Oderlandweg - Wanderung - Märkisch-Oderland

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Wanderung

Oderlandweg

(2) Wanderung • Märkisch-Oderland
  • Rast im Oderland
    / Rast im Oderland
    Foto: Reiner Penther, Wandermagazin
Karte / Oderlandweg
0 150 300 m km 10 20 30 40 50 59,5 km Länge Aussichtsturm Falkenberg/Mark Wölsickendorf
Wetter

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland

Märkisch-Oderland: Beliebter Rundwanderweg

mittel
59,5 km
22:00 Std
889 m
889 m
Ein abwechslungsreicher und schöner Rundweg. Schattige Waldwege, sonnendurchflutete Laubwälder, enge Täler und immer wieder kleine Wasserflächen – die Natur zeigt all ihre Facetten. Dieser knapp sechzig Kilometer lange Rundweg kann individuell auf kurzen vier bis acht Kilometer langen Touren entdeckt oder aber auf drei längeren Etappen komplett erwandert werden.

 

Autorentipp

Die Türme zum Erwerb des Bad Freienwalder Türmediploms (Aussichtsturm, Schanzenturm, Eulenturm und Bismarckturm) sind Do bis So geöffnet, weitere Infos: Bad Freienwalde Tourist-Information unter www.bad-freienwalde.de

outdooractive.com User
Autor
Reiner Penther
Aktualisierung: 22.02.2014

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
130 m
2 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Keine

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung, Sonnenschutz empfehlenswert

Die Karte dient der Orientierung, der Weg ist darin nicht verzeichnet, durchgehend markiert. Karte zum Weg:  www.wandermagazin.de/tourenportal

Weitere Infos und Links

Tourismusverband Seenland Oder-Spree e.V. 

Ulmenstr. 15, 15526 Bad Saarow

Tel. 033631/86 81-00 , info@seenland-os.de 

www.seenland-os.de

Start

Wanderparkplatz am Stadtsee Wriezen (9 m)
Koordinaten:
Geographisch
52.729592 N 14.114846 E
UTM
33U 440227 5842558

Ziel

Wanderparkplatz am Stadtsee Wriezen

Wegbeschreibung

Etappe 1: Wriezen – Falkenberg/Mark

Vom Parkplatz in Wriezen (S) geht es unweit von Eisenbahnlinie und Straße nach Altranft. Vor Rathsdorf fällt der Storchenturm auf, der Schornstein einer ehemaligen Ziegelei. Der Weg verläuft an der Bahnlinie. In Altranft werden die Gleise überquert. Der Schwenk durch den Ort führt zum Brandenburgischen Freilichtmuseum im ehemaligen Schlosspark. Am Ortsausgang befindet sich ein geologischer Lehrpfad. In Bad Freienwalde (1) verläuft der Oderlandweg nun auf der Trasse des Turmwanderweges. In mehreren Kehren schlängelt sich der Weg durch den Freienwalder Forst, bevor man zur Kapelle kommt. Wieder folgen mehrere Kehren, verbunden mit vielen An- und Abstiegen, dann schaut man völlig unvermittelt auf eine imposante Schanzenanlage, wie sie in den Mittelgebirgen selten zu finden ist. Ein Pfad führt zur B158. Nach deren Querung geht es am Eulenturm vorbei. Es folgen Kehren, immer mit An- und Abstiegen verbunden, bis man zum Teufelsee kommt. Am Beginn des Kammweges gibt es den Abzweig zum Bismarckturm. Von der Tobbenberghütte führt ein Hohlweg nach Falkenberg (2) . 

