Erlebnisschleife Meulenwaldroute - Wanderung - Eifel

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Wanderung

Erlebnisschleife Meulenwaldroute

(3) Wanderung • Eifel
  • Viktoriaquelle
    / Viktoriaquelle
    Foto: Ulrike Poller, Wandermagazin
  • Beim 50-zigster Breitengrad beim Hotel Viktoria
    / Beim 50-zigster Breitengrad beim Hotel Viktoria
    Foto: Ulrike Poller, Wandermagazin
  • Aussichtsturm bei Dierscheid
    / Aussichtsturm bei Dierscheid
    Foto: Ulrike Poller, Wandermagazin
Karte / Erlebnisschleife Meulenwaldroute
0 150 300 450 600 m km 5 10 15 20 25 30 Dreis Sportzentrum Schloss Dodenburg Victoriaquelle Turm Dierscheid Naurath Eifelsteig Zemmer Rothaus Steinessebärchen Greverath Gladbach Eifelsteig
Wetter

Eine bunte Mischung der landschaftsprägenden Elemente erwartet uns auf dieser reizvollen 2-Tages-Tour. Vom romantischen Salmtal aus erklimmen wir die Hochfläche bei Dodenburg, erleben anschließend den quirligen Benderbach und das stille Örtchen Heckenmünster. Danach streifen wir durch den majestätischen Meulenwald, in dem wir einem blubbernden Geheimnis auf die Spur kommen. Über Naurath erreichen wir die offene Landschaft um Zemmer. Nun wandern wir auf dem Eifelsteig zum verwunschen Quellgebiet des Gladbaches. Enge und verschlungene Pfade führen uns über Greverath und Gladbach zurück ins Salmtal.

Eifel: Beliebter Rundwanderweg

mittel
32 km
7:30 Std
811 m
811 m
alle Details
1. Tag: In Dreis, starten wir am Sportzentrum zur Tour durch den Meulenwald. Sogleich geht es steil im Wald bergan. Bei Dodenburg erwarten uns großartige Weitblicke und der Abstieg ins idyllische Benderbachtal. Danach durchwandern wir Heckenmünster und tauchen nun wirklich ab, in den Meulenwald. Neben herrlicher Waldatmosphäre erwarten uns hier auch heftig sprudelnde Quellen, was wir an der Viktoriaquelle ausgiebig erkunden. Ein echter Höhepunkt ist der Aussichtsturm bei Dierscheid: hier kann man bei gutem Wetter bis weit in die Vulkaneifel blicken! Dann geht es abwechslungsreich mal am Waldrand, mal durch Wiesen nach Naurath.

2. Tag: Wir verlassen Naurath und steigen im Wald bergan. Vorbei an einem Militärgelände erreichen wir an der Kreuzung K38 / L46 den Eifelsteig. Dieser bringt uns vorbei an Zemmer zum Rothaus. Danach geht es durch den Wald zum Naturidyll des Quellgebiets „Steinesse Bärchen“. Über Greverath und Gladbach erreichen wir das Salmtal, wo wir uns vom Eifelsteig trennen und mit dem Karl-Kaufmann Weg salmabwärts nach Dreis und nach durchwandern des Ortes erreichen wir den Startpunkt am Sportzentrum.

Autorentipp

In Naurath lohnt ein Abstecher in die Privatbrauerei Zils, wo man mit frisch gebrautem Bier oder alkoholfreien Getränken die durstigen Wanderkehlen befeuchten kann und darüber hinaus auch Einblick ins Brauwesen bekommt (www.brauhauszils.de)
outdooractive.com User
Autor
Wolfgang Todt und Ulrike Poller
Aktualisierung: 12.09.2016

Schwierigkeit mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
450 m
173 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Rundtour Rundtour
Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
Etappentour
aussichtsreich
kulturell / historisch
geologische Highlights
botanische Highlights
Kurzwanderwege

Sicherheitshinweise

Einige Waldpassagen können bei nasser Witterung etwas rutschig sein. Ansonsten ist die Tour bei Einteilung als Zweitageswanderung ohne Schwierigkeiten zu bewältigen. Bei einigen Auf- und Abstiegen sind Wanderstöcke hilfreich.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, normale Wanderkleidung, Trinkflasche, Rucksackverpflegung.

Weitere Infos und Links

Moseleifel Touristik e.V.

