Nationalpark-Traumschleife Dollbergschleife - Wanderung - Hunsrück

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Wanderung

Nationalpark-Traumschleife Dollbergschleife

8 Wanderung • Hunsrück
  • Auf dem Kamm der Dollberge
    / Auf dem Kamm der Dollberge
    Foto: Intention, Hunsrück-Touristik GmbH
  • Blick vom Ringwall zur Talsperre
    / Blick vom Ringwall zur Talsperre
    Foto: Touristinformation Hermeskeil, Tourist-Information Hermeskeil
  • Holzbrücke über den Altbach
    / Holzbrücke über den Altbach
    Foto: Tourist-Information Hermeskeil, Tourist-Information Hermeskeil
  • Wasserrad des Züscher Hammers
    / Wasserrad des Züscher Hammers
    Foto: Eike Dubois, Hunsrück-Touristik GmbH
Karte / Nationalpark-Traumschleife Dollbergschleife
300 450 600 750 900 m km 2 4 6 8 10 Köhlerhütte
Wetter

Premiumweg Deutsches Wandersiegel

Der Züscher Hammer, das größte Eisenhüttenwerk des Hunsrücks im 17. Jahrhundert sowie der Keltische Ringwall Otzenhausen auf dem Dollberg, eine der eindrucksvollsten keltischen Befestigungsanlagen in Europa, vermitteln die Geschichte der Eisenindustrie und die der Kelten. Unterwegs passiert man die Primstalsperre, das größte Trinkwasserreservoir in Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Hunsrück: Beliebter Rundwanderweg

mittel
11,2 km
4:00 Std
265 m
265 m

Oberhalb der Köhlerhütte befindet sich der Einstieg zum Weg. Kurz nach dem Start der erste Höhepunkt der Tour: der Züscher Hammer, der bereits 1627 in Schriftstücken vermerkt wurde. Im rekonstruierten Hammerwerk, das von Wasserkraft angetrieben wird, finden Vorführungen statt. Entlang des Altbachs gelangt man zur Talsperre Nonnweiler. Mit einem Inhalt von 20 Millionen Kubikmeter Wasser und einer Oberfläche von ca. 1 Quadratkilometer ist die Talsperre das größte Trinkwasserreservoir im Saarland und Rheinland-Pfalz.

Vom Seeuferweg geht es zum Archäologie- und Keltenpark. Das Keltendorf Otzenhausen am Fuße des Ringwalles ist umzäunt von einer wehrhaften Holzpalisade.

Der anschließende längere Aufstieg führt teilweise durch ein Meer von Gesteins- und Felsbrocken. Bald erkennt man die Ausläufer der Fliehburg. Der Ringwall gehört zu den eindrucksvollsten frühgeschichtlichen Befestigungsanlagen Europas.

Die Hauptmauer war größer als jede andere Befestigungsmauer der Kelten zu jener Zeit. Mit über 10 Meter hohen verstürzten Mauern und einer durchschnittlichen Breite von 40 Meter vermittelt der Wall bis in die heutige Zeit einen imposanten Eindruck.

Über den Kamm des Dollbergs führt der Weg an alten Grenzsteinen vorbei. Auf dem letzten Teilstück passiert man unbemerkt die Grenze zwischen den Bundesländern Saarland und Rheinland-Pfalz.

Der Weg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 70 Erlebnispunkten bewertet.

Autorentipp

Keltischer Ringwall Otzenhausen: eine der eindrucksvollsten keltischen Befestigungsanlagen in Europa. Erbaut im ersten Jahrhundert vor Christus zeugen noch heute zehn Meter hohe Mauern von dem monumentalen Denkmal. Ständige Ausgrabungen, regelmäßige Gästeführungen, Workshops und archäologische Seminare laden Sie zu einem Besuch nach Otzenhausen ein. In neueren Forschungen geht man davon aus, dass es sich bei dem Ringwall um eine befestigte Siedlungsanlage oder Oppidum, wahrscheinlich um den Stammsitz eines treverischen Fürsten handelt. 

 

Züscher Hammer: Hier haben Sie die Möglichkeit, heute ein rekonstruiertes Hammerwerk zu erleben, welches von Wasserkraft angetrieben wird. Auch sind Ausstellungsgegenstände zur Eisenverarbeitung zu besichtigen. Die Betreuer der Einrichtung können Ihnen die Anlage erklären und das Hammerwerk in Betrieb setzen. (Auskunft: 06503-809500 oder -2180).

outdooractive.com User
Autor
Iris Müller
Aktualisierung: 22.02.2018

Premiumweg Deutsches Wandersiegel Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
692 m
452 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Traumschleifen haben teilweise steile, schwierige und bei Regen- oder Winterwetter rutschige Passagen. Deshalb sind  Trittsicherheit und gute Kondition unbedingte Voraussetzungen zum Erwandern dieser Premiumrundwanderwege.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk (Wanderschuhe) wird dringend empfohlen.

