Wanderung auf dem Drahthandelsweg von Lüdenscheid nach Iserlohn - Themenweg - Sauerland

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Themenweg

Wanderung auf dem Drahthandelsweg von Lüdenscheid nach Iserlohn

Themenweg • Sauerland
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    Foto: Dirk Klüppel (Pfiffikus-Agentur)
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    Foto: Bacevic
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Karte / Wanderung auf dem Drahthandelsweg von Lüdenscheid nach Iserlohn
0 150 300 450 600 m km 5 10 15 20 25 30 Geschichtsmuseum der Stadt Lüdenscheid Phänomenta Fuelbecke Talsperre Danzturm
Wetter

Der Drahthandelsweg führt auf historischen Pfaden durch den waldreichen, märkischen Teil des Sauerlandes. Iserlohn, Altena und Lüdenscheid waren in vorindustrieller Zeit Zentren für den Drahthandel – die Verbindungsstraßen wichtige Transportwege. An diese Zeit erinnern heute noch anschauliche Hinweistafeln und natürlich der Name des Weges selbst.

Sauerland: Aussichtsreicher Themenweg

mittel
30,9km
9:15
871 m
1.029 m
alle Details

Herrliche Ausblicke auf eine wunderschöne Landschaft, geschichtsträchtige Gebäude und Ausflugsziele direkt an der Strecke und das Wandererlebnis auf einer historischen Route: Das alles macht den Reiz des "Drahthandelsweges" aus. Der Weg versetzt den Wanderer zurück in die Geschichte der Städte Iserlohn, Altena und Lüdenscheid, die im Mittelalter zu den Handelspartnern der Hanse gehörten. Auf dem „Drahthandelsweg" brachten die Reidemeister ihre Drahtrollen per Pferdekarren zur Weiterverarbeitung nach Iserlohn, wo sie zu Nadeln, Ösen, Angelhaken und Ketten verarbeitet wurden. Abermals über den Drahthandelsweg fanden die Produkte dann ihren Weg zu den großen Handelsplätzen Dortmund, Soest und Unna.

Schon damals wurde der Drahthandelsweg oft zu Fuß begangen – eine sehr mühselige Reise für die Zöger. Die 30 kg schweren Drahtringe mussten durch Täler und über Höhen transportiert werden. Heute dagegen ist der Weg eine wahre Erholung – einfach abschalten und Wege und Wälder mit allen Sinnen erleben! Selbst ungeübte Wanderer überwinden die Höhenmeter mit Leichtigkeit, diverse Gaststätten, Restaurants und Cafés laden immer wieder zu einer Rast ein.

Autorentipp

Im Deutschen Drahtmuseum Altena erfahren Wanderer auf der Hälfte der Strecke Wissenswertes rund um die Produktion, Weiterverarbeitung und Anwendung von Draht. 

outdooractive.com User
Autor
Beate Evers
Aktualisierung: 05.04.2017

Schwierigkeit mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
479 m
155 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
Streckentour
aussichtsreich
kulturell / historisch
TopTipps

Ausrüstung

Keine besondere Ausrüstung erforderlich.


Weitere Infos und Links

 

Danzturm: Der Iserlohner Aussichtsturm neben der im 19. Jahrhundert errichteten Telegrafenstation, auf der Strecke Berlin – Koblenz, beherbergt heute ein Restaurant mit Außengastronomie. 

Dechenhöhle: Die Dechenhöhle ist eine der schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands. Neben den regulären täglichen Höhlenführungen werden Sonderprogramme wie Konzerte, Kindergeburtstage, Weihnachtsführungen etc. geboten.

Burg Altena: Die Höhenburg über der alten Drahtzieherstadt mit ihrem mittelalterlichen Flair ist Sitz der ersten Jugendherberge der Welt, toller Museen und eines Restaurants. 

Deutsches Drahtmuseum: In dem Erlebnismuseum erwarten den Besucher viele Überraschungen rund um die Produktion, Weiterverarbeitung und Anwendung von Draht. 

Fuelbecketalsperre: Die malerisch gelegene erste Brauchwassertalsperre in Deutschland wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Betrieb genommen. Auf einem ca. 2 km Rundweg kann die Talsperre erwandert werden.