Etappe 2: Falkenberg/Mark – Wölsickendorf

Die Wanderung beginnt mit dem Anstieg zur Karlsburg. Von dort aus mit Kehren, An- und Abstiegen hinunter in ein idyllisches Kesseltal und durch den Cöthener Park. Das Geräusch des Cöthener Flusses begleitet den Wanderer durch den Ort. Am Ortsausgang nach links. Der Abzweig nach links führt in den Gamengrund und immer weiter zum Gamensee. Am Ostufer des Sees geht es weiter. Bald ist ein Rastplatz erreicht. Der Weg schlängelt sich zwischen mehreren kleinen Seen mit Seerosen und ein paar kleineren Höhenunterschieden dahin. Eine Straße führt aus dem Tal und die Wanderung als angenehmer, mit Hecken gesäumter Feldweg nach Wölsickendorf (3) . 

Etappe 3: Wölsickendorf – Wriezen

Hinter Wollenberg wird die Dorfstraße zum Wirtschaftsweg, der sich durch lichten Laubwald windet. Auf der L35 nach rechts, dann der Markierung folgend am Parkplatz auf den Waldweg, der an kleinen Teichen entlang durch den Wald führt. Eine gepflasterte Straße reicht bis zum Teller hinauf. Hinab geht es zum Baaseemoor, das wie ein überfluteter Auenwald wirkt. Stufen leiten über eine Böschung zur Lehrpfadhütte und bringen den Baasee in Sicht. Der Weg führt zwischen Moor und See um den höchsten Baum Brandenburgs, eine mächtigen Douglasie, vorbei zur Waldschenke am Baasee. Am Parkplatz nach links, weiter durch den Wald erreicht man Sonnenburg. Nach Verlassen des Waldes verändert sich die Landschaft. Sandige Wege führen durch Wiesen und Felder. Durch ein Trockental mit typischer Vegetation am Waldbad, führt der Weg zurück zum Wanderparkplatz am Stadtsee nach Wriezen (S) .

Öffentliche Verkehrsmittel

Bahnlinie OE 60 B-Lichtenberg – Eberswalde – Frankfurt/Oder zwischen Start und Ziel

Anfahrt

A11, AS Finowfurt, B 167 Eberswalde – Bad Freienwalde - Wriezen.

Parken

Wanderparkplatz Wriezen.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Siehe "Weitere Infos"

Kartenempfehlungen des Autors

Freizeitkarte „Bad Freienwalde und Umgebung“ 1: 25.000, Landesvermessung- und Geobasisinformation Brandenburg, ISBN 978-3-7490, 6,- €

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Lutz Schröer
26.08.2015
Am 26. April 2015 haben mein Bruder und ich uns um 6 Uhr am Parkplatz getroffen, um diesen Weg zu absolvieren. Auf bekannten Wegen ging es RI. Bad Freienwalde, weiter über den Turmweg. Leider ist der Bismarkturm nicht in die Strecke mit eingebunden, knapp 500m hin u. zurück wollten wir nicht. Weiter ging es bis Falkenberg über eine schöne Strecke. Kurz vor Falkenberg dann wieder bekannte Strecken. Gegen 10:30 Uhr waren wir an der Carlsburg angekommen. Hier wollten wir uns ein bissl stärken, leider war da noch nicht richtig offen und alle Plätze reserviert. Aber der Chef hat uns dann doch eine Erfrischung (Hopfenkaltschale :-) ). Beim Bezahlen haben wir einen Schreck bekommen, ganz schön teuer :-(. Hätten wir das vorher gewußt, ... Weiter ging es hoch nach Cöthen. Da dachten wir, es geht der Weg geht durch den Garten. Weiter, immer weiter den Weg entlang in den Gamengrund, vorbei an den Seen bis nach Wölsikendorf. Von da durch den Ort bis Wollenberg. Dieser Streckenabschnitt gefiel uns überhaupt nicht, immer entlang der Straße. Nach Wollenberg ging es wieder in den Wald, teilweise wieder auf bekannten Wegen. Schade, dass u.a die Schutzhütte vor Rädikow verfällt. Weiter ging es hinter Rädikow Richtung Baasee. Upps, was ist das? Erst kommt ein Berliner mit dem Auto auf dem Waldweg. Dann hören wir Donner, es fängt an zu tröpfeln. Zum Glück haben wir eine Regenjacke dabei. Dann kommt mal wieder die Sonne raus und auch ab u. zu ein paar Tropfen. Angekommen am Baasee erst mal wieder eine Erfrischung und etwas warmes Essen. Hmmmm, lecker die Gulaschsuppe im Brot. Und es fängt wieder an zu regnen mit Donner. Wir beschließen, wir gehen bis Sonnenburg weiter und lassen uns da abholen. Nach 53km ist erst mal Schluß gegen 16:30 Uhr. Ich hätte die restl. 8km auch geschafft, mein Bruder musste aber am nächsten Tag arbeiten. Am 21. August war ich mal wieder in der alten Heimat, habe mich nach Sonnenburg bringen lassen, um dann den Rest der Runde und weiter bis Altranft zu wandern. Bis zum Stadtsee waren es dann gut 8km. Von Sonnenburg bis zu den Biesdorfer Kehlen war die Strecke für mich fast unbekannt, ab den Biesdorfer Kehlen dann wieder bekannt. Hier bin ich u.a. als kleiner Junge oft gewesen. Die Strecke ist gut ausgeschildert, aber bei Wanderungen habe ich immer ein GPS Gerät dabei.
Bewertung

