Nagelfluh-Gratwanderung - Wanderung - Allgäu

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Wanderung

Nagelfluh-Gratwanderung

(7) Wanderung • Allgäu
  • Die 17 m lange Eisenleiter auf den Steineberg
    / Die 17 m lange Eisenleiter auf den Steineberg
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive-Redaktion
  • Steineberggipfel
    / Steineberggipfel
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive-Redaktion
  • Eisenhaken am Steineberg
    / Eisenhaken am Steineberg
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive-Redaktion
  • Rast am Gipfel des Steinebergs
    / Rast am Gipfel des Steinebergs
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive-Redaktion
  • Steineberggipfel
    / Steineberggipfel
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive-Redaktion
  • Gipfel des Steinebergs
    / Gipfel des Steinebergs
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive-Redaktion
  • Ausstieg von der Eisenleiter am Steineberg
    / Ausstieg von der Eisenleiter am Steineberg
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive-Redaktion
  • Der Steineberg.
    / Der Steineberg.
    Foto: Outdooractive-Redaktion
  • Gipfel des Steinebergs
    / Gipfel des Steinebergs
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive-Redaktion
  • Hier geht´s steil bergab - ausgesetzter Gipfel Steineberg
    / Hier geht´s steil bergab - ausgesetzter Gipfel Steineberg
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive-Redaktion
  • Eisenleiter auf den Steineberg
    / Eisenleiter auf den Steineberg
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive-Redaktion
Karte / Nagelfluh-Gratwanderung
1350 1500 1650 1800 1950 m km 2 4 6 8 10 12 Hochgrat Rindalphorn Buralpkopf Sedererstuiben Stuiben Steineberg
Wetter

Die bekannte Nagelfluh-Gratwanderung bietet bergerfahrenen Wanderern mit ihren imposanten Ausblicken und der reichen Flora ein einmaliges Erlebnis zwischen dem Hochgrat bei Oberstaufen und dem Mittag bei Immenstadt.

Allgäu: Beliebter Rundwanderweg

schwer
13,4 km
7:00 Std
1021 m
1311 m
Mit der Hochgratbahn, die eine Verbundkarte mit der Mittagbahn (die wir am Abend noch nutzen werden) anbietet, geht es hinauf zur Bergstation. Bereits hier genießt man einen einmaligen Rundblick auf die umliegenden Bergketten. Bei klarer Witterung können wir vom Bodensee bis weit ins oberschwäbische Land und vom Säntis bis zur Zugspitze blicken.
Von hier folgen wir einem sehr steinigen Weg über den Rücken auf den Hochgrat (1). Jetzt geht es immer auf oder knapp neben dem lang gestreckten Ostgrat in die Brunnenau­scharte hinab. Bequem ist der Westgipfel des Rindalphorns zu erreichen. Um zum Hauptgipfel (2) zu gelangen, wandern wir weiter über eine Senke auf den Zwischenkopf und weiter über einen anspruchsvollen, steil ansteigenden Grat zum nahen Kreuz (1821 m). Zum Abstieg geht zunächst wieder zurück zur Wegweisern, dann rechts in einer Gras- und Geröllgasse weit hinunter in die Gründlesscharte.
Neben dem Graskamm steigen wir steil auf steinigem Pfad wieder hinauf zum obersten Grat und etwas nach links auf den Gründleskopf. Interessant ist der Übergang auf einer ausgeprägten, nur mäßig eingesenkten Schneide zum imposanten Buralpkopf (3). Trittsicherheit und absolute Schwindelfreiheit dürfen hier nicht fehlen! Mit Hilfe eines Drahtseiles gelangen wir über den Ostgrat, der vor allem nach Norden steil abbricht, in eine tiefe Scharte. Nach einem weiteren Gegenanstieg stehen wir auf dem Sedererstuiben (4) und wandern dann gemächlich hinüber auf den abgerundeten Stuiben (5). Der großartige Rundblick, der uns seit Beginn unserer Tour begleitet, entschädigt immer wieder für die besonderen Mühen dieser Tour.
Nun wandern wir weiter über einen deutlich bequemeren Weg und folgen der Beschilderung zum Steineberg. Noch einmal passieren wir eine anspruchsvolle Stelle, die wir mit Hilfe einiger Stahlseile überwinden. Die letzten Meter hinauf auf den Gipfel des Steinebergs (6) wandern wir auf den Weideflächen des Allgäuer Braunviehs, das selbst in dieser Höhe in den Sommermonaten hier weidet. Vom Ostgipfel des Steinebergs gehen wir leicht abfallend auf einem steinigen Weg weiter. Besonders beeindruckend sind hier die riesigen Nagelfluhfelsen. Entlang der Felswand erreichen wir eine etwa 15 m lange Leiter, die Geübten von hier einen steilen Aufstieg zum Gipfelkreuz ermöglicht. Dem Wegweiser weiter in Richtung „Mittag Gipfelstation“ folgend, passieren wir ein letztes Mal eine kurze Seilpassage. Ab hier führt ein gut präparierter Waldweg stetig hinab. An einer Weggabelung gehen wir geradeaus und überwinden den kleinen Anstieg hinauf zum Bärenkopf. Auf dem breiten Schotterweg wandern wir links in Richtung Mittagbahn Bergstation. Hier bietet sich erstmalig seit Beginn der Tour die Möglichkeit zur Einkehr. Die Mittagbahn bringt uns wieder hinab ins Tal.
Vom nicht weit entfernten Bahnhof Immenstadt gelangen wir mit der Bahn oder dem Bus zurück nach Oberstaufen. Wer die gesamte Tour unternimmt, sollte sein Auto am Bahnhof Oberstaufen parken und mit dem Bus zur Talstation fahren.