Phänomenta: ein moderner Lernort mit spannenden Experimenten zum Mitmachen und Ausprobieren.

Stadt Lüdenscheid: Die historisch restaurierte, ringförmige Altstadt zieht mit ihren romantischen Fassaden und gemütlichen Lokalen Besucher aus nah und fern an. Bei einer Stadtführung erfährt man, warum nach mehreren Stadtbränden kein Gebäude älter als 288 Jahre ist, was es mit „Reidemeistern“ und „Vemegerichten“ auf sich hatte und warum „Onkel Willi und Felix“ auf dem Sternplatz gerade bei Kindern so gut ankommen.

Erlebnisaufzug: Die Fledermaus Burghard und ihre virtuellen Freunde aus der märkischen Sagenwelt heißen euch im Erlebnisaufzug willkommen. Sie entführen euch auf eine zauberhafte Zeitreise durch den Erlebnisstollen, bevor der Aufzug euch schnurstracks die 80 m durch den Fels in den Burghof befördert. 

Start

Bahnhof Lüdenscheid (402 m)
Koordinaten:
Geogr. 51.219570 N 7.628707 E
UTM 32U 404233 5675135

Ziel

Wanderbahnhof Iserlohn

Wegbeschreibung

Am Startpunkt in Lüdenscheid halten Sie sich links, gehen am Kiosk vorbei und biegen rechts in die Friedhofstraße ein. Rechter Hand finden Sie die „Phänomenta“, das erste Science-Center in NRW. Das interaktive Museum lockt mit 130 Stationen zum Experimentieren und Ausprobieren. Oben auf dem Berg überqueren Sie die Mathildenstraße und gehen halbrechts zum alten evangelischen Friedhof mit seinen beeindruckenden, zum Teil denkmalgeschützten Grabstätten. Am Friedhofsausgang wenden Sie sich nach links und biegen rechts über die Eisenbahnbrücke in die Straße "Zum Weißen Pferd" ein. Vor der Kurve nehmen Sie geradeaus den "Diebesweg".

Überqueren Sie die große Straßenkreuzung und gehen Sie nach links ein Stück die Altenaer Straße hinunter. Hier am Beginn des Rahmedetals waren früher zahlreiche Drahtirmen ansässig, heute sind es etwas weniger. Biegen Sie nach rechts in die Straße "Unterm Vogelberg" ein. Am Ende der Straße kreuzen Sie den Vogelberger Weg geradeaus in Richtung Lenneteich. Kurz vor Ende des "Unteren Worthhagens" wenden Sie sich links der Straße "Am Rahmedequell" zu. Von dort führt der Weg rechts auf die Lennestraße. Sie folgen der verkehrsreichen Straße links etwa 200 m, linker Hand gibt es Einkehrmöglichkeiten bei einer Bäckerei/Café oder einem Imbiss, und steigen dann links den Buschhauser Weg bergauf. An dieser Kreuzung befinden sich in Sichtweite die Hotel-Restaurants „Zur Linde“ und „Alexandros“.

Nach der Straße „Am Galgenberg“ zweigen Sie auf der rechten Seite in einen Nebenarm des "Buschhauser Weges" ab. Vorbei an einer alten Fabrikantenvilla mit Park gelangen Sie hinaus in die freie Natur. Genießen Sie die herrliche Fernsicht! Sie wenden sich nach links und nach einigen Hundert Metern erreichen Sie die Fuelbecker Straße, der Sie nach rechts folgen. Vorbei an der Gaststätte „Zum Kirchhahn“ überqueren Sie die Brücke über die A45 und biegen nach wenigen Metern scharf nach rechts in den Wald ab. Ein schmaler Steig führt Sie hinab, Sie queren den Bach und überwinden den Anstieg bis zum Waldwirtschaftsweg. Dort wenden Sie sich nach links und wandern weiter bergab Richtung Fuelbecke Talsperre. Folgen Sie dem Weg ca. 500 m.

