Bergbauwanderweg im Muttental - Wanderung - Ruhrgebiet

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Wanderung

Bergbauwanderweg im Muttental

(5) Wanderung • Ruhrgebiet
  • Schacht Margarethe
    / Schacht Margarethe
    Foto: S. Hellmann, Community
  • Weg zum Bethaus der Bergleute
    / Weg zum Bethaus der Bergleute
    Foto: www.ruhrgebiet-industriekultur.de, www.ruhrgebiet-industriekultur.de
  • Rekonstruierte Zeche Renate
    / Rekonstruierte Zeche Renate
    Foto: S. Hellmann, Community
  • Etappe mit der
    / Etappe mit der "Muttenthalbahn"
    Foto: S. Hellmann, Community
  • Folge dem Geleucht des Bergmanns
    / Folge dem Geleucht des Bergmanns
    Foto: S. Hellmann, Community
Karte / Bergbauwanderweg im Muttental
0 150 300 450 m km 1 2 3 4 5 6 7 8
Wetter

Wunderschöne Wanderung für Interessierte am frühen Bergbau und in schöner Natur unweit der Großstädte des Ruhrgebiets

Ruhrgebiet: Beliebter Rundwanderweg

leicht
8 km
2:30 Std
198 m
199 m
Südlich von Witten fließt der Muttenbach durch ein beschauliches Tal, das durch seine Idylle und Stille hervorragend zum Wandern geeignet ist. Doch die wilde Romantik des Tales, die Wälder und der dahin plätschernde Bach – wohlwissend, dass man hier noch im eigentlich so dicht bebauten Ruhrgebiet steht – ist nicht die einzige Besonderheit: Im Muttental wurde vermutlich die erste Kohle im Ruhrrevier gefunden. Zahlreiche Klein- und Kleinstzechen förderten hier einst Kohle in Stollen und ersten Schächten zutage. Heute lassen sich viele Relikte der vergangenen Zeit anhand von rekonstruierten und erhaltenen Objekten auf einem Spaziergang auf dem Bergbauwanderweg besichtigen. Erschlossen werden durch den Wanderweg auch die Ruine Hardenstein, das Industriemuseum Zeche Nachtigall und das Gruben- und Feldbahnmuseum Theresia. Auch ein Abstecher zum Schloss Steinhausen bietet sich an.

Autorentipp

Idealerweise erfolgt ein Teil der Tour vom Parkplatz bis zum LWL-Industriemuseum mit der Feldbahn (Fahrkarte muss gekauft werden, Verkehrt an jedem ersten und dritten Sonntag im Sommerhalbjahr und an bestimmten Feiertagen im Jahr - Tagestickets beim Schaffner). Die Bahn macht auch Station im Gruben- u. Feldbahnmuseum Zeche Theresia, Eintritt frei!

Eine Besichtigung des Nachtigallstollens im Industriemuseum Zeche Nachtigall wird dringend ans Herz gelegt (Eintritt + Führung).

Rückweg zum Parkplatz via Schloss Steinhausen mit Besichtigung der Steinkunst aus Zimbabwe

outdooractive.com User
Autor
S. Hellmann
Aktualisierung: 20.02.2014

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
163 m
78 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Da es sich um ein Gebiet mit Bergschäden handelt, sollten die Wege dringend nicht verlassen werden. Die gesamte Wanderung läuft in Naturschutzgebieten oder Landschaftsschutzgebieten.

Ausrüstung

Normales angemessenes Schuhwerk und Kleidung für abwechslungsreiche Wegeabschnitte auf Asphalt, Feld- und Waldweg - letzterer auch mal bergauf...

Weitere Infos und Links

Ausführliche Tourbeschreibung unter:

http://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/muttental.html

 

Wegbeschreibung

Öffentliche Verkehrsmittel

Die nächste Haltestelle mit dichterem Takt ist der etwa zwei Kilometer entfernt gelegene Hauptbahnhof von Witten. Hier halten Züge der Linien RE 4, RE 16, RB 40, und S5. Vom Bahnhofsgebäude zu Fuß links bis zur Bahnunterführung Herbeder Straße. Dieser nach Westen folgen bis zum Kreisverkehr (vorbei an der Bushaltestelle "Tor Thyssen" und der Straßenbahnhaltestelle "Hans-Böckler-Straße") und dann links. Im nächsten Kreisverkehr links und über die Fußgängerinsel; etwa 50 Meter hinter dem Kreisel führt rechts ein Fußgängerweg Richtung Ruhr. Diesem über die Nachtigallbrücke über die Ruhr folgen, an der Straße dahinter rechts. Am Bahnübergang befindet sich der Eingang zum LWL-Museum. Vom Wittener Hauptbahnhof beträgt der Fußweg bis zum Beginn der Wanderung etwa 2 km und ist in etwa 20 Minuten zu schaffen.

