Burgentour mit Adlerblick - Wanderung - Odenwald

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Wanderung

Burgentour mit Adlerblick

Wanderung • Odenwald
  • bei Burg Guttenberg
    / bei Burg Guttenberg
    Foto: Alpstein, Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
  • Burg Guttenberg
    / Burg Guttenberg
    Foto: p.schmelzle (Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5 US-amerikanisch (nicht portiert) lizenziert.), Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
  • Schloss Horneck
    / Schloss Horneck
    Foto: Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
Karte / Burgentour mit Adlerblick
0 150 300 450 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 Burg Hornberg Bahnhof Haßmersheim Michaelskapelle Ferienhof Michaelsberg Schloss Horneck Terassenfreibad Gundelsheim Historische Altstadt Gundelsheim Schell Schokoladenmanufaktur - RadServiceStation Bahnhof Gundelsheim Burg Guttenberg
Wetter

In einem stetigen Auf und Ab wandern wir von Burg zu Burg, überqueren zweimal den Neckar und genießen die Aussicht auf die waldigen Hänge, die das tief eingeschnittene Tal des mäandrierenden Flusses umrahmen.

Odenwald: Aussichtsreicher Rundwanderweg

schwer
21,1 km
5:15 Std
615 m
615 m

Im Laufe der abwechslungsreichen Strecke geht es mehrmals vom Tal des Neckar hinauf zu drei sehenswerten Burgen. Unsere Strecke verläuft teils durch Dörfer und auf Landstraßen, teils auf Waldwegen und immer wieder mit Blick auf die Windungen des Neckars. Bei Burg Hornberg und Burg Guttenberg besteht neben der Möglichkeit einer Besichtigung auch die Gelegenheit zur Einkehr und zur Übernachtung.

outdooractive.com User
Autor
Lisa Kügel
Aktualisierung: 17.05.2017

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
302 m
139 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

www.hassmersheim.de
www.gundelsheim.de
www.neckarzimmern.de

www.tg-odenwald.de

Start

Neckarzimmern (149 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.316050 N 9.137850 E
UTM
32U 510018 5462599