Wo der X7 den Drahthandelsweg kreuzt, biegen Sie links ab und folgen dem Pfad bis zur Fuelbecke Talsperre. Am Wasser angekommen wenden Sie sich nach links und gehen auf dem breiteren Weg bis zur Staumauer. Über die Staumauer geht es weiter rund um die Fuelbecke Talsperre. Sie gehört zu den ältesten Trinkwassertalsperren in Deutschland. Bleiben Sie weitere 500 mauf dem Weg und biegen dann wiederum nach links ab. Einen kurzen steilen Knapp geht es hinauf. An der Gabelung halten Sie sich links. Nach ca. 200 m geht es rechts ab in Richtung Wörensiepen. Folgen Sie dem Weg durch eine abwechslungsreiche Landschaft bis ins Bergdorf Rosmart. Die Markierung führt Sie durch das Dorf bis zur Hauptstraße "Hemecker Weg", an der Sie ein paar Meter entlang gehen, bevor Sie rechts in Richtung Horst abzweigen. Nach ca. 200 m links halten.

Nach weiteren 300 m erreichen Sie ein paar im Wald stehende Häuser (Horst). An ihnen vorbei wandern Sie zum Bergfeld. An zwei kurz aufeinander folgenden Gabelungen weiter links halten. Im Ortsteil Bergfeld folgen Sie der Markierung (D, X5) nach rechts, kurz danach weiter schräg links. Bis zum Ortsteil Breitenhagen laufen Sie knapp 3 km durch den Wald. Den Friedhof lassen Sie auf der rechten Seite liegen. Sie gelangen auf den "Bergfelder Weg", biegen dort rechts ab. Jetzt geht es am Friedhof vorbei und Sie schreiten weiter auf dem Breitenhagener Weg bergab. Am Abzweig zur Mozartstraße halten Sie sich rechts und marschieren ein paar Meter in die Mozartstraße hinein. Halten Sie sich dort links und gehen dem so genannten Zick-Zack-Weg nach, ca. 60 m hinunter. Bleiben Sie auf der rechten Seite. Durch die Unterführung am Hinweisschild zum Thema Drahtrollen kommen Sie auf die Steinerne Brücke. Am Ende der Steinernen Brücke überqueren Sie die "Lindenstraße". Durch das "Nonnengässchen" geht es dann hinauf zur "Bornstraße". Sie erklimmen die sehr steile "Bornstraße" in Richtung Krankenhaus und halten sich am Wendeplatz links.

Hinter dem Stromhäuschen nehmen Sie den Weg links hoch in den Wald. Diesem folgen Sie geradeaus ca. 700 m bis zum Roten Berge. Nach den ersten Häusern halten Sie sich links und wandern den steilen Berg bergab zum Deutschen Drahtmuseum, einem modernen Technikmuseum mit einigen interessanten Experimentierstationen.

Rechts den Berg hoch befindet sich die Burg Altena, eine der schönsten Höhenburgen Deutschlands und Sitz der Weltjugendherberge. Ihre Museen und das Burgrestaurant sind immer einen Abstecher wert. Der Drahthandelsweg folgt der "Fritz-Thomée-Straße" hinab zum Café zur Burg. Hier geht es am Richard-Schirmann-Denkmal vorbei rechts in die "Kirchstraße". Dieser folgen Sie bis zum Eiscafé Cappuccino. Dort nehmen Sie die kleine Treppe neben der Fußgängerbrücke runter zur Lenneuferstraße, biegen nach rechts ab und wandern auf der Lennepromenade weiter bis zum breiten Durchgang mit der Fachwerkhauswand. Dort überqueren Sie die Straße und laufen durch die Innenstadt bis zum Busbahnhof „Am Markaner“. Dort überqueren Sie die Bachstraße und gehen zwischen den Gaststätten „Zur Stadt Iserlohn“ und „Bergfeld Am Eck“ den Weg hoch zur Fritz-Berg-Brücke. Sie biegen links ab und gehen über die Brücke bis zum Fußgängerweg, der hinab zur Bahnhofstraße führt. Schräg gegenüber der Konditorei-Café Merz befindet sich der Bahnhof.