Neustr. 18, 54516 Wittlich, Tel. 06571/40 86

www.moseleifel.de, www.wandern-eifelsteig.de

Start

Dreis, Sportzentrum Dreis „Auf´m Eichfeld“ (183 m)
Koordinaten:
Geogr. 49.936610 N 6.811717 E
UTM 32U 342972 5533878

Ziel

Dreis, Sportzentrum Dreis „Auf´m Eichfeld“

Wegbeschreibung

1. Tag:
Am Sportzentrum (S) in Dreis beginnt die Rundwanderung durch den Meulenwald. Hier bergan laufen, deutlich an Höhe gewinnen und nach 2,5 km wieder auf die L43 gelangen. Die folgenden 800 m auf dieser Straße laufen. Dann geht es geradeaus auf einem für den Verkehr gesperrten Wirtschaftsweg weiter. Am Ende dieses Weges wartet eine großartige Aussicht auf Dodenburg und das gleichnamige Schloss (1). Nach 4 km ist Dodenburg erreicht. In der Ortsmitte links abbiegen und bald in dichtem Wald weiter. Ziemlich steil geht es hinab ins Benderbachtal, wo das kleine Bächlein gequert und hinauf nach Heckenmünster gewandert wird. Dort die Kirchstraße verlassen, nach links abbiegen und der K41 zum Ortsende folgen. Dort angelangt geht es rechts ab ins Gelände und am Waldrand entlang weiter. Bald ist der Wald erreicht durch den es weitergeht. An der nächsten Gabelung rechts halten und dem Weg folgen bis zum Viktoriaweg. Dort angelangt, links abbiegen und den Weg entlang laufen, bis der Waldrand auf der linken Seite erreicht ist. Links in den Wald einbiegen und dem Weg folgen, bis man an der nächsten Wegabelung wieder auf den Karl-Kaufmann-Weg trifft und auf diesem tiefer in den Meulenwald hinein wandert. Nur 700 m später wartet ein blubberndes Phänomen: An der Viktoriaquelle (2) tritt nicht nur in der schön gefassten Quelle, sondern auch neben der Schutzhütte direkt aus dem Boden stark CO2-haltiges, sprudelndes Wasser ans Tageslicht.
Anschließend lässt sich auf den Waldwegen der herrliche Hochwald genießen. Die L49  hinter sich lassend, ragt vor dem Wanderer der hölzerne Aussichtsturm von Dierscheid (3) auf dem Kellerberg auf, der mit 448 m die höchste Erhebung der Südeifel ist. Man sollte es sich nicht entgehen lassen, den Blick von oben in vollen Zügen auszukosten. Wenig später bietet die Schutzhütte am Wanderparkplatz Dierscheid ideale Gelegenheit zur zünftigen Rast. Anschließend dem Waldrand nach links folgen, einige Felder passieren und immer am Waldrand entlang und neben einem idyllischen Bach hinab nach Naurath (4) wandern. Noch einige Schlenker der Feld- und Wirtschaftswege, dann kann man den ersten Tag in dem kleinen Eifelort ausklingen lassen.

2. Tag:
Von Naurath aus im Wald zum Militärgelände an der K38 wandern und die Straße überqueren. Auf weichen Waldpfaden geht es bergan. Nach kurzer Strecke parallel zur K38 trifft man nach Überquerung der L49 auf den Eifelsteig (5) und wandert auf diesem nach rechts Richtung Zemmer. Nach Umrundung dieser weitläufigen Gemeinde zum Rothaus (6), hier die L46 queren und auf urigen Waldwegen zur nächsten Attraktion laufen: Im Quellgebiet des Gladbaches lädt der idyllische Rastplatz „Steinesse Bärchen“ (7) zur ausgiebigen Rast ein. Erholt kann man danach die Tour entlang des Gladbachtales fortsetzen und erreicht Greverath, dessen gepflegte Gärten sofort auffallen. Auf Höhe eines Gasthauses die L49 queren und auf Feldwegen bergan zum nahen Wald wandern. Nach kurzem Abstieg im Wald geht es nach Gladbach, das entlang der Hauptstraße durchschritten wird. Am Ortsende nach dem letzten Haus nach rechts wenden und über einen Holzsteg auf einen engen Waldweg. Bald wandelt sich dieser zum Pfad und bringt den Wanderer kurzweilig und verschlungen entlang des Gladbaches durch den Wald. An der Weggabelung das Gladbachtal verlassen und dem Eifelsteig bergan folgen. Auf der anderen Hügelseite wartet die Salm – den Eifelsteig verlassen, da dieser nach links weiter nach Bruch führt, dem Pfad nach rechts folgen und nach insgesamt 32 km wieder zum Startpunkt in Dreis (S).

