Der Apolloweg - Wanderung - Mosel-Saar

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Wanderung

Der Apolloweg

(1) Wanderung • Mosel-Saar
  • Immer wieder können wir die schöne Aussicht über die Mosel genießen.
    / Immer wieder können wir die schöne Aussicht über die Mosel genießen.
    Foto: Wandermagazin
Karte / Der Apolloweg
0 150 300 450 m km 1 2 3 4 5 Infotafel "Schöne Aussicht" Wallfahrtskirche St. Maria und Maria Magdalena Aussichtspunkt Hüttenberg Thementafel
Wetter

Diese Wanderung soll die natürliche, kulturelle und landschaftliche Eigenart der Mosellandschaft vermitteln. Flora und Fauna verschmelzen hier hoch über dem Moseltal zu einer erlebbaren Naturvielfalt.

Mosel-Saar: Beliebter Rundwanderweg

mittel
5,7km
2:30
332 m
332 m
alle Details
Da nur hier im Moseltal viele Apollofalter zu finden sind, wurde unser Weg auch nach ihm benannt. Weitere Tiere, die es zu beobachten gilt, seltene wärmeliebende Pflanzen, die nur hier im Moseltal vorkommen und wunderschöne Weinbergterrassen vermitteln den Reiz der WeinKulturLandschaft Mosel. Als Teil des gleichnamigen Landesprogramms WeinKultur-Landschaft Mosel hat der Apolloweg Valwig sowohl für Valwig als auch für die gesamte Region eine große Bedeutung. Das etwa 8 km lange Kultur- und Naturerlebnis mit teilweise steilen Teilstücken (Steigung und Gefälle bis 20 %) verlangt besonders bei Nässe Trittsicherheit und kann in 2 1/2 Stunden bewältigt werden. Ca. 200 m Höhenunterschied und immer wieder beeindruckende Ausblicke auf das Moseltal und die gegenüberliegenden Weinberge. Mit ein bißchen Glück finden Sie am Wegesrand ein vier- und mit besonders viel Glück auch evtl. ein fünfblättriges Kleeblatt.

Autorentipp

Wer die herrliche Landschaft auf sich einwirken lassen möchte, sollte die Anfahrt aus Richtung Koblenz entlang der Mosel wählen. Alternativ können Sie in einer zusätzlichen Stunde über den Weinbergpfad zum NSG Brauselay und nach Cochem weiter wandern und von dort mit dem Bus zurück nach Valwig fahren.
outdooractive.com User
Autor
Otto
Aktualisierung: 21.02.2014

Schwierigkeit mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
313 m
83 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Rundtour Rundtour
Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
familienfreundlich familienfreundlich
aussichtsreich
faunistische Highlights

Sicherheitshinweise

Vorsicht bei Nässe besonders auf den Gefällestrecken.

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe und Wanderbekleidung, Trittsicherheit, Sonnen- und Regenschutz.

Weitere Infos und Links

Ortsgemeinde Valwig, Kreuzstraße 9, 56812 Valwig, Tel. 02671/91 63 22, Fax 02671/53 26, info@valwig.de, www.valwig.de

www.apolloweg-valwig.de

Verkehrsamt Cochem, Endertplatz 1, 56812 Cochem, Tel. 02671/60 04 -0, Fax -44, info@ferienland-cochem.de, www.cochem.de

Start

Pavillon und die Infotafel am Moselufer in Valwig (83 m)
Koordinaten:
Geogr. 50.142200 N 7.210172 E
UTM 32U 372110 5555975