Folgen Sie weiterhin der Wegemarkierung "weißes D auf schwarzem Grund". Nach ca. 50 m geht es links ab den Fußgängerweg hoch zur Fritz-Berg-Brücke. Mit dem Weg über die Brücke überqueren Sie die Lenne. Von hier aus haben Sie eine schönen Blick auf die Burg Altena. Nach weiteren 100 m gehen Sie am zweiten Drahthinweisschild über die Fußgängerbrücke und folgen der Straße den steilen "Iserlohner Berg" hinauf.

Sie halten sich rechts und folgen den Markierungszeichen. Lassen Sie den Friedhof rechts liegen und biegen kurze Zeit später in den "Grünen Weg" ein. Sie steigen nach 50 m links die schmale Treppe hoch. Am Ende des schmalen Weges überqueren Sie die Kreuzung und folgen nun dem Hohlweg. Am Hof Panne biegen Sie rechts ab und wandern auf der Zufahrt zum Gebäude bis hoch zur Straße. Dort zweigen Sie links ab und folgen der Straße "In der Egge" und den Markierungszeichen. Nach ca. 200 m verlassen Sie die Straße und biegen nach links zum „Toten Mann“ ab.

Diesem Weg folgen Sie und halten sich an allen Kreuzungen links. So erreichen Sie den Hegenscheid. Hier haben Sie die Möglichkeit in der Gaststätte „Zum Windsack “ nach der bergauf Wanderung eine Rast einzulegen . Vom "Harkortweg" kommend befinden Sie sich im Höhendorf „Hegenscheid“ und wandern bergab dem Markierungszeichen folgend durch Wald- und Feldflur bis ins Tal der Grüne. Auf der "Eileringser Straße" wandern Sie weiter bis zur "Grüner Talstraße". Linker Hand finden Sie das Restaurant „ Zur Mühle“ Hombeck im Siepen.

Sie kreuzen Straße und Bach und erreichen den Friedhof Dahlsen. Über den Sturmweg geht es aufwärts bis zum Dorf Kesbern. Auf der Wegstrecke passieren Sie das Hotel-Restaurant Daute. Die Markierung im Dorf führt Sie zunächst abwärts durch Wiesen, Felder und Mischwald bis zur großen Kreuzung, dann rechts abbiegen, dem Zeichen „D“ folgen bis zur Schutzhütte am "Asbecker Weg" und dann zum "Schmelzplatz". Vom "Schmelzplatz" folgen Sie der Wegführung bergauf bis zum Danzturm. Das Panoramarestaurant Danzturm bietet Ihnen einen traumhaften Weitblick. Die Turmbesteigung ist während der Restaurantöffnungszeiten möglich. Panoramatafeln weisen detailliert auf die Umgebung hin. Dort nehmen Sie den linken Wanderweg Richtung Fachhochschule, dann kreuzen Sie rechts zum Rupenteich.

Immer abwärts erreichen Sie die "Hugo-Fuchs-Allee", gehen Sie weiter bis zum Kreisverkehr am Wanderbahnhof Iserlohn. Gegenüber des Bahnhofsplatzes befindet sich das letzte Hinweis-/Informationsschild Ihrer Tour.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Lüdenscheid nach Iserlohn über Altena (Bus): Linie S 1 (fährt nur an Werktagen). 

Lüdenscheid - Iserlohn - Altena (Bahn): Lüdenscheid, Altena und Iserlohn haben einen Bahnhof. 

 

Anfahrt:

Die Startpunkte des Drahthandelswegs sind über die A45 mit dem Auto einfach zu erreichen.

Parken:

  • Lüdenscheid: Gothaer Parkhaus (kostenpflichtig, Mo - Sa 9.00 - 19.00 Uhr, So geschlossen)
  • Altena: Parkhaus an der Bismarkstraße (ca. 200 m entfernt, kostenlos)
  • Iserlohn: Parkhaus Stadtbahnhof (kostenpflichtig)

Kartenempfehlungen des Autors

Der Drahthandelsweg – Faltblatt mit Übersichtskarte & Höhenprofil
Herausgeber: Märkischer Kreis - Der Landrat Fachdienst Öffentlichkeitsarbeit und Tourismus www.maerkischer-kreis.de

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Schwierigkeit mittel
Strecke 30,9 km
Dauer 9:15 Std.
Aufstieg 871 m
Abstieg 1.029 m

Eigenschaften

aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Wetter Heute

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