Vom Monte Lema zum Monte Tamaro - Wanderung - Tessin

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Wanderung

Vom Monte Lema zum Monte Tamaro

(6) Wanderung • Tessin
  • Blick von der Bassa di Indemini zu Monte Tamaro, Motto Rotondo und Marnera.
    / Blick von der Bassa di Indemini zu Monte Tamaro, Motto Rotondo und Marnera.
    Foto: Herbert Sennhäuser_Rüti-CH
Karte / Vom Monte Lema zum Monte Tamaro
1500 1650 1800 1950 2100 m km 2 4 6 8 10 12 Monte Lema Forcola d`Arasio Monte Gradiccioli Monte Tamaro
Wetter

Zwischen dem Monte Tamaro und dem Monte Lema erstreckt sich ein über 10 km langer, sonniger Bergkamm. Diese Überschreitung wurde in Deutschland als außergewöhnlich schöne Tour mit dem "Wander-Oscar" ausgezeichnet.

Tessin: Beliebter Wanderweg

mittel
13,6 km
5:00 Std
1052 m
1072 m
alle Details
Die Tour vom Monte Lema zum Monte Tamaro ist eine beeindruckende Gratwanderung über die grünen, sonnigen Hügel des Tessins, die uns ein atemberaubendes Panorama in alle Himmelsrichtungen bietet. Zunächst schweben wir mit der Seilbahn von Miglieglia hinauf zur Bergstation unterhalb des Monte Lema. Nach einem kurzen Abstecher zum Monte Lema mit seinem riesigen Kreuz folgen wir in stetem Auf und Ab dem Kammverlauf über mehrere Gipfel hinweg bis zum Monte Tamaro, dem Highlight der Tour. Hier erwartet uns eine großartige Rundumsicht, unter anderem zur Monte Rosa- und zur Berninagruppe. Auf dem Abstiegsweg zur Bergstation der Seilbahn Rivera-Alpe Foppa liegt die bewirtschaftete Capanna Tamaro, die uns mit ihrer sonnigen Aussichtsterrasse zur Rast einlädt. Ein weiteres Highlight ist die vom weltbekannten Tessiner Architekten entworfene Bergkirche Santa Maria degli Angeli. Mit der Seilbahn gelangen wir hinab nach Rivera, von wo uns ein Shuttlebus zum Ausgangspunkt zurückbringt.

Autorentipp

Für Wanderer, welche die Gratüberschreitung in Angriff nehmen, gibt es Fahrkarten, die zwei Bahntickets und den Shuttlebus zwischen Riviera und Miglieglia beinhalten.
outdooractive.com User
Autor
Silke Hertel
Aktualisierung: 10.08.2016

Schwierigkeit mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1924 m
1477 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
Streckentour
aussichtsreich
Bergbahnauf-/-abstieg

Ausrüstung

Feste Bergschuhe, Regenbekleidung, Getränk und Proviant

Start

Bergstation der Seilbahn Miglieglia – Monte Lema (1547 m)
Koordinaten:
Geogr. 46.040762 N 8.835626 E
UTM 32T 487281 5098589