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof in Neckarzimmern wenden wir uns in Richtung Zentrum, das an dem weithin sichtbaren Kirchturm leicht auszumachen ist. Kurz vor der Kirche geht es rechts hinauf, wir folgen dem mit rotem „R“ markierten Aufstieg zu Burg Hornberg zunächst auf der Straße, dann auf einem als Weinwanderweg angelegten Fußweg, der rechts hinauf führt.
Die große Burganlage aus dem 11. Jahrhundert war ab 1517 für 45 Jahre im Besitz des fränkischen Reichsritters Götz von Berlichingen, der durch seine Rolle im schwäbischen Bauernkrieg und das nach ihm benannte Drama von J. W. v. Goethe bekannt wurde. Von dem begehbaren Turm der Anlage oder auch von der Aussichtsterrasse bietet sich der erste Blick auf den sich im Tal windenden Neckar und die Steilterrassen, wo das zur Burg gehörende Weingut traditionellen Weinbau betreibt. Den Eingangsbereich der Burg im Rücken gehen wir rechts von der Straße auf einem schmalen Waldweg, der Markierung rotes „R“ folgend, oberhalb der tief ins Gelände einschneidenden Steinbachklinge und folgen der Rechtskehre. Nach dieser biegen wir, dem Schild in Richtung Michaelsberg hinauf folgend, an der zweiten Möglichkeit nach links ab. 
Durch den Wald geht es auf einem Forstweg bis man eine asphaltierte Straße erreicht. Gegenüber sehen wir halblinks blickend den Böttinger Hof, ein landwirtschaftliches Gehöft. Auf dieser Straße gehen wir nach rechts, wo sie uns zunächst stetig abfallend schließlich, nach kurzer Steigung den Michaelsberg erreichen lässt. Ein Besuch in der Kirche mit historischem Altar und römischem Opferstock wird hier unbedingt empfohlen. Für den Weiterweg halten wir uns links, so dass wir an der efeubewachsenen Friedhofsmauer wiederum rechts bergab dem Schild nach Gundelsheim folgen können. Hier wandern wir auf einem kleinen, grasbewachsenen Pfad und gelangen auf einem tiefen, vom Laub der Bäume überhangenen Hohlweg an den Ortsrand von Gundelsheim. An der Straße angekommen wenden wir uns nach links und folgen der Burghalde bergauf. Dann biegen wir rechts in einen idyllischen Weg ein, der uns bergauf zum Freibad bringt. Dann rechts in die Roemheldstraße zum Schloss Horneck einbiegen. Dieses wurde um 1200 erbaut und dient heute als Heimathaus der deutschsprachigen Minderheit der Siebenbürger Sachsen. Wir gehen links in die Schlossstraße durch die Altstadt bis zum Kreisverkehr, dort rechts in die Mühlstraße, unter der Bahnlinie hindurch und links neben der Bundesstraße (B 27) vorbei an einem Campingplatz. Nun der Markierung mit dem roten Rhombus folgen und überqueren den Neckar schließlich an der Wehranlage von wo man nochmals einen tollen Blick auf das Schloss hat. Nach der Brücke geht es links in eine Straße und gleich wieder rechts auf einen zunächst grasbewachsenen, dann befestigten Weg. Am Waldrand angekommen laufen wir dem Schild nach Burg Guttenberg nach, das uns zunächst auf einem Fußpfad und das letzte Stück auf der gewundenen Straße hinaufführt. Diese führt direkt durch das Gelände der dritten Burganlage der Wanderung, wo sich einmal mehr der großartige Ausblick bei einer Tasse Kaffee genießen lässt. Außerdem können Mittelalterfans im Museum die Ausstellung „Leben auf der Ritterburg“ besuchen oder in der Zwingeranlage über 100 Greifvögel der Deutschen Greifenwarte aus nächster Nähe bewundern. Weiter geht es, nun wieder bergab, in Richtung der Burgkapelle. An dieser vorbei gelangen wir durch das Eisentor über Stufen nach Neckarmühlbach
Im Ort, beim Brunnen und Kriegerdenkmal, wenden wir uns nach rechts und gelangen zu einer Kreuzung. Hier folgen wir nun der Markierung mit dem gelben „R“ bis zur Bushaltestelle und überqueren die Straße. Gleich darauf geht es links hinauf und wieder rechts und an der Friedhofskapelle vorbei links, beim ehemaligen Naturfreundehaus in den Wald hinein. Zunächst nur leicht, dann immer steiler steigt der Weg den Wald hinauf an. Wir halten uns rechts in Richtung Hohberg und erreichen auf dem markierten Wanderweg gelbes „R“ die Eduardshöhe. Von der dortigen Rasthütte mit Grillplatz und Aussichtsplattform, kann der Wanderer den bisher gegangenen Weg auf der gegenüberliegenden Neckarseite noch einmal nachvollziehen.
Nun gehen wir links bergab auf einer Forststraße, der wir über die Landstraße, L 529  und wieder hinauf unter der Hochspannungsleitung entlang folgen. An der vierten Möglichkeit gehen wir rechts in den Wald hinein und auf einer Forststraße sehr lange geradeaus bis diese zwei scharfe Rechtskurven macht und zum „Schleusenweg“ wird. Nach kurzem, stark abfallendem Weg, erreichen wir am Waldrand den Friedrich-Sulzer-Pavillon. Von diesem geht es links weiter und wir gehen am Waldrand nun relativ eben durch den Wald, bis wir den Helmut-Gerstlauer-Pavillon, mit guten Sichten über Hochhausen in den Elzmündungsraum erreichen. Noch zweimal biegen wir rechts ab und folgen der kleinen Straße, die uns flussaufwärts schließlich zu der Brücke der Staustufe Neckarzimmern und wieder hinüber nach Neckarzimmern führt.
Etwa halbieren lässt sich die Strecke mit der Abkürzung durch Haßmersheim, wohin man von der Eduardshöhe kommt, indem man sich hinter der Rasthütte rechts hält und der Markierung mit dem gelben Rhombus durch den Wald auf dem parallel zur Landstraße verlaufenden Forstweg hinunter geht. Die Landstraße L 528 kreuzend, geht es über einen nach links gerichteten, ansteigenden Serpentinenweg in die Ortschaft hinein, rechts vorbei am Friedhof und auf die Kirche zu. Von dort laufen wir am Neckar flussabwärts, bis wir die Fähre erreichen, die uns werktags bis 20:15 Uhr und am Wochenende bis 18:15 Uhr in regelmäßigen Abständen auf die andere Seite des Flusses bringt. Überquert man nun die B27 und passiert die Bahnunterführung, weiter nach links entlang der Bahnlinie auf dem schönen Grasweg bis zum Ausgangspunkt Neckarzimmern.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

