Winnweiler - Hinkelsteinweg (Nordroute) - Wanderung - Pfalz

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Wanderung

Winnweiler - Hinkelsteinweg (Nordroute)

(2) Wanderung • Pfalz
  • Blick auf Donnersbergmassiv von Igelborner Hütte
    / Blick auf Donnersbergmassiv von Igelborner Hütte
  • Geotour: Leopardensandstein
    / Geotour: Leopardensandstein
  • Menhir
    / Menhir "Hinkelstein"
    Foto: Tourismusbüro Winnweiler, Tourismusbüro Winnweiler
  • Logo des Hinkelsteinwegs
    / Logo des Hinkelsteinwegs
    Foto: Tourist-Info Otterberg, Tourist-Info Otterberg
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    Foto: Pfalz Touristik e.V.
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    Foto: Pfalz Touristik e.V.
  • Blick auf das Donnerbergmassiv von Potzbach
    / Blick auf das Donnerbergmassiv von Potzbach
    Foto: Tourismusbür Winnweiler, Tourismusbüro Winnweiler
  • Blick in die Nordpfälzer Landschaft
    / Blick in die Nordpfälzer Landschaft
    Foto: Tourismusbüro Winnweiler, Tourismusbüro Winnweiler
Karte / Winnweiler - Hinkelsteinweg (Nordroute)
0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 Leopardensandstein Menhir "Hinkelstein"
Wetter

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Der Hinkelsteinweg verbindet die Randbereiche des Biosphärenreservates Pfälzerwald mit dem Wandergebiet Donnersberg. Die rund 23 km lange Nordroute ab Winnweiler führt an geologischen Aufschlüssen, dem großen Menhir "Hinkelstein" und einer Vielzahl an historischen Grenzsteinen vorbei - über naturbelassene Wald-, Wiesen- und Feldwege bietet der zertifizierte Qualitätsweg imposante Ausblicke zum Donnersberg und in die Nordpfälzer Landschaft.

Pfalz: Beliebter Rundwanderweg

mittel
22,7 km
6:00 Std
430 m
430 m
Der Hinkelsteinweg (Markierung: schwarzer Hinkelstein auf weißem Grund) startet am Wanderparkplatz der Igelborner Hütte des Pfälzerwald-Vereins Winnweiler (Öffnungszeiten: Mi. ab 11.30 Uhr, Sa. ab 14 Uhr, Sonn- u. Feiertage ab 10 Uhr sowie für Gruppen ab ca. 10 Personen nach Voranmeldung). Dort folgen wir dem Pfeilwegweiser, der in Richtung Otterberg/Mehlinger Heide/Potzbach zeigt. Durch lichten Laubwald und am Rande einer Wiese vorbei führt der Wanderweg in Richtung Leithöfe, wo wir kurz vor Ortseingang die Landstraße L390 queren müssen. Über naturbelassene Feldwege mit Blick in die offene Landschaft passieren wir die Talsenke der beiden Bäche Vorbach und Potzbach und erreichen, vorbei an Pferdekoppeln, den kleinen Ort Potzbach. Bei hochsommerlichen Temperaturen bietet sich ein erfrischender Zwischenstopp am Kneippbecken in der Hauptstraße an. Der Wanderweg führt durch die Hauptstraße, vorbei an der kath. Kirche bis zum Ortausgang, wo wir die Straße queren und nach rechts in Richtung Waldrand abbiegen (Achtung: wir folgen dem oberen Weg!).
Wenden wir an dieser Einmündung den Blick über unsere Schultern, bietet sich ein phantastischer Blick auf die südwestlichen Ausläufer des Donnersbergmassivs und die davorliegenden Felder und Wiesen! Eine Sitzgruppe lädt zum Verweilen ein.

Vorbei an einem ehemaligen kleinen Steinbruch, wo einst der seltene Leopardensandstein abgebaut wurde, führt der Weg leicht bergan in den Wald in Richtung Kahlenberg. Wir folgen der Markierung und erreichen die Abzweigung zum Drehenthaler Hof, wo wir dem Pfeilwegweiser "Verbindungsstück nach Winnweiler" folgen. Diese Abkürzungsstrecke über den Drehenthalerhof ist durchgängig mit dem gelben Hinkelstein-Logo markiert und ausgeschildert.
Am Ortsausgang treffen wir wieder auf den mit dem schwarzen Hinkelstein-Logo beschilderten Hauptweg. Wir halten uns rechts und folgen der Markierung bergab bis zum Festplatz des historischen Frühlingsfestes der Stadt Otterberg und weiter bis zur L387, die wir an dieser Stelle überqueren müssen. Nun wieder bergauf, wandern wir auf einem schmalen Pfad zum Birotshof, wo wir einen kleinen verwunschenen Weiher vorfinden. Am Pavillon vorbei führt uns der Wanderweg über breitere Waldwege zum Lenhardt-Stein, einem Gedenkstein für einen ehemaligen Förster. Nach weiteren 500 Metern erreichen wir den Menhir "Hinkelstein", der als Pate dem Wanderweg seinen Namen gibt.