Wegbeschreibung

Start unserer heutigen Kulturerlebniswanderung ist die Informationstafel am Moselufer in Valwig (1). Nach deren Studium wandern wir gegenüber mit der Kreuzstraße und der Markierung „1“ aufwärts in den Ort hinein. An einem Haus links sehen wir den ersten Hinweis auf unseren „Apolloweg“ und weiter auf der linken Seite die Pfarrkirche St. Martin (2). Wir wandern mit dem „Alten Kreuzweg“ bergauf auf einer wenig befahrenen Straße bis zu einer großen Kastanie, unter der erneut eine Thementafel angebracht ist (3). Wir bleiben auf der Straße, um kurz nach der Kurve rechts mit dem Kreuzweg in den Weinberg einzusteigen. Auf der linken Seite des Weges befinden sich verschiedene Kreuzwegstationen. Hinter der 7. Station erreichen wir die Kreuzkapelle, die an der Stelle eines keltischen Heiligtums für die Quellengöttin Sirona im 17. Jh. errichtet wurde (4). Eine Thementafel erläutert die Anordnung dieser Kapelle in einem Winkelsystem mit den beiden anderen Kreuzkapellen in Ernst (auf der anderen Seite der Mosel) und weiter moselaufwärts in Fankel. Dieses Winkelsystem ermöglichte eine genaue Kalenderbestimmung. Weiter geht es geradeaus durch Mischwald. Unsere Markierung „1“ trifft hier auf die Markierung „M“ (Mosel-Höhenweg). Rechts sehen wir eine Absprungrampe für Gleitschirmflieger, und immer wieder genießen wir herrliche Ausblicke ins Moseltal. Wir kommen nun zur „Schönen Aussicht“, lesen auf der dortigen Thementafel viel zur Entstehung des Moseltals und erfreuen uns erneut an dem wunderschönen Blick ins Tal (5). Auf diesem Plateau laden mehrere Sitzbänke zum Rasten ein. Wir wenden uns direkt nach links, wandern weiter im Wald parallel zur K 34 und erreichen einen Sportplatz. Wir lassen ihn links liegen und gehen direkt zur Straße und mit ihr in den OT Valwigerberg von Valwig. Bewundern dort links das ehemalige Pfarrhaus von ca. 1790 und gegenüber die Wallfahrtskirche St. Maria und Maria Magdalena, ursprünglich eine romanische Kapelle aus dem frühen 13. Jh. mit einem spätgotischen Anbau um 1440 (6). Rechts an einem Haus werden wir mit dem Spruch „Wir sähen in Hoffnung und ernten mit Dank“ begrüßt. Ein kleines Stück legen wir noch auf dieser wenig befahrenen Straße zurück, um dann bald rechts aufwärts in den Wald einzutauchen. Wir befinden uns nun in einem Mischwald, dem Niederwald. Hier wachsen Hainbuche, Haselnuß, Speierling, Traubeneiche, Wildkirsche und die Elsbeere. Auch finden wir hier wieder den wilden Buchsbaum in Gemeinschaft mit dem Felsenahorn. Beide sind eigentlich nur in den Mittelmeerregionen zu finden, aber es sind Pflanzen, die eben im warmen Weinbauklima hier im Moseltal ebenfalls Heimat gefunden haben. Weiter geht es auf einem Forstweg abwärts durch den Niederwald. Wir kommen zum Aussichtspunkt Hettenberg (7), von wo wir auf Cochem hinunterschauen, und weiter geht es auf einem schmalen Pfad abwärts durch den Mischwald. Achtung bei Nässe. Dieser Weg erfordert etwas Trittsicherheit. Teilweise führt uns unser Weg nun auch über Stufen abwärts bis zu einem Forstweg (8). Hier könnte man die Wanderung entweder direkt nach links in Richtung Valwig zu Ende bringen, oder man wandert nach rechts über den Weinbergspfad zum Naturschutzgebiet Brauselay und weiter nach Cochem. Wir wandern zurück nach Valwig und stoßen nach einiger Zeit wieder auf die asphaltierte, wenig befahrene Straße von unserem Hinweg. Wir wandern mit ihr weiter abwärts, vorbei am Bildstock St. Martha, und entweder bleiben wir bequem auf der Straße bis nach Valwig oder wir wählen eine etwas unbequemere Variante durch den Weinberg, die nach rechts von der Asphaltstraße abzweigt. Eine Kette, die aber auszuhängen ist, versperrt den Weg abwärts. Dieser Weg ist kürzer als die Straße, führt uns aber nochmals durch die schönen Weinberge. Hier kommt es, besonders bei Nässe, wieder auf Trittsicherheit an. Nach kurzer Zeit erreichen wir unseren Ausgangspunkt Valwig (1).

Öffentliche Verkehrsmittel:

DB: Mit dem Zug nach Cochem, weiter mit dem Bus nach Valwig.
Mit dem Schiff (Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt) von Koblenz nach Cochem, weiter mit dem Bus nach Valwig.

Anfahrt:

Über A61 bis Abfahrt Mendig und weiter in Richtung Mayen bis Auffahrt A48 in Richtung Trier bis zur Ausfahrt Kaisersesch. Weiter in Richtung Cochem. In Cochem über die Moselbrücke und auf der anderen Seite rechts in Richtung Valwig

Parken:

In Valwig

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Uwe Werling
08.04.2014
Den Apolloweg haben wir in Kombination mit dem Breva gemacht, um von Bruttig nach Cochem zur Reichsburg zu kommen. Somit nicht als Rundwanderweg sondern als einzelstrecke, zurück nach Bruttig ging es mit dem Bus. Lehrreich durch die Weinstöcke des Breva, mit traumhaften Blick über Ernst mit finaler und großartiger Führung durch die Reichsburg Cochem! Diese Tour ergibt mer als eine leichte 5,7km Strecke sondern eine knapp 20km lange Tagestour.
Bewertung
Gemacht am
06.08.2013
Blick über Cochem
Blick über Cochem
Foto: Uwe Werling, Uwe Werling
Blick über Cochem
Blick über Cochem
Foto: Uwe Werling, Uwe Werling
Foto: Uwe Werling, Uwe Werling
Blick auf Ernst
Blick auf Ernst
Foto: Uwe Werling, Uwe Werling
Blick auf Ernst
Blick auf Ernst
Foto: Uwe Werling, Uwe Werling
Blick Richtung Bruttig
Blick Richtung Bruttig
Foto: Uwe Werling, Uwe Werling
Breva
Breva
Foto: Uwe Werling, Uwe Werling

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Schwierigkeit mittel
Strecke 5,7 km
Dauer 2:30 Std.
Aufstieg 332 m
Abstieg 332 m

Eigenschaften

Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich

Wetter Heute

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