Wanderritt Kartäusertal und Weihertour - Reiten - Bayerisch-Schwaben

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Wanderritt Kartäusertal und Weihertour

Reiten • Bayerisch-Schwaben
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    Foto: Elke Ganser-Braun
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    Foto: Elke Ganser-Braun
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    Foto: Elke Ganser-Braun, WANDERREITEN RUND UMS RIES
Karte / Wanderritt Kartäusertal und Weihertour
150 300 450 600 750 m km 5 10 15 20 25 30 35 40 45
Wetter

2 Tage Wanderreiten auf der Riesalb und im südlichen Rieskrater. Mit Unterkunftsmöglichkeit für Roß und Reiter auf Wanderreitstationen.

Bayerisch-Schwaben: Aussichtsreiche Reitrunde

leicht
49,3 km
10:44 Std
586 m
586 m
alle Details
2-tägiger Wanderritt in wunderschöner Landschaft.  Die herbe Schönheit einer eigenwilligen Natur entstand durch den Einschlag eines Meteoriten, der diese unvergleichliche Region der Riesalb und des Rieskraters prägte. Sauberes Wasser, klare Luft und herrliche Ruhe sind Balsam für die Seele von Reiter und Pferd. Das romantische Kartäusertal mit Einkehrmöglichkeit, klare Bachläufe und idyllische Waldweiher laden zum Rasten und Verweilen ein. Von den Anhöhen gibt es immer wieder schöne Aussicht über die Weite des Rieskraters. In den Feldern verlocken weiche Wiesenwege zum Traben und Galoppieren. Auch im Hochsommer findet ihr Schatten und Tränkemöglichkeiten für eure Pferde.

Autorentipp

Die Route kann auch in Reimlingen gestartet und beendet werden.

Unterkunftsmöglichkeit für Ross und Reiter:

Wanderreitstationen "Reiten zwischen Main und Donau"

- Station 121 Reimlingen und

- Station 160 Leiheim

Öffnungszeiten der Gaststätte "Zum Schwan" in Christgarten anfragen.

Lohnend ist eine Besichtigung der Burgruine Niederhaus und die Reste des Karthäuseklosters im Weiler Christgarten. Genießt es und nehmt euch Zeit!

outdooractive.com User
Autor
Elke Ganser-Braun
Aktualisierung: 05.01.2016

Schwierigkeit leicht
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
587 m
423 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Rundtour Rundtour
Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
Streckentour
Etappentour
aussichtsreich
kulturell / historisch
geologische Highlights
Geheimtipp

Start

WanderReitbetrieb Hof Kranichaue (484 m)
Koordinaten:
Geogr. 48.722791 N 10.530888 E
UTM 32U 612591 5397771

Ziel

WanderReitbetrieb Hof Kranichaue

Wegbeschreibung

Am 1. Tag: Vom Startpunkt Leiheim aus reitet ihr zunächst den Körlesbach entlang, bis zu seiner Mündung in die Kessel. Diese überquert ihr an der Brücke und durchquert das Dorf Unterringingen an der Kirche vorbei. Nun haltet ihr westlich an Oberringingen vorbei auf den Wald des Ries-Randes zu. Selten werdet ihr von nun an Menschen begegnen. Im Wald findet ihr eine Lichtung mit Wiesenlandschaft, an deren Rand alte Eichen von Efeu überrankt werden. Kurz dahinter wendet ihr euch die Karte beachtend nach rechts-links-rechts wo ihr dem Höhenweg folgend sicher geradeaus die St2212 queren könnt. 