Menhir ist eine ursprünglich bretonische Bezeichnung für einen aufgerichteten mehrere Meter großen Monolithen und bedeutet „langer
Stein" (maen = Stein, hir = lang). Im deutschen Sprachraum tragen Menhire seit dem Mittelalter auch die volkstümlich gebräuchliche Bezeichnung Hinkelstein.

Am Menir "Hinkelstein" trafen bis zur Französischen Revolution die Herrschaften Falkenstein, Kurpfalz und Schallodenbach aufeinander. Noch heute ist der mächtige Hinkelstein ein Dreimärkergestein, an dem die Grenzen der Gemeinden Otterberg, Höringen und Heiligenmoschel zusammen treffen. Der 891 in der Römerzeit erstmals urkundlich erwähnte Hinkelstein ist ca. 2,20 Meter hoch und 1,50 Meter breit und wird von zwei behauenen Grenzsteinen flankiert. Eine Sitzgruppe lädt zum Verweilen ein.

Nach einer wohlverdienten Rastpause am Hinkelstein setzen wir unsere Wanderung durch den Otterberger Wald fort. Auf diesem Teilstück begegnen wir einer Vielzahl an historischen Grenzsteinen aus der Otterberger Klosterzeit. Die Gemarkungen Heidenkopf und Hinterwald bieten immer wieder tolle Ausblicke, z. B. auf den idyllisch gelegenen Wackenborner Hof und in die Nordpfälzer Berglandschaft - eine willkommene Abwechslung nach der waldreichen Passage. Kurz nach dem sog. Franzoseneck verlassen wir den Höhenweg und wanderen über einen Wiesenweg und einen Wirtschaftsweg nach Höringen. Bergab durch die Bergstraße, biegen wir an der Haupstraße angekommen nach links ab, und erreichen nach weiteren 200 Metern das Höringer Bauerncafé der Familie Gebhardt, wo wir uns auf selbstgebackenen Kuchen oder herzhafte Leckereien freuen dürfen (Öffnungszeiten: nur für (Wander-)Gruppen nach vorheriger Absprache; Tel. 06302 – 1231).

Nach der Stärkung sind wir für das letzte, steil ansteigende Teilstück in Richtung Igelborner Höhe gewappnet. Zunächst führt ein kurzer asphaltierter Weg aus Höringen hinaus, an kleinen Wochenendgrundstücken vorbei bis zum Waldrand. Bergan geht es zum Klapperborn, ab dort erreichen wir nach ca 2,5 Kilometern unser Ziel, die Igelborner Hütte bei Winnweiler, die sich zur Abschlusseinkehr empfiehlt.
Der gelb-weißen Hinkelsteinweg-Markierung folgend, erreichen wir den Bahnhof Winnweiler bzw. den verkehrsberuhigten Ortskern von Winnweiler. Die örtliche Gastronomie bietet hier weitere Einkehrmöglichkeiten.

Autorentipp

Namengebendes Highlight der Tour ist der Menhir "Hinkelstein".
outdooractive.com User
Autor

Tourismusbüro Winnweiler

Aktualisierung: 11.01.2017

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
417 m
279 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Bei naturnahen Wegen kann es bei widrigen Wetterverhältnissen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk erforderlich.
Rucksackverpflegung empfehlenswert.

Weitere Infos und Links

Verbandsgemeinde Winnweiler, Tourismusbüro, Jakobstr. 29, 67722 Winnweiler, Tel. 06302-602-0 oder 602-61, info@winnweiler-vg.de, www.winnweiler-vg.de oder
Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg, Tourist-Information, Hauptstr. 54, 67697 Otterberg, Tel. 06301-31504, tourist-info@otterbach-otterberg.de, www.otterbach-otterberg.de
oder
www.wandermenue-pfalz.de

Start

Winnweiler - Bahnhof bzw. Igelborner Hütte (339 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.565335 N 7.832866 E
UTM
32U 415604 5490958

