Römertour im Elzbachtal - Wanderung - Odenwald

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Wanderung

Römertour im Elzbachtal

Wanderung • Odenwald
  • Auf der alten Römerstraße
    / Auf der alten Römerstraße
    Foto: Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
  • Ostkastell in Neckarburken
    / Ostkastell in Neckarburken
    Foto: Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
  • Kleine Brücke im Wald
    / Kleine Brücke im Wald
    Foto: Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
Karte / Römertour im Elzbachtal
0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 Bahnhof Neckarburken Alte Römerstraße Kleine Waldbrücke Bahnhof Dallau
Wetter

Auf kleinen Pfaden und Forststraßen verläuft diese geschichtsträchtige Wanderung in weiter Runde um Neckarburken herum. Vereinzelt vorkommende Anstiege stellen bei dem ansonsten eben verlaufenden Weg kein Problem dar.

Odenwald: Rundwanderweg

mittel
19,3 km
7:00 Std
405 m
405 m

Von der einstigen Römersiedlung Neckarburken führt diese Rundwanderung auf einer alten Römserstraße durch den lichten Wald. Am Trienzenbach entlang wandern wir in das idyllische Elztal und durch Dallau zurück nach Neckarburken. Hier haben wir abschließend die Gelegenheit, die Ausgrabungsstätte eines römischen Kastells zu besichtigen.

outdooractive.com User
Autor
Larissa Böhle
Aktualisierung: 15.05.2017

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
329 m
168 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

www.elztal.de

www.tg-odenwald.de

Start

Neckarburken (170 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.378190 N 9.163810 E
UTM
32U 511890 5469511

Ziel

Neckarburken

Wegbeschreibung

Unsere Wanderung startet am Bahnhof in Neckarburken, wo wir die Gleise überqueren und den Weg in den Wald nach rechts steil aufwärts laufen. Hinter den letzten Häusern des Ortes zweigt ein Waldpfad nach rechts ab und führt in Kehren bergauf. An der kommenden Gabelung gehen wir am Waldrand nach links, wandern weiter in den Wald und zweigen an der zweiten Kreuzung nach rechts in den Dallauerweg ab. Der Pfad verläuft nun abwärts und vor einer sanften Linkskurve knickt ein äußerst unauffälliger Weg scharf nach links ab. Zur Orientierung befindet sich ein weißes L auf einem der Baumstämme und weist den Weg nach links. Ein kleiner Pfad führt weiter in den dichten Wald und wir folgen dem L an verschiedenen Kreuzungen vorbei, bis uns die Markierung auf einen breiteren Forstweg nach links leitet. Hier geht es bergan und schon bald treffen wir auf eine alte Römerstraße (1), in die wir rechter Hand einbiegen. Von der alten Straßenführung ist lediglich ein holpriger Pfad vorhanden, der jedoch auf den Verlauf der Straße schließen lässt. Die römische Route trifft schon bald auf eine Forstraße, in die wir nach rechts abbiegen, ehe wir nach Sattelbach wandern.

Im Ortskern wenden wir uns links, biegen sogleich rechts ab und schreiten über das Feld und durch die Siedlung zum Waldrand. An der letzten Gabelung vor den Bäumen wählen wir die linke Abzweigung und schreiten nach ca. 800 m auf einem leicht übersehbaren Waldpfad in den dichten Baumbestand hinein. Bergab verläuft der mit der weißen L-Markierung versehene Weg teilweise über Forstraßen abwärts, bis wir den idyllisch gelegenen Trienzbach erreichen. In einem malerischen Waldstück führt eine kleine Brücke (2) über das Gewässer und der Platz lädt mit seiner romantischen Stimmung zu einer kleinen Pause ein. Auf der anderen Bachseite treffen wir auf einen Forstweg, in den wir nach rechts einbiegen und nun wieder bergan wandern. Hinter dem rechter Hand liegenden Weiher geht es rechts auf den schmalen Weg und sogleich wieder links auf die asphaltierte Forststraße. Dieser folgen wir bis zur breiten T-Kreuzung. Der Auerbacher Weg setzt hier den Straßenverlauf fort und führt geradeaus den Berg hinab, über eine Forstkreuzung und anschließend nach links über den kleinen Bach in das Tal der Elz. An der Schutzhütte wählen wir die rechte Abzweigung und wandern auf dem Elztalweg nach links und oberhalb des Bachverlaufs nach Süden. Nach einer langen S-Kurve überquert eine Brücke die Elz und leitet uns auf einen Wirtschaftsweg. Unter der Eisenbahnbrücke hindurch und am Pferdegestüt vorbei kommen wir auf diese Weise nach Dallau.

