Grundner Aussicht am WasserWanderWeg Nr. 8. - Themenweg - Harz

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Themenweg

Grundner Aussicht am WasserWanderWeg Nr. 8.

Themenweg • Harz
  • Schachtgerüst des Achenbachschachtes.
    / Schachtgerüst des Achenbachschachtes.
    Foto: Grabenwaerter .de, Community
  • Schiebergarten am Wasserschloss des Hilfe Gotteser Graben.
    / Schiebergarten am Wasserschloss des Hilfe Gotteser Graben.
    Foto: Grabenwaerter .de, Community
  • Hinweisstafel am WasserWanderWeg.
    / Hinweisstafel am WasserWanderWeg.
    Foto: Grabenwaerter .de, Community
  • Fachwerkhaus in Bad Grund.
    / Fachwerkhaus in Bad Grund.
    Foto: Grabenwaerter .de, Community
  • Mundloch des Tiefen Georg Stollens.
    / Mundloch des Tiefen Georg Stollens.
    Foto: Grabenwaerter .de, Community
  • Hydrokompressorturm am Knesebeck Schacht
    / Hydrokompressorturm am Knesebeck Schacht
    Foto: Grabenwaerter .de, Community
  • Detail am Wegesrand.
    / Detail am Wegesrand.
    Foto: Grabenwaerter .de, Community
  • Moderner Fehlschlag am Wiemannsbucht-Schacht.
    / Moderner Fehlschlag am Wiemannsbucht-Schacht.
    Foto: Grabenwaerter .de, Community
Karte / Grundner Aussicht am WasserWanderWeg Nr. 8.
0 150 300 450 600 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Wetter

Luft aus Wasser.

Die Runde um die Bergstadt Bad Grund, in großen Teilen auf dem WasserWanderWeg Nr. 8, zeigt die Bergstadt Bad Grund aus einer ganz anderen Perspektive.  Hoch über der Stadt öffnen sich immer wieder Aussichtsfenster auf diese alte Bergstadt, in der bis 1992 aktiver Bergbau umging.

Am westlichen Stadtrand zeugen immer noch die Tagsesanlagen der Grube Hilfe Gottes von dieser Ära.

Der Rundweg folgt den bis 1992 betriebenen und heute laut Kulturdenkmal theoretisch wasserführenden Anlagen.

Kommen Sie mit zu den modernsten Anlagen des Kulturdenkmals Oberharzer Wasserregal.

Viele weitere Informationen über die Oberharzer Wasserwirtschaft finden Sie auf der Webseite www.grabenwaerter.de

Harz: Aussichtsreicher Themenweg

leicht
9,5 km
2:51 Std
292 m
291 m
alle Details

1992 endete in Bad Grund die jahrhunderte alte Ära des Oberharzer Bergbaues. Viele Spuren sind hiervon in der Umgebung von Bad Grund noch auffindbar.

Diese Wanderung führt uns um Bad Grund auf den Spuren der Wasserversorgung des jahrhundertealten Grundner Bergbaus. Auf dem Weg, der immer wieder schöne Einblicke in die Stadt und die prägenden bergbaulichen Anlagen bietet, lernt man auch den modernsten Teil des Kulturdenkmals Oberharzer Wasserregal kennen.

Theoretisch noch wasserführend, bekommt man einen Eindruck von der wichtigen Arbeit des Denkmalschutzes an diesem Kulturdenkmal.

Viele weitere Informarmationen zum Kulturdenkmal Oberharzer Wasserwirtschaft, von dem es Teile zum Welterbetitel gebracht haben finden Sie unter www.grabenwaerter.de

Autorentipp

Die Tour kann gut mit einem Besuch des Welterbes "Bergbaumuseum Knesebeck-Schacht" kombiniert werden.
outdooractive.com User
Autor
Grabenwaerter .de
Aktualisierung: 11.07.2016

Schwierigkeit leicht
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
465 m
283 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Rundtour Rundtour
Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
aussichtsreich
kulturell / historisch

Sicherheitshinweise

keine.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, evt. Rucksackverpflegung.