Ziel

Winnweiler - Bahnhof bzw. Igelborner Hütte

Wegbeschreibung

Startpunkt entweder direkt am Wanderparkplatz an der Igelborner Hütte in Winnweiler oder über den markierten Zubringerweg ab dem Bahnhof Winnweiler:
Zubringer: Am Bahnhof angekommen, führt der Weg über eine Holzbrücke (Lorentz-Steinbrückner-Weg) und dann rechterhand über den Parkplatz und eine weitere Holzbrücke in die Schloßstraße, dort nach rechts bis zur Kreuzung, dann nach links in die Alsenzstraße und weiter nach links in die Schulstraße einbiegen. Dieser fortan bergauf bis zum Kreisverkehr folgen, dann weiter geradeaus der Straße "Am Rauhen Weg" folgen und an deren Ende in den asphaltierten Wirtschaftsweg nach links in Richtung Waldrand/Igelborner Hütte abbiegen. Hier ist der Wanderparkplatz, der offizielle Startpunkt des Hauptweges.
Hauptweg: Igelborner Hütte - L390 - Leithöfe - Potzbach - Leopardensandstein - Kahlenberg - Drehenthalerhof - Verbindungsweg (gelb markiert) in Richtung Winnweiler bis zum Ortsausgang Drehenthalerhof  - Frühlingsplatzfest - Birotshof - Weidensohl - Pavillon - Lichtenbruck - Menhir "Hinkelstein" - Heidenkopf - Heiligenmoschel - Hinterwald - Franzoseneck - Nördliches Höringen - Bergstraße - Hauptstraße - Bauerncafe  - Klapperborn - Igelborner Hütte (und evtl. wieder bis zum Bahnhof Winnweiler)


Öffentliche Verkehrsmittel

Diese Tour ist gut mit Bahn und Bus erreichbar.

Bahnanbindung: Bahnhof Winnweiler
Fahrplanauskunft unter www.vrn.de oder www.dertakt.de

Anfahrt

Über die A 63 - Abfahrt Winnweiler, weiter auf der B 48 bis Abzweigung Winnweiler-Mitte

Parken

Parkplatz am Bahnhof (Lorenz-Steinbrückner-Weg) oder am Wanderparkplatz an der Igelborner Hütte
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

www.hinkelsteinweg.de ;

Kostenlose Broschüre/Flyer "Hinkelsteinweg"   - tourist-info@otterbach-otterberg.de ;

Ab 1. April 2017:  KOMPASS-Wanderführer  - "Nordpfälzer Bergland und Rheinhessen" ;

Tourist-Information Otterbach-Otterberg ;

www.pfaelzerbergland.de ;

 

Kartenempfehlungen des Autors

Topografische Karte, Naturpark Pfälzerwald, Blatt 3: "Kaiserslautern und Umgebung ;

Kostenlose Übersichtskarte "Wandern im Pfälzer Bergland"  - touristinformation@kv-kus.de ;

Tourist-Information Otterbach-Otterberg ;

www.pfaelzerbergland.de ;

Kostenlose Wanderkarte der Pfalztouristik "Die Pfalz - Wanderkarte";

 

 

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Birte Buchert
17.04.2017
Wir sind die Tour am 9. April 2017 gelaufen und ich vergebe volle Punktzahl. Zwar hat man wirklich manchmal nicht so schöne Wege dabei, da durch Forst- und Waldwirtschaft einiges zerfahren ist, aber die Tour, die vielen sehenswerten alten Grenzsteine und vor allem die wirklich schönen Aussichtspunkte sind trotzdem eine Wanderung auf dem Hinkelsteinweg wert. Uns hat es jedenfalls gefallen. Die Südroute werden wir auch noch unter die Pfoten nehmen ;) Gefallen hat mir übrigens auch, dass es viele Bänke und Rastplätze gibt. Alle sind gepflegt und sauber.
Bewertung
Gemacht am
09.04.2017
Pfotentrail am Hinkelsteinweg
Pfotentrail am Hinkelsteinweg
Foto: Birte Buchert, Community

Josef Mayer
05.02.2015
Bei Höringen ist der Weg z.T. weggepflügt und sehr schlammig. Auch ansonsten ist der Weg ohne große Höhepunkte und daher sind die 5 Punkte bei "Erlebnis" und "Landschaft" nicht gerechtfertigt (max. 3 bzw. 4 Punkte).
Bewertung

Aidart Pott
21.01.2015
auch hier möchte ich auf die Einträge in der Gesamtroute verweisen. Dort steht recht ausführlich, was es zu erwandern gibt.

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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
22,7 km
Dauer
6:00 Std
Aufstieg
430 m
Abstieg
430 m
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights

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