Bergab im Wald verborgen findet ihr daraufhin den Prälatenweiher, dessen Oberfläche üppig mit Seerosen bedeckt ist. Auch die uralte Fürsteneiche könnt ihr hier bestaunen. Ein Gedenkstein unter der Eiche erinnert en ein verblichenes Fürstenpaar. Weiter geht es nach Nordosten immer bergauf und bergab in den Ries-Krater hinein. An einer asymmetrischen Wegkreuzung findet ihr einen groß gewachsenen wilden Birnbaum. Seine Früchte schmecken den Pferden im Spätsommer. Über die Baumwipfel könnt ihr von hier aus einen Blick in das Innere des Kraterkessels werfen. Ab dieser Stelle müsst ihr nun mahrmals abbiegen, sanft geschwungen führen euch die Wege bergab. Unten angekommen durchschneidet euer Weg eine Waldwiese, die rechts durch eine Baumgruppe aufgelockert wird. Links in der Wiese steht sogar ein junger Mammutbaum. Weiterhin sorgfältig die Karte beachten, abermals solltet ihr mahrfach abbiegen, um den ehemaligen Fürstlichen Park zu finden. Richtig seid ihr, wenn eine Waldwiese auftaucht. Interessant ist hier die doppelte Baumreihe - eine ehemalige Allee des Fürstlichen Parks. Hier gibt es einiges zu entdecken. Der markierten Wanderweg (rotes Dreieck) führt euch zunächst nach Westen. Immer entlang des rechter Hand fliessenden Ursprungsbaches - mit Tränkemöglichkeit kurz vor dem romantisch mit Wasserlinsen bewachsenen ehemaligen Mühlweiher - macht ihr noch einen Abstecher zur Grotte mit dem steinernen "Fräle". Glasklares Wasser ergießt sich hier in einen tiefen, verbreiterten Graben. Man erkennt jeden einzelnen Kiesel am Grund. Ein zauberhafter Ort. Anschliessend macht ihr kehrt und folgt dem mit rotem Dreieck markierten Weg in die entgegengesetzte Richtung auf Mönchsdeggingen zu, immer dem Waldrand folgend. Weithin sichtbar ist der markante Turm der Mönchsdegginger Klosterkirche, die man auch die "Wies im Ries" nennt. Wer gut aufpasst kann noch den Eingang zur Kammerlochhöhle rechts im Hang erkennen, bevor ihr euren markierten Weg an der Kreuzung verlassen müsst.  Am Ufer dem Lauf des Bautebach folgend, auf der DON9 kurz links über die alte steinerne Brücke und sofort wieder rechts in den Feldweg abbiegen. Hinter der Hecke verborgen liegt euer Rastplatz - lasst euch überraschen! Ein genialer Ort an heissen Sommertagen ...

Ausgeruht überquert ihr später die DON9 erneut und wendet euch an der ersten Wegkreuzung nach Norden. In den weichen Wiesenwegen auf Balgheim zu kommt ihr zügig voran. Abgesehen von einer nochmaligen Überquerung der DON9 könnt ihr die Pferde gehen lassen. Der kleine Ort Balgheim ist bald durchritten, bei der Betzenmühle trefft ihr wieder auf den Ursprungsbach, der hier in den Forellenbach mündet. Ein Stück dem Ursprungsbach aufwärts folgend, geht ihr sodann am Hügel Rotenberg vorbei auf das Gehöft Grünenbaind zu. An diesem vorüber findet ihr eine sichere Möglichkeit, die relativ schnell befahrene St 2212 zu überqueren. Bald schon kommt Reimlingen in Sicht. Schaut einfach sorgfältig auf die Karte: Am Deutschordensschloss vorüber durchquert ihr die ruhige Ortschschaft bis ihr die Reit- und Fahranlage Adlerberg erreicht habt. Für heute seid ihr am Ziel.