An Fahrtagen der RuhrtalBahn ist auch eine Anreise mit dem Museumszug im Taktfahrplan z.B. von Hagen Hbf. oder Hattingen zu bedenken

Anfahrt

Auf der A43 Bochum-Wuppertal bis AS 20 Witten-Heven. Dort auf der See-Straße Richtung Witten. Die Straße geht in die Herbeder Straße über. Am Kreisverkehr auf die B226 Ruhrdeich Richtung Wetter. An der nächsten Ampel rechts in die Ruhrstraße. Über die Ruhr fahren und hinter der Kurve an der Ampel rechts in die Nachtigallstraße abbiegen (die Verlängerung dieser Straße hinter der Zeche Nachtigall ist das Muttental).

Parken

Zum Abstellen des Autos bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, die je nach Interesse des Beginns der Wanderung und Besucherandrang genutzt werden können. Alle beschriebenen Parkplätze sind kostenfrei und legal nutzbar und in der oben stehenden Karte eingezeichnet. Darüber hinaus bieten sich stellenweise Parkmöglichkeiten am Straßenrand. Die Parkplätze bauen auf der Anreisebeschreibung oben auf:

Parkplatz Nachtigallstraße
Mit der oben genannten Anfahrtsbeschreibung ist bereits nach 500m auf der Nachtigallstraße der Parkplatz Nachtigallstraße erreicht. Er liegt etwa 1,2 km vom Industriemuseum Zeche Nachtigall entfernt, das über die von zahlreichen Fahrradfahrern frequentierte Straße oder einen kurzen Nebenweg parallel zur Muttenthalbahn erreicht wird. Das Gruben- und Feldbahn-Museum liegt direkt nebenan. An Betriebstagen der Muttenthalbahn (nicht zu verwechseln mit der RuhrtalBahn!) empfiehlt sich die Bewältigung der Strecke zum Museum und Ausgangspunkt der Wanderung mit der Feldbahn – die Endstation befindet sich direkt am Parkplatz. Die Züge fahren etwa im 40-Minuten-Takt und benötigen für die Strecke ca. 25 Minuten (3,50 Euro Tageskarte für beliebige Fahrten).
Achtung: An Tagen mit hohem Besucherstrom kann dieser Parkplatz aber rasch überfüllt sein!

Parkplatz Schloss Steinhausen
Direkt am Parkplatz Nachtigallstraße zweigt links bergauf die Straße zum Schloss Steinhausen (Beschilderung) ab. Hier befindet sich nach weiteren 400 m ein Parkplatz, der auch bei größerem Andrang weniger genutzt wird. Von hier aus lässt sich die Wanderung ins Muttental direkt beginnen, wenn man die Straße bis zum Schloss läuft und der Beschilderung Richtung Muttental rechts-geradeaus folgt! An der Station 2 stößt man dann auf den Bergbauwanderweg. Das Feldbahn-Museum ist rasch zu erreichen, eine Visite am Schloss ist hier obligatorisch.

Parkplatz Zeche Nachtigall
Folgt man der Nachtigallstraße weiter, stößt man auf den Parkplatz des Industriemuseums Zeche Nachtigall. Dieser ist offiziell nur nutzbar für Besucher des Museums, zugleich auch von der Kapazität massiv eingeschränkt.

Parkplatz Berghauser Straße
Die Nachtigallstraße geht am Muttental über in die Berghauser Straße. Etwa 3 km hinter dem Parkplatz Nachtigallstraße befindet sich links hinter dem rekonstruierten hölzernen Fördergerüst Schacht Margarethe ein Wanderparkplatz, der auch an Lasttagen nur sehr schwach genutzt wird.

Parkplatz Rauendahl
Wenn von der Ruhrstraße nicht hinter der Ruhrbrücke in die Nachtigallstraße eingebogen wird, kann auch noch 500m weitergefahren werden und rechts abgebogen in die Rauendahlstraße. Nach 1,6 km passiert man die Gaststätte Haus Rauendahl. Hinter der Rechts-Links-Kurve folgt eine Haarnadel. Am Scheitelpunkt dieser Haarnadelkurve zweigt rechts ein Waldweg zu einem weiteren Wanderparkplatz ab. Hier beginnt man die Wanderung bei Station 17.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

http://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/muttental.html

Kartenempfehlungen des Autors

Publicpress-Verlag: WestfalenWanderWeg. ISBN 978-3-89920-679-1 (Kachel 2), oder Publicpress Rad- und Wanderkarte "Essen und Umgebung" mit kurzem Infotext zum Muttental (ISBN: 978-3-89920-660-9)

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Thomas Schmitz
22.09.2017
schöne kurze Runde und viel zu Entdecken
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Gemacht am
21.09.2017
Foto: Thomas Schmitz, Community

Matthias Stock
03.02.2017
Wenig Höhenmeter und leicht zu begehende Wege. Sehr viele Sehenswürdigkeiten unterwegs.
Bewertung
Gemacht am
15.01.2017

Gerhard Semrau
13.03.2016
keine Überforderung in bezug auf Länge und Steigung, bringt in kurzer Zeit alle Highlights der Umgebung.
Bewertung
Der Troll bei der Burgruine
Der Troll bei der Burgruine
Foto: Gerhard Semrau , Community

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
8 km
Dauer
2:30 Std
Aufstieg
198 m
Abstieg
199 m
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

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