Auf die höchste Hunsrück-Höhe nahe Thalfang - Wanderung - Hunsrück

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Wanderung

Auf die höchste Hunsrück-Höhe nahe Thalfang

(3) Wanderung • Hunsrück
  • Panoramablick auf Thalfang.
    / Panoramablick auf Thalfang.
    Foto: Urlaubsregion Thalfang am Erbeskopf, Urlaubsregion Thalfang am Erbeskopf
  • In der Waldgaststätte nahe des Hunsrückhauses können wir einkehren.
    / In der Waldgaststätte nahe des Hunsrückhauses können wir einkehren.
    Foto: Urlaubsregion Thalfang am Erbeskopf, Urlaubsregion Thalfang am Erbeskopf
  • Sonnenaufgang auf dem Erbeskopf.
    / Sonnenaufgang auf dem Erbeskopf.
    Foto: Michels Klaus, Michels Klaus
  • Abzweig zur Traumschleife
    / Abzweig zur Traumschleife "Gipfelrauschen"
    Foto: Andrea Warth, Community
  • Ausblick Richtung Deuselbach
    / Ausblick Richtung Deuselbach
    Foto: Andrea Warth, Community
  • Winterzauber
    / Winterzauber
    Foto: Andrea Warth, Community
  • Auf dem Saar-Hunsrück-Steig im Abstieg
    / Auf dem Saar-Hunsrück-Steig im Abstieg
    Foto: Andrea Warth, Community
  • An der Siegfrieds-Quelle
    / An der Siegfrieds-Quelle
    Foto: Andrea Warth, Community
Karte / Auf die höchste Hunsrück-Höhe nahe Thalfang
450 600 750 900 1050 m km 2 4 6 8 10 12 Aussichtsturm Erbeskopf Hunsrückhaus Siegfried-Quelle Thranenweier NSG Riedbruch
Wetter

Über den höchsten Berg des Hunsrücks, den Erbeskopf, wandert man zur Siegfried-Quelle. Zurück geht es durch das Naturschutzgebiet Riedbruch.

Hunsrück: Beliebter Rundwanderweg

mittel
12,9 km
3:30 Std
260 m
260 m
Die Wälder rund um den Erbeskopf, durch die uns diese Wanderung führt, zählen wegen ihrer Ursprünglichkeit zu den schönsten Waldgebieten im Hunsrück. Der Erbeskopf ist nicht nur die höchste Erhebung des Hunsrücks. Mit seinen 816 m ist er auch der höchste Berg in Rheinland-Pfalz und der höchste deutsche Berg links des Rheins. Von dem 12 m hohen hölzernen Aussichtsturm hat man einen herrlichen Blick über den Höhenzug des Hunsrücks. Auch die Hohe Acht in der Eifel kann man bei gutem Wetter von hier oben sehen. Nachdem der Gipfel lange Zeit amerikanischer NATO-Stützpunkt und militärisches Sperrgebiet war, ist er seit 2004 zu großen Teilen wieder für Besucher zugänglich. Hier befinden sich neben dem Aussichtsturm auch eine Wetterstation und ein Ski- und Freizeitgebiet mit Skilift und Sommerrodelbahn. Das Hunsrückhaus am Fuße des Erbeskopfes bietet Wissenswertes über die Natur und Landschaft des Hunsrücks. Auf den Spuren der Nibelungen gelangen wir erst zur Siegfried-Quelle, einem Brunnen mit schönen Rastplatz und nach Thranenweier, wo Krimhild nach Siegfrieds Tod durch Hagen von Tronje einen nicht enden wollenden Strom von Tränen vergossen haben soll. Durch das Naturschutzgebiet Riedbruch, eine Feuchtwiesen- und Moorlandschaft, geht es zurück zum Ausgangspunkt.

Autorentipp

Umweltbildungsstätte Hunsrückhaus am Fuße des Erbeskopfes
outdooractive.com User
Autor
Malin Frank
Aktualisierung: 17.01.2017

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
814 m
587 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Parkplatz Sandkopf, bei Thalfang (799 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.732533 N 7.098451 E
UTM
32U 362971 5510628

