    Foto: Sabrina Pfrengle, HTG
Karte / Genießerpfad - Hochschwarzwälder Hirtenpfad
600 750 900 1050 1200 m km 1 2 3 4 5 6 7 Möslehof Zinsmoos Alter Ahorn Luzenhäusle
Wetter

Premiumweg Deutsches Wandersiegel

Der 8 km lange Premiumweg "Hochschwarzwälder Hirtenpfad" führt uns auf abwechslungsreichen Wegen entlang blühender Wiesen, lichter Waldränder, Felsen und Lesesteinhaufen. Mit herrlichen Ausblicken auf das Gletscherhochtal mit seinen schönen Schwarzwälder Höfen und steilen Wiesen, von Hecken durchzogen, über das Urseetal bis nach Lenzkirch, zum Hochfirst und bei guter Sicht bis zu den Alpen wandern wir rund um Raitenbuch.

Schwarzwald: Beliebter Rundwanderweg

mittel
7,8 km
3:00 Std
225 m
225 m

Kinder haben jahrhundertelang Viehherden gehütet, so auch hier im Hochschwarzwald. Als Hirtenbuben kamen überwiegend Jungen auf die Schwarzwaldhöfe, weil ihre eigenen, kinderreichen Familien froh um jeden Esser weniger waren. Sie waren 7 bis 14 Jahre alt. Sie arbeiteten und lernten 12 bis 15 Stunden täglich, fern ihrer Familie. Bei Wind und Wetter waren sie unterwegs, meist barfuß. Kindheiten, von Entbehrungen und harter Arbeit geprägt, wie wir sie uns heute nicht mehr vorstellen können. Das bäuerliche Leben auf dem „hohen Wald“ vor 1960 war bescheiden und hart und noch kein Ort, „wo andere Urlaub machten“. Besonders berührend ist das Leben der Kinder, die sich den Buckel rund schafften. Erst mit dem Einzug des Elektrozaunes und einem veränderten Bewusstsein in Deutschland für die Bedeutung von Kindheit hörte diese Form der Kinderarbeit hier um 1965 auf. Der Hochschwarzwälder Hirtenpfad folgt den Pfaden der Hirtenbuben entlang der Hochweiden. Die Erzählungen ehemaliger Hirtenbuben hinterlassen unterwegs ihre Spur. Andere Spuren im Gelände stammen von stärkeren Kräften: erst schoben Gletscher Gesteine und formten Täler und Seen, dann bearbeiteten Menschen den Boden: sie rodeten, pflügten, pflanzten, ernteten, sie bebauten ihn und setzten Grenzen.

 

„Augen auf“ heißt es auf den Hochschwarzwälder Premiumwanderwegen. Denn auf jedem Weg ist eine Stempelstelle in Form einer Kuckucksuhr zu finden. Diese bieten die Möglichkeit, die Wanderungen per Stempel im Hochschwarzwälder Wanderpass zu dokumentieren. Weitere Informationen finden sie unter https://www.hochschwarzwald.de/Wandern/wanderpass

Autorentipp

Für eine anschließende Einkehr bietet sich der schön am Windgfällweiher gelegene Schlehdorns Seehof in Richtung Altglashütten an.

Premiumweg Deutsches Wandersiegel Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1059 m
844 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Aufgrund der Weidewirtschaft nehmen Sie Hunde bitte an die Leine.

Ausrüstung

Wir empfehlen festes Schuhwerk!

Weitere Infos und Links

Für Wanderer, die Landschaftserlebnis und Genießerfreuden gezielt miteinander verknüpfen wollen, wurden die Schwarzwälder Genießerpfade entwickelt.

Weitere Genießerpfade im Hochschwarzwald finden Sie unter www.hochschwarzwald.de/geniesserpfade.

 

 

Start

Parkplatz Raitenbucher Höhe (1024 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.863218 N 8.140614 E
UTM
32T 435724 5301455

Wegbeschreibung

Wir beginnen eine der schönsten Wanderungen im Hochschwarzwald auf der Raitenbucher Höhe (1050 m üNN) mit Blick über Raitenbuch und nach Norden zum Hochfirst. Der Wiesenweg zweigt  unscheinbar von der Straße rechts am Schopf ab. Als Wiesen- und Waldweg führt er uns überwiegend abwärts im steten Wechsel über Hang-Weiden, durch Wald, teilweise auf Wildwechseln, sowie am Waldrand entlang. Mächtige Fichten und Tannen rauschen, und am Waldrand zeigt uns der Fichtenjungwuchs wie der Wald sich ausbreitet, wenn die Höhenlandwirtschaft aufgegeben wird. Nach gut 2 km öffnet sich uns ein herrlicher Blick über das Urseetal nach Lenzkirch. Das Urseemoor ist eines der wertvollsten Moore des Hochschwarzwaldes.