Weitere Infos und Links

Info unter www.hermeskeil.de
Tourist-Info Hermeskeil, Langer Markt 30, 54411 Hermeskeil, Tel. 06503 95350

Info unter www.nonnweiler.de

Tourist-Info Nonnweiler, Trierer Straße 5, 66620 Nonnweiler Tel.: 06873 66019 


Info unter www.hunsruecktouristik.de

Hunsrück-Touristik GmbH, Gebäude 663, 55483 Hahn-Flughafen, Tel. 06543 507700

 

Start

Parkplatz Köhlerhütte 5422 Neuhütten; Waldparkplatz L 147 (Ringwallstraße) in 66620 Nonnweiler-Otzenhausen (560 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.642900 N 7.017780 E
UTM
32U 356895 5500814

Ziel

jeweilige Ausgangspunkte

Wegbeschreibung

Startpunkt der Tour ist die Köhlerhütte am Fuße der Dollberge. Von hier führt der Weg entlang des Waldrandes oberhalb von Neuhütten zunächst südwestwärts. Nach einem kurzen Waldstück wird die L 166 gequert, der Weg wendet sich nordwärts. Über Wiesen steigen wir hinab ins Tal des Altbaches. Wir folgen dem Bachlauf durch das enge Tal, queren das Gewässer über eine neu erbaute Holzbrücke und gehen ein Stück durch den Wald. Kurz darauf erreichen wir das Industriedenkmal "Züscher Hammer". Dieses Eisenhüttenwerk war im 17. Jh. das größte seiner Art im Hunsrück. Vom Wasser des Altbaches angetrieben kann der Hammer heute für Vorführungen wieder zum "Schlagen" gebracht werden. Wir folgen dem Bachlauf weiter und passieren den Vorstau der Talsperre Nonnweiler. Kurze Zeit später erblicken wir die Talsperre. Der See ist mit einem Quadratkilometer Oberfläche ein bedeutendes Trinkwasserreservoir. Es geht etwa 2 km über den südlichen Seeuferweg, der an dieser Stelle breit ausgebaut ist. Nach einer großangelegten Schleife verläßt unser Weg das Seeufer. Wir wandern vorbei am Naturdenkmal Kloppbruchswiese und umrunden auf einem schmalen Pfad den gleichnamigen Kloppbruchweiher. Dann gelangen wir zum Waldparkplatz Hunnenring Otzenhausen, der ebenfalls als Startpunkt der Tour gewählt werden kann. Wir queren die L 147. Hier auf der anderen Straßenseite entsteht ein 2,5 ha großer Keltenpark mit Keltenmuseum und Infozentrum (Bauzeit bis 2014). Wir wandern weiter über einen zunächst nur leicht ansteigenden Waldweg und erreichen wir den Mannfelsen, eine hohe Wand aus Taunusquarziten. Hier beginnt eine steile Kletterpartie über die Felsen hinauf zum keltischen Ringwall. Unterwegs bietet eine Sinnesbank einen herrlichen Ausblick auf den Stausee. Auf der anstrengenden Steigungsstrecke werden rund 200 Höhenmeter überwunden. Der Pfad führt mitten durch die Höhenbefestigung, die im 1. Jh. v. Chr. als eine der bedeutendsten keltischen Befestigungsanlagen oder Oppida in Europa errichtet wurde. Der aus 240000 Kubikmeter Steinen aufgeschichtete Ringwall ist bis heute in einer Höhe von etwa 10 m erhalten und kann begangen werden. Zahlreiche Infotafeln entführen uns in die Zeit vor 2500 Jahren. Über den mächtigen Nordwall verlassen wir die Anlage und erreichen über einen weiter sachte ansteigenden Waldweg den Kamm der Dollberge. Nach einer langen Geraden biegen wir scharf nach links ab und kommen nach 800 m wieder zur Köhlerhütte, unserem Ausgangspunkt.

Öffentliche Verkehrsmittel

www.regioplusbus.de

Linie R-200 Türkismühle - Trier

Anfahrt

ab Nonnweiler über L 147 / L 166 nach 54422 Neuhütten, am Ortseingang abbiegen in Oberer Waldweg ( 1. Straße rechts)

ab Hermeskeil Richtung Züsch / Neuhütten über L 165 /  L166, am Ortsende abbiegen in Oberer Waldweg  ( letzte Straße links)

Navigation: Köhlerhütte, Dollbergstraße 49, 54422 Neuhütten

Navigation: Waldparkplatz, Ringwallstraße, 66620 Otzenhausen

Parken

Parkplatz Köhlerhütte in 54422  Neuhütten

Waldparkplatz an der L 147 Otzenhausen/Hunnenring

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Sandra Schwikart
20.08.2017
Sehr schöne Tour. Leider war der Weg am Züscher Hammer gesperrt, so dass ich den breiten Weg auf einer langen Strecke an der Talsperre vorbei weiter gehen musste. Das hat sich ziemlich gezogen. Den Züscher Hammer haben wir dadurch natürlich auch nicht gesehen. Ansonsten aber eine recht abwechslungsreiche Tour.
Bewertung
Gemacht am
19.08.2017
Foto: Sandra Schwikart, Community
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Jan-Willem Aalderink
24.06.2017
Bewertung
Gipferstürmer
Gipferstürmer 😂
Foto: Jan-Willem Aalderink, Community

Timo Risch
12.10.2016
http://www.gpsies.com/map.do?fileId=jtvjncnlytosgcfw
Gemacht am
01.07.2016

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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
11,2 km
Dauer
4:00 Std
Aufstieg
265 m
Abstieg
265 m
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights

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