Wegbeschreibung

Wir starten am Parkplatz Sandkopf und wandern ein kurzes Stück auf der Straße bergauf, bis links ein Waldweg abzweigt. Er führt uns zu einem Holzportal, hinter dem uns Stufen hinauf zum Gipfel des Erbeskopfes bringen. Dieser ist mit seinen 816 m nicht nur die höchste Hunsrück-Anhöhe, sondern auch der höchste Berg in Rheinland-Pfalz und der höchste deutsche Berg links des Rheins. Von dem 12 m hohen hölzernen Aussichtsturm (1) hat man einen herrlichen Blick über den Höhenzug des Hunsrücks. Auch die Hohe Acht in der Eifel kann man bei gutem Wetter von hier oben sehen. Auf dem Gipfel, der lange Zeit militärisches Sperrgebiet war, gibt es neben dem Aussichtsturm auch eine Wetterstation und ein Ski- und Freizeitgebiet mit Skilift und Sommerrodelbahn. Das Hunsrückhaus (2) am Fuße des Erbeskopfes bietet Wissenswertes über die Natur und Landschaft des Hunsrücks. Um dort hin zu gelangen, folgt man vom Aussichtsturm dem mit Tatzen einer Wildkatze markierten Gipfelsteig, der gerade hinunter zum Hunsrückhaus und der nahen Waldgaststätte führt.
Die Tatzen weisen uns den Weg einige hundert Meter schnurgerade nach links und führen uns dann auf einem links abzweigen Forstweg bergan.
An der nächsten Weggabelung hält man sich links und steigt in Serpentinen hinauf zum Gottlob, um von dort auf der anderen Seite des Bergrückens, dem Saar-Hunsrück-Steig folgend, Richtung Thranenweiher und Birkenfeld bergab zu wandern. An der nächsten größeren Kreuzung rechts und dann geradeaus geht man zu einer Wegspinne und folgt nun den Wegweisern auf einem unbefestigten Forstweg zur Siegfried-Quelle (3). An der eingefassten Quelle, die nach dem Held der Nibelungen-Sage benannt ist, lässt es sich wunderbar rasten.
Wieder zurück an der Wegspinne hält man sich halb links und wandert weiter auf den Spuren der Nibelungen vorbei an einer Schutzhütte nach Thranenweier (4). In dem kleinen Weiler soll Krimhild nach Siegfrieds Tod durch Hagen von Tronje einen nicht enden wollenden Strom von Tränen vergossen haben.
Wir gehen nicht in den Weiler hinab, sondern halten uns an einer Schranke geradeaus und passieren einen kleinen Friedhof sowie zwei kleine Weiher, bevor wir auf einen Forstweg stoßen.
Links dem Forstweg folgend, geht es vorbei an einigen Holzlagerplätzen und weiter, zum Teil auf Asphalt, durch das Naturschutzgebiet Riedbruch (5). Hier bietet sich uns eine einzigartige Feucht- und Moorlandschaft mit seltenen Pflanzen- und Tierarten. Nun quert man die Casparbruchsschneise und den Casparweg und folgt den Wegweisern bergauf in Richtung Erbeskopf. Nach dem Überqueren einer Forststraße, erreichen wir die Zufahrt zum Erbeskopf, die uns links zurück zu unserem Ausgangspunkt am Parkplatz Sandkopf bringt.

Anfahrt

A1 bis zur Ausfahrt Reinsfeld, über die B407 auf die Hunsrückhöhenstraße B327 in Richtung Thalfang, kurz vor Thalfang rechts zum Erbeskopf

Parken

Am Parkplatz Sandkopf
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Tom
18.06.2017
Bisher kannte ich den Erbeskopf nur schneebedeckt. Ich wurde positiv überrascht. Die Wegeauswahl war jetzt nicht so der Kracher, 98% breite Forst"autobahnen", vorbei an den schmalen Pfaden. Die 13km waren trotzdem nicht zu eintönig, in 3h war ich durch. Die Aussichtsplattform ist einen Besuch wert! Beim recht langen Abstieg der Skipiste sollte man sich viel Zeit lassen, ansonsten holt man sich gerne eine Zerrung hinten am Oberschenkel. Wer mal den Erbeskopf erkunden und schnell ein paar km fressen möchte ist hier gut bedient.
Bewertung
Gemacht am
14.06.2017
Foto: Tom, Community

Rosa Rietzler
17.01.2017

Liebe Andrea,

vielen Dank für deinen Tipp und die tollen Bilder. Wir haben einige davon gleich in die Galerie aufgenommen!

Viele Grüße aus der Outdooractive-Redaktion


Andrea Warth
17.01.2017
Wanderung am 15.01.2017 bei 20-25cm Pulverschnee per GPS ab Tranenweier gemacht - in wunderschöner Natur mit Ausblicken und absoluter Ruhe (außer am Hunsrückhaus und bei der Skiabfahrt)! Auch als Langlaufstrecke geeignet! Kleiner Verbesserungsvorschlag: nach dem Hunsrückhaus in der Hälfte des Aufstiegs nach rechts dem Saar-Hunsrück-Steig folgen bis zur Siegfrieds-Quelle und ab dort wieder dem Wanderweg - so hat man sich das Stück Pfaffenstraße erspart! Wer möchte, kann auch noch ein Stück der Traumschleife "Gipfelrauschen" mit einbauen!
Bewertung
Im Aufstieg von Tranenweier
Im Aufstieg von Tranenweier
Foto: Andrea Warth, Community
Väterchen Frost hat seine Spuren hinterlassen
Väterchen Frost hat seine Spuren hinterlassen
Foto: Andrea Warth, Community
Skiabfahrt unterhalb der Aussichtsplattform "Windklang"
Skiabfahrt unterhalb der Aussichtsplattform "Windklang"
Foto: Andrea Warth, Community
Abzweig zur Traumschleife "Gipfelrauschen"
Abzweig zur Traumschleife "Gipfelrauschen"
Foto: Andrea Warth, Community
Natur und Stille pur
Natur und Stille pur
Foto: Andrea Warth, Community
Ausblick Richtung Deuselbach
Ausblick Richtung Deuselbach
Foto: Andrea Warth, Community
Winterzauber
Winterzauber
Foto: Andrea Warth, Community
Auf dem Saar-Hunsrück-Steig im Abstieg
Auf dem Saar-Hunsrück-Steig im Abstieg
Foto: Andrea Warth, Community
An der Siegfrieds-Quelle
An der Siegfrieds-Quelle
Foto: Andrea Warth, Community

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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,9 km
Dauer
3:30 Std
Aufstieg
260 m
Abstieg
260 m
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch

Wetter Heute

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