Säubrenner-Route - Wanderung - Eifel

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Wanderung

Säubrenner-Route

(1) Wanderung • Eifel
  • Am 50-zigsten Breitengrad
    / Am 50-zigsten Breitengrad
    Foto: Ulrike Poller, Wandermagazin
  • Die Lieser
    / Die Lieser
    Foto: Ulrike Poller, Wandermagazin
  • Römische Villa
    / Römische Villa
    Foto: Ulrike Poller, Wandermagazin
  • /
    Foto: Wandermagazin
Karte / Säubrenner-Route
0 150 300 450 600 m km 5 10 15 20 25 30 35 40 Wittlich-Zentrum Römische Villa Hotel Lindenhof Schutzhütte Parkplatz L141 Eifelsteig Burg Bruch Kailbachtal Ausblick
Wetter

Eine gelungen Mischung aus Kultur und Naturattraktionen bieten die Säubrenner-Route und der Eifelsteig auf dem gut 40 km Rundkurs um Wittlich. Angefangen vom historischen Zentrum Wittlichs, über die römische Villa, die Burg Bruch oder die historische Ölmühle Bruch – die kulturellen Kleinode sind gut verteilt. Auch die Natur kann sich sehen lassen: ob herrlicher Mischwald, weite Hochflächen mit schönen Fernsichten oder verträumte Pfade entlang der Salm oder Lieser, die Naturerfahrungen gestalten sich vielfältig.

Eifel: Beliebter Rundwanderweg

mittel
41,5 km
9:30 Std
801 m
801 m
Wanderzeit pro Tag ca. 5 - 6 Stunden

1. Tag: Beginnend in der Säubrennerstadt Wittlich führt uns diese auf 2 Tage angelegte Rundtour an der Lieser entlang vor die Tore der Stadt. Mit der römischen Villa erreichen wir nach dem sehenswerten Zentrum von Wittlich den nächsten kulturellen Höhepunkt. Vorbei an trutzigen Sandsteinfelsen geht es weiter in den herrlichen Hochwald, der uns nun auf weiten Strecken begleitet. Wir erreichen Dreis an der Salm, wo ein Abstecher zur Barockkirche lohnt. Der erste Tag endet nach Erreichen des Eifelsteigs in Bruch.

2. Tag: Nachdem wir die beeindruckende Burg in Bruch bewundert haben, folgen wir dem Eifelsteig durch das idyllische Salmtal. Bei Landscheid erklimmen wir das Hochplateau und lassen den Blick weit über die Eifel schweifen. Zurück im Salmtal geht es zum Waldhotel Viktoria und über den 50. Breitengrad. Hier trennen wir uns vom Eifelsteig und laufen über Hupperath Richtung Lieser. Oberhalb der Weinberge genießen wir die Aussicht auf Wittlich, steigen dann ins Liesertal hinab und gelangen an der Bastenmühle vorbei zurück zum Startpunkt.

Autorentipp

Einen Aufenthalt im Wittlicher Land kann man nicht nur zum Wandern, sondern auch zum Radeln nutzen. Besonders empfehlenswert ist eine Tour auf dem Maare-Moselradweg (MMR). Ohne große Anstrengungen erschließt er die Moseleifel von den typischen Weinbergen, bis zu den vulkanischen Attraktionen der Region, den Maaren.Übrigens: zurück geht es ganz einfach mit dem RegioRadler-Bus. Achtung, rechnen Sie mit jeweils 4-5 Stunden Gehzeit pro Etappe.

 

outdooractive.com User
Autor
Christian Francken
Aktualisierung: 12.09.2016

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
380 m
160 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Einige Waldpassagen können bei nasser Witterung etwas rutschig sein. Ansonsten ist die Tour bei Einteilung als Zweitageswanderung ohne Schwierigkeiten zu bewältigen. Bei einigen Auf- und Abstiegen sind Wanderstöcke hilfreich.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, normale Wanderkleidung, Trinkflasche, Rucksackverpflegung.

