Rund um den Wetzstein, 12 km - Wanderung - Lahntal

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Wanderung

Rund um den Wetzstein, 12 km

(3) Wanderung • Lahntal
  • Schattiger Waldwanderparkplatz am Georgsteich.
    / Schattiger Waldwanderparkplatz am Georgsteich.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Am Parkplatz informiert eine Hinweistafel über den Wanderweg
    / Am Parkplatz informiert eine Hinweistafel über den Wanderweg "Rund um den Wetzstein.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Der rote Pfeil markiert den Wanderweg. Der blaue Pfeil markiert eine 7 km lange Wanderstrecke, die auch vom Georgsteich aus erwandert werden kann.
    / Der rote Pfeil markiert den Wanderweg. Der blaue Pfeil markiert eine 7 km lange Wanderstrecke, die auch vom Georgsteich aus erwandert werden kann.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Zusätzlich zu der Beschilderung markieren farbige Pfeile an Bäumen als sogenannte
    / Zusätzlich zu der Beschilderung markieren farbige Pfeile an Bäumen als sogenannte "Beruhigungszeichen" den Wanderweg.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Nach wenigen Metern erreicht man den idyllischen Georgsteich mit seinen Wasservögeln.
    / Nach wenigen Metern erreicht man den idyllischen Georgsteich mit seinen Wasservögeln.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Nilgänse auf einer Insel Im Georgsteich.
    / Nilgänse auf einer Insel Im Georgsteich.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Reiherenten im Georgsteich.
    / Reiherenten im Georgsteich.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Der Wanderweg geht geradeaus weiter durch das obere Hatzbachtal.
    / Der Wanderweg geht geradeaus weiter durch das obere Hatzbachtal.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Teich beim Heidehäuschen.
    / Teich beim Heidehäuschen.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Das Heidehäuschen lädt zu einer Pause ein.
    / Das Heidehäuschen lädt zu einer Pause ein.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Im Quellgebiet des Hatzbachs beeindruckt im Juni und Juli das blühende Wollgras.
    / Im Quellgebiet des Hatzbachs beeindruckt im Juni und Juli das blühende Wollgras.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Das seltene Wollgras wächst im Quellmoor des Hatzbachs.
    / Das seltene Wollgras wächst im Quellmoor des Hatzbachs.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Jochen Schmidt vom hr-fernsehen hat das Wollgras im Quellgebiet des Hatzbachs für die Sendung
    / Jochen Schmidt vom hr-fernsehen hat das Wollgras im Quellgebiet des Hatzbachs für die Sendung "Die beliebtesten Wanderwege der Hessen" gefilmt.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • An der Rhein-Weser-Wasserscheide wird die frühere Grenze zwischen der Landgrafschaft-Hessen-Kassel und Kurmainz erreicht. Eine Informationstafel informiert über die Entstehung der Grenze und die Grenzsteine.
    / An der Rhein-Weser-Wasserscheide wird die frühere Grenze zwischen der Landgrafschaft-Hessen-Kassel und Kurmainz erreicht. Eine Informationstafel informiert über die Entstehung der Grenze und die Grenzsteine.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Die Tafel informiert auch über den früheren Grenzverlauf.
    / Die Tafel informiert auch über den früheren Grenzverlauf.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Ein beschädigter Grenzstein am Wanderweg.
    / Ein beschädigter Grenzstein am Wanderweg.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Auf einen alten Grenzweg geht es bergauf. Am Wegrand stehen Grenzsteine von 1756.
    / Auf einen alten Grenzweg geht es bergauf. Am Wegrand stehen Grenzsteine von 1756.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Noch ein alter Grenzstein von 1756.
    / Noch ein alter Grenzstein von 1756.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Eine Informationstafel informiert darüber, warum hier vor 250 Jahren Kaffee geschmuggelt wurde.
    / Eine Informationstafel informiert darüber, warum hier vor 250 Jahren Kaffee geschmuggelt wurde.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Bei der Informationstafel steht ein sehr gut erhaltener Grenzstein mit dem hessischen Löwen.
    / Bei der Informationstafel steht ein sehr gut erhaltener Grenzstein mit dem hessischen Löwen.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Auf dem Waldweg rechts geht es weiter.
    / Auf dem Waldweg rechts geht es weiter.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • 100 m weiter informiert eine Informationstafel über die Organisation des Grenzschutzes vor 250 Jahren, der hier den Kaffee-Schmuggel unterbinden sollte.
