Durch die Margarethenschlucht - Wanderung - Odenwald

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Wanderung

Durch die Margarethenschlucht

(11) Wanderung • Odenwald
  • Aublick auf den Neckar
    / Aublick auf den Neckar
    Foto: Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
  • Margarethenschlucht
    / Margarethenschlucht
    Foto: Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
  • Aussichtspunkt oberhalb von Neckargerach
    / Aussichtspunkt oberhalb von Neckargerach
    Foto: Simone Weber, Community
  • Margarethenschlucht
    / Margarethenschlucht
    Foto: Simone Weber, Community
  • Zollburg Dauchstein
    / Zollburg Dauchstein
    Foto: Simone Weber, Community
  • Schloss Binau
    / Schloss Binau
    Foto: Simone Weber, Community
  • Schleuse Guttenbach
    / Schleuse Guttenbach
    Foto: Simone Weber, Community
  • Blick von Brücke zwischen Guttenbach und Neckargerach
    / Blick von Brücke zwischen Guttenbach und Neckargerach
    Foto: Simone Weber, Community
  • Blick ins Neckar-Tal
    / Blick ins Neckar-Tal
    Foto: Unbekannter Benutzer, Community
  • Wasserfall in der Margarethenschlucht
    / Wasserfall in der Margarethenschlucht
    Foto: Unbekannter Benutzer, Community
  • /
    Foto: Manfred Sch., Community
Karte / Durch die Margarethenschlucht
0 150 300 450 m km 2 4 6 8 10 12 14 Aussichtspunkt Neckargerach Margaretenschlucht Burg Dauchstein
Wetter

Vom idyllischen Neckargerach geht es in die Margarethenschlucht mit ihren acht Wasserfallstufen und weiter zur Burgruine Dauchstein sowie zum Schloss Binau.

Odenwald: Beliebter Rundwanderweg

mittel
15,2 km
4:30 Std
392 m
392 m
alle Details

Diese Rundtour führt uns vom idyllischen Neckargerach in die Margarethenschlucht. Hier überwindet der Flursbach 110 m auf acht Wasserfallstufen und ein gesicherter Abstiegsweg führt in das Tal hinab. Oberhalb des Neckars geht es anschließend weiter zur Burgruine Dauchstein und Schloss Binau, bevor wir den Heimweg am Neckar entlang antreten.

outdooractive.com User
Autor
Svenja Rödig
Aktualisierung: 22.08.2017

Schwierigkeit mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
291 m
130 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Rundtour Rundtour
Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
mit Bahn und Bus erreichbar
aussichtsreich
kulturell / historisch
geologische Highlights

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, bequeme und witterungsbeständige Kleidung, Sonnenschutz, Proviant, Trinkwasser

Start

Bahnhof von Neckargerach (157 m)
Koordinaten:
Geogr. 49.398080 N 9.074310 E
UTM 32U 505391 5471712