Weitere Infos und Links

www.eifelverein-wittlich.de

www.lieserpfad.de

www.maare-moselradweg.de

Start

Parkplatz „P4 – Zentrum“ an der Lieserbrücke an der Feldstraße / „Am Lieser Platz“ (159 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.985514 N 6.885349 E
UTM
32U 348409 5539163

Ziel

Wittlich

Wegbeschreibung

1. Tag:

In Wittlich starten wir am Platz an der Lieser beim zentralen Parkplatz P4 (1). An der Lieserbrücke folgen wir dem Lieserpfad flussabwärts aus der Stadt hinaus. Nachdem wir durch die Feldstraße gelaufen sind, überqueren wir die Trierer Landstraße und gehen auf einem Dammweg weiter. Nach der Unterführung der L141 halten wir uns links. Der Asphaltweg bringt uns zur mächtigen Brücke der A60. Hier wenden wir uns nach rechts und folgen dem Wegweiser zur römischen Villa. Wir überqueren die Lieser bei Kilometer 2.3, laufen unter der Autobahnbrücke durch, gehen ein paar Stufen hoch und biegen rechts ab zur Villa. Diese historische Stätte können wir nun genau in Augenschein nehmen (2). Nach diesem kulturellen Höhepunkt wandern wir dann auf dem Weg nach rechts weiter und es folgt auch gleich eine Naturattraktion erster Klasse: links erheben sich die himmelhohen Felsen eines Buntsandsteinaufschlusses.

Nach kurzer Waldrandpassage wandern wir auf einem Serpentinenpfad bergan und gelangen auf halber Hanghöhe zu einem Hotel am Waldrand (3). Abwechslungsreicher Wald – mal hochgewachsen, mal jung und dicht – begleitet uns beim Aufstieg bis zur Schutzhütte nahe der A60 (4). Hier biegen wir nach rechts und frönen ganz dem Walderlebnis. Nach einer Weile biegt der breite Waldweg nach rechts ins Tal ab. Wir aber laufen geradeaus, auf einem mit Gras und Sträuchern zugewachsenen Weg weiter. An einer uralten Eiche, sie befindet sich auf einer Wegekreuzung, haben wir den momentanen Höhepunkt erreicht und biegen halbrechts auf einen steil abfallenden Waldweg ab. Dieser führt uns aus dem Wald hinaus und unter der A 60 hindurch. Schnell bleibt die Autobahn hinter uns, denn wir wenden uns links wieder in den Wald und laufen kontinuierlich abwärts bis es kurz vor der L141 ein tief eingeschnittenes Bachtal zu queren gilt. Auf Höhe eines Parkplatzes (5) queren wir die L141 und streben auf asphaltiertem Wirtschaftsweg halbrechts bergan. Wieder im Wald flacht der Weg ab und führt uns auf halber Höhe um den Burgberg. Dann öffnet sich vor uns der Wald und wir laufen durch Wiesen hinunter nach Dreis. Direkt hinter der Salmbrücke (6) stoßen wir auf den Karl-Kaufmann-Weg und biegen rechts auf diesen ab. Idyllisch geht es fast immer mit Sichtkontakt zur Salm Richtung Bruch. Auf einer Anhöhe treffen wir nach 17.2 km auf den Eifelsteig (7), dessen markantem Logo wir nun die nächsten 14 km folgen werden. Nach dem Abstieg ins Salmtal treffen wir nach 18.8 km im Dorfzentrum von Bruch (8) ein, unserem Tagesziel.

2. Tag:

Nachdem wir die Burg Bruch eingehend in Augenschein genommen haben (Besichtigung möglich), folgen wir dem Eifelsteig aus Bruch die Salm aufwärts. Bald queren wir das kleine Flüsschen und laufen durch Hochwald. Dann dürfen wir wieder in unmittelbarer Nähe des sich windenden Gewässers wandern und halten dabei vergebens nach dem „Salm“ Ausschau. Dann biegen wir in das Kailbachtal ab und arbeiten uns mit einer engen Schliefe auf das Hochplateau vor Landscheid empor. Bevor wir den kleinen Ort erreichen genießen wir eine tolle Aussicht ins Kailbachtal (9).