    / 100 m weiter informiert eine Informationstafel über die Organisation des Grenzschutzes vor 250 Jahren, der hier den Kaffee-Schmuggel unterbinden sollte.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Die Tafel zeigt auch die Uniform des Grenzschutzes vor 250 Jahren.
    / Die Tafel zeigt auch die Uniform des Grenzschutzes vor 250 Jahren.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Oben auf der Wasserscheide ist ein dreieckiger Erdhügel zu sehen. Es handelt sich dabei um eine seltene Grenzmarkierung aus dem 16. Jahrhundert. Hier war von 1567 bis 1602 das Dreiländereck der Landgrafschaften Hessen-Marburg, Hessen-Kassel und des Kurfürstentums Mainz.
    / Oben auf der Wasserscheide ist ein dreieckiger Erdhügel zu sehen. Es handelt sich dabei um eine seltene Grenzmarkierung aus dem 16. Jahrhundert. Hier war von 1567 bis 1602 das Dreiländereck der Landgrafschaften Hessen-Marburg, Hessen-Kassel und des Kurfürstentums Mainz.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Eine Informationstafel informiert über das frühere Dreiländereck.
    / Eine Informationstafel informiert über das frühere Dreiländereck.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Eine Karte informiert über den früheren Grenzverlauf und den eigenen Standort.
    / Eine Karte informiert über den früheren Grenzverlauf und den eigenen Standort.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • DEr Weg führt weiter auf der Rhein-Weser-Wasserscheide. Eine Informationstafel informiert über den Verlauf der Rhein-Weser-Wasserscheide.
    / DEr Weg führt weiter auf der Rhein-Weser-Wasserscheide. Eine Informationstafel informiert über den Verlauf der Rhein-Weser-Wasserscheide.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Kaum zu glauben, dass über die hier 350 m hohe Wasserscheide nach einem Plan aus dem Jahr 1710 ein Kanal vom Rhein zur Weser geführt werden sollte. Darüber informiert die Informationstafel.
    / Kaum zu glauben, dass über die hier 350 m hohe Wasserscheide nach einem Plan aus dem Jahr 1710 ein Kanal vom Rhein zur Weser geführt werden sollte. Darüber informiert die Informationstafel.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Beim historischen Rennweg verläßt der Wanderweg die Rhein-Weser-Wasserscheide. Auf dem alten Höhenweg geht es zum Nadelöhr.
    / Beim historischen Rennweg verläßt der Wanderweg die Rhein-Weser-Wasserscheide. Auf dem alten Höhenweg geht es zum Nadelöhr.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Am Ende des Rennweges erreicht man die Schutzhütte am Nadelöhr.
    / Am Ende des Rennweges erreicht man die Schutzhütte am Nadelöhr.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Die Hütte am Nadelöhr lädt zu einer Pause ein.
    / Die Hütte am Nadelöhr lädt zu einer Pause ein.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Eine Informationstafel informiert über das Nadelöhr, einen heiligen Baum der Germanen.
    / Eine Informationstafel informiert über das Nadelöhr, einen heiligen Baum der Germanen.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Nur wenige Meter vom Nadelöhr entfernt wächst eine 2011 gepflanzte Elsbeere. Eine Informationstafel berichtet wissenswertes über diesen seltenen Baum.
    / Nur wenige Meter vom Nadelöhr entfernt wächst eine 2011 gepflanzte Elsbeere. Eine Informationstafel berichtet wissenswertes über diesen seltenen Baum.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Der kurvenreiche Hochgesangsweg am Westhang des Wetzsteins gehört zu den besonders reizvollen Abschnitten des Wanderweges.
    / Der kurvenreiche Hochgesangsweg am Westhang des Wetzsteins gehört zu den besonders reizvollen Abschnitten des Wanderweges.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Am Hochgesangsweg entspringt der Wetzsteinborn. Er war die heilige Quelle eines früheren germanischen Kultbezirks am Wetzstein. Näheres kann man auf einer Informationstafel nachlesen.
    / Am Hochgesangsweg entspringt der Wetzsteinborn. Er war die heilige Quelle eines früheren germanischen Kultbezirks am Wetzstein. Näheres kann man auf einer Informationstafel nachlesen.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Der Wetzsteinborn.
    / Der Wetzsteinborn.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Am Ende des Hochgesangsweges erreicht man den Waldrand.
    / Am Ende des Hochgesangsweges erreicht man den Waldrand.
    Foto: Eike Erdel, Community
  • Auf Waldwegen geht es weiter zurück ins Hatzbachtal.
    / Auf Waldwegen geht es weiter zurück ins Hatzbachtal.
    Foto: Eike Erdel, Community
Karte / Rund um den Wetzstein, 12 km
0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 12
Wetter