Ziel

Bahnhof von Neckargerach

Wegbeschreibung

Am Bahnhof in Neckargerach überqueren wir die Gleise auf einer Brücke. Hinter den Gleisen wendet man sich nach links und anschließend zwei Mal nach rechts. Bald ist die Straße Gickelfelsen erreicht. Am oberen Ende der Straße beginnt ein Feldweg, der uns sehr steil bergan und parallel zur Straße zum Aussichtspunkt (1) oberhalb von Neckargerach führt. Hier genießt man das großartige Panorama auf die Neckarschleifen sowie auf Guttenbach und Neckargerach. Vom Aussichtspunkt geht es zum Parkplatz an der Straße, von dem ein kleiner Weg in die ausgeschilderte Margarethen­schlucht (2) führt. Durch die Schlucht fließt der Flursbach, der über acht Wasserfallstufen insgesamt 110 Höhenmeter überwindet und damit zu Deutschlands höchsten Wasserfällen zählt. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind dort unbedingt notwendig, da die Felsen durch das nahe Wasser glatt und rutschig sein können. Am unteren Ende der Schlucht gabelt sich der Weg, wir wählen die linke Ab­zweigung, die uns anschließend neben den Eisenbahngleisen um den Rotenberg (225 m) führt. Nach einer lang gezogenen Linkskurve erreicht man eine Weggabelung am Waldrand, an der man nach rechts abbiegt und den nun folgenden Anstieg zur Forststraße bewältigt. An der Forststraße wenden wir uns nach links, wandern am Waldrand entlang, ehe unser Weg erneut nach rechts abbiegt und geradeaus den Hügel hinabführt. Wir kommen an eine Kreuzung, gehen dort nach rechts und orientieren uns an den Weiden der Rinderzucht vorbei in Richtung Binau-Siedlung. Bei der dritten Möglichkeit biegt man nach halblinks auf die Straße Im Österling ab, überquert die Burg-Dauchstein-Straße nach links und wendet sich sogleich ­wieder dem Feldweg zu, der scharf rechts abzweigt. Das nun folgende, besonders schöne Stück führt uns durch die Apfelwiese der Binau-Siedlung. Hier stehen verschiedene Apfelbäume mit Informationen zu den jeweiligen Sorten und ihren Eigenschaften. Am Ende der Wiese geht es erneut in den Wald. Wir erreichen schon bald die Burg Dauchstein (3), die versteckt im Wald liegt. Die Burg diente ihren Herren seit dem Jahr 1100 als Zollburg für passierende Schiffe. Im 17. Jh. ist sie beinahe gänzlich verfallen. Anfang des 19. Jh. hat man den Wohnturm renoviert und ausgebaut. Heute befindet sich die Burg in Privatbesitz. Wir verlassen das Burggelände auf einem kleinen abschüssigen Pfad, der uns allmählich abwärts auf einen Weg neben der Bundesstraße B37 bringt. Auf dieser Strecke wandert man anschließend nach Binau mit dem Schloss Binau. Das im Ortskern gelegene Schloss wurde 1742 errichtet und während des Zweiten Weltkrieges als Verwaltungszentrale und Effektenkammer des KZ Natzweiler-Struthof genutzt. Heute befindet sich ein Alten- und Pflegeheim in dem renovierten Gebäude. Wir setzen unseren Weg fort und queren die B37 durch eine Unterführung. Im Anschluss wandert man nach rechts an den Obstgärten vorbei und am Neckar entlang. Hinter der Neckarschleife wendet man sich nach rechts und quert die Straße erneut. Auf einem steilen Pfad geht es auf den Hohen Baum oberhalb von Binau hinauf. An der zweiten Kreuzung schlägt man den Weg nach links ein. Wir wandern geradeaus oberhalb des Neckars und wählen bei den kommenden drei Gabelungen jeweils die linke Abzweigung. Der Weg fällt zusehends ab, man kommt zur Schleuse Guttenbach und überquert dort den Neckar. Auf der anderen Seite folgen wir dem Fluss jetzt linksseitig und erreichen Guttenbach. Nach dem Ortseingang verläuft der Weg anfänglich auf der Mörtel­steiner Straße und an den beiden Kirchen vorbei. Im Ortskern biegen wir auf die Neckargeracher Straße nach rechts ab und überqueren danach den ­Neckar auf der Brücke. In Neckar­gerach wählen wir hinter dem Ortsschild den Fußgängerweg, der steil bergauf in die Friedhofsstraße führt, die uns ­schließlich zum Bahnhof zurückbringt.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Diese Tour ist gut mit Bahn und Bus erreichbar.

Mit der S-Bahn von Heidelberg nach Neckargerach

Anfahrt:

A5, Ausfahrt Heidelberg, auf der B37 über Eberbach nach Neckargerach

Parken:

Parkplatz am Friedhof in Neckargerach


Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Simone Weber
21.08.2017
Highlight der Tour ist definitiv die Margarethenschlucht. Gut, dass sie gleich zu Anfang der Tour durchwandert wird. Die Bezeichnung "alpiner Klettersteig" ist vielleicht etwas übertrieben. Trotzdem ist der Weg durch die Schlucht nicht zu unterschätzen und man sollte den Weg aufmerksam und noch voller Kraft durchschreiten :-). Weniger schön fand ich den Abschnitt zur und von der Burg Dauchstein. Der Weg dorthin war zugewuchtert und ich fragte mich, wann hier der letzte Wanderer unterwegs war. Danach kommt der Asphaltweg direkt neben der B37 - laut und unbequem. Dafür entschädigt der Weg direkt am Neckar. Fast kommt man auf den Gedanken ins kühle Nass zu springen und den Rest des Weges schwimmend zurück zu legen. Alles in allem ein guter Rundweg, aber nicht perfekt. Von daher von mir 4 Sterne.
Bewertung
Gemacht am
19.08.2017
Aussichtspunkt oberhalb von Neckargerach
Aussichtspunkt oberhalb von Neckargerach
Foto: Simone Weber, Community
Margarethenschlucht
Margarethenschlucht
Foto: Simone Weber, Community
Zollburg Dauchstein
Zollburg Dauchstein
Foto: Simone Weber, Community
Schloss Binau
Schloss Binau
Foto: Simone Weber, Community
Schleuse Guttenbach
Schleuse Guttenbach
Foto: Simone Weber, Community
Blick von Brücke zwischen Guttenbach und Neckargerach
Blick von Brücke zwischen Guttenbach und Neckargerach
Foto: Simone Weber, Community

Volker Dietrich
29.08.2016
Sehr schöne Tour! Vor allem die Schlucht ist es wert etwas zu verweilen. Um das beste zum Schluss zu erleben ist es auch eine ueberleging wert die Strecke gegen den Uhrzeigersinn zu laufen!
Bewertung

Lars Treusch
15.05.2016
Eine durchweg gelungene Wanderung. Viele tolle Ausbliche und Eindrücke. Am Ende dann auch ordentlich Hunger!
Bewertung

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Schwierigkeit mittel
Strecke 15,2 km
Dauer 4:30 Std
Aufstieg 392 m
Abstieg 392 m

Eigenschaften

mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Wetter Heute

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