mit der DB von Stuttgart/Würzburg nach Neckarzimmern
mit der S-Bahn von Mannheim/Osterburken über Mosbach-Neckarelz und DB weiter nach Neckarzimmern

Anfahrt

Von den nächstgelegenen Autobahnausfahrten Sinsheim (A 6), Heilbronn-Neckarsulm (A6) oder Osterburken (A81) erreicht man Neckarzimmern auf der B27 in Richtung Mosbach.

Parken

Parkmöglichkeiten bestehen in der Nähe des Bahnhofs Neckarzimmern

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Hei Li
16.01.2017
Das ganze nochmals .... aber bei Minustemperaturen. Rote Bäckchen garantiert. Und wer es ganz mystisch mag sollte etwas früher am morgen starten um mitzuerleben wie die Sonne mit den Nebelschleiern kämpft.
Gemacht am
16.01.2017
Wird sie es schaffen ?
Wird sie es schaffen ?
Foto: Hei Li, Community
Der Michaelsberg bei Gundelsheim schält sich bereits aus dem Grau.
Der Michaelsberg bei Gundelsheim schält sich bereits aus dem Grau.
Foto: Hei Li, Community
Die Sonne hat gesiegt.....
Die Sonne hat gesiegt.....
Foto: Hei Li, Community
.... und läßt uns Einblicke gewähren, die man so nur im Winter entdecken kann.
.... und läßt uns Einblicke gewähren, die man so nur im Winter entdecken kann.
Foto: Hei Li, Community

Hei Li
10.09.2015
Endlich ein Mal wieder etwas rauf und runter, auch ohne Alpen. Diese knapp 5 stündige Tour hat wirklich Spaß gemacht. Empfehlenswert auch an sehr heißen Sommertagen, da viel schattige Waldwege. Unterwegs vorrangig an die Text-Beschreibung halten. Die im Text erwähnte Fähre bei Haßmersheim wurde inzwischen aber durch eine Füßgängerbrücke ( "Fischer-Dübel" - Brücke ) ersetzt.
Gemacht am
10.09.2015
Nicht selten soll es vorkommen, dass auf dieser Tour ein Greifvogel mit 2 m Spannweite wenige cm über die Köpfe der Wanderer hinwegfliegt, so wie heute auch.
Nicht selten soll es vorkommen, dass auf dieser Tour ein Greifvogel mit 2 m Spannweite wenige cm über die Köpfe der Wanderer hinwegfliegt, so wie heute auch.
Foto: Hei Li, Community
Und wer sich an den ( großen ) Burgen satt gesehen hat, kann bei km 17,5 den Mikrokosmos mit seinen Bauwerken bewundern.
Und wer sich an den ( großen ) Burgen satt gesehen hat, kann bei km 17,5 den Mikrokosmos mit seinen Bauwerken bewundern.
Foto: Hei Li, Community

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
21,1 km
Dauer
5:15 Std
Aufstieg
615 m
Abstieg
615 m
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights

Wetter Heute

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