Am 2. Tag verlasst ihr den Ort Reimlingen zunächst auf dem Weg, auf dem ihr am Vortag hereingekommen seid. Kurz hinter der Ortsgrenze wendet ihr euch jedoch nach rechts, hier führt ein schöner Wiesenweg bergauf,  unterhalb vom Waldrand entlang. Am geschotterten Querweg links abbiegen, weiter bergauf. Gut auf die Karte achten, damit ihr den schönen Wiesenweg halbrechts über das Plateau nich überseht. Hier lohnt es sich nämlich, bei klarem Wetter inne zu halten - das Panorama über den Rieskrater ist wirklich wunderbar. Die Karte beachten - an der Hecke müsst ihr nach Süden abbiegen, an der Hecke entlang abwärts geht ein Teerweg weiter bergab. Im Tal biegt ihr nach Osten ab, dieser Weg führt euch an den Schmähinger Weihern vorüber. Weiter geht es an einem Aussiedlerhof im Toscana-Stil vorüber, über Feldwege mit Blick auf die Karte folgt ihr dem eingezeichneten Wegeverlauf, streift die Frohnmühle und haltet dort den Forellenbach aufwärts auf Ganzenmühle und Reismühle zu. Es wird romantisch: Hier öffnet sich das Kartäusertal ins Ries. Entlang von gepflegten Fischweihern reitet ihr bis zur Reismühle, wo ihr über die Brücke ans südliche Bachufer wechselt. Seit einiger Zeit seht ihr schon den mächtigen Turm der Ruine Niederhaus vor euch. Am Waldrand entlang folgt ihr dem Talweg und sie rückt schnell näher. Ein malerischer Waldweiher zu Füssen der Burg mit Tränkemöglichkeit für eure Pferde am klaren Bachlauf bietet Gelegenheit für eine Pause.

Wenn eure Pferde am Waldrand angebunden auf euch warten mögen, lohnt sich ein Fußweg, um die gut erhaltene Ruine aus der Stauferzeit zu besichtigen. Einer der Burgherren von Hürnheim wurde in Neapel zusammen mit dem letzten Staufer Konradin enthauptet. Eine Stauferstele auf dem Burgplateau und eine Inschrift an der Burgmauer informieren die Besucher. Auch wegen der grandiosen Aussicht übers Ries vom Burgfelsen aus lohnt sich ein Besuch. Über einen verschwiegenen Waldweg folgt ihr dann dem Forellenbach weiter bachaufwärts und wendet euch am Waldrand zunächst links auf den Schotterweg der Domäne Karlshof zu. Kurz vor dem Gehöft biegt ihr jedoch nach rechts in den mit rotem Pfeil markierten Weg ein, der am Waldrand entlang vorüber am Weiler Anhausen und der Hoppeltsmühle tiefer ins verträumte Kartäusertal zum Weiler Christgarten führt. Hier könnt ihr die Pferde am Waldrand anbinden und im Biergarten der Gaststätte "Zum Schwan" einkehren. Wenige Schritte entfernt lohnt sich noch die Besichtigung der ehemaligen Klosteranlage, von der die Kapelle gut erhalten ist.

Ein Stück solltet ihr nach der Rast auf dem mit rotem Pfeil markierten Weg zurück reiten. (Es gibt zwar noch einen anderen passierbaren Weg, doch der gehört den Rehen ...) Beim Weiler Anhausen führt rechts ein Schotterweg steil in den Wald hinauf. An der Wegespinne mit der grossen Eiche geradeaus, an den nächsten Kreuzungen immer nach Karte reiten. Der letzte Waldweg führt euch über den Geisberg, bis ihr am Waldrand den Sportplartz von Bollstadt erreicht habt. Hier öffnet sich der Blick weit auf das liebliche Kesseltal. Der Karte folgend am Ortsrand entlang geht es weiter, am Rückhaltebecken die DON7 überqueren. Das Bächlein Fohlenbach überquerend reitet ihr auf das Waldstück Birket zu, welches ihr am westlichen Waldrand entlang umreiten könnt.  An der Waldkante folgt ihr einem Pfad, der kurz darauf an der gegenüberliegenden Waldkante wieder in einen Grasweg austritt. Hier rechts halten, zwischen Feld (linker Hand) und Wald (rechter Hand) weiter reiten, bald darauf geht der Grasweg an einer Kreuzung in einen Schotterweg über. Dann führt das letzte Stück der heutigen Reitstrecke über die Ortschaft Zoltingen vorüber an einem uralten von Linden bestandenen Hügelgrab auf Leiheim zu.

Anfahrt:


Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Blatt 16 des Schwäbischen Albvereins / 1: 35.000 / Nördlingen, Donauwörth
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Schwierigkeit leicht
Strecke 49,3 km
Dauer 10:44 Std
Aufstieg 586 m
Abstieg 586 m

Eigenschaften

Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Wetter Heute

Statistik

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