Öffentliche Verkehrsmittel:

Wittlich liegt an der IC-Strecke Koblenz-Trier und ist gut mit der Bahn zu erreichen. Der Bahnhof befindet sich ca. 3km vom Zentrum entfernt im Stadtteil Wengerohr. Auch in Salmtal / Dörbach gibt es einen Bahnhof. Dreis selbst kann per Bus aber nur Mo-Fr während der Schulzeit erreicht werden.

Anfahrt:

Dreis erreicht man über die A60, die man an der AS Wittlich-West verlässt. Dann folgt man der L141 und der L43 bis ins Zentrum von Dreis. Es gibt keinen zentralen Parkplatz. Entweder parkt man im Wohngebiet, oder beim (etwas außerhalb gelegen) Sportzentrum, das direkt am Heckenweg liegt.

Parken:

Sportzentrum Dreis „Auf´m Eichfeld“: Nord 49,93701, Ost: 6,81303 Wanderparkplatz Dierscheid: Nord 49,89384,  Ost: 6,75677 Sportplatz Zemmer: Nord 49,89154, Ost: 6,70663

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Zum Eifelsteig: WanderTOUREN Eifelsteig, idee-media Verlag 2008, ISBN 978-3-934342-23-1, 12.95 € (Auch im Set mit neuer Eifelsteig Karte 1:50.000, ISBN: 978-3-934342-27-9, 20.95 €)

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Eifelvereins Nr. 24 „Wittlicher Land“, Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation RLP, 1:25.000, Ausgabe 2010, € 8,50; ISBN: 3921805627 Kostenlose Routenübersicht bei der TI Moseleifel

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Hendrik Kardinal
13.06.2016
Mit anfänglich zehn Kilo Gepäck (3 Liter Wasser) ging es über die Meulenwaldroute in der Eifel. Die kräftigen Regengüsse bescherten mir den ganzen Sonntagvormittag nasseMit anfänglich zehn Kilo Gepäck (3 Liter Wasser) ging es über die Meulenwaldroute in der Eifel. Die kräftigen Regengüsse bescherten mir den ganzen Sonntagvormittag nasse Füße (ich hasse nasse Füße) egal, es war ein nettes Läufchen mit vielen schönen Momenten. Füße (ich hasse nasse Füße) egal, es war ein schönes Läufchen mit vielen schönen Momenten. Das ich den Track zur Tour aufs GPS geladen hatte habe ich nicht bereut da die Wegweiser teilweise zugewachsen waren. Allzu häufig scheint mir dieses Schleifchen nicht gemacht zu werden.
Bewertung
Immer hier entlang
Immer hier entlang
Foto: Hendrik Kardinal, Community

Johannes Belzer
06.04.2016
Bewertung
Gemacht am
26.03.2016

Volkmar Roth
14.06.2015
Diese Erlebnisschleife stellt sich als eine rundum gelungene Verbindung regionaler und überregionaler Wanderwege dar: Die Wegführung ist überlegt und mit schönen Abschnitten auf Pfaden und Wiesenwegen abwechslungsreich, dabei durchaus auch - gerade mit Gepäck für eine Zwei-Tages-Tour - auf einigen Passagen nicht anspruchslos (im angenehmen Sinne). Für eine Wochenendtour erscheint empfehlenswert (und so praktiziert), entgegen der Beschreibung die beiden Etappen andersherum zu gehen: wenn das sich dafür anbietende Naurath für die Übernachtung einplant wird (angenehme Wander-Unterkunft: http://www.brauhauszils.de/), absolviert man so die längere Etappe Dreis-Gladbach-Greverath-Zemmer-Naurath mit frischeren Kräften am ersten Tag, und so bleibt nach der auch weniger anspruchsvollen kurzen Etappe der halbe Sonntag für eine entspannte Heimfahrt und Erholung.
Bewertung

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Schwierigkeit mittel
Strecke 32 km
Dauer 7:30 Std
Aufstieg 811 m
Abstieg 811 m

Eigenschaften

Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

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Statistik

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