Dann umrunden wir die Gemeinde (10) laufen einmal mehr unter der A60 hindurch und tauchen wieder ab in die unberührte Natur des Salmtals. Zurück an der Salm kommen wir an einigen Mühlen vorbei, bevor wir nach 31 km das Waldhotel Viktoria passieren. Nur 200m später überschreiten wir den 50. Breitengrad und laufen zur nahen L34. Hier ist es Zeit, sich vom Eifelsteig zu trennen (11). Während dieser die Straße nach links quert, laufen wir (nun auch gemeinsam mit dem Wanderweg „50. Breitengrad“) geradeaus neben dem Bienenauerbach weiter. Der breite Waldweg führt uns gemütlich ansteigend durch Hochwald. Links unterhalb begleitet uns der naturnahe Bachlauf. Wir verlassen den Wald  und gelangen auf freie Flur. Vor uns sehen wir bereits Hupperath, das nächste Zwischenziel. An einem Querweg wenden wir uns nach links und laufen hinab zum Ortsrand. Dort biegen wir rechts in die Bitburger Straße. An der Weggabelung nach der kleinen Kirche (12) links halten und in die Straße "Im Hohlweg" einbiegen. Dieser bleiben wir bis zum Ortsende treu, wo wir fast geradeaus auf einen asphaltierten Wirtschaftsweg wandern und schließlich wieder die L34 treffen. An dieser laufen wir ein kurzes Stück parallel bis zum Waldrand. Kurzweilig und mit guter Aussicht wandern wir am Waldrand entlang, tangieren kurz den Wald und queren schließlich die L34. Danach begleitet uns Lokalweg 8 durch den Wald. Bei Kilometer 36.8 treffen wir an einer großen Straßenkreuzung nebst Wanderparkplatz (13) ein. Wir queren die Straßen und halten uns dann auf den rechten Waldweg, der uns nun auch an einigen Trimm-Dich-Pfad Stationen vorbei führt.

Schließlich erreichen wir den Waldrand und vor uns öffnet sich ein sagenhafter Ausblick (14) auf die Ebene um Wittlich. Oberhalb der Weinberge wandern wir wieder über den 50. Breitengrad. An einer kleine Schutzhütte biegen wir links in den Wald und halten uns an der nächsten Kehre scharf rechts. An der nächsten Weggabelung bleiben wir dem linken Weg treu. Im Liesertal folgen wir dem breiten Weg nach rechts. Bald finden wir uns zwischen Wiesen und Weiden und dürfen an der Bastenmühle (15) den Teerweg verlassen. Unmittelbar an der Lieser geht es  nun zurück nach Wittlich (1), wo wir diese kurzweilige Tour auf der Säubrenner-Route beenden.

Öffentliche Verkehrsmittel

Wittlich liegt an der IC-Strecke Koblenz-Trier und ist gut mit der Bahn zu erreichen. Der Bahnhof befindet sich ca. 3km vom Zentrum entfernt im Stadtteil Wengerohr. Zwischen Bahnhof und Stadtzentrum (ZOB = Zentraler Omnibus Bahnhof) pendeln Busse.Außerdem liegt Wittlich auch an der Regio-Radler-Busstrecke (www.regioradler.de) und ist über weitere Regiobuslinien angebunden.

Bei der Tourist-Info kann man mindestens 1 Tag vor der Nutzung das „Gästemobil Säubrenner-Express“bestellen (Tel.: 6571-4086, Fax: 06571-29077). 

Anfahrt

Nach Witttlich gelangt man über die A1 bis AS Wittlich Mitte oder über die A60 bis AS Wittlich West. Mit der B49 bzw. der L141 erreicht man das Zentrum.