Wegbeschreibung

Bevor wir in luftiger Höhe zu unserer Traversata, wie die überaus beliebte Tessiner Kammüberschreitung auch genannt wird, aufbrechen, schweben wir zunächst in gut zehn Minuten mit der Seilbahn von Miglieglia hinauf. Unweit der Bergstation der Bahn lädt das Restaurant Ostello Vetta zur Einkehr ein. Von der Station gelangt man auf einer links bergauf führenden Schotterstraße, die eine moderne Wetterstation passiert, in kurzer Zeit auf das Gipfelplateau des Monte Lema (1). Der 1620 m hohe Gipfel ist die letzte bedeutende Erhebung der Bergkette, die sich vom Monte Tamaro aus nach Südwesten zieht. Ein riesiges, elf Meter hohes Kreuz ziert den höchsten Punkt, von dem man einen herrlichen 360-Grad-Panoramablick hat. Auf dem Anstiegsweg kehren wir zur Bergstation der Bahn zurück und steigen, dem markierten Weg zum Monte Tamaro folgend, auf einer Skipiste steil in nordöstlicher Richtung in die 1481 m hohe Forcola d`Arasio (2) hinab. Der breite Bergpfad führt an einem steinernen Brunnen vorbei und steigt hinter der Scharte wieder an. Nach einem kurzen Aufstieg über dieWiesenhänge erreicht man die Piano del Poncione. Von hier zieht sich der Steig am Nordwesthang unterhalb der Anhöhe des Poncione di Breno (1654 m) dahin und erreicht wenig später wieder die Schneide des Bergrückens. Im weiteren Verlauf umgehen wir auf einem teilweise etwas exponierten Höhenweg zunächst die Graterhebung des Zottone (1567 m) in dessen Nordwestflanke. Anschließend wandern wir in der Ostflanke an den Gipfelchen des Monte Magino und des Monte Magno (1636 m) vorbei zum Passo d`Agario (1496 m). Hinter dem steinernen Grenzwachthaus im Sattel beginnt der längere, ziemlich steile Anstieg über den langen Südwestgrat auf den Monte Gradiccioli. Dabei quert man die grasige Ostflanke des Monte Pola. Vom Gipfel des 1936 m hohen Gradiccioli (3) führt uns der Pfad zuerst in die Westflanke und verläuft dann über den Nordgrat in die Bassa di Montoia hinab. Von der Senke im Kammverlauf wandern wir an einer Unterstandshütte vorbei wiederum ein kurzes Stück bergauf auf einen Buckel, bevor es über den breiten Wiesenrücken flach abwärts zur Bassa di Indemini (1723 m) geht. Auf einem steinigen Pfad erreicht man geradeaus über den steilen Südgrat den Monte Tamaro (TopTipp/ 4). Der 1961 m hohen Gipfel belohnt uns mit einem grandioses 360-Grad-Panorama für die Mühen des Aufstieges. Bei klarem Wetter sehen wir unter anderem die vergletscherten Gebirgsgruppen der Monte Rosa und der Bernina. Sogar der 100 Kilometer hinter Turin gelegene Monte Viso in den Cottischen Alpen ist zu erkennen. Außerdem faszinieren die Tiefblicke hinunter auf die blauen Fluten des langgestreckten Lago Maggiore. Nach der beeindruckenden Aussicht auf die Landschaft, steigen wir auf dem Ostgrat in Richtung des weithin sichtbaren Sendemastes in die Scharte zwischen dem Monte Tamaro und dem Motto Rotondo (1928 m) ab. In der Scharte orientiert man sich am Wegweiser zur Capanna Tamaro und quert entlang der mit Sträuchern bewachsenen Nordwestflanke des Motto Rotondo hinüber zur bewirtschafteten Capanna Tamaro (5). Hier lädt die 1867 m hochgelegene sonnige Aussichtsterrasse zur gemütlichen Einkehr ein. Von der Hütte wandern wir auf einem geschotterten Fahrweg in zahlreichen Kehren am Nordhang abwärts zum großen Bergrestaurant auf der Alpe Foppa (1530 m). Neben dem Restaurant befindet sich die moderne Bergkirche Santa Maria degli Angeli, die vom bekannten Tessiner Architekten Mario Botta entworfen und zwischen 1992 und 1994 erbaut wurde. Sie thront auf einer Anhöhe hoch über Rivera und bietet einen herrlichen Ausblick ins Tal. Unweit des Gotteshauses steht die Bergstation der Luftseilbahn Rivera-Alpe Foppa. Mit ihr schweben wir bequem ins Tal und kehren mit dem von Juni bis Oktober täglich verkehrenden Shuttlebus von Rivera zur Talstation der Bahn in Miglieglia zurück.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Mit dem Zug nach Lugano, mit dem Postbus über Magliaso nach Miglieglia

Anfahrt:

A2 Ausfahrt Lugano Nord, auf der Bundesstraße über Agno nach Magliaso, hier rechts bergauf und über Pura und Novaggio nach Miglieglia

Parken:

Parkplatz an der Talstation der Seilbahn

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kathi Holzapfel
18.06.2017
Blick von der Capanna Tamaro zum Monte Tamaro
Blick von der Capanna Tamaro zum Monte Tamaro
Foto: Kathi Holzapfel, Community
Alpenrosen und Monte Tamaro
Alpenrosen und Monte Tamaro
Foto: Kathi Holzapfel, Community
Und rein in die Wolke..
Und rein in die Wolke..
Foto: Kathi Holzapfel, Community

Kathi Holzapfel
18.06.2017
Wir sind die Tour anders herum, also vom Mt. Tamaro zum Mt. Lema gelaufen - leider ab dem Monte Tamaro immer knapp über oder in den Wolken - trotz fehlender Aussicht ein wunderschöner Weg. Und den etwas langweiligen Aufstieg zum Monte Tamaro versüßte ja noch der Blick..

Joel Malgo
11.10.2016
Bewertung
Panorama auf dem Weg zum Monte Lema
Panorama auf dem Weg zum Monte Lema
Foto: Joel Malgo, Community

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Schwierigkeit mittel
Strecke 13,6 km
Dauer 5:00 Std
Aufstieg 1052 m
Abstieg 1072 m

Eigenschaften

aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Wetter Heute

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