Der 12 km lange Wanderweg führt fast ausschließlich durch den Wald an der Rhein-Weser-Wasserscheide. Er bietet viel Natur und führt auch an geschichtlich interessante Punkte. Er führt entlang einer alten Grenze mit vielen Grenzsteinen aus dem Jahr 1756. Zahlreiche Informationstafeln weisen auf die besonderen Punkte hin. So erfährt der Wanderer, warum hier vor 250 Jahren ausgerechnet Kaffee geschmuggelt wurde und wie dies die Obrigkeit durch den Grenzschutz verhindern wollte. Das Quellgebiet des Hatzbachs beeindruckt mit seiner Moorvegetation, die von Mitte Juni bis Mitte Juli durch das blühende Wollgras besonders attraktiv ist. Die vielen Quellen wollte Landgraf Karl von Hessen-Kassel nutzen, um hier einen Kanal von der Weser zum Rhein über die Wasserscheide zu führen.

Lahntal: Beliebter Rundwanderweg

mittel
12,4 km
3:08 Std
189 m
189 m
alle Details
Der Wanderweg „Rund um den Wetzstein“ ist ein 12 km langer Rundwanderweg. Er führt durch den südlichen Teil der Gilserberger Höhen an der Rhein-Weser-Wasserscheide ausschließlich durch Wald. Der Weg ist ganzjährig begehbar. Die Wanderstrecke ist mit Schildern mit roten Pfeilen und der Aufschrift „DVV Wanderweg“ sowie roten Pfeil-Markierungen an Bäumen gekennzeichnet. Eine Schutzhütte am Wanderweg lädt zu einer Ruhepause ein. Viele Hinweistafeln informieren über besondere Punkte am Wanderweg.

 

Start und Ziel ist der Waldwanderparkplatz beim Georgsteich zwischen Stadtallendorf-Hatzbach und Neustadt-Speckswinkel. Von hier geht der Wanderweg entlang des Hatzbaches in den Wald. Nach knapp 100 m erreicht man den Georgsteich. Der Teich wurde beim Bau der nahen Wolfsmühle um 1712 angelegt, da der Hatzbach nicht ausreichend Wasser zum Antrieb eines Mühlrades führte. Vor dem Mahlgang musste der Müller einen Schieber am Teich öffnen, so dass ausreichend Wasser das Mühlrad in Bewegung setzte. Auch die wenige Jahre später etwas unterhalb errichtete Kahlsmühle profitierte von dem aufgestauten Wasser aus dem Georgsteich. Nachdem in den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts beide Mühlen ihren Betrieb eingestellt hatten, verlor der Georgsteich seine ursprüngliche Bedeutung. Er dient heute als Löschwasserreservoir und bietet vielen Wasservögeln Lebensraum. Eine Erläuterungstafel erklärt das Leben im und am Teich. Der Wanderweg folgt weiter dem Bachlauf und geht allmählich bergauf.

 

Nach gut 2 km erreicht man das Heidehäuschen, das zum Verweilen einlädt. Der gegenüberliegende Teich wurde ebenfalls als Löschwasserteich künstlich angelegt. Von hier an ist der Bachlauf Naturschutzgebiet. Auf der geteerten Straße geht es weiter entlang des Bachlaufs bergauf, bis man nach kurzer Zeit das Quellgebiet des Hatzbaches mit seinen Wollgrasflächen erreicht, die vor allem während der Blüte von Mitte Juni bis Mitte Juli beeindrucken. Eine Hinweistafel gibt naturkundliche Erläuterungen. Kurz darauf steigt der Weg hinter einer Linkskurve steiler an. An der nächsten Kreuzung geht es nach rechts. Nach kurzer Zeit geht der Wanderweg vom Hauptweg links ab auf naturbelassenen Waldwegen entlang der früheren Grenze der Landgrafschaft Hessen-Kassel zum Kurfürstentum Mainz auf die Rhein-Weser-Wasserscheide.