Weitere Infos und Links

Viele weitere Informationen rund um die Oberharzer Wasserwirtschaft finden sich auf der Webseite www.grabenwaerter.de

Den Knesebeckschacht finden Sie im Internet unter http://www.knesebeckschacht.de/

Bad Grund betreibt eine schöne Webseite auf der auch die Geschichte des Ortes und die bergbaulichen Anlagen erläutert werden.

http://www.bad-grund-harz.de/Anno/foerderwagen/letztelore-55.html

Start

Bad Grund, Clausthaler Straße (321 m)
Koordinaten:
Geogr. 51.808608 N 10.240043 E
UTM 32U 585490 5740478

Ziel

Bad Grund, Clausthaler Straße

Wegbeschreibung

Nachdem man sein Fahrzeug in der Clausthaler Straße, möglichst nich weit vom Welterbe Knesebeckschacht abgestellt hat folgt man dem Straßenverlauf Richtung Clausthal-Zellerfeld bis zu einer scharfen Linkskurve. Hier biegt man nach rechts auf einen steil nach oben führenden Wanderweg ab.

Auf der Teerstraße angekommen wenden wir uns nach links in Richtung Wiemannsbucht-Schacht.

Am Ende einer Kurve sind die ersten Betriebsgebäude des Wiemannsbuchtschachtes zu sehen. Wir gehen nun nicht in die Kurve sondern folgen einem Forstweg, der dem Verlauf der Straße folgend weiter bergan führt.

Die erste Möglichkeit biegen wir links ab. Der Weg kreuzt einen Bach und setzt sich am gegenüberliegenden Hang fort. Links haltend folgt man dem Betriebsgelände des Wiemannsbucht-Schachtes entlang einer Betonrohrtrasse zum Auslaufmundloch des Schulte-Stollens.

Dieser Stollen, auch als Pelicaner Ort bezeichnet, bringt Wasser aus dem Einzugsgebiet der Innerste hinüber nach Bad Grund.

Das Betriebswasser für den Grundner Bergbau musste aus dem Einzugsbereich der Innerste zugeführt werden, da das Wassereinzugsgebiet um Bad Grund für die vielfältigen Bergbauanlagen nicht ausreichte. Sämtliche Speicheranlagen (Teiche) des Grundner Bergbaues liegen im Inneresteeinzugsgebiet.

Das Tretwerk durch den Stollen wurde früher von den Kiepenfrauen und Bergleuten, die von Clausthal nach Bad Grund zur Arbeit gingen, als willkommende Abkürzung benutzt.

Am Ausgangsmundloch des Schulte-Stollens beginnt nun der WasserWanderWeg Nr. 8.

Wir folgen diesem Weg zurück den wir gekommen sind immer den Schilden des WasserWanderWeges folgend, bis zum Ende des Gefälles der Betriebsstraße zum Wiemannsbucht-Schacht an der Linkskurve. Hier biegt ein kleiner Pfad mit einer Trepenanlage nach rechts ab, der uns zu einem Fehlschlag am Oberen Eichelnberger Graben führt.

Wir folgen dem verrohrtem Graben in Fließrichtung, kommen bald auf die Teerstraße zurück, immer der Höhenlinie und der Ausschilderung des WasserWanderWeges folgend.

Der Graben verschwindet ziemlich unscheinbar in einem Wasserlauf links im Berg.

Wir folgen der Höhenlinie bis zur Ruine des Schönhofsblicks.

Hinter der Ruine des "Schönhofsblickes" biegen wir nach rechts ab. Der Waserlauf geht wieder in eine Rohrleitung über die neben dem Weg nur Anhand der Hinweissschilder "Nicht zu Befahren" zu erahnen ist.