Auf dem „Rechten Weiler“ laufen wir zur Dorfstraße, zweigen nach rechts in die Kirchenstraße ab und biegen in der Kehre in die Obere Augartenstraße ein. Am Ende der Straße zweigen wir in die Untere Augartenstraße ab und wandern so in den „Geisrain", der uns durch den Wald und parallel zur Hauptsraße zurück nach Neckarburken bringt. In Neckarburken befinden sich die ausgeschilderten Reste eines römischen Kastells (3), das direkt an der Hauptstraße gelegen ist. Das Kastell war eine von zwei Kasernen in Neckarburken und wird heute als Ostkastell bezeichnet. Das vermutlich in der trajanischen Epoche (bis 159 n. Chr.) errichtete Bauwerk, war das kleinere der beiden Befestigungsanlagen, heute sieht man lediglich den archäologisch erschlossenen Teil des Komplexes. Die Ausgrabungsstätte ist jedoch für jedermann zugänglich, so dass man sich mit Hilfe der Informationstafel ein gutes Bild über die Anlage in früheren Zeiten machen kann.

Von der Kaserne laufen wir weiter in Richtung der Ortsmitte und des ausgeschilderten Bahnhofs zurück zum Ausgangspunkt unserer Rundwanderung.  

Öffentliche Verkehrsmittel

mit der S-Bahn von Mannheim/Osterburken nach Neckarburken

Anfahrt

A6 Ausfahrt Mosbach, weiter auf der B27 nach Mosbach. Von dort auf gleicher Straße nach Neckarburken.

Parken

Parkplatz am Bahnhof in Neckarburken
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Hei Li
21.03.2017
Auch im Frühjahr eine schöne Runde, vor allem nach Regentagen, wenn ansonsten trockenliegende Rinnsale zum Leben erwachen und sich "Seenplatten" bilden.
"Seenplatte" bei Sattelbach
"Seenplatte" bei Sattelbach
Foto: Hei Li, Community
Meist trocken liegendes Rinnsal oberhalb der Elz
Meist trocken liegendes Rinnsal oberhalb der Elz
Foto: Hei Li, Community

Hei Li
04.09.2015
Eine rel. einfach Tour die man mit durchschnittlicher Kondition unter 5 Std. bewältigen kann. Wer die obige Beschreibung nich fortwährend lesen möchte orientiert sich von Anfang an am großen "L", welches später in das umgedrehte "T" übergeht. Im Elzbachtal dann ( wie oben beschrieben) auf dem Elztalweg rechts abwärts am Bach weiter durch Dallau und dann nach Neckarburken. Ideal an nicht zu heißen Tagen, obwohl auch viel Waldpassagen darunter sind. Fuchs - und Rehe - Sichtungen ( wie heute ) sind keine Seltenheit. Etwas früher im Jahr sieht man vielleicht auch einen Schwarzstorch fliegen ( gesehen an der Elz ). Hinweis: Der Bahnhofsparkplatz Neckarburken kann nur ca. 10 PKW aufnehmen. Größere Gruppen am besten Anreise mit der Stadtbahn z.B. von HN aus.
Gemacht am
04.09.2015
Trienzbach-Überquerung
Trienzbach-Überquerung
Foto: Hei Li, Community

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
19,3 km
Dauer
7:00 Std
Aufstieg
405 m
Abstieg
405 m
Rundtour kulturell / historisch

Wetter Heute

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