 

Der Wanderweg führt auf einem alten Grenzweg weiter, an dem noch einige Grenzsteine aus dem Jahre 1756 stehen. Die Grenzsteine wurden aufgestellt, nachdem im Vertrag von Schröck in 1756 jahrhundertelange Grenzstreitigkeiten zwischen Kurmainz und Hessen-Kassel beigelegt worden sind. Die im Vertrag festgelegte Grenze wurde mit 1.406 Grenzsteinen markiert. Ursprünglich gehörte das Gebiet hier auf beiden Seiten zur Grafschaft Ziegenhain. Die Grenze entstand 1294, als der Graf von Ziegenhain das Amt Neustadt an Mainz verkaufte, während das Amt Rauschenberg bei der Grafschaft Ziegenhain verblieb. Mit dem Aussterben der Grafen von Ziegenhain fiel das Amt Rauschenberg 1450 mit der gesamten Grafschaft an Hessen. 1803 kamen dann die mainzischen Gebiete zu Hessen-Kassel und die Grenze gehörte der Vergangenheit an. Nach einem kurzen Stück befestigten Weges geht es rechts vom Hauptweg ab. Auf naturbelassenen Waldwegen führt der Wanderweg weiter entlang der früheren Grenze mit vielen Grenzsteinen hinauf zur Rhein-Weser-Wasserscheide, wo ein dreieckiger Erdhügel als seltene Grenzmarkierung aus dem 16. Jahrhundert zu sehen ist. Hier befand sich von 1567 bis 1602 ein Dreiländereck, an dem die Grenzen der Landgrafschaften Hessen-Kassel und Hessen-Marburg und des Kurfürstentums Mainz aufeinanderstießen. Informationstafeln am Wanderweg informieren über die Entstehung und Entwicklung der Grenze, den hier früher blühenden Kaffee-Schmuggel, den Grenzschutz vor 250 Jahren und den Verlauf der Rhein-Weser-Wasserscheide.

 

Der Weg geht vom früheren Dreiländereck auf der Rhein-Weser-Wasserscheide weiter am Hang des Martinsberges bergab und stößt nach einer Weile zu der Stelle, an der nach einer Planung des Landgrafen Karl von Hessen-Kassel aus dem Jahre 1710 ein schiffbarer Kanal von der Weser zum Rhein die Wasserscheide überqueren sollte. Der Kanal sollte von Kassel die Fulda aufwärts, dann die Eder, Schwalm und Wiera hinauf führen. Es fehlten allerdings die finanziellen Mittel um dieses ehrgeizige Projekt zu verwirklichen. Mit dem Tod des Landgrafen Karl 1730 wurden die Pläne endgültig aufgegeben. Eine Informationstafel am Wanderweg informiert über den geplanten Kanalverlauf und darüber, wie ausreichend Wasser auf die Wasserscheide geleitet werden sollte.

 

Der Wanderweg führt geradeaus wieder etwas bergauf entlang der Rhein-Weser-Wasserscheide bis zum historischen „Rennweg“. Auf diesem alten Höhenweg führt der Wanderweg nach links Richtung Hatzbach. Nach knapp 1,5 km erreicht man die Schutzhütte am Nadelöhr nordöstlich des Wetzsteins.

 

Die Namen Nadelöhr und Wetzstein deuten auf eine vorchristliche Kultstätte hin. Hierüber informiert eine Informationstafel am Wanderweg. Am Nadelöhr stößt die Wanderstrecke auf einen Waldlehrpfad, der von nun an Wissenswertes über die Bäume des Waldes vermittelt. Vom Nadelöhr geht es rechts den geteerten Weg am Nordhang des Wetzsteins abwärts in Richtung Wolferode. Unten angekommen stößt von links der Hochgesangsweg aus Richtung Hatzbach auf den Weg. Hier biegt die Wanderstrecke links in den Hochgesangsweg ein. Der kurvenreiche Hochgesangsweg mit seinen steilen Abhängen links und rechts des Weges gehört zum landschaftlich reizvollsten Teil des Permanenten Wanderweges. Nach rund 400 m überquert man in einer Kurve auf einen Damm den unscheinbaren Wetzsteinbornbach. Links sieht man den Wetzsteinborn aus dem Westhang des Wetzsteins rinnen. Der Wetzsteinborn war vermutlich die heilige Quelle des alten Kultbezirkes auf dem Wetzstein. Hierüber informiert eine Informationstafel.