 

Tipp: All diejenigen, denen diese Gratwanderung zu anstrengend erscheint, können an der Alpe Mittelberg (ab Sedererstuiben absteigen über die Gund-Alpe, Voranmeldung erforderlich, Infos auch an der Bergbahn) Mountainbikes gegen eine Gebühr ausleihen. Von hier radelt man zurück zur Talstation der Hochgratbahn.

outdooractive.com User
Autor
Rosa Rietzler
Aktualisierung: 11.09.2017

Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1830 m
1399 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Talstation der Hochgratbahn (1703 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.492143 N 10.072536 E
UTM
32T 580788 5260414

Anfahrt

B308 bis Oberstaufen, weiter zum Bahnhof. Von hier mit dem Bus über Steibis zur Hochgratbahn-Talstation. Alternativ mit dem PKW von der B308 nach Steibis und dann weiter zur Hochgratbahn-Talstation.

Parken

Parkplatz an der Talstation der Hochgratbahn
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Markus Fritzsch
09.07.2017
Super schön. Anspruchsvoll. Viel Wasser und genug Proviant mitnehmen, zwischendurch gibt es keine Versorgungsmöglichkeiten. Unbedingt nur bei gutem Wetter durchführen. Wir sind 6 Stunden gelaufen - ohne Pause. Gestartet sind wir um 9 Uhr von der Hochgradbahn oben. Kombiticket Hochgrat/Mittagbahn 16€. Die Gondel benötigt 20 min auf den Berg. Zurück haben wir ein Taxi von der Mittagbahn genommen. 60 €. Mit Taxi Huber. Das unschönste Stück ist nach dem Rindalphorn der Abstieg und anschließende Aufstieg. (siehe Bild mit roter Markierung) Nach dem Stuiben ist der Weg nicht klar aber es führen alle Wege irgendwie weiter. ;-) Die Leiter am Steineberg ist gut verankert. Da wackelt nix. Nur Mut. Wer das nicht mag kann auch die Leiter umgehen und kommt dann am Fuß der Leiter wieder heraus. (ihr könnt euch also auch aufteilen) Viel Spaß!
Bewertung
Gemacht am
08.07.2017
Foto: Markus Fritzsch, Community
Foto: Markus Fritzsch, Community
Foto: Markus Fritzsch, Community
Foto: Markus Fritzsch, Community
Foto: Markus Fritzsch, Community

D F
01.07.2017
Sehr schöne Tour. Landschaftlich sicher eine der schönsten Touren im Allgäu. Besonders bis zum Stuiben. Ab dem Stuiben zieht sich die Tour dann doch und wird technisch anspruchsvoller. Dennoch für erfahrene Wanderer gut machbar. Trittsicher sollte man sein. Die anspruchsvollen stellen sind aber nicht sehr stark ausgesetzt. An einfacheren Stellen geht es aber schon mal am Abgrund entlang. 5 Stunden Laufzeit, wenn man zügig geht.
Bewertung

Isabell Becker
05.10.2016
Eine landschaftlich sehr schöne Tour, die jedoch nicht`s für Leute ist, die nicht schwindelfrei und nicht eine sehr gute Kondition haben. Man geht bei den knapp 14 km, durch das "Auf und Ab" an die Substanz. Bitte überredet niemanden zu dieser Tour, die keine Bergerfahrung, die nötige Kondition und Psyche haben. Abstiegsmöglichkeiten gibt es, wenn einer nicht mehr kann, praktisch nicht. Die Drahtseilgesicherten Stellen entsprechen einem Klettersteig der Stufe A und sollten somit auch wie ein Klettersteig behandelt werden und nicht ungesichert begangen werden. Als ich die Kinder an diesen Stellen gesehen habe wurde mir ganz anders. Bitte bringt den Bergen noch mehr Respekt entgegen als ohne hin schon. Wir sind die Tour vom Hochgrat nach Immenstadt in 6 Stunden gegangen (reine Gehzeit) Pausen machten wir von insgesamt 1 Stunde. Ausrecheichend Wasser, Säfte und Proviant sind unbdingt erforderlich.
Gemacht am
01.10.2016
Foto: Isabell Becker, Community
Foto: Isabell Becker, Community
Foto: Isabell Becker, Community
Foto: Isabell Becker, Community
Foto: Isabell Becker, Community
Foto: Isabell Becker, Community

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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
13,4 km
Dauer
7:00 Std
Aufstieg
1021 m
Abstieg
1311 m
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights

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