Hinter der Kurve stoßen wir auf das Wasserschloss, dass dem Hydrokompressorturm am Knesebeck-Schacht sein Wasser zuführte. Ein paar Meter weiter kommt eine Bank mit einem schönen Blick auf den Turm und die Anlagen des Knesebeckschachtes.

Wir folgen dem Wanderweg in die Tiefe, bis von rechts eine Grabentrasse, hier nur als Delle im Hang, von rechts kommend den Weg kreuzt, zu sehen ist. 

Wir folgen dieser Trasse nach links, kommen am Unteren Eichelnberger Wasserlauf vorbei bis zu einem Punkt an einem weiteren unscheinbarem Wasserschloss, mit einem Hinweissschild auf die "Röhrentour".

Nun verlässt der Weg die Höhenlinie, wir folgen ihm um eine kurve nach rechts. Der Weg führt nun über den Grundner Friedhof, den Sonnenhofweg und den Lukashof, an dem wir an der Straßenspinne nach links abbiegen , die Abgunst überqueren und uns über die Straße zu einem kleinen Parkplatz zuwenden.

Hier steht ein Hinweißschild auf den Tiefen Georg Stollen, einen Wasserlösungsstollen der die Grubenwässer des Clausthal-Zellerfelder, Wildemanner und Bockswieser Bergbaues sammelte und hier zu Tage brachte.

Diesem Wasser folgt der WasserwanderWeg bis zum Knollen-Wasserlauf, der das Wasser hinüberbrachte zur Erzaufbereitung der Grube Hilfe Gottes.

Der Weg führt nun steil nach oben, fast zurück auf die Höhenlinie die wir am Unteren Eichelnberger Graben verloren haben.

An einem Hinweisschild auf die Röhrentour, die wir schon auf der gegenüberliegenden Hangseite kenengelernt haben, stehen wir nun am Beginn des verrohrten Hilfe Gotteser Graben, der das Wasser hinüberführt zum Achenbachschacht und der Aufbereitung der Grube  Hilfe Gottes.

Der Grabentrasse folgend durchqueren wir den Ort, setzen unseren Weg auf der gegenüberliegenden Seite im Wald fort bis wir zum Schiebergarten am großen Wasserschloß des Hilfe Gotteser Grabens kommen. Von hier wurde das von der Innresre herangeführte Wasser auf die Turbinen und Nutzer verteilt.

Dieser Schiebergarten ist einmalig und der einzige des Kulturdenkmals Oberharzer Wasserega.l

Nachdem wir einen Blick auf die Tagesanlagen des Achenbachschachtes geworfen haben gehen wir auf der Grabentrasse zurück nach Bad Grund, folgen immer der Höhenlinie.

Der Weg geht nachher in einen Wanderweg über der uns zum Bad Grundner Marktplatz bringt.

In einem der vielen Cafe`s kann man nach der Wanderung einkehren bevor man zum abgestellten Fahrzeug an der Clausthaler Strße zurückkehrt.

Anfahrt:

Über die B  243 nach Bad Grund.

Parken:

Kostenloses Parken entlang der Clausthaler Straße in Bad Grund.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

WasserWanderWege, von Martin Schmidt,

Herausgegeben von den Harzwasserwerken GmbH, erhältlich im Museumshop des Oberharzer Bergwerksmuseums und in der Buchhandlung Grosse in Clausthal-Zellerfeld.

Kunstbauten alter Wasserwirtschaft im Oberharz von Hugo Haase,

erhältlich im Antiquariat und im Internet.

Kartenempfehlungen des Autors

Wandern im Westharz, Topographische Sonderausgabe 1/50.000

ISBN 3-89435-616-2

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Schwierigkeit leicht
Strecke 9,5 km
Dauer 2:51 Std
Aufstieg 292 m
Abstieg 291 m

Eigenschaften

Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Wetter Heute

Statistik

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