Unterwegs in Konzen (Monschauer Land) - Wanderung - Eifel

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Wanderung

Unterwegs in Konzen (Monschauer Land)

(1) Wanderung • Eifel
  • Panoramablick
    / Panoramablick
    Foto: Karl-Heinz Rosenzweig, Community
Karte / Unterwegs in Konzen (Monschauer Land)
300 450 600 750 900 m km 1 2 3 4 5 6 7 8
Wetter

Die Wanderung beginnt auf geschichtsträchtigem Boden. Im Bereich des Friedhofs gab es bereits zur Römerzeit eine Siedlung. Die östliche Hälfte der Pankratiuskapelle ist der Rest der um 890 erbauten Mutterkirche des Monschauer Landes. Die Pfarrkirche geht auf eine um 1160 errichtete dreischiffige romanische Säulenbasilika zurück.

Eifel: Beliebter Wanderweg

leicht
8,6 km
2:10 Std
162 m
163 m
alle Details
outdooractive.com User
Autor
Karl-Heinz Rosenzweig
Aktualisierung: 06.04.2017

Schwierigkeit leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
640 m
500 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Wanderkleidung, festes Schuhwerk, evtl. Rucksackverpflegung

Weitere Infos und Links

Weitere Web-/Download-Seiten:

Der Eifelyeti

GPSies

Komoot

Flickr (Fotos)

Wegbeschreibung

Durch das westliche Wohngebiet Konzens erreichen Sie den Ortsrand und betreten mit der Überquerung des Bahnüber- ganges belgischen Boden. Zwischen Konzen und Lammersdorf bildet der Schienenstrang die Staatsgrenze. Ansonsten ist die Trasse der 1885 eingeweihten Vennbahn im Monschauer Land dagegen von deutschem Hoheitsgebiet umgeben. Nach dem 1. Weltkrieg fiel sie gemäß den Bestimmungen des Versailler Vertrags an Belgien. Diese Regelung führte zu teilweise kuriosen Grenzverhältnissen. Bei dem Fachwerkhaus samt der dazu gehörenden Hauswiese links der Straße „Auf Aderich“ handelt es sich um eine deutsche Exklave, die nur über belgi- sches Gebiet zu erreichen ist. Der leicht ansteigende Weg führt auf den nächsten 1,8 Kilo- metern an Wald- und Buschflächen, an renaturierten Venn- Parzellen und an mit alten, knorrigen Hecken eingefriedeten Wiesen vorbei. Es lohnt sich, auf Details wie die aus Fichten- stämmen geschnitzten Eulen zu achten, die den Wanderer mit ihren großen Augen zu beobachten scheinen. Dort, wo der Wanderweg auf der Höhe spitz nach links abbiegt, sollten Sie noch einen Blick auf die faszinierende Vennlandschaft des Naturschutzgebiets Steinley werfen. Dazu folgen Sie dem asphaltierten Weg bis zum Waldrand auf der rechten Seite. Die wild-romantische Landschaft des Hochmoores mit seinem Buschwerk ist ein Paradies für zahllose Tier- und Pflanzenar- ten. Weiter geht die Wanderung über einen naturbelassenen Waldweg. Nach rund 600 Metern befinden Sie sich wieder in Deutschland. Hier beginnt der Grenzweg, dem Sie rund einen Kilometer weit folgen. Noch vor 50 Jahren war die deutsch- belgische Grenze streng bewacht. Große Bekanntheit erlang- te sie in den Nachkriegsjahren, als in den Orten am Rand des Hohen Venns der Schmuggel mit Kaffee und Zigaretten blüh- te. Bereits vor dem 2. Weltkrieg war diese Art des „Handels“ ein lohnendes, aber nicht ungefährliches Geschäft. Davon zeugt das Roderkreuz am linken Wegesrand. Es erinnert an einen Schmuggler, der 1935 hier einem Zöllner erschossen wurde. Mit dem Verlassen des Waldes öffnet sich eine grandiose Landschaftsszenerie. Der Gang durch die Heckenlandschaft des Hatzevenns beschert im oberen Teil faszinierende Aus- blicke weit über die Höhenorte des Monschauer Landes hin- aus Richtung Südeifel und Rhein. Beim Überqueren der Bahnlinie statten Sie ein letztes Mal dem Königreich Belgien einen Besuch ab und erreichen am Laufenbach mit 499 Höhenmetern den tiefsten Punkt der Wanderung. Die Rochusmühle, rund 200 Meter bachabwärts, wurde um 1830 erbaut. Den Weiher oberhalb des Steges ließ das Monschauer Tuch- macherunternehmen Troistorff 1812 als Wasserreservoir für das Werk „Wiesenthal“ am Rand der Monschauer Altstadt aus- bauen. Der Weg, der Sie zum Ausgangspunkt zurückführt, ist der „Liichewääsch“. Über ihn brachte die Mützenicher Bevölke- rung bis 1856 jahrhundertelang ihre Toten zum Konzener Friedhof. Die Fernsicht nach Westen hin bietet ein beein- druckendes Panorama. Der Blick schweift über das Laufen- bachtal zurück auf das Weideland des Hatzevenns und den Höhenzug, den Sie vor kurzem durchquert haben. Hätten Sie gedacht, dass die höchste Stelle dieses Rundganges auf 641 Meter über dem Meersspiegel liegt?

Öffentliche Verkehrsmittel:

siehe hier

Anfahrt:

Mit dem PKW oder öffentlichen Verkehrsmitteln nach Monschau Konzen

Parken:

Parkplatz an der Kirche in Konzen

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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outdooractive.com User
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11.03.2013
Hallo Karl-Heinz, Deine Tour ist eine Top-Tour! Wie sie zur Top-Tour der Woche wird erfährst Du hier: Top-Tour der Woche. Matthias aus der outdooractive.com Redaktion.
Bewertung

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Schwierigkeit leicht
Strecke 8,6 km
Dauer 2:10 Std
Aufstieg 162 m
Abstieg 163 m

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