Wir steigen bis ins Tal hinab und zweigen nach links ab zum Möslehof mit seiner Blumenpracht. Nach der Brücke über das Stoffelbächle folgt ein besonders schöner Pfad. Wir steigen entlang von Steinmauern und jenseits der Raitenbucher Straße im Hochwald bergan bis wir das Zinsmoos erreichen. Dort verläuft der Weg auf einer alten Ortsverbindung zwischen Berg und Raitenbuch bis zum Rastplatz beim Alten Ahorn. Von dort geht es zur Erholung weiter durch den Hochwald des Sommerberges bis ein Pfad nach links abzweigt und uns jetzt von der Sommerseite einen neuen Blick auf das Raitenbucher Hochtal bietet. Nun gehen wir auf dem Sonnenweg am Waldtrauf oberhalb der Hochweiden. Ein letzter Anstieg am Luzenhäusle vorbei und wieder unter mächtigen Fichten am Waldrand –wer entdeckt die Spechthöhlen?- entlang bis zum höchsten Punkt des Pfades. Hier lohnt ein Blick zurück, vielleicht werden wir mit Alpensicht belohnt.
Bis zum Wanderparkplatz vorbei an der Kapelle vom Wildenhof sind es jetzt nur noch 700 m. 

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Freiburg: Zug 727 nach Neustadt Bahnhof, Bus 7258 nach Lenzkirch Kurpark, Bus 7257 zur Fischbacherhöhe (Achtung: kein direkter Anschluss; Wartezeit in Lenzkirch)

Von Donaueschingen: RE 22313 nach Neustadt Bahnhof

Von Schopfheim: Zug nach Zell (Wiesental), Bus 7300 nach Titisee-Neustadt, Bus 7257 nach Lenzkirch Kurpark, Bus 7257 zur Fischerbachhöhe

HINWEIS: Von der Fischbacherhöhe auf die Raitenbucher Höhe (Startpunkt des Hochschwarzwälder Hirtenpfads) wandert man ca. 2,5 km.

Anfahrt

Von Freiburg:
B31 Richtung Titisee-Neustadt. Auffahrt B317/B500 nach Basel/Feldberg/Waldshut-Tiengen/Schluchsee/Lenzkirch. Weiter auf B317/B500. Links abbiegen auf B315 und der Freiburger Straße bis nach Lenzkirch folgen. In Lenzkirch rechts auf die K 4990 abbiegen, der Raitenbucher Straße folgen und bis zur Raitenbucher Höhe fahren, Abzweigung nach Süden bei der Kapelle, nach 200 m auf den Wander-Parkplatz.

Von Donaueschingen:
B31 Richtung Freiburg/Basel/Titisee-Neustadt/Döggingen. Ausfahrt Richtung Lenzkirch/Neustadt-Ost. Weiter auf Donaueschinger Straße. Links abbiegen auf Lenzkircher Straße. Weiter auf Gutachbrücke. Der L156 bis nach Lenzkirch folgen. In Lenzkirch rechts auf die K 4990 abbiegen, der Raitenbucher Straße folgen und bis zur Raitenbucher Höhe fahren, Abzweigung nach Süden bei der Kapelle, nach 200 m auf den Wander-Parkplatz.

Von Schopfheim:
B317 in Richtung Donaueschingen/Todtnau, in Bärental rechts abbiegen auf die B500 Richtung Altglashütten. In Altglashütten auf die K 4990. Der Raitenbucher Straße folgen und bis zur Raitenbucher Höhe fahren, Abzweigung nach Süden bei der Kapelle nehmen, nach 200 m auf den Wander-Parkplatz.

Parken

Parkplatz Raitenbucher Höhe

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Udo Erb
31.10.2017
Heute erneut mit dem neuen Stempelpass gelaufen.
Stempeluhr
Stempeluhr
Foto: Udo Erb, Community

Heiko Starke
10.05.2017
Sehr gut ausgeschildert, gute Abwechslung, aber landschaftlich gibt es erheblich bessere
Bewertung
Foto: Heiko Starke, Community
Foto: Heiko Starke, Community

Harald Strohmeier
15.10.2016
Bewertung

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
7,8 km
Dauer
3:00 Std
Aufstieg
225 m
Abstieg
225 m
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights faunistische Highlights

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