Daniela Salzmann
23.04.2014
2014 Osterwanderung auf dem Oderlandweg Beim Stöbern im Internet entdeckte ich den 60km langen Oderlandweg, einen sehr gut beschilderten Rundweg nordöstlich von Berlin. Auf der Seite Reiseland Brandenburg wurde er in drei Tagesetappen vorgestellt: Wriezen-Falkenberg Mark, Falkenberg Mark-Wölsickendorf, Wölsickendorf-Wriezen. Wir, Katrin, Stefan Atze und Dani, begannen unsere Wanderung am Karfreitag Mittag auf dem Wanderparkplatz am Stadtsee in Wriezen. Das bescherte uns zwar einen engen Zeitplan für den ersten Tag, aber wir mussten ja erst aus Chemnitz anreisen, und das bei sintflutartigen Regenfällen. Zum Glück hörte der Regen in Brandenburg auf und kehrte die gesamten Feiertage nicht wieder zurück. Der Weg verlief zu erst über sandige Waldwege, was mich in meine Kinderzeit zurückversetzte, als wir oft in Brandenburg oder Mecklenburg Urlaub machten. Kurz vor Altranft sahen wir unseren ersten Storch, wie er einen Hügel hinauf lief. Nach Altranft wurde das Gelände hügeliger und gewann um Bad Freienwalde herum regelrecht Mittelgebirgscharakter. Wie zum Beweis dafür gibt es in Bad Freienwalde sogar eine Skisprunganlage. Da es bis Falkenberg Mark noch 8km zu laufen waren und wir kurz vor Bad Freienwalde unsere Wandermarkierung verloren und dadurch Zeit eingebüßt hatten, beschlossen wir schon in Bad Freienwalde zu übernachten. Direkt an der B158, die wir überqueren mussten, fanden wir ein Schild „Elkes Zimmer, Meisenberg 3, Tel: 01736177814, www.elkes-zimmer-fewo.de. Wir riefen an und hatten Glück. Die Vermieterin Frau Schmellentin meinte, dass sich, da ihr Grundstück so weit abgelegen von der Straße liegt, wenige Zimmersuchende zu ihr verlaufen. Das ist wirklich schade, weil gerade diese Abgelegenheit für eine herrliche Ruhe sorgt. Es gibt bei Frau Schmellentin eine Ferienwohnung mit einem Zweibett- und einem Einbettzimmer sowie einen Bungalow für 2-3 Personen. Zum Abendessen bestellten wir beim ortsansässigen Italiener Pizza, auch eine Empfehlung! Anschließend setzten wir uns mit Elke an ein lustig prasselndes Lagerfeuer, welches wohltuende Wärme verströmte. Elke fragte uns nach dem woher und wohin und zweifelte an, dass wir in Wölsickendorf eine Übernachtung finden würden. Sie meinte, im Ernstfall sollen wir sie anrufen, und sie würde uns mit dem Auto abholen. Auf der Straße sind es nur 8km. Wir glaubten nicht recht daran, schließlich wird der Oderlandweg im Internet ja in diesen Etappen vorgeschlagen, da müsste es ja auch Übernachtungsmöglichkeiten geben. Aber sicherheitshalber meinten wir, sie solle die Bettwäsche mal lieber bis abends drauf lassen, wenn keine neuen Gäste kommen. Frohen Mutes marschierten wir in den sonnigen Tag hinein. Wir hatten 8km bis Falkenberg Mark und 14km von dort bis Wölsickendorf vor uns. Auf dem Weg nach Falkenberg Mark überschritten wir die höchste Erhebung dieser Tour, 119m über 0. Wriezen liegt immerhin beinahe auf Meeresniveau. In Falkenberg Mark aßen wir im „Rosengarten“ zu Mittag. Die Bratkartoffeln waren vorzüglich! Nach Cöthen wurde die Landschaft wieder ebener und wir durchquerten den bewaldeten Gamengrund mit seinen beiden Seen. Und dort, am kleinen Gamensee führten uns die roten Markierungen richtig in die Irre. Schließlich liefen wir quer über ein Feld direkt auf ein paar Häuser zu, um heraus zu finden, wo wir uns befanden. Das kleine Dorf nannte sich Krummenpfahl. Ein Bewohner erzählte uns, dass vor einer Woche schon einmal Wanderer vom Oderlandweg hier herausgekommen waren. In Krummenpfahl und Umgebung gibt es keine Übernachtungsmöglichkeit. Bis Wölsickendorf seien es 5-6km, aber er zweifelte auch an, dass es dort was gäbe. Wir hielten Kriegsrat. Die Uhr zeigte 18:00 Uhr. Es bliebe uns in Wölsickendorf somit nicht mehr all zu viel Zeit zum Suchen. Also riefen wir Elke in Bad Freienwalde an. Sie lachte und holte uns müde Krieger mit dem Auto ab. Elkes Sohn heizte an diesem Abend den Grill an. Wir kauften ihr ein paar Steaks ab und hatten ein feines Abendmahl. Am nächsten Vormittag fuhr Elke uns nach Wölsickendorf, damit wir unsere Wanderung regulär fortsetzen konnten. Sie fuhr mit uns extra eine Runde durch das Dorf, und wir fanden keinerlei Hinweis auf eine Pension oder Zimmervermietung. Das wunderte uns dann doch sehr. Wie kann man einen Wanderweg in 3 Etappen im Internet vorstellen, wenn es am Ende der zweiten Etappe keine Übernachtungsmöglichkeit gibt? Die dritte Etappe führte uns durch beinahe menschenleere Misch- und Auenwälder. Erst am Baasee, wo wir in der Waldschenke zu Mittag aßen, trafen wir andere Wanderer und Spaziergänger. In der Waldschenke gibt es alles, von der Bulette, über Soljanka zum Braten vom Wildschwein. Der letzte Wegabschnitt vom Baasee nach Wriezen verlief wieder zunehmend auf Sandwegen durch lichten Wald. Mit schmerzenden Füßen aber sehr zufrieden und glücklich langten wir am späten Nachmittag wieder am Wanderparkplatz in Wriezen an. Mit dem Navi suchten wir eine Pension in der Umgebung für unsere letzte Nacht. Als nächstes wurde uns die Pension am Storchenturm angezeigt. Die ist leider schon seit Jahren geschlossen. Zum Glück sind wir nicht zu Fuß hingelaufen. Schließlich fanden wir in der Nähe des Stadtsee’s die Pension „Zum Pony Hof Rondeel“, Inhaber: Sarén Puhlmann, auf dem Rondeeler Weg 7, Tel: 03345634566, Mail: hiesi@gmx.de. Das war auch wieder ein Glücksgriff: sehr freundliche Wirtin, preiswert, ruhige Lage und sehr reichliches Frühstück. Wir bekamen sogar frisch gefärbte Eier. Resümee: Es war eine sehr schöne und abwechslungsreiche Wanderung. Die Ausschilderung funktionierte fast durchgängig sehr gut. Nur die mangelnden Übernachtungsmöglichkeiten in Wölsickendorf können einem ganz schön an’s Bein laufen. PS: Auf eine ausführliche Wegbeschreibung hab ich verzichtet, da man diese gut im Internet findet. 