Am besten parkt man auf dem großen, kostenfreien Parkplatz P4 „Zentrum“.

Parken

Wittlich: Parkplatz P4 „Zentrum“: Nord 49,98592, Ost: 6,88441Apart Hotel Lindenhof: Nord 49,97175, Ost: 6,89076Parkplatz an der L 141: Nord 49,94288, Ost: 6,84715Parkplatz an L50 vor Bruch: Nord 49,95312, Ost: 6,79032Wanderparkplatz an L34/K54: Nord 49,99554, Ost: 6,85515Wohnmobilstellplatz Wittlich:  Nord 49,99460, Ost: 6,87552
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Zum Eifelsteig: WanderTOUREN Eifelsteig, idee-media Verlag 2008, ISBN 978-3-934342-23-1, 12.95 € (Auch im Set mit neuer Eifelsteig Karte 1:50.000, ISBN: 978-3-934342-27-9, 20.95 €)

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Eifelvereins Nr. 24 „Wittlicher Land“, Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation RLP, 1:25.000, Ausgabe 2003 (Neuauflage in Vorbereitung).

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Volkmar Roth
24.05.2015
Angenehme, unspektakuläre 2-Tages-Tour für Wanderer mit ausreichend Kondition, aber ohne übertrieben sportlichen Ehrgeiz. Empfehlenswert scheint zumindest uns, die Runde entgegen dem Beschriebenen gegen den Uhrzeigersinn zu gehen: der praktisch einzig mögliche Etappenort Bruch (wenn man von einem Start in Wittlich ausgeht) liegt nicht genau in der Mitte der Gesamtstrecke, und somit absolviert man die längere Teiletappe (knapp 23 km) am ersten Tag, wenn man noch ausgeruhter ist. Möglichkeiten zur Einkehr auf einen Kaffee finden sich unterwegs kaum: das im Beitrag genannte Waldhotel "Victoria" ist offenbar längst geschlossen und nähert sich dem Zustand einer Ruine (es ist aber auch auf den Eifelsteig-Wegweisern noch als Unterkunfts- und Beköstigungsort ausgewiesen), die am Ortseingang auch als Café beworbene Bäckerei in Landscheid hat laut Website samstags bis 13 Uhr geöffnet, in Realität bis 12.30 Uhr (Kaffee-Ausschankschluss ist deutlich früher, aus Sicht der Angestellten sicher verständlich), ab 14 Uhr gibt es aber Kaffee und Kuchen im Bistro des Betreuungszentrums "evergreen" (Nähe Kirche). Eine Übernachtungsmöglichkeit in Bruch (siehe http://www.bruch-eifel.de/index.php?option=com_content&view=article&id=53&Itemid=78&lang=de) sollte man speziell an Wochenenden und Feiertagen frühzeitig buchen, da der Ort ein Etappenziel auf dem Eifelsteig ist. Im Ort gibt es (derzeit?) keine Gastronomie, daher bieten Gastgeber teilweise als besonderen Service an, ein Essen nach Auswahl aus dem Nachbarort zu besorgen (uns von Pension Hoffmann und Pension Pitsch bekannt, bei der Buchung also am besten gleich danach fragen). Die Unterkunft bei erstgenannter werden wir in bleibender Erinnerung behalten: so viel Wanderer-Bezogenheit (die ja meist nur eine Nacht bleiben und daher im Verhältnis den größten Aufwand bedeuten), Herzlichkeit und Entgegenkommen findet man selten. Die Versorgung ist bestens gesichert (auch die Möglichkeit, sich beim Frühstück für die nächste Strecke zu auszustatten, ist hier wie selbstverständlich gegeben), die Zimmer sind perfekt gepflegt. - Wir bedanken uns nochmals auch an dieser Stelle dafür.
Bewertung

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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
41,5 km
Dauer
9:30 Std
Aufstieg
801 m
Abstieg
801 m
Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights

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