 

Nach gut 1 km erreicht die Wanderstrecke den Waldrand und gewährt einen schönen Ausblick in die Umgegend mit der beherrschenden Amöneburg am Horizont. Nach nur wenigen Metern geht es links in die Bachstraße und wieder in den Wald. Der Weg steigt jetzt wieder allmählich an, bis er auf den sogenannten Butterweg stößt. Die Wanderstrecke hat jetzt einmal den Wetzstein umrundet. Hier geht es nach rechts. An der nächsten Weggabelung geht es nach links auf dem Blockkistenweg Richtung Georgsteich. Der Weg führt nun wieder ins Tal des Hatzbaches hinab. Unten angekommen überquert man den Hatzbach und stößt wieder auf den geteerten Hinweg. Diesem folgt man nach rechts ein paar Meter auf dem Hinweg, ehe es noch einmal rechts ab geht. Auf einem kleinen Pfad erreicht man nach kurzer Zeit den Georgsteich. Über dessen Damm geht es zurück zum Parkplatz.

 

Der Wanderweg „Rund um den Wetzstein“ wurde nach Kriterien für Premiumwanderwege komplett neu ausgeschildert. Weiße Schilder mit roten Pfeilen und der Aufschrift „DVV Wanderweg“ zeigen dem Wanderer gut sichtbar den Wegverlauf an. Zusätzlich ist der Weg durch rote Pfeil-Markierungen an Bäumen gekennzeichnet. Vom Georgsteich aus ist auch ein 7 km langer Wanderweg mit blauen Markierungen ausgeschildert.

Autorentipp

Die Wanderung kann für das Internationale Volkssportabzeichen gewertet werden. Am Wochenende empfiehlt sich auch eine Einkehr im Gasthaus Mergel, Steinweg 19, 35279 Neustad-Speckswinkel. Am 3. Oktober 2013 ist der Wanderweg im hr-fernsehen in der Sendung "die beliebtesten Wanderwege der Hessen" zu sehen. Es ist auch möglich eine 7 km lange Tour zu wandern.
outdooractive.com User
Autor
Eike Erdel
Aktualisierung: 20.02.2014

Schwierigkeit mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
352 m
258 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Rundtour Rundtour
familienfreundlich familienfreundlich
kulturell / historisch
botanische Highlights
faunistische Highlights

Weitere Infos und Links

Weitere Informationen gibt es unter www.wanderfreundehatzbachtal.de.

Anfahrt:

 Von Stadtallendorf über Erksdorf in Richtung Hatzbach. An der Kreuzung vor Hatzbach nach Rechts Richtung Speckswinkel. Dann beim Schild Wanderparplatz "Georgsteich" links abbiegen.

Von Neustadt über Speckswinkel Richtung Hatzbach. Dann beim Schild Wanderparplatz "Georgsteich" rechts abbiegen.

Parken:

Am Waldwanderparkplatz "Georgsteich" zwischen Stadtallendorf-Hatzbach und Neustadt-Speckswinkel. Der Parkplatz ist unter hohen Bäumen, so dass das Fahrzeug auch im Sommer im Schatten steht.

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Heike Schäfer
27.07.2017
Sehr gut beschildert. Gerade heute, nachdem viel Regen war, war der Weg eine gute Wahl. Sehr viel geteerte Wege pasdten. Auf dem kurzen schmalen Stück entlang der Grenzsteine waren die Schuhe und die Hose schnell nass. Ausblick hat man nur an einer Stelle. Viele neu wirkende Sitzmöglichkeiten TOP ! NUR WARUM BLEIBEN DIE KAPUTTEN ÄLTEREN Bänke stehen ? Mir hat der Rundweg gefallen und www.walliwanderschnecke.de auch :-)
Bewertung
Unterwegs
Unterwegs
Foto: Heike Schäfer, Community

Ina Schebek
23.05.2017
Ein sagenhafter, abwechslungsreicher und wunderschöner Wanderweg! Die Tour lässt sich sehr angenehm laufen. Man merkt die 12 km kaum... Sehr zu empfehlen!!!
Bewertung

Eike Erdel
21.08.2013
Ich finde die Tour natürlich sehr gut!!!!!
Bewertung
Gemacht am
14.08.2013

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Schwierigkeit mittel
Strecke 12,4 km
Dauer 3:08 Std
Aufstieg 189 m
Abstieg 189 m

Eigenschaften

Rundtour familienfreundlich

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