2014 Osterwanderung auf dem Oderlandweg Beim Stöbern im Internet entdeckte ich den 60km langen Oderlandweg, einen sehr gut beschilderten Rundweg nordöstlich von Berlin. Auf der Seite Reiseland Brandenburg wurde er in drei Tagesetappen vorgestellt: Wriezen-Falkenberg Mark, Falkenberg Mark-Wölsickendorf, Wölsickendorf-Wriezen. Wir, Katrin, Stefan Atze und Dani, begannen unsere Wanderung am Karfreitag Mittag auf dem Wanderparkplatz am Stadtsee in Wriezen. Das bescherte uns zwar einen engen Zeitplan für den ersten Tag, aber wir mussten ja erst aus Chemnitz anreisen, und das bei sintflutartigen Regenfällen. Zum Glück hörte der Regen in Brandenburg auf und kehrte die gesamten Feiertage nicht wieder zurück. Der Weg verlief zu erst über sandige Waldwege, was mich in meine Kinderzeit zurückversetzte, als wir oft in Brandenburg oder Mecklenburg Urlaub machten. Kurz vor Altranft sahen wir unseren ersten Storch, wie er einen Hügel hinauf lief. Nach Altranft wurde das Gelände hügeliger und gewann um Bad Freienwalde herum regelrecht Mittelgebirgscharakter. Wie zum Beweis dafür gibt es in Bad Freienwalde sogar eine Skisprunganlage. Da es bis Falkenberg Mark noch 8km zu laufen waren und wir kurz vor Bad Freienwalde unsere Wandermarkierung verloren und dadurch Zeit eingebüßt hatten, beschlossen wir schon in Bad Freienwalde zu übernachten. Direkt an der B158, die wir überqueren mussten, fanden wir ein Schild „Elkes Zimmer, Meisenberg 3, Tel: 01736177814, www.elkes-zimmer-fewo.de. Wir riefen an und hatten Glück. Die Vermieterin Frau Schmellentin meinte, dass sich, da ihr Grundstück so weit abgelegen von der Straße liegt, wenige Zimmersuchende zu ihr verlaufen. Das ist wirklich schade, weil gerade diese Abgelegenheit für eine herrliche Ruhe sorgt. Es gibt bei Frau Schmellentin eine Ferienwohnung mit einem Zweibett- und einem Einbettzimmer sowie einen Bungalow für 2-3 Personen. Zum Abendessen bestellten wir beim ortsansässigen Italiener Pizza, auch eine Empfehlung! Anschließend setzten wir uns mit Elke an ein lustig prasselndes Lagerfeuer, welches wohltuende Wärme verströmte. Elke fragte uns nach dem woher und wohin und zweifelte an, dass wir in Wölsickendorf eine Übernachtung finden würden. Sie meinte, im Ernstfall sollen wir sie anrufen, und sie würde uns mit dem Auto abholen. Auf der Straße sind es nur 8km. Wir glaubten nicht recht daran, schließlich wird der Oderlandweg im Internet ja in diesen Etappen vorgeschlagen, da müsste es ja auch Übernachtungsmöglichkeiten geben. Aber sicherheitshalber meinten wir, sie solle die Bettwäsche mal lieber bis abends drauf lassen, wenn keine neuen Gäste kommen. Frohen Mutes marschierten wir in den sonnigen Tag hinein. Wir hatten 8km bis Falkenberg Mark und 14km von dort bis Wölsickendorf vor uns. Auf dem Weg nach Falkenberg Mark überschritten wir die höchste Erhebung dieser Tour, 119m über 0. Wriezen liegt immerhin beinahe auf Meeresniveau. In Falkenberg Mark aßen wir im „Rosengarten“ zu Mittag. Die Bratkartoffeln waren vorzüglich! Nach Cöthen wurde die Landschaft wieder ebener und wir durchquerten den bewaldeten Gamengrund mit seinen beiden Seen. Und dort, am kleinen Gamensee führten uns die roten Markierungen richtig in die Irre. Schließlich liefen wir quer über ein Feld direkt auf ein paar Häuser zu, um heraus zu finden, wo wir uns befanden. Das kleine Dorf nannte sich Krummenpfahl. Ein Bewohner erzählte uns, dass vor einer Woche schon einmal Wanderer vom Oderlandweg hier herausgekommen waren. In Krummenpfahl und Umgebung gibt es keine Übernachtungsmöglichkeit. Bis Wölsickendorf seien es 5-6km, aber er zweifelte auch an, dass es dort was gäbe. Wir hielten Kriegsrat. Die Uhr zeigte 18:00 Uhr. Es bliebe uns in Wölsickendorf somit nicht mehr all zu viel Zeit zum Suchen. Also riefen wir Elke in Bad Freienwalde an. Sie lachte und holte uns müde Krieger mit dem Auto ab. Elkes Sohn heizte an diesem Abend den Grill an. Wir kauften ihr ein paar Steaks ab und hatten ein feines Abendmahl. Am nächsten Vormittag fuhr Elke uns nach Wölsickendorf, damit wir unsere Wanderung regulär fortsetzen konnten. Sie fuhr mit uns extra eine Runde durch das Dorf, und wir fanden keinerlei Hinweis auf eine Pension oder Zimmervermietung. Das wunderte uns dann doch sehr. Wie kann man einen Wanderweg in 3 Etappen im Internet vorstellen, wenn es am Ende der zweiten Etappe keine Übernachtungsmöglichkeit gibt? Die dritte Etappe führte uns durch beinahe menschenleere Misch- und Auenwälder. Erst am Baasee, wo wir in der Waldschenke zu Mittag aßen, trafen wir andere Wanderer und Spaziergänger. In der Waldschenke gibt es alles, von der Bulette, über Soljanka zum Braten vom Wildschwein. Der letzte Wegabschnitt vom Baasee nach Wriezen verlief wieder zunehmend auf Sandwegen durch lichten Wald. Mit schmerzenden Füßen aber sehr zufrieden und glücklich langten wir am späten Nachmittag wieder am Wanderparkplatz in Wriezen an. Mit dem Navi suchten wir eine Pension in der Umgebung für unsere letzte Nacht. Als nächstes wurde uns die Pension am Storchenturm angezeigt. Die ist leider schon seit Jahren geschlossen. Zum Glück sind wir nicht zu Fuß hingelaufen. Schließlich fanden wir in der Nähe des Stadtsee’s die Pension „Zum Pony Hof Rondeel“, Inhaber: Sarén Puhlmann, auf dem Rondeeler Weg 7, Tel: 03345634566, Mail: hiesi@gmx.de. Das war auch wieder ein Glücksgriff: sehr freundliche Wirtin, preiswert, ruhige Lage und sehr reichliches Frühstück. Wir bekamen sogar frisch gefärbte Eier. Resümee: Es war eine sehr schöne und abwechslungsreiche Wanderung. Die Ausschilderung funktionierte fast durchgängig sehr gut. Nur die mangelnden Übernachtungsmöglichkeiten in Wölsickendorf können einem ganz schön an’s Bein laufen. PS: Auf eine ausführliche Wegbeschreibung hab ich verzichtet, da man diese gut im Internet findet.
Bewertung
Gemacht am
18.04.2014

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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
59,5 km
Dauer
22:00 Std
Aufstieg
889 m
